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Hamburg: Ole von Beust entläßt Ronald...

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C.-J. Dickow
Veröffentlicht am Dienstag, 19. August 2003 - 12:23 Uhr:   

Wie in den Hamburger Medien berichtet wird, hat der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, soeben den Zweiten Bürgermeister und Innensenator Ronald B. Schill entlassen.

Hier die aktuelle Meldung des Abendblatts:

Hamburg

Hamburgs Bürgermeister von Beust entlässt Innensenator Schill

Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) will seinen umstrittenen Innensenator und Stellvertreter Ronald Schill (Schill-Partei) entlassen. Das sagte er am Dienstagvormittag auf einer Pressekonferenz in Hamburg. Die Regierungskrise war von einer Affäre um den Innenstaatsrat Walter Wellinghausen (parteilos) ausgelöst worden. Dem Staatsrat werden unerlaubte Nebentätigkeiten vorgeworfen. Schill hatte sich in der Affäre vor Wellinghausen gestellt.

„Ich habe Herrn Schill entlassen,“ sagte Beust am Dienstag auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz. In einem Streitgespräch am Morgen habe Schill ihm vorgeworfen, Privates mit Persönlichem in seiner Amtsführung verquickt zu haben. Er sei zu der Entlassung gezwungen gewesen, weil Schill charakterlich nicht geeignet sei, die Behörde zu führen, sagte Beust.

Zuvor hatte es mehrere Krisengespräche über Schills Innenstaatsrat Wellinghausen gegeben, der seit Monaten Vorwürfen ausgesetzt ist, nach seinem Amtsantritt als Staatsrat 2001 ungemeldete Nebentätigkeiten ausgeführt zu haben. Der 59-jährige Rechtsanwalt ist parteilos. Er wurde von Innensenator Schill eingestellt, den er vorher erfolgreich vor Gericht verteidigt hatte. Schill stand trotz der seit dem Frühsommer erhobenen Vorwürfe weiter hinter seinem Staatsrat und hatte mit dem Ende der Koalition gedroht. Die CDU regiert Hamburg in einer Koalition mit Schill-Partei und FDP. dpa/ap

erschienen am 19. Aug 2003 in Hamburg
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alberto
Veröffentlicht am Dienstag, 19. August 2003 - 22:01 Uhr:   

Ein Richter als Erpresser? Hoffentlich ist der nicht unkündbar.
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Sole
Veröffentlicht am Donnerstag, 21. August 2003 - 08:25 Uhr:   

Der Paukenschlag am Ende des Sommerlochs.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Donnerstag, 21. August 2003 - 10:09 Uhr:   

Die Schill-Partei ist wirklich ein armseliger Haufen- auch ganz abgesehen von inhaltlichen und personellen Defiziten. Keine Partei, die noch ernst genommen werden will, kann es hinnehmen, daß einer der ihren aus der Regierung geschmissen wird- und sei er noch so unerträglich. Jede anständigen Partei hätte die Regierung in einem solchen Fall sofort verlassen. Dafür daß sie das nicht taten gibt es nur eine Erklärung: Sie wollen um jeden Preis auf ihrem Senats- bzw. Bürgerschaftsposten bleiben, der bei Neuwahlen wohl flöten ginge. Aber ohne ihr Zugpferd Schill, das sie nun derart demontiert haben (neben seiner Selbstdemontage) brauchen sie bei der nächsten Wahl gar nicht mehr antreten. Einen besseren Koalitionspartner können sich CDU und FDP gar nicht wünschen- mit dem Haufen kann man jetzt alles machen. Der große Sieger ist Ole von Beust- nur wenn an Schills Behauptungen was dran sein sollte wird es für ihn eng werden. Es mußten ja schon Leute für sowas gehen- wie eine ehemalige SPD-Senatorin (Namen vergessen)die ihrem Lebensgefährten einen Auftrag zuschanzte.

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