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Matze
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:27 Uhr: | |
Laut ARD ist der Brandenburger Kreis schon fertig |

Cram
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:28 Uhr: | |
Johannes, diese Frage ist nicht besonders wichtig. Es ist eine symbolische Frage (wer stellt den Bundestagspräsidenten). Für die Regierungsbildung spielt es keine Rolle. Die FDP ist in der Tat mit ihrer Strategie gescheitert. Das Offenhalten aller Optionen hat natürlich dazu geführt das viele bürgerliche Wähler eben auch mit der Zweitstimme Union und nicht FDP gewählt haben. Die Grünen haben mit ihrer "Lagerwahlkampf-Strategie" Erfolg gehabt. Sie haben eine klare Koalitionsaussage gemacht und konnten damit um Zweitstimmen von SPD-Wählern werben, die Anhänger von Rot-Grün sind. Die FDP konnte mangels Koalitionsaussage das nicht tun, ansonsten wäre es besser geworden. Der Fehler lag in der Strategie. Dazu kam noch Möllemann. Das hat sicherlich nochmals Wähler bundesweit gekostet (was eher der CDU genutzt haben dürfte; was aber sicherlich auch zu Wahlenthaltung geführt hat; am Ende werden wohl nur wenige Zehntel für Schwarz-Gelb fehlen. Die FDP muß einen Großteil der Verantwortung dafür übernehmen, dass Rot-Grün im Amt bleibt. Die CDU hat in der Endphase auch Fehler gemacht, aber insgesamt hat sie recht gut abgeschnitten. Die FDP enttäuscht hingegen auf ganzer Linie. Selbst mein geringe Erwartung, sie würde zumindest 8% erreichen, hat sie deutlich unterschritten. |

Diogenes
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:28 Uhr: | |
Ich frage mich auch warum einige Wahlkreise 7 1/2 Stunden brauchen, andere aber nur 1 1/2 Stunden. Das müsste doch überall gleich schnell von statten gehen (mit Ausnahme der Großstädte) |

Matze
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:30 Uhr: | |
Die Großstädte dürften eigentlich keine Ausnahme bilden, da die Vorgabe für die Größe eines Kreises immer 2500000 Wähler beträgt. Diese Zahl wird auch mehr oder weniger gut eingehalten. Somit spielt es keine Rolle, wo sich dieser Kreis befindet. |

Arne
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:31 Uhr: | |
@Diogenes: In Hessen standen auch noch drei Abstimmungen über Verfassungsänderungen an. |

Daniel
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:31 Uhr: | |
Laut Bundeswahlleiter fehlt noch einer... Wohl Kassel... |

Diogenes
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:32 Uhr: | |
@Cram Da muss ich Dir mal zustimmen. Diese Strategie ist auf der ganzen Linie gescheitert. Es ist schon seltsam wenn die FDP die Partei ist die am stärksten bei den Erststimmen zulegen konnte. Verkehrte Welt Gruß Diogenes |

marcel
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:32 Uhr: | |
momentane stimmen: spd: 18 402 880 cdu/csu: 18 426 126 |

marcel
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:33 Uhr: | |
das ist inklusive brandenburg fehlt noch einer in hessen |

mk
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:33 Uhr: | |
unterschied cdu/csu-spd ohne kassel 23246 stimmen zu gunsten der union , und kassel ist eher gar keine unionshochburg :-). das dürfte dann mit einigen *hundert* stimmen pro spd ausgehen. |

marcel
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:35 Uhr: | |
amerikanische verhaeltnisse ;) |

Daniel
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:36 Uhr: | |
@dio Was nützen der FDP denn Erststimmen...? Daniel |

Diogenes
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:36 Uhr: | |
@matze Die einzelnen Wahllokale sind in der Regel aber größer als auf dem Land. In ländlichen Gemeinden werden manche Stimmbezirke auf zwei Wahllokale aufgeteilt. Da geht das Zählen dann schneller. @Arne Danke für den Hinweis. Damit läßt sich erklären warum man in Hessen so lange gebraucht hat. Es sind jetzt noch 23 - 24.000 Stimmen |

Daniel
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:37 Uhr: | |
@ marcel Wieso amerikanisch? Du vergisst FDP und Grüne als jew. Koalitionspartner. |

Hamster
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:38 Uhr: | |
Ein Wahlkreis fehlt noch und es zeichnet sich ab, dass die SPD nicht nur weiter die Regierung stellen kann, sondern sowohl nach Mandaten als auch nach Zweitstimmen stärkste Fraktion wird. Zwar liegt die Union nach Zweitstimmen aktuell mit ca. 23.000 vorn, im "letzten" Wahlkreis lag die SPD jedoch vor vier Jahren mit 37.000 Zweitstimmen vorn. Die SPD wird also rund 10.000 Zweitstimmen vor der CDU/CSU legen. Da hat sich Stoiber, der sich am Wahlabend zudem schon fast als Kanzler sah, zu früh gefreut... |

Diogenes
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:38 Uhr: | |
@Daniel Ja überhaupt nichts. Das ist es ja gerade, die wären doch alle bei der CDU besser aufgehoben gewesen. Vielleicht hätte man so das eine oder andere Überhangmandat in BW erreicht. Das ist wohl ein Ergebnis der angeblichen Äquidistanz der FDP. |

Wilko Zicht
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:38 Uhr: | |
Ich sehe die SPD nach Stimmen auch knapp vorne. Das würde uns zumindest den Streit ersparen, ob man den Bundestagsüräsidenten auch als nach Stimmen zweitstärkste Partei stellen darf. Das SPD-Überhangmandat in Brandenburg wackelt in der Tat heftigst. Da geht es um weniger als hundert Stimmen. Im Moment eher kein Überhangmandat. Tja. hätten doch ein paar Dutzend Leute mehr unseren Tip befolgt, sich die SPD-Zweitstimme in Brandenburg zu verkneifen. (Daß mir jetzt keiner mit Baden-Württemberg kommt!) ;-) |

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| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:39 Uhr: | |
@Daniel Nun, die stärkste Fraktion stellt den Bundestagspräsidenten. Ohne Überhangmandate wäre das interessant. Jetzt ist es die SPD sicher. Trotz evtl. weniger Zweitstimmen... Reformiert dieses Wahlsystem!!! |

Daniel
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:40 Uhr: | |
Eigentlich erstaunlich, wie gut alle 3 18-Uhr-Prognosen sind... (http://www.spd.de/servlet/PB/menu/1022389/index.html, ganz unten) |

Arne
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:40 Uhr: | |
Zweitstimmenanteil im Wahlkreis 170 (Kassel) *1998* CDU 52.768 SPD 89.613 |

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| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:41 Uhr: | |
Das wird knapp! |

Wilko Zicht
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:41 Uhr: | |
Offenbar ist Kassel inzwischen fertig: http://www.stadt-kassel.de/no_search/wahlergebnisse/BW2002-Stimme2.html |

Arne
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:43 Uhr: | |
Sorry, sind natürlich keine "Zweitstimmenanteile", sondern absolute Zahlen :-) http://www.wahlen.hessen.de/indexbundestagswahl.html |

Cram
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:45 Uhr: | |
Diogenes, ist gar nicht so übberaschend. Die FDP-Anhänger wußten ja nicht welcher größeren Partei sie ihre Erststimme geben sollten. Echte FDP-Anhänger die die Westerwelle-Unabhängigkeitsstrategie befürworteten mußten daher logischerweise beide Stimmen der FDP geben (was auch den großen Zuwachs an Erststimmen für die FDP erklärt; was natürlich für eine kleine Partei immer absolut nutzlos ist). Anhänger von Schwarz-gelb hingegen logischerweise beide der Union (die FDP hätte sehr sehr gute Chancen gehabt Zweitstimmen von bürgerlichen Wählern zu holen (ich verweise hier nur mal auf den Erfolg der Grünen die mit einer klaren Koalitionsaussage Zweitstimmen von der SPD abwerben konnten) wenn sie sich vorher festgelegt hätte und sich einige Herren besser benommen hätten (das gilt auch für mein eigenes Stimmverhalten); doch die FDP hat durch ihr Verhalten Wähler verschreckt und vertrieben.) |

Hamster
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:45 Uhr: | |
Damit liegt die SPD um genau 8.864 Erststimmen vor der CDU/CSU... |