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Marc
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| | Veröffentlicht am Mittwoch, 03. September 2014 - 21:41 Uhr: | |
@Ratinger Linke, bei der Bundestagswahl 1983 - und das war der Durchbruch für die Grünen - stammten die Zugewinne weit überwiegend von der SPD, teilweise auch der FDP. Der Aufstieg der Grünen Anfang der 80er-Jahren fand zudem unter für diese schwierigen Rahmenbedingugen statt, da die Parteibindung damals noch größer war. Die Grünen konnten vor allem als Partei der jüngeren Generation und als Sammelbecken aller möglichen Bewegungen - Umweltbewegungen (von ganz links bis hin zu Konservativen (etwa Gruhl), über Teile der 68er-Bewegung, Maoisten, Feministinnen bis hin zu Pädosexuellen) ein Sammelbecken bilden. Viele Positionen die die Grünen seinerzeit vertraten wird man heute selbst bei den Grünen als völlig obskur ansehen - und waren damals auch für die überwiegende Bevölkerung völlig obskur. Weit obskurer jedenfalls als die hier von einigen angesprochenen Positionen oder Meinungen der Afd oder innerhalb der AfD. Bei Deinem letzten Beitrag verstehe ich im übrigen Deine Zahlenargumentation nicht. Gesetzt dem Fall die Werte für die Europawahl stimmen, so bedeutet dies doch, dass die AfD in allen Generationen punkten konnte. Bei Thesen von einer Verdreifachung und Vergleichen von Europawahl und Bundestagswahl wäre ich im Übrigen vorsichtig, da die Wahlbeteiligung bei den Wahlen ganz unterschiedlich ist. Tendenziell deutet der Erfolg der AfD auch bei älteren Wählern darauf hin, dass es der Merkel-CDU nicht mehr gelingt diese an sich treueste Wählergruppe der Union zu halten. Der Merkel-Kurs der Sozialdemokratisierung der CDU hat eben vergleichbare Folgen für das Parteienspektrum wie umgekehrt der Agenda-Kurs der Schröder-SPD. Diese Entwicklung ist nicht verwunderlich, sondern war zu erwarten. Viele in diesem Forum haben sie zumindest nach der letzten Bundestagswahl vorhergesagt. |

Marc
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| | Veröffentlicht am Mittwoch, 03. September 2014 - 22:02 Uhr: | |
@Björn, die Debatte zu Radioquoten geht doch etwas off-topic. Daher nur wenige Sätze dazu: Ich halte nichts von solchen Quoten. Aber um vor einer AfD-Schreckensherrschaft zu warnen - was Du ja hier versuchst - taugt dieses Thema wirklich nicht. Im Grunde genommen zeigt dieser Punkt nur eines: Die AfD ist im Grunde genommen genauso staatsgläubig wie Linke, SPD, Grüne und CDU. Mit der Forderung nach einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" fing es ja auch beim Thema Frauenquote an - inzwischen vertritt diese ja selbst die Merkel-CDU. Eine Einschränkung von Wahlmöglichkeiten und Gestaltungsfreiheiten bedeutet dies genauso wie die Einführung irgendwelcher Sendequoten für die Sprache von Musikstücken für Radiosender. Das passt ganz ins Bild in unserer "regulierten Republik" und ist in Frankreich schon gang und gäbe und dort sogar Allparteienkonsens. Bezüglich des Wahlergebnisses finde ich es erfreulich dass die NPD an der 5%-Hürde gescheitert ist. Es ist erfreulich, dass es den demokratischen Parteien (und dazu gehört auch die AFD) - wenn auch nur knapp - gelungen ist Wähler von der NPD zurückzugewinnen. |

Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Donnerstag, 04. September 2014 - 00:41 Uhr: | |
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Holger81 Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 04. September 2014 - 12:55 Uhr: | |
"Abgesehn davon, dass die Altersstruktur nach Infratest dimap nur mäßig richtig war (tatsächlich waren es in allen Altersgruppen außer 70+ gerundet 5%), " Ich bezog mich auf wahl.tagesschau.de/wahlen/2013-09-22-BT-DE/umfrage-alter.shtml. Demnach lag die AfD bei den 18-44jährigen bei 6% und bei den über 60jährigen nur bei 3-4%. Gerundete 5% waren es nur bei einer einzigen Altersgruppe (45-59). Ganz ähnlich (auf höherem Niveau) sah es laut ARD bei der Europawahl aus. Oder gibt es dazu mittlerweile andere Zahlen? |

Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Donnerstag, 04. September 2014 - 13:10 Uhr: | |
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Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 04. September 2014 - 23:37 Uhr: | |
Schaut man auf das Wahltippspiel zur Landtagswahl in Sachsen hier auf Wahlrecht.de, so ist es offenbar (noch) nicht ausgewertet worden. Sortiert man nach "Abweichung vom Wahlergebnis", so entsteht eine offensichtlich nach der Abweichung vom Wahlergebnis 2009 sortierte Liste. Egal - so wie es ausschaut, lagen die Tipper im Schnitt ungefähr genauso gut oder schlecht wie die Umfrageinstitute, wen wundert's. Sehr gut hat offenbar Thomas Frings abgeschnitten. Er hat die CDU etwas zu hoch und die AfD etwas zu niedrig, alles andere ist ein ziemlicher Blattschuss. Auch die SPD, die als einzige Partei sonst deutlich schlechter als in den Meinungsumfragen abgeschnitten hat, ist von ihm gut prognostiziert worden. Ziemlich gut hat auch Olaf Hentschel abgeschnitten. Es ist aber schwierig, rein aus der Optik der Exceltabelle eine Rangfolge zu erraten. |

Zielger Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 06. September 2014 - 15:39 Uhr: | |
Ich wüsste mal gerne, wer bei dem Wahltippspiel gewonnen hat. http://www.wahlrecht.de/wahltippspiele/sachsen-2014/ausgabe.html Wird da noch das aktuelle vorl. amtl. Endergebnis eingepflegt? |

Marc
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| | Veröffentlicht am Montag, 08. September 2014 - 22:34 Uhr: | |
@Ratinger Linke, bei dem Bundestagswahlergebnis der Grünen 1987 spielten auch Sondereffekte (Tschernobyl) eine große Rolle - ebenso wie bei den Landtagswahlergebnis der Grünen 2011 in BW z.B. Insofern fallen diese Wahlen in Bezug auf die Grünen doch etwas aus den Rahmen. |

Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2014 - 01:35 Uhr: | |
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SaaleMAX
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2014 - 19:22 Uhr: | |
Um aber wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen, der LANDTAGSWAHL SACHSEN, finde ich es überaus erstaunlich wie manche Parteien ihre Wahlergebnisse verkaufen. Als NEULING konnte die AFD natürlich aus dem Stand zulegen, ebenso wie marginal die SPD. Alle anderen relevanten Parteien haben an Zustimmung verloren. Frau Lieberknecht in Thüringen wirbt gerade mit dem grandiosen Wahlergebnis der CDU Sachsen zur Landtagswahl. Und auch wenn man es nicht gerne hören mag, hier und da, die CDU Sachsen hat ihr schlechtestes Landtagswahlergebnis seit der Wende in Sachsen eingefahren!! Von einst 58 Prozent für die CDU Sachsen 1994.. pö a pö .. auf nun 39 Prozent ist in meinen Augen eine eher rücklaufige Entwicklung der Zustimmung in 20 Jahren. Mal ganz grob übern Daumen gerechnet..gut 1/3 Drittel der Wählerschaft der CDU Sachsen sind in 20 Jahren "irgendwie" abhanden gekommen. |

Bernhard Nowak
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| | Veröffentlicht am Mittwoch, 10. September 2014 - 23:50 Uhr: | |
Wann kommt denn voraussichtlich das endgültige amtliche Endergebnis? Erst dann wissen wir ja genau, ob die NPD nun wirklich aus dem Landtag geflogen ist. |

Matthias Cantow
Moderator
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 11. September 2014 - 11:49 Uhr: | |
Wann kommt denn voraussichtlich das endgültige amtliche Endergebnis? Das endgültige amtliche Ergebnis wird von der Landeswahlleiterin morgen im Anschluss an die Sitzung des Landeswahlausschusses bekanntgegeben. |

zigzag
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| | Veröffentlicht am Freitag, 19. September 2014 - 18:33 Uhr: | |
Der Parteirat dr Grünen lehnt eine Koalition mit der CDU ab. Tillich will nun der SPD Koalitionsgespräche anbieten. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-gruene-lehnen-koalition-mit-der-cdu-ab-a-992588.html |

Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Montag, 08. Juni 2015 - 11:38 Uhr: | |
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Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. Juni 2015 - 14:13 Uhr: | |
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Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Freitag, 12. Juni 2015 - 20:09 Uhr: | |
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Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Samstag, 19. September 2015 - 19:15 Uhr: | |
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Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Montag, 09. November 2015 - 00:06 Uhr: | |
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Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Samstag, 21. November 2015 - 00:43 Uhr: | |
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Fragender Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 24. März 2016 - 13:31 Uhr: | |
Gibts da inzwischen ein Ergebnis? |