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Sebastian (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. November 2007 - 23:16 Uhr: | |
Hier die neueste Hochrechnung (23:13): Liberale (Venstre): 26,3 %}; 46 Sitze Sozialdemokraten: 25,5 %}; 45 Sitze Dänische Volkspartei: 13,8 %}; 25 Sitze Sozialisten: 13,0 %}; 23 Sitze Konservative: 10,4 %}; 18 Sitze Sozialliberale: 5,1 %}; 9 Sitze Neue Allianz: 2,8 %}; 5 Sitze Rot-Grün-Bündnis: 2,2 %}; 4 Sitze Christdemokraten: 0,9 %}; 0 Sitze Quelle: http://www.dr.dk/Nyheder/Temaer/Politik+temaer/2007/Valg/ |

Sebastian (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. November 2007 - 23:19 Uhr: | |
Mittlerweile sind 98,8 % der Stimmen ausgezählt. Das bisherige Regierungsbündnis von Ministerpräsident Fogh Rasmussen verfügt nur zusammen mit der Neuen Allianz über eine Mehrheit. |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2007 - 00:47 Uhr: | |
Das Ergebnis steht seit 23:45 Uhr fest. Rechtsliberale (V): 908 882 Stimmen, 26,3 % und 46 Sitze Sozialdemokraten (A): 881 689 Stimmen; 25,5 % und 45 Sitze Nationalisten (O): 478 638 Stimmen; 13,8 % und 25 Sitze Sozialisten (F): 451 316 Stimmen; 13,0 % und 23 Sitze Konservative (C): 359 328 Stimmen; 10,4 % und 18 Sitze Sozialliberale (B): 177 269 Stimmen; 5,1 % und 9 Sitze Neue Allianz (Y): 96 856 Stimmen; 2,8 % und 5 Sitze Rot-Grüne Einheitsliste (Ø): 74 671 Stimmen; 2,2 % und 4 Sitze Christdemokraten (K): 30 110 Stimmen; 0,9 % und 0 Sitze Parteilose: 431 Stimmen; 0,0 % und 0 Sitze Quelle: http://www.dr.dk/Nyheder/Temaer/Politik+temaer/2007/Valg/ |

zigzag
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2007 - 01:04 Uhr: | |
Rasmussen kann weiterregieren (wenn sich an den Mandatszahlen nichts mehr ändert), da VKO auf 89 Mandate kommt + 1 Mandat von den Färöer (Das andere + die beiden Mandate aus Grönland zählen zu AFØ). Er braucht die Neue Allianz also nicht. "Färöer-Mandat sichert Regierungsmehrheit Kopenhagen - Der dänische Ministerpräsident hat sich am Dienstagabend trotz des äußerst knappen Ergebnisses seines Regierungsblocks zum Wahlsieger erklärt. Mit dem einen zusätzlichen Mandat von den Färöer-Inseln komme sein bisheriges Regierungsmodell aus Rechtsliberalen Konservativen und der Dänischen Volkspartei künftig immer noch auf 90 Mandate und damit auf die absolute Mehrheit im Folketing, so Anders Fogh Rasmussen." http://derstandard.at/?url=/?id=3109518 |

zigzag
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2007 - 01:25 Uhr: | |
Detailergebnisse: http://www.im.dk/resultater/ |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2007 - 13:07 Uhr: | |
Hier folgt die Sitzverteilung anhand der neuen Wahlkreise. Sowohl die Rechtsliberalen, als auch die Sozialdemokraten, haben je 5 der Wahlkreise gewonnen. Auch die Sitze von Grönland und den Färöer Inseln sind mit aufgeführt. Diese Tabelle dient zum Vergleich mit meiner Tabelle vom 31.10.2007 um 19:41 Uhr. Das kann man nicht so einfach umrechnen. Thomas Frings wies daraufhin, dass nicht nur Ämter zusammengelegt wurden. Velje wurde z.B. Vejle zwischen den neuen Regionen Ostjüttland und Südjütland(der überwiegende Teil) aufgeteilt (vgl. seinen Beitrag vom 31.10. um 19:17 Uhr). I) Hauptstadtregion: 4 WK/49 Sitze Verteilung (49): A12, V 10, F 8, O 6, C 6, B 3, Ø 2, Y 2 Stadt Kopenhagen (17): A 4, F 4,V 2, O 2, C 2, B 1, Ø 1, Y 1 Kopenhagen Umland (15): A 4, V 3, O 2, F 2, C 2, B 1, Ø 1 Nordseeland (15): V 4, A 3, C 2, O 2, F 2 , B 1, Y 1 Bornholm (2): A 1, V 1 II) Region Mitteljütland-Nordjütland: 3 WK/60 Sitze Verteilung (60): V 17, A 17, O 8, F 7, C 6, B 3, Y 1, Ø 1 Ostjütland (24): A 7, V 6, F 3, O 3, C 2, B 1, Ø 1 Nordjütland (20): A 6, V 5, O 3, C 3, F 2, B 1, Ø 1 Westjütland (16): V 6, A 4, O 2, F 2, C 1, B 1 III) Region Jütland-Süddänemark: 3 WK/66 Sitze Verteilung (66): V 19, A 16, O 11, F 8, C 6, B 3, Y 2, Ø 1 Südjütland (24): V 8, A 5, O 4, F 3, C 2, B 1, Y 1 Seeland (28): V 8, A 7, O 5, F 3, C 2, B 1, Y 1, Ø 1 Fünen (14): A 4, V 3, O 2, C 2, F 2, B 1 IV) Außengebiete: 2 WK/4 Sitze Grönland (2): Iniutpartei 1, Vorwärts 1 Färöer Inseln (2): Republikaner 1, Unionspartei 1 Anmerkungen: Wahlkreissiege (10): V 5, A 5 Inuitpartei = Sozialisten Vorwärts = Sozialdemokraten Republikaner = Linksaußen Unionspartei = Rechte Quellen: http://im.dk/imagesupload/dokument/Valgkredse.pdf http://de.wikipedia.org/wiki/Folketingswahl_2007 |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2007 - 13:19 Uhr: | |
Ich habe eben falsch abgeschrieben. Die Neue Allianz (Y) hat doch einen Sitz im Wahlkreis Ostjütland. Die Einheitsliste (Ø) hat keinen Sitz im Wahlkreis Nordjütland. Hier sind die Berichtigungen für beide Wahlkreise. Ostjütland (24): A 7, V 6, F 3, O 3, C 2, B 1, Ø 1, Y 1 Nordjütland (20): A 6, V 5, O 3, C 3, F 2, B 1 |

zigzag
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2007 - 19:04 Uhr: | |
Das Regieren wird für Rasmussen schwerer, da er sich keinen einzigen Abweichler leisten kann, wenn es bei dieser Konstellation bleibt. Die Probleme werden in folgenden Analysen/Artikel beschrieben "Rasmussen reloaded Die Rechts-links-Blöcke bleiben, aber die politischen Verhältnisse sind unsicherer geworden: Dänemarks Ministerpräsident Rasmussen geht in die dritte Amtszeit. Nach den Wahlen drohen die Rechtspopulisten mit Aufruhr - sie fordern mehr Einfluss. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,517096,00.html Neuwahlen in Dänemark bestätigen jetzige Regierung http://www.kas.de/proj/home/pub/28/de/-/dokument_id-12330/ Ergebnisse auch von Grönland und den Färöern bei Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Danish_parliamentary_election%2C_2007 Karte: http://www.electoralgeography.com/new/en/countries/d/denmark/denmark-legislative-election-2007.html |

zigzag
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2007 - 20:09 Uhr: | |
Das Regieren wird für Rasmussen schwerer, da er sich keinen einzigen Abweichler leisten kann, wenn es bei dieser Konstellation bleibt. Die Probleme werden in folgenden Analysen/Artikel beschrieben "Rasmussen reloaded Die Rechts-links-Blöcke bleiben, aber die politischen Verhältnisse sind unsicherer geworden: Dänemarks Ministerpräsident Rasmussen geht in die dritte Amtszeit. Nach den Wahlen drohen die Rechtspopulisten mit Aufruhr - sie fordern mehr Einfluss. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,517096,00.html Neuwahlen in Dänemark bestätigen jetzige Regierung http://www.kas.de/proj/home/pub/28/de/-/dokument_id-12330/ Ergebnisse auch von Grönland und den Färöern bei Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Danish_parliamentary_election%2C_2007 Karte: http://www.electoralgeography.com/new/en/countries/d/denmark/denmark-legislative-election-2007.html |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 16. November 2007 - 16:50 Uhr: | |
Wahlkreis Südjütland (25): V 8, A 6, O 4, F 3, C 2, B 1, Y 1 alter Wahlkreis Nordschleswig (11): V 3, O 3, A 2, F 1, B 1, Y 1 alter Wahlkreis Velje (9): A 3, V 2, F 2, O 1, C 1 alter Wahlkreis Ripen/Ribe (5): V 3, A 1, C 1 Bereich Nordschleswig, gewählte Bewerber: Rechtsliberale (V): Hans Christian Schmidt, Ellen Trane Nørby und Peter Christensen Sozialdemokraten (A): Lise von Seelen (Apenrade-Rotenkrug) und Benny Engelbrecht (Hadersleben) Nationalisten (O): Søren Krarup (Hadersleben), Anita Christensen (Hadersleben-Sommerstedt), Sozialiberale (B): Bente Dahl (Lügumkloster) Neue Allianz (Y): Jørgen Poulsen (Hadersleben-Branderup) Aufstellungsbezirk in Nordschleswig, aber Wohnort im alten Wahlkreis Velje: Nationalisten (O): Jørn Dohrmann (Aufstellungsbezirk: Sonderburg, Wohnort: Vamdrup) Sozialisten (F): Jesper Petersen (Aufstellungsbezirk: Sonderburg, Wohnort: Hamleff) Wohnort in Nordschleswig, aber Aufstellungsbezirk im alten Wahlkreis Velje: Rechtsliberale (V): Eva Kjer Hansen (Aufstellungsbezirk: Kolding, Wohnort: Stollig/Loit) Sozialdemokraten (A): Julie Rademacher (Aufstellungsbezirk Kolding, Wohnort: Sonderburg) Im alten Wahlkreis Velje gewählte Bewerber: Rechtsliberale (V): Jens Viberg (Velje) Sozialdemokraten (A): Karen Klint (Velje) und Carina Christensen (Velje) Sozialisten (F): Villy Søvndal (Kolding), Karina Lorentzen (Kolding) Konservative (C): Mike Legarth (Vamdrup) Im alten Wahlkreis Ripen/Ribe gewählt. Rechtsliberale (V): Preben Rudiengaard (Esbjerg), Ulla Tørnæs (Esbjerg), Hans Christian Thoning (Varde) Sozialdemokraten (A): Kim Mortensen (Esbjerg), Karin Nødgaard (Esbjerg) Konservative (C): 1 Abgeordneter Bereich Nordschleswig, nicht gewählte Bewerber: Konservative (C): Allan Niebuhr (Kollund) Sozialiberale (B): Lotte Rod Einheitsliste (Ø): Balter Andersen und Finn Sørensen Christdemokraten (K): Hans Steengard Jessen |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 16. November 2007 - 19:58 Uhr: | |
Ich habe vor gut 2 Stunden schnell senden müssen. Dabei konnte ich einige Informationen noch gar nicht unterbringen. Ich habe mich um den Wahlkreis Südjütland mit den Bereichen Nordschleswig, Velje und Ripen/Ribe gekümmert. Manche Bewerber treten in einem anderen Aufstellungsbezirk an, als in dem sie wohnen. Der Europaparlamentarier Mogens Camre (O, Frederecia, alter Wahlkreis Velje) tritt sein Amt nicht an. Für ihn rückte Anita Christensen (O) aus Hadersleben-Sommerstedt nach. Im Bereich des alten Wahlkreises Velje ziehen 4 Parteien mit je 2 Abgeordneten ins Folketing ein. Es kommt keiner der Konservativen Abgeordneten aus den Gebieten Nordschleswig sowie Ripen/Ribe. In Nordschleswig ist dies sehr ungewöhnlich. Für Ripen/Ribe kann ich dies nicht beurteilen. Wahlkreis Südjütland (24): V 8, A 5, O 4, F 3, C 2, B 1, Y 1 alter Wahlkreis Nordschleswig (11): V 3, O 3, A 2, F 1, B 1, Y 1 alter Wahlkreis Velje (8): V 2, A 2, F 2, C 2 alter Wahlkreis Ripen/Ribe (5): V 3, A 1, O 1 Rechtsliberale (V): Hans Christian Schmidt (Hadersleben), Ellen Trane Nørby (Sonderburg), Jens Vibjerg (Velje) Konservative (C): Mike Legarth (Kolding-Vamdrup), Jan Christensen (alter Wahlkreis Ripen/Ribe) Sozialiberale (B): Bente Dahl (Tondern-Lügumkloster) Neue Allianz (Y): Jørgen Poulsen (Aufstellungsbezirk:Hadersleben, Wohnort:Apenrade-Branderup) http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/2.asp |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 16. November 2007 - 20:03 Uhr: | |
Konservative (C): Carina Christensen (Kolding-Vamdrup) statt Jan Christensen (Frederecia nahe Velje) http://www.im.dk/resultater/sa007f.htm |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 24. November 2007 - 17:05 Uhr: | |
Die neuen Personalentscheidung steht fest. Folketing-Vorsitzender: Thor Pedersen (V), Wahlkreis Nordseeland Ministerpräsident: Anders Fogh Rasmussen (V), Wahlkreis Seeland Stv. Ministerpräsident und Minister für Erwerbsarbeit und Wirtschaft: Bernd Bendsten (C), Wahlkreis Fünen Aüßeres: Per Stig Møller (C), Geburtsort Frederiksberg, Wahlkreis Kopenhagen Umland Beschäftigigung: Claus Hjort Fredriksen (V) Entwicklungszusammenarbeit: Ulla Tørnæs (V), Wahlkreis Südjütland Familie und Verbraucherschutz: Carina Christensen (C), Geburtsort: Fredericia, Region Süddänemark Finanzen: Lars Løkke Rasmussen (V), Wahlkreis Nordseeland Forschung, Technologie und Entwicklung: Helge Sander (V), Wahlkreis Westjütland Gesundheit: Jacob Axel Nielsen (C) Integration,Flüchtlinge, Immigration und Kirche: Birthe Rønn Hornbech (V), Geburtsort Kopenhagen Justiz: Lene Espersen (C), Geburtsort: Hirtshals, Wahlkreis Nordjütland Klima und Energie: Connie Hedegaard (C), Wahlkreis Kopenhagen Umland Kultur: Brian Mikkelsen (C), Wahlkreis Südjütland Lebensmittel: Eva Kjer Hansen (V), Wahlkreis Südjütland, Aufstellungsbezirk: Kolding, Wohnort: Stollig/Loit, Nordschleswig Steuern: Kristian Jensen (V) Transport und Energie: Jakob Axel Nielsen (C), Geburtsregion Himmerland, nahe Aalborg Umwelt: Troels Lund Poulsen (V) Unterricht und Nordische Zusammenarbeit: Bertel Haarder (V), Wahlkreis Kopenhagen Umland Verkehr Carina Christencen (C), Koldind-Vamdrup Verteidigung: Søren Gade Jensen (V) Wohlfahrt und Gleichstellung: Karen Jespersen (V), als Wohlfahrtsministerin zugleich Vorsitzende des Kontaktausschusses der Regierung zur deutschen Volksgruppe ausgescheidene Minister: Flüchtlinge, Immigration und Integration: Rikke Hvishoj (V), Wahlkreis Stadt Kopenhagen Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei: Hans Christian Schmidt (V), Wahlkreis Seeland aufgelöste Ministerien: Inneres und Gesundheit Soziales und Gleichstellung Quellen: http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/129.asp?artid=9263 http://politiken.dk/politik/article437631.ece |

Mitdenker (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 24. November 2007 - 17:10 Uhr: | |
Gesundheit: Jacob Axel Nielsen (C) stimmt nicht. Das Gesundheitsministerium gibt es nicht mehr. |

Jens (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Dezember 2007 - 12:14 Uhr: | |
Hallo Mitdenker und alle anderen, Sydjylland (=Südjütland) bezeichnet den Wahlkreis, der sowohl Nordschleswig/Sønderjylland als auch die weiter nördlich liegenden Städte Ribe und Vejle umfasst. Sønderjylland (=Südliches Jütland) dagegen ist eigentlich ein Synomyn für Schleswig, wird aber oft nur noch für den dänischen Teil Schleswigs (also Nordschleswig) angewandt. Traditionell wurde zwischen Sønderjylland (das spätere Schleswig) und Nørrejylland unterschieden (wohl schon in den Sagas). Das Missverständnis im Deutschen kommt wahrscheinlich dadurch zustande, weil wir meistens beide Begriffe (Sydjylland und Sønderjylland) als Südjütland übersetzen und dann kommt noch das Begriffspaar Südschleswig/Nordschleswig ins Spiel.. |

Interessent Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 18. Juli 2008 - 09:54 Uhr: | |
Hallo zusammen, kann mir jemand von Euch eine Einschätzung darüber geben, inwieweit der Bau der Fehmarnbelt-Brücke momentan in der innerdänischen Diskussion eine Rolle spielt? Wie ist die Stimmung zum Bau innerhalb der Bevölkerung? Wie realistisch ein schnelles Unterschreiben des Staatsvertrages? Herzlichen Dank für eure Einschätzung! |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 18. Juli 2008 - 12:27 Uhr: | |
Das ist nun wirklich kein Thema für dieses Forum. Aber da das Projekt vor allem von Dänemark betrieben wurde (während es für Deutschland von eher geringer Bedeutung ist), kann man schon davon ausgehen, daß es in Dänemark nicht umstritten ist. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 19:51 Uhr: | |
In Dänemark wird spätestens Anfang November gewählt, einen Wahltermin gibt es aber noch nicht. Die Wahl muss innerhalb von 4 Jahren nach der letzten Wahl stattfinden, letztmals wurde am 13.11.2007 gewählt. Der Premierminister kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb dieses Zeitraums eine Neuwahl anberaumen und im langjährigen Durchschnitt werden die 4 Jahre nur zu ungefähr zwei Dritteln ausgeschöpft. Letztmals dauerte von 1960-64 eine Wahlperiode tatsächlich annähernd 4 Jahre. Eine Wahl kann sehr kurzfristig durchgeführt werden. Parteien, die nicht im Folketing vertreten sind, müssen sich für eine Wahlteilnahme bis zum 15. Tag vor der Wahl registrieren lassen, der gleiche Tag ist auch Stichtag fürs Wählerverzeichnis, Wahlvorschläge können bis zum 11. Tag vor der Wahl eingereicht werden. Es ist also möglich, eine Wahl mit nur drei Wochen Vorlauf abzuhalten. Da im Juli oder August wohl kaum gewählt wird, dürfte die Wahl zwischen Anfang September und Anfang November stattfinden. Dass die Wahlperiode diesmal ausnahmsweise ganz fast ganz ausgeschöpft wird, dürfte daran liegen, dass die klassischen Gründe fehlen, um früher zu wählen: Abstimmungsniederlagen für die Regierung in wichtigen Fragen gab es keine und es gab auch keinen tatsächlich oder vermeintlich günstigen Moment für den Premier. Die von der Dänischen Volkspartei unterstützte Minderheitsregierung aus Venstre und Konservativer Volkspartei ist stabil und regiert fast 10 Jahre. Während Geert Wilders ein Übermaß an Aufmerksamkeit zuteil wird, ist sein dänisches Pendant Pia Kjærsgaard (diese und Wilders treffen sich übrigens öfter und sie war auch Vorbild für Wilders) im Ausland nahezu unbekannt, obwohl die Regierungskonstellation der in den Niederlanden sehr ähnlich ist. Wichtiger als die solide Mehrheit aber dürften die schlechten Umfragewerte von Venstre und besonders den Konservativen dafür sein, die Wahl so weit wie möglich nach hinten zu schieben. Das linke Lager, wozu sich auch die Radikale Venstre gesellt hat, liegt konstant recht klar vorn liegt in den Umfragen (aktuelle Umfragen gibt es hier: http://politiken.dk/politik/meningsmaaleren/). Aber so groß, dass die Wahl gelaufen wäre, ist der Vorsprung auch wieder nicht. Eine Mehrheit aus Linken plus Radikale Venstre im Folketing wäre langfristig betrachtet eigentlich nur eine Rückkehr zur Normalität, denn eine solche Mehrheit gab es von 1929 bis 2001 fast immer (nur von Dezember 1973 bis Februar 1977 nicht), dagegen nie eine rechte Mehrheit in diesem Zeitraum. Detailergebnisse 2007 http://im.dk/Aktuelt/Publikationer/Publikationer_IN/~/media/Filer-Publikationer-IN/Valg/2009/FTvalg-2007/FTvalg-2007.ashx Wahlergebnisse seit 1971 http://www.electionresources.org/dk/ Wahlergebnisse 1953 bis 1968 http://www.dst.dk/pukora/epub/upload/15860/offv.pdf Wahlgesetz (englisch) http://www.ft.dk/~/media/Pdf_materiale/Pdf_publikationer/English/valgloven_eng_web_samlet%20pdf.ashx ausführliche Beschreibung von Wahlsystem und Wahlorganisation (englisch) http://valg.im.dk/English/~/media/Filer-valg-uk/Parliament-elections/Parliamentary-System-DK.ashx |

Taugenichts
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. August 2011 - 12:19 Uhr: | |
Ministerpräsident Rasmussen gab heute bekannt, dass die Parlamentswahlen in Dänemark am 15. September stattfinden werden. |

Taugenichts
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 04. September 2011 - 15:47 Uhr: | |
Der DLF brachte gestern eine Hintergrund-Sendung zu den anstehenden Wahlen in Dänemark: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1545796/ |
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