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Timo Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:04 Uhr: | |
Es fehlen der NPD 808,2 Stimmen. Wenigstens eine gute Nachricht. Schöner wäre es natürlich, wenn mehr fehlte. Gute Nacht! |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:07 Uhr: | |
Sitzverteilung CDU 59 Linke 27 SPD 18 AfD 14 Grüne 8 NPD 0 (4,95%) |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:09 Uhr: | |
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Timo Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:16 Uhr: | |
Sosehr es mich mit Stolz erfüllt, eben sogar etwas schneller als die ehrenwerten Macher von wahlrecht.de gewesen zu sein, doch eine Frage: Es fehlen 809 nicht 808 Stimmen, oder? Solang die 5% der gültigen Gesamtstimmen nicht ganzzahlig sind, muss ich doch wohl aufrunden? Mit 808 Stimmen mehr läge die NPD ja immernoch marginal unter 5%. (Mir ist die praktische Irrelevanz meiner Frage völlig bewusst. Danke) |

Nikolaus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:23 Uhr: | |
Am Besten, wir schlafen erstmal drüber, bevor wir das ausdiskutieren. Übrigens: Nicht mal die vielen Autos scheinen die FDP gewählt zu haben.... |

Nikolaus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:25 Uhr: | |
P.S.: Ich wette, die NPD beschimpft jetzt den Landeswahlleiter als Betrüger und fordert Neuwahlen. Sowas wird bestimmt die nächsten Tage in den Sozialen Netzwerken rumgehen. |

Wilko Zicht
Moderator
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:33 Uhr: | |
@Timo: Du hast natürlich recht, es sind 809 Stimmen. |

Timo Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:35 Uhr: | |
@Wilko Zicht Auch Jörg Schönenborn (oder seine Redaktion) lesen eure Tweets. In den Tagesthemen wurde die 808 genannt ;-) |

Timo Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:42 Uhr: | |
Beim Ersten hat man offensichtlich Angst, beschimpft zu werden, Mitverschwörer des Komplotts zu sein, der die nationale Befreiung verhindert. Oder so ähnlich. Jedenfalls gibt man dort 4,9% für die NPD an. "Politisch-intiutive Rundung" nennt man das vielleicht. Der Landeswahlleiter hat eine Fußnote gesetzt, um zu erklären, dass die 5-NPD-Prozent keine fünf Prozent sind. (http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_s10_erg_lw.prc_erg_lw?p_bz_bzid=LW14&p_ebene=SN&p_ort=14) |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. August 2014 - 23:49 Uhr: | |
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Nikolaus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 10:53 Uhr: | |
Jaja, der Landeswahlleiter hält seine Seite geheim. Wie ich sehe, geht das Bashing schon los. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 11:09 Uhr: | |
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 13:30 Uhr: | |
Wieso steht auf Eurer Website beim offiziellen Endergebnis 2014 NPD 5,0% ? |

Holger81 Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 14:21 Uhr: | |
@Bernhard Nowak: "Wieso steht auf Eurer Website beim offiziellen Endergebnis 2014 NPD 5,0% ?" Wahrscheinlich weil das das (auf 0,1% gerundete) NPD-Ergebnis ist?! Zugegebenermaßen wären "4,95%" informativer, aber die 4,9% von der ARD sind mathematisch falsch, weil die NPD knapp über 4,95% liegt. Die Wahlleiter-Zwischenergebnisseite war kurz nach dem Eingang des letzten Wahlkreises in der Tat für einige Zeit abgeschaltet. Die Fußnote ist natürlich sinnvoll, aber auch ohne diese konnte jeder Interessierte aus den dort veröffentlichten Stimmenzahlen ausrechnen, dass die NPD knapp unter 5% liegt. |

Erklärbär Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 17:08 Uhr: | |
Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es in dieser Legislaturperiode zwei bedeutende Änderungen: - Die NPD ist raus und damit nicht mehr im Parlament vertreten. - Die AfD ist erstmals in ein deutsches Parlament eingezogen, nachdem sie bei der Bundestagswahl knapp am Einzug gescheitert ist und in der Europawahl ins Parlament gewählt wurde. Die Regierung wird von einer Großen Koalition geführt. Sehe ich die Entwicklung richtig, oder hab ich etwas wesentliches übersehen? (Seit der Großen Koalition auf Bundesebene ist mein politisches Interesse stark zurückgegangen.) |

Christian Haake
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 17:47 Uhr: | |
Das mit der Großen Koalition in Sachsen ist doch noch nicht sicher, oder hab ich was verpasst? Wenn Tillich eine Koalition auch mit der AfD ausschließt bleiben neben der SPD theoretisch noch die Grünen, ist zwar knapp aber eine Mehrheit. Das heißt er hat noch Optionen und kann damit in Verhandlungen gehen. |

Robert Weemeyer
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 18:20 Uhr: | |
Bedeutend finde ich darüber hinaus, dass die FDP künftig an keiner deutschen Regierung mehr beteiligt sein wird - das hat es in der Bundesrepublik noch nie gegeben. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 18:27 Uhr: | |
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kstone Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 18:32 Uhr: | |
Eine große Koalition (CDU/Linke) wird es definitiv nicht geben, aber möglicherweise Schwarz/Rot (CDU/SPD). |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 01. September 2014 - 20:13 Uhr: | |
"Es fehlen 809 nicht 808 Stimmen, oder?" Auf eine Stimme mehr oder weniger kommt es nicht an, zumal sich da beim endgültigen Ergebnis noch etwas ändern dürfte. Mathematisch fehlen auch nicht 809, sondern 851 Stimmen. 809 zusätzliche Stimmen reichten nur, wenn die anderen Parteien entsprechend weniger bekämen. "Bedeutend finde ich darüber hinaus, dass die FDP künftig an keiner deutschen Regierung mehr beteiligt sein wird" Wichtig ist etwas anderes: In allen Ländern außer Bayern regieren jetzt SPD und/oder Grüne (mit). Das hat auch Auswirkungen auf die Bundespolitik. Besserung wird es leider frühestens 2016 geben. Die Union zeigt mit dem Ausschluss der AfD mal wieder ihre sozialdemokratische Fratze. Es kann wohl niemand überzeugend begründen, wo ein großes landespolitisches Hindernis für eine Koalition liegen soll. Bei beiderseitigem Willen könnte man sich natürlich einig werden. Dass die CDU nicht einmal sondieren will, hat ausschließlich bundespolitische Gründe. Dass das CDU-Kalkül aufgeht, ist mehr als fraglich, es wird eher nach hinten losgehen. Wenn die CDU die AfD ausschließt, bleibt ihr nur eine Koalition mit SPD oder Grünen, es sei denn sie holt die absolute Mehrheit. Die CDU kettet sich also ohne Not an die Linken. Das ist nicht nur schlecht für Deutschland, sondern auch für die Union selbst, denn besser kann sie der AfD die Wähler gar nicht zutreiben. Die muss gar nicht viel tun außer sich nicht selbst zu zerlegen. Es ist ja bemerkenswert, dass die AfD fast 10% und fast soviel wie bei der Europawahl (10,1% in Sachsen) bekommt, obwohl das Thema Euro und seine angebliche Rettung die gesamte Zeit seit der Bundestagswahl medial kaum eine Rolle spielte. ESM und anderes waren nur der Anlässe, die das Fass zum Überlaufen brachten, der wirkliche Grund für den Erfolg der AfD ist, dass es unter den etablierten Parteien für viele Wähler keine echten Alternativen mehr gab. Dazu haben Merkel und Westerwelle maßgeblich beigetragen. Wenn die Wähler schon vor der Wahl fest davon ausgehen, dass die Union mal wieder mit SPD oder Grünen paktiert, dann bleibt als Alternative mit realistischer Chance auf Sitze nur die AfD, es sei denn man steht extrem links. Merkel baut ungewollt die AfD tatkräftig mit auf. Merkel ist inzwischen eine gute Taktikerin, aber absolut keine Strategin. |