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Kommunalposse: Showdown zwischen CDU ...

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Kommunalwahlen in Deutschland » Kommunalposse: Showdown zwischen CDU und PDS « Zurück Weiter »

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SoleSurvivor
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Februar 2003 - 18:46 Uhr:   

Diether Dehm tritt für die PDS an
Christian Schultz: Wollen Zeichen für eine demokratische Kultur setzen / Aktiver Wahlkampf / Mindestens 20 lokale Auftritte

"LÖRRACH (alb). Die OB-Wahl wird doch kein Solo der Amtsinhaberin. Was sich in den letzten Tagen angebahnt hat, ist nun definitiv: Die PDS schickt am 30. März Diether Dehm, ihren stellvertretenden Bundesvorsitzenden ins Rennen gegen Gudrun Heute-Bluhm."

mehr http://www.badische-zeitung.de/index.php?inhalt=item&p[method]=fullread&p[ivw]=/orsartikel/fullread&p[nav]=112&p[subnav]=249&p[item]=orsartikel&p[day]=&p[id]=674585
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c07
Veröffentlicht am Freitag, 21. Februar 2003 - 03:22 Uhr:   

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Stoiber-Fan
Veröffentlicht am Freitag, 21. Februar 2003 - 10:24 Uhr:   

Trendwende bei Rot-Grün?

Ich habe noch nicht ganz durchschaut um welche Wahl es in diesem Thread geht, aber Sole kann ja dann das Ergebnis posten.
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Sole
Veröffentlicht am Freitag, 21. Februar 2003 - 15:38 Uhr:   

"LÖRRACH (alb). Die OB-Wahl wird doch kein Solo der Amtsinhaberin.

Geht eigentlich aus dem ersten Satz hervor.
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SoleSurvivor
Veröffentlicht am Freitag, 21. Februar 2003 - 22:12 Uhr:   

Mehr:


Badische Zeitung vom Freitag, 21. Februar 2003

MARKTGEFLÜSTER
Wenn der rote Diether kommt
Der Kandidat und die SPD


Da haben sie nun den Salat, die lieben Lörracher Sozialdemokraten.

Vergangenes Frühjahr noch verbale Muskelspiele, dass die schwarze Gudrun für ihren Freiburg-Seitensprung noch böse abgestraft werde. Gesagt - und nichts getan. Statt eines eigenen OB-Bewerbers gab es einen Rücktritt der Fraktionschefin - besser konnte man die angeschlagene Gegnerin nicht wieder aufbauen. Aber jetzt, sozusagen durch die linke Hintertür, flattert ihnen mit Diether Dehm doch noch ein Vogel ins Nest. Der rote Diether, Kandidat der PDS, hat mit den Genossen weit mehr gemein als nur die gleichen Buchstaben - wenn auch in anderer Reihenfolge - im Parteikürzel. Nicht nur dass Dehm bis vor viereinhalb Jahren selbst noch Sozialdemokrat war und sogar ein paar Monate lang nachrückenderweise eine Hinterbank im Bundestag drücken durfte. Nein - peinlich, peinlich - der Name des begabten Musikus ist unauslöschlich in die Annalen der Sozialdemokratie eingebrannt: als Autor des 1988, zum 125-jährigen Jubelfest der "alten Tante" kreierten neuen SPD-Parteilieds "Das weiche Wasser bricht den Stein". Nun also kommt der Hymnenschöpfer, um alle Gudrun- Opponenten hinter sich zu scharen. Also Genossen, raus aus dem Schmollwinkel und schon mal den Refrain üben: "Wir sind die stärkste der Partein (das war einmal), und sind wir schwach, und sind wir klein (das passt schon besser) . . ."

Manfred Frietsch
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Sole
Veröffentlicht am Sonntag, 30. März 2003 - 21:52 Uhr:   

Heute-Bluhm, Gudrun 60,26
Dr. Dehm, Diether 17,62
Meßner, Karlheinz 14,93
Stolper, Hella 5,15
Schönau, Dagmar 1,53
Sonstige 0,50


Wahlberechtigte: 34600
Wähler: 11802
Wahlbeteiligung (in %): 34,11
Ungültige Stimmen: 470
Gültige Stimmen: 11332
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Melchior
Veröffentlicht am Montag, 31. März 2003 - 09:52 Uhr:   

Herr Sole, halten sie sich hier zurück. Schreiben sie ihr Zeug im PDS - Forum.

Sie sind hier ein Störfaktor.
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alberto
Veröffentlicht am Montag, 31. März 2003 - 10:47 Uhr:   

smile
Jeder wie er kann

Quote:

Von Melchior am Montag, den 31. März 2003 - 09:52 Uhr:Herr Sole, halten sie sich hier zurück. Schreiben sie ihr Zeug im PDS - Forum. Sie sind hier ein Störfaktor.

Von Melchior am Montag, den 31. März 2003 - 10:01 Uhr:  Wie demokratisch soll, darf oder muß ein Forum sein?


Kommentar überflüssig


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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Montag, 31. März 2003 - 10:55 Uhr:   

@Melchior:
Saudummes Geschwätz!

@Sole:
Danke fürs Wahlergebnis.
Von welcher Partei kommt denn der Herr Meßner mit seinen 14%?

Ansonsten ist es sehr schwer, das Ergebnis zu kommentieren: Ist das nun mit 17% ein sensationeller PDS-Erfolg oder ist das angesichts der Nicht-Kandidatur der SPD im Gegenteil ein schwaches Abschneiden der Linken?
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Melchior
Veröffentlicht am Montag, 31. März 2003 - 10:59 Uhr:   

Wer verurteilt muß Gründe haben. Ein Grund ist das, was Herr Sole schreibt. Polemik und rechthaberisch. Seit geraumer Zeit lese ich hier. Bisher ohne Teilnahme. Doch die Mitteilungen von Herrn Sole gleichen schon sehr den Alten Zeiten in der DDR.

Fürchterlich.

www.pds-online.de

Da ist Herr Sole zu finden. Klassenkämper und so manches mehr. Da sollten sich die Freunde von Herrn Sole mal ein Bild über ihn machen.
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Sole
Veröffentlicht am Mittwoch, 02. April 2003 - 10:30 Uhr:   

"Von welcher Partei kommt denn der Herr Meßner mit seinen 14%?"

Soweit ich weiß ist er ein parteiloser Architekt. Über die beiden anderen Kandidaten weiß ich nichts. Bei Bedarf kann ich aber mal nachhaken, ich kenne in der Gegend jemanden.

Die 17 % sind schwer zu werten.

Zur PDS hat sich im Wesentlichen die lokale ATTAC-Gruppe bekannt. Die SPD gab keine Wahlempfehlung ab. Vereinzelt sollen die Grünen sich aufgeschlossen gezeigt haben.

Das hochgegriffene Wahlziel (in die Stichwahl kommen) wurde zwar nicht erreicht, trotzdem sind 18 % für etwas, das den Namen PDS trägt im Westen ein deutliches Zeichen. Natürlich ist die Wahl erst aus der Schwäche der lokalen SPD möglich geworden. Lörrach ist eine eher konservative Stadt. Ich weiß nicht, in wie weit die Bürger im Falle einer absoluten Fragestellung "PDS oder CDU", wie es lange Zeit aussah, nicht schon aus Prinzip die CDU-Kandidatin gewählt hätten auch wenn sie eigentlich zur "Linken" gehörten.

Eine definitive Antwort kann ich dir nicht geben. Die lokale und regionale Presse jedenfalls liefert keinen Anhaltspunkt darauf, dass Erwartungen enttäuscht wurden.

Die überregionale - zugegeben parteiliche - jW schreibt indessen:

"für die örtlichen Sozialisten war die Kandidatur des Berliner PDS-Promis ein »Signal des Aufbruchs«. »Wir sehen in dem Wahlergebnis auch eine gute Chance für eine links-alternative Liste oder ein Wahlbündnis für die Kommunalwahl im nächsten Jahr«, blickte Peter Streb von der Lörracher PDS hoffnungsfroh in die Zukunft. Dann wird auch wieder Diether Dehm am Start sein, der auch im baden- württembergischen Kommunalwahlkampf kräftig mitmischen will."

Wir werden sehen, ob bis dahin der ganze "Zauber" verpufft ist. Lörrach 2004 wird eine Wahl ohne Sonderfaktoren -

bisherige Ratszusammensetzung

Zusammensetzung des Gemeinderats:


CDU-Fraktion:
18 Sitze

SPD-Fraktion:
11 Sitze

Freie Wähler-Fraktion:
8 Sitze

Die Grünen-Fraktion:
5 Sitze

FDP-Fraktion:
3 Sitze

gesamt
45 Sitze

Auf großartige Protestpotentiale wird man jedenfalls nicht bauen können.
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Sulu
Veröffentlicht am Donnerstag, 27. Januar 2005 - 10:52 Uhr:   

Wann werden die Bürger endlich wach ???? Die SPD besteht nur noch aus Sozialschweinen und die CDU ist der dazugehörige Dreck.Die PDS ist die einzige Partei gegen Sozialabbau und Willkür der Bonzenbereicherung.
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Görd
Veröffentlicht am Freitag, 28. Januar 2005 - 12:31 Uhr:   

Mit Bonzenbereicherung hat die PDS ja als SED 40 Jahre Erfahrungen sammeln können.
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Roland Fender
Veröffentlicht am Dienstag, 14. Juni 2005 - 19:50 Uhr:   

Schaut man sich diesen Artikel aus der Taz an, so bekommt diese
Wahl noch eine ganz besondere Note.

Was will die Union?
Kommentar von Stefan Reinecke
Langsam zeichnen sich die Konturen des Wahlkampfs ab, aber schlauer ist man deshalb nicht. Die SPD will nach ihrer Chaoswoche einen Lagerwahlkampf gegen die unsoziale Union inszenieren. Das dürfte schwierig werden - trotz der beeindruckenden Liste der Grausamkeiten des Wirtschaftsflügels der CDU. Das Publikum, nachtragend, wie es ist, vergisst nicht, warum es diese Neuwahlen gibt: Schröder will ein Plebiszit für seine Politik, also Agenda 2010 plus Steuersenkung für Reiche. Der Rollenwechsel aus dem Brioni-Mantel ins Robin-Hood-Kostüm muss sogar Schröders schauspielerisches Talent überfordern.

Zweitens will die Union, hört man auf ihren vielstimmigen Chor, sehr viel und meistens auch das Gegenteil davon. Also weg mit der Eigenheimzulage - oder gerade das nicht. Runter mit dem Sozialstaat - oder genau das auf keinen Fall. Ansonsten wird die Mehrwertsteuer erhöht, wenn es der Binnennachfrage nicht schadet.

Dieses Stimmengewirr hat den Effekt, dass die SPD-Angriffe ins Leere laufen. Das könnte auch anders sein. Wolfgang Schäuble, der einzige Intellektuelle in der Union, meint, dass die Union die Wahl gewinnen wird und deshalb schon jetzt sagen soll, was sie vorhat. Das wäre für die Demokratie ein Gewinn, es würde für jene Unterscheidbarkeit sorgen, die derzeit fehlt.

Angela Merkel aber möchte derzeit nicht unterscheidbar sein. Sie versucht, in ihren Sätzen so oft wie möglich und über die Grenzen der deutschen Grammatik hinaus das Wort "Arbeitsplätze" unterzubringen. Ansonsten tut sie, was sie am besten kann: abwarten. Und erst entscheiden, wenn es möglichst wenig kostet.

So wird bei dem zentralen Thema, der Arbeitspolitik, bis zum 18. September vielleicht niemand entscheiden können, ob eine Detailkorrektur oder ein Angriff auf die soziale Architektur der Republik zur Wahl steht. Befürchten muss man mit Blick auf Merkels neoliberale Neigungen Letzteres - wissen wird man es nicht.

Eine seltsame Lage. Eigentlich sollte vor einer Wahl das Programm der Parteien klar sein - und offen, wer gewinnt. Diesmal ist es umgekehrt. Was zur Wahl steht, bleibt offen. Nur der Sieger steht schon fest....


http://www.emeweb.org
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Juni 2005 - 09:56 Uhr:   

Ich sehe da wenig Neuigkeitswert.
Die großen Volksparteien treten eigentlich immer mit ziemlich unklarer Programmatik an und man kann nur raten, was sie nach der Wahl eigentlich konkret machen werden.
Schröder ist fast ohne inhaltliche Aussage Kanzler geworden, und Stoiber wäre es fast geworden, ohne sich auf mehr festzulegen als die Aussage "rot/grün muß weg".

Auch auf Regierungsseite weiß ja keiner wirklich, was die machen würden, wenn sie wider Erwarten wieder eine Mehrheit bekämen.

Ganz offensichtlich stören sich deutsche Wähler nicht daran, wenn sie die Katze im Sack kaufen sollen.
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Melchior
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Juni 2005 - 13:14 Uhr:   

@Roland Fender
Müssen Sie hier auch noch linke Propaganda posten? Natürlich ist klar, nach der Neuwahl passieren wird: Es wird endlich wieder Politik für Deutsche und nicht für das Ausland gemacht. Das geht aber nur, wenn die Union die absolute Mehrheit holt und sich nicht mit solchen Spinnern wie Frau Leutheusser-Schnarrenberger oder dem homosexuellen Westerwelle abplagen muß. Wenn die FDP die endlich rauswirft, kann man sie auch wieder wählen! Die FDP braucht wieder Persönlichkeiten wie Mende, von Kühlmann-Stumm oder Euler, damit sie eine ernstzunehmende Partei wird.
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Angie-Fan
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Juni 2005 - 14:39 Uhr:   

Melchior ist ein guter Grund, sich keie Unionsmehrheit zu wünschen.
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Oskar (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 04. April 2008 - 20:14 Uhr:   

Was ist denn dieser Melchior für ein Vogel? Vor lauter Feinbild-Brett vorm Kopf, hat er wohl eine etwas ent(ver)rückte Wahrnehmung.

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