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Wahlticker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 19:00 Uhr: | |
Die Zahlen auf wahlrecht.de fürs Saarland mögen jetzt richtig sein, dafür sind die für Sachsen völlig durcheinander: SPD und Linke verwechselt, dasselbe gilt für FDP und Grüne. |

Roland Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 20:01 Uhr: | |
Jetzt wage ich mal eine Prognose: Die CDU gewinnt 58 der 60 Wahlkreise. Es könnten auch noch 59 werden, da WK27 (Leipzig) extrem knapp ist. Sicher bei den Linken sollte WK 15 (Chemnitz 4) sein. Hoyerswerda finde ich leider nicht online, nach Lage der Dinge halte ich es aber eher für unwahrscheinlich, das dort ein drittes Linkes Direktmandat ist. |

Wilko Zicht
Moderator
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 21:40 Uhr: | |
@Roland: Gute getippt. Nur Chemnitz 4 und Leipzig 3 gehen an DIE LINKE. Interessant das Ergebnis in Dresden 3: Der CDU-Kandidat gewinnt mit unter 30 % der Stimmen, Lichdi (GRÜNE) mit über 22 Prozent. |

Wilko Zicht
Moderator
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 21:52 Uhr: | |
Infratest-dimap rechnet gerade im MDR (Hochrechnung von 21:37 Uhr) unbeirrt weiter mit 55 CDU-Direktmandaten, obwohl längst klar ist, dass die CDU 58 Wahlkreise gewinnt. Jedes Mal der gleiche Murks. |

Roland Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 22:04 Uhr: | |
Den Quark machen sie doch schon den ganzen Abend. Geht Infratest-dimap eigentlich immer davon aus, dass die Anzahl der Überhang- und Ausgleichsmandate gleich bleibt? Richtiger ist da wohl die Angabe der Forschungsgruppe, wonach die CDU 53 (von 120) Sitzen gewinnen würde. Das wären dann 5 Überhang- und wahrscheinlich genausoviele Ausgleichsmandate. Das dürfte dann aber wohl nicht ergebnisrelevant sein, außer dass vielleicht Schwarz/Grün keine Mehrheit hätte... |

Roland Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 22:53 Uhr: | |
Noch eine Spekulation: Da jetzt nur noch zwei (städtische) Wahlkreise fehlen, gehe ich mal davon aus, dass der 53 Sitz der CDU noch an die Grünen fällt. Dann wären wir bei 6 Überhangmandaten. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 23:08 Uhr: | |
CDU 58 LINKE 29 SPD 15 FDP 14 GRÜNE 9 NPD 8 Total 133 1 CDU-Überhangmandat nicht ausgeglichen |

Roland Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 23:09 Uhr: | |
... und so wird es dann wohl auch sein. Ein achtes (echtes) Mandat für die Grünen. Das gibt dann sechs Überhangmandate. Die Ausgleichsmandate verteilen sich fair auf alle Parteien, die Linke bekommt zwei. Dann wären wir bei 58 - 29 - 14 - 14 - 9 - 8 |

Roland Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 23:11 Uhr: | |
@Thomas Frings Die Anzahl der Ausgleichsmandate darf die Zahl der Überhangmandate nicht übersteigen. Daher bekommt die SPD das (theoretisch) letzte nicht. |

Wilko Zicht
Moderator
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 23:30 Uhr: | |
Roland hat recht. Leider hatten wir das Ausgleichsmandatsverfahren für Sachsen auf Wahlrecht.de nicht ganz korrekt beschrieben. |

Beobachter Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 11:10 Uhr: | |
Die SPD beschäftigt sich auf ihren Wahlkampfseiten (nachvollziehbarerweise) ausführlich mit Thüringen und dem Saarland. Zu Sachsen fallen ihr hingegen nur zwei Sätze ein: "Leichte Verluste mussten die Konservativen auch in Sachsen hinnehmen. Eine Fortsetzung der großen Koalition ist hier möglich." http://www.frankwaltersteinmeier.de/aktuelles/meldungen/detail/090830_ltw.html Das ist schon höhere Wählerverarsche. ERSTENS gab es in Sachsen schon bisher keine große Koalition, sondern eine kleine Koalition aus CDU und einer 9,8%-Partei namens SPD. ZWEITENS wäre die Fortsetzung dieser CDU-SPD-Koalition natürlich möglich - aber das ist keiner Erwähnung wert, schließlich wären solche Koalitionen in allen Bundesländern möglich. Und DRITTENS wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine schwarz-gelbe Koalition aus CDU und FDP geben. Einziger Wermutstropfen dabei ist, daß die FDP das Rennen um Platz 3 ganz knapp verloren hat. Zu gerne hätte ich die SPD auf dem vierten Platz gesehen... |

Max Stern
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 11:33 Uhr: | |
@Beobachter: So hundertprozentig sicher wäre ich mir damit, dass es auf jeden Fall zu schwarz-gelb in Sachsen kommt, noch nicht. Immerhin geriert sich die sächsische FDP schon länger so, als könnte sie vor Kraft kaum laufen und in der sächsischen CDU kann die eigentlich niemand wirklich leiden. Die SPD wäre für die CDU der einfachere Koalitionspartner (und es wäre für Sachsen meiner Meinung nach die bessere Lösung, aber das ist eben meine Meinung *g*) |

Wahlticker
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| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 12:01 Uhr: | |
@Max Stern sehe ich genauso, ich bin mir sogar sicher dass Tillich die SPD bevorzugt. Aber man hat gestern ja schon gesehen dass er von allen Seiten druck bekommt, eine Reihe Berliner CDU-Granden hat sich ja schon auf Schwarz-Gelb eingeschossen, sollte Tillich wirklich Schwarz-Rot durchsetzen wollen wird man ihm sicher nahelegen bis nach der Bundestagswahl zu sondieren. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 12:11 Uhr: | |
Was Tilich am liebsten hätte, ist hier unwichtig, es wird Schwarz-Gelb geben. Clement hätte 2000 auch viel lieber Möllemann als Höhn am Kabinettstisch gehabt, hatte aber keine Chance, das durchzusetzen und versuchte es dann auch erst gar nicht. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 12:58 Uhr: | |
@Beobachter: "Leichte Verluste mussten die Konservativen auch in Sachsen hinnehmen. Eine Fortsetzung der großen Koalition ist hier möglich." ROTFL. Stimme Deiner Analyse völlig zu. Wobei noch ein dritter Satz möglich gewesen wäre: "Auch in Sachsen erreichte die SPD Zugewinne". Aber das war ihnen wohl doch zu peinlich. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 13:15 Uhr: | |
@Max: > Immerhin geriert sich die sächsische FDP schon > länger so, als könnte sie vor Kraft kaum laufen > und in der sächsischen CDU kann die eigentlich > niemand wirklich leiden. Das mag sein - aber letztlich hat die CDU nicht wirklich die Option. Mit der SPD zu koalieren kann für sie immer nur eine Notlösung sein, die beiden Parteien sind grundsätzliche Konkurrenten. Das wird wahrscheinlich sogar eine recht schnelle Regierungsbildung geben. Für die CDU wäre es ideal, wenn sie schon vor der Bundestagswahl eine funktionsfähige Landesregierung vorzeigen könnte - als Kontrast zu den Machtkämpfen/Feilschereien in Thüringen/Saarland, wo das Fehlen einer schwarz-gelben Mehrheit die Regierungsbildung schwierig und langwierig machen wird. |

Wahlticker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 13:27 Uhr: | |
Ich denke Schwarz-Rot würde - Der Sächsischen CDU nützen, weil sie in dieser Koalition mindestens genausoviel durchsetzen kann wie mit der FDP und dazu sich dauerhaft die Macht erhalten kann. - Der Bundes-CDU schaden weil sie den Sieg für Schwarz-Gelb nicht nutzen kann - Der sächsischen SPD schaden weil sie langfristig keine Chance bekommt sich zu erholen - Der Bundes-SPD nützen weil sie keinen negativen Gegenwind zur Bundestagswahl aus Sachsen bekommt. Also eine nicht ganz klare Situation, mal sehen wie man sich entscheiden wird. |

Wahlticker
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| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 15:49 Uhr: | |
SPD-Chef Jurk tritt zurück http://www.sueddeutsche.de/politik/547/485967/text/ |

CH Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 16:48 Uhr: | |
Laut MDR-Videotext gibt es Ermittlungen wegen einer vorzeitigen Verbreitung von Prognosen im Internet. Eine "möglicherweise unzulässige Wahlbeeinflussung" wird erwähnt, bis hin zur Prüfung eines Einspruches gegen die Wahl. Kann denn die Landeswahlleitung selber gegen die Wahl Einspruch einlegen (nicht nur in diesem, auch in anderen Fällen)? |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 31. August 2009 - 17:12 Uhr: | |
"- Der Sächsischen CDU nützen, weil sie in dieser Koalition mindestens genausoviel durchsetzen kann wie mit der FDP und dazu sich dauerhaft die Macht erhalten kann." So lange das linke Lager keine Mehrheit kriegt, ist die Union fest im Sattel, egal wer ihr Koalitionspartner ist. "- Der sächsischen SPD schaden weil sie langfristig keine Chance bekommt sich zu erholen" Seh ich anders. Die SPD hat auf längere Zeit null Chance, den MP zu stellen. Da kann es dann durchaus sinnvoll sein, auch als Juniorpartner in die Regierung zu gehen. Hätte die CSU nach der Landtagswahl der SPD eine Koalition angeboten, hätte die SPD wohl kaum Nein gesagt. "- Der Bundes-SPD nützen weil sie keinen negativen Gegenwind zur Bundestagswahl aus Sachsen bekommt." Der Effekt für die Bundes-SPD dürfte nahe Null sein. Rein theoretisch hätten übrigens CDU und Grüne zwei Stimmen Mehrheit. |