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Archiv bis 22. September 2013

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Alternative für Deutschland » Archiv bis 22. September 2013 « Zurück Weiter »

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AfD-Spender
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 02:27 Uhr:   

@ Troll

"Diese Schuldenschnitdiskussion kam ja auf, weil man darüber nachdenkt die Zinsen für die griechischen Kredite zu reduzieren, falls der Troika bericht positiv ausfällt. Daraus wurde von den AFD-Demagogen dann ein Schuldenschnitt gemacht."

Das ist natürlich in zweierlei Hinsicht falsch. Die Diskussion um einen Schuldenschnitt wurde doch vom IWF ins Spiel gebracht. Man munkelte das schon seit Monaten und später wurde es offiziell: http://www.welt.de/wirtschaft/article118609852/Schuldenschnitt-fuer-Griechen-ist-unausweichlich.html

Sie meinen jetzt sicher, dass Lucke den IWF dazu drängte? :-) :-) :-)

"...weil man darüber nachdenkt die Zinsen für die griechischen Kredite zu reduzieren,..."

Das senkt ja bekanntlich den Barwert unserer zukünftigen Einnahmen, was ökonomisch nichts anderes als ein Schuldenschnitt ist. Sie sind sicherlich CDU-Anhänger, die sich permanent erfreuen, Ihre Instrumente mit schönen sexy Euphemismen zu versehen. Ich bin da eher auf der AfD-Seite:
Mut zur Wahrheit
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dummer AFD-Spam
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 08:20 Uhr:   

Billiardär

Aus dem AFD-Programm:


◦Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.
◦Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.

Das steht da und das hat die oben erklärten Konsequenzen

Das mit Maastricht kann ich in dem Programm gar nicht finden. Wo steht das denn ?

Aber schon lustig. Erst verneinen Sie, dass die AFD den Euroastritt oder Euro-Auflösung (faktisch das gleiche) fordert und dann begründen Sie eine solche.

Und der Euro ist nicht "der Schuldige". In Spanien und IRland ist es eine Immobilienblase in Griechenland ein Versagen das Staates...

Und dass in den Ländern in den letzten JAhren viel getan wurde und verschweigen Sie natürlich

Aber typisch AFD. Überall Wahrheit draufschreiben und dann lügen und verdrehen.
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dummer AFD-Spam
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 08:32 Uhr:   

zum AFD-Spender:

Haben Sie die Kohle eigentlich gleich zum Herrn von Storch nach Chile überwiesen. Ja die Familie von Storch. Gegen andere wegen angeblicher finanzpolitischer Inkompetenz hetzen und gleichzeitig die Finger nicht aus der Vereinskasse halten können.

Zu Ihrem Griechenland Schuldenschnitt:

50 Mrd. ist der gesamte Betrag den Deutschland an Krediten gegeben hat. Die will die AFD also erlassen. Nach diesem kleinen Geschenk hat Griechenland dann weniger als 80% Schulden mit niedrigen Zinsen und langen Laufzeiten. Na das nenn ich mal einen Anreiz. Naja, im Vergleich zu den hunderten Milliarden, die Sie durch den Euro-Austritt verpulfern fast schon Peanuts.
Eine Senkung der Zinsen und eine Verlängerung der Laufzeiten hat einen Einfluss auf den Barwert, Größenordnung wahrscheinlich einige hundert Millionen. Aber wir finanzieren uns immer noch billiger. Also kein Verlust...
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 08:35 Uhr:   

Halten wir fest: Der AfD hilft nur, genug Wähler zu finden, um die Sperrklausel zu nehmen. Jetzt heißt es abwarten.
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PRO-EUROPA
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 09:34 Uhr:   

Entscheidend ist, dass Europa offenbar die Kurve gekriegt hat. Was nicht heisst, dass die Probleme gelöst sind, es gibt noch viel zu tun und Risiken bestehen weiter.
Aber viele volkswirtschafltiche Indikatoren drehen kräftig nach oben. So ist die Wirtschaft in Europa im 2. Quartal wieder gewachsen, Spitzenreiter übrigens Portugal vor Griechenland (im Quartalsvergleich, saisonal bereinigt). Weitere Indikatoren bestätigen den Aufschwung wie z.B. die Tourismussaison in Griechenland, aber auch die Exportentwicklung und die Leistungsbilanz in vielen der "Problemländer". Von wegen Wettbewerbsfähigkeit kann man nur durch Abwertung der Währung zurückgewinnen. Ausländische Investoren gewinnen wieder Vertrauen und investieren wieder kräftig in Europa, auch in der Peripherie
Unabhängig ob die AFD heute in den Bundestag einzieht und ob es Schwarz-Gelb oder Schwarz-Rot gibt, die Erholung geht weiter.

Und die AFD wird sich wie jede Protestpartei selbst zerfleischen. Die Wähler werden wieder zu den anderen rechtspopulistischen Parteien gehen und andere Themen suchen.
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nevermore
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 10:30 Uhr:   

@Bill
Wären die Prognose-Insitute ehrlich gewesen, hätten sie von vorneherein gesagt, daß bei neuen Parteien keine reguläre Hochrechnung möglich ist, weil der Vergleich zwischen Umfrage-Rohdaten und echtem Wahlergebnis fehlt.
Das wäre die seriöse Variante gewesen, hat man aber bei den Piraten und früher bei den Republikanern auch nicht gemacht. Übrigens kenne ich was diese Geschichte mit den BW-Landtagswahlen damals angeht auch die Noelle-Neumann-Variante (Zahlen wurden runterkorrigiert) - das hat damals ziemlich hohe Wellen geschlagen am Statistik-Lehrstuhl bei uns. Ich habe keine allzuhohe Meinung über die Seriosität der Methodik, mit der da anscheinend teilweise gearbeitet wird.

@Spam
Ich bin auch Volkswirtin, ich wurde an einem Makrolehrstuhl promoviert. Ein paar der AfD-Profs kenne ich persönlich, einer saß fünf Jahre lang am gleichen Institut zwei Türen weiter auf demselben Gang. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass das keine Nazis und keine Trottel sind.
Und das Beste finde ich immer, wenn irgendwelche Samstag-Nachmittag-Ökonomen mit diesem nationalistischen Gesabbel aus dem Wirtschaftsteil ihres Käsblättchens ankommen, über die arme deutsche Exportindustrie, der man keinen marktgerechten Wechselkurs zumuten kann. Dass das bedeutet, dass die in Südeuropa irgendwie unter einem völlig überbewerteten Euro wettbewerbsfähig werden soll, steht in dem Käsblättchen nicht. Dafür gibts in der Ökonomie einen Ausdruck: Man nennt das "beggar thy neighbour"-Policy - besonders beliebt gemacht hat man sich mit einer derartigen Politik noch nie. Sollen die Ungleichgewichtsprobleme doch die anderen lösen, die nötigen Lohnkostenkürzungen von 30 bis 50 Prozent kann man ja von denen wohl verlangen, sollen halt nicht so zimperlich sein, bedeutet das. Bei uns gab es schon bei Kürzungen um fünf oder zehn Prozent einen halben Volksaufstand. Aber die AfD-Ökonomen als "nationalistisch" und "chauvinistisch" bezeichnen. Zum Wiehern ist das.
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 10:47 Uhr:   

Man muss in der Tat nur diesen Artikel hier lesen: http://blogs.telegraph.co.uk/finance/ambroseevans-pritchard/100025568/my-grovelling-apology-to-herr-schauble/
um zu sehen, dass die Aussage von der wirtschaftlichen "Erholung" der Südstaaten nicht zutreffend ist. Nicht zutreffend ist auch die Behauptung der Kanzlerin, sie sei gegen die Vergemeinschaftung von Schulden, wie es gestern in den Medien wieder einmal berichtet wurde. Denn der ESM, der "Rettungsschirm", hat einen deutschen Anteil von 27%, ebenso die EZB-"Niedrigzins-Dauerpolitik."

Im übrigen ist es vollkommen richtig, dass es der AfD nicht darum geht, den Euro abzuschaffen. Das ist falsch. Es geht der AfD aber darum, dass die Wiedereinführung der DM "kein Tabu" sein kann. Dies bedeutet: entweder die Südländer treten aus, weil ihr der starke Euro und die "beggar my neighbour"-Politik, auf die der genannte Telegraph-Artikel hinweist, nicht bekommt oder es muss Deutschland austreten. Hans-Werner Sinn hat berechnet, dass die Verbindlichkeiten und Bürgschaften, die Deutschland eingegangen ist - mittlerweile das Doppelte des Bundeshaushaltes betragen.

Außerdem soll die Bundesbank ja verschiedene nicht publizierte Alternativszenarien in der Schublade haben. Eine AfD-Bundestagsfraktion hat mehr Möglichkeiten, eine derartige Veröffentlichung - notfalls gerichtlich - zu erreichen als eine AfD, die nicht im Parlament vertreten ist.

Ich halte es auch aus demokratiepolitischen Erwägungen heraus für gefährlich, wenn eine Partei, die die Positionen zahlreicher Bürger, einer deutlichen Gruppe, ja möglicherweise sogar der Mehrheit der Bevölkerung - der Steuerzahler!!!! - betrifft, nicht im Parlament vertreten ist.

Es gibt keine "alternativlose" Politik! Es gibt in der Demokratie immer Alternativen. Diese mag man bedauern und nicht für gut halten. Alternativlose Politik schaffen nur Diktaturen - indem sie die jeweilige Opposition mundtot machen.

Und eines muss hier auch deutlich gesagt werden: hätten Union und FDP ihre früheren Versprehchungen - man vergleiche das Wahlplakat der Union von 1999 - in Bezug auf Euro und No-Bail-Out-Klausel eingehalten, gäbe es heute die AfD nicht. Zumal die "Hilfen" ja reine Bankenrettungspakete sind. Bei der Bevölkerung der Nehmerländer kommen sie nicht an.
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:04 Uhr:   

Grundsätzlich sollte eine Partei, die Aktiv mitgestalten möchte ein bisschen mehr aufbieten können als nur zu 95% das Eurothema!
Sonst wird man dauerhaft nur als Sparten-Spezialpartei einer studierten Männerclique wahrgenommen.

Es gibt so viele Baustellen in der deutschen Politik, wie faire Löhne,faire Steuern,Kinderbetreung,Gesundheitssystem, zukunftstaugliches Rentensystem vieles, vieles Mehr.

ABER:
Aus dieser Richtung hört man von den Herren Verfechtern des NEO-Liberalismus erstaunlich wenig.SCHADE!
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nevermore
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:11 Uhr:   

Die so genannte "Erholung" - normalerweise spricht man frühestens nach zwei Quartalen von einem Ende der Rezession - besteht größtenteils aus statistischen Effekten und sie löst das Problem des Auseinanderklaffens der Lohnstückkosten in der Eurozone nicht. Wenn der Staat seine Defizite senkt, indem er einfach die Rechnungen nicht mehr zahlt und private Unternehmen deshalb pleite gehen, verschärft man das Problem. Wenn man Lohnstückkosten "senkt", indem man Arbeitnehmer die Gehälter stunden lässt, ändert sich an der Produktionsstruktur nichts. Wenn man statt zu investieren und die Produktivität zu erhöhen eine Billiglohnstrategie fährt, schafft man keine Konvergenz, sondern Divergenz. Die derzeitige Strategie hat zur Folge, dass die Spaltung der Währungsunion immer größer wird.
Wie soll die Arbeitskostenlücke von 30 bis 50 Prozent in Südeuropa geschlossen werden ohne externe Abwertung - das konnte mir bisher noch kein Ökonom erklären, auch die nicht, die für den Erhalt der Währungsunion sind. Die einzige Antwort, die kommt, ist "das muss halt irgendwie gehen", weil eine Abwicklung "zu gefährlich" und "zu teuer" sei. Als ob das Durchsetzen einer internen Abwertung durch Lohnstückkostenkürzungen in dieser Größenordnung weniger gefährlich und teuer wäre. Die Frage ist immer nur, gefährlich und teuer für wen? Dass sich Sozialdemokraten, Grüne und Linke da auf die Seite von Banken und Exportkonzernen schlagen und die Konservativen und Neoliberalen die Gegenposition vertreten ist das eigentlich Schizophrene an dieser ganzen Debatte. In Diskussionen löst sich das meistens schnell auf, denn dann stellt man fest, dass die Sozialdemokraten, Grünen und Linken diese Zusammenhänge meistens gar nicht verstehen.

So, das wars jetzt von mir, ich gehe jetzt zur Wahl.

(Beitrag nachträglich am 22., September. 2013 von nevermore editiert)
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Kommentar
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:22 Uhr:   

Eines muss man der AfD ja lassen: Sie hat es verstanden, die Leute zu polarisieren.
Schon wenn man sich diesen Thread hier durchliest, AfD-Kritiker und -Anhänger, meist unangemeldet, streiten sich intensiv über diese Partei und (weniger) ihre Positionen.

Die etablierten Parteien dagegen waren meinem Eindruck nach bemüht, das Euro-Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Obwohl die Bevölkerung dieses Thema auch betrifft. Insofern hat diese Partei schon etwas verändert. Ob sie wirklich in den Bundestag einziehen kann oder nicht, wird sich ja in einigen Stunden entscheiden.
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Jeki
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:30 Uhr:   

nevermore
"Ein paar der AfD-Profs kenne ich persönlich, einer saß fünf Jahre lang am gleichen Institut zwei Türen weiter auf demselben Gang. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass das keine Nazis und keine Trottel sind."

Die AfD hätte sicherlich ihr Potential noch besser ausnutzen können, wenn die Abgrenzung zum rechten Rand überzeugender gewesen wäre. Ja, ich sehe durchaus, dass die meisten AfD-Politiker keine Nazis sind, aber bei Zitaten wie dem folgenden werde ich skeptisch:

AfD-Spender
"Falls Sie den letzten Teil des Zitats nicht verstanden haben, vertrauen Sie besser den Journalisten Ihrer Systemmedien..."

Hier ist von "Systemmedien" die Rede, ein typischer Begriff von Leuten am rechten Rand, der auch einiges an Tradition aufzuweisen hat (man denke an den Kampf gegen das "System" von Weimar). Ich will hier niemandem etwas unterstellen, aber für mich bleibt die AfD in dieser Hinsicht ein Risiko.

Von daher werde ich mein Kreuz wohl wieder bei der FDP machen. So richtig überzeugt bin ich nicht, aber was soll man denn wählen, wenn man liberal eingestellt ist? Liberal im allumfassenden Sinn, d.h. liberal im Hinblick auf die Wirtschafts- und Steuerpolitik, aber eben auch auf die Gesellschaftspolitik.
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AfD-Spender
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:38 Uhr:   

"50 Mrd. ist der gesamte Betrag den Deutschland an Krediten gegeben hat."

Träumen Sie weiter. Selbst Brinkhaus (CDU) gibt zu (Interview siehe oben), dass wir bei der doppelten Summe liegen.

Zu den restlichen Unfug haben schon andere Stellung genommen.
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AfD-Spender
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:46 Uhr:   

Tja, wissen Sie, ich habe noch nie etwas "rechts" der FDP gewählt.

Wenn man diesen Wahlkampf hier erlebt hat und die Berichterstattung über die Euro-Krise.

Wenn man sich ansieht, mit was für einen Schwachsinn Lucke in den Talkshows konfrontiert wurde.

Wenn man selbst erlebt, dass einem Redakteure der Lokalpresse einem mitteilen, dass man froh sein solle, dass unsere Plakate systematisch zerstört würden, da seine sonstigen Artikel zur AfD keine Chance hatten, veröffentlicht zu werden.

Das Euro-Problem und die AfD werden systematisch verzerrt dargestellt und ich werde den Begriff weiterhin verwenden.
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PRO-EUROPA
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:50 Uhr:   

@nevermore
Genau promovierte Volkswirtin:
Wie hier schon gesagt, geht es um einen Aufwertungsschock im Falle einer Einführung der neuen DM. Und der trifft natürlich die Exportindustrie, aber noch viel stärker alle Kapitalanleger. Plötzlich ein Großteil der Kapitalanlagen in einer anderen Währung, die abwertet. Märkte überschießen, schon mal was davon gehört ?

@Jeki:
Sehr richtig: Ein Thema, nur dagegen, man grast am rechten Rand (Bodensatz...)...
Wenn ich mir die ein oder andere Auswertung von den Herren Professoren ansehe, geht einem der Hut hoch. Und ich bin eher ein Liberaler, ja vielleicht sogar ein Kapitalist.

Und dann Frau von Storch:
Gegen die Südländer auf übelste Hetzen, da die wirtschaftlich inkompetent sind und selber die Finger in der Vereinskasse haben.

Nein, solche Typen brauchen wir nicht. Ich finde Frau Merkel macht ihren Job in Sachen Euro-Krise gut (Helfen unter Bedingungen), Reformen werden gemacht, erste Erfolge sieht man. Habe auch die FDP gewählt, denn wenn die FDP drin ist, ist die Gefahr von rot-rot-grün minimiert, auch wenn es nicht für schwarz-gelb reicht.
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Jeki
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:58 Uhr:   

Die Zerstörung von Plakaten der Afd fand ich natürlich auch vollkommen daneben; so etwas gehört sich nicht. Auch sollte in der Gesellschaft akzeptiert werden, dass man gegen die gegenwärtige Euro-Rettungspolitik eingestellt sein kann ohne nationalistisch und rechtsradikal eingestellt zu sein.

Warten wir ab, was der Wahlabend bringt. Ich finde die Wahl im Grunde ganz spannend, entgegen dem was man so liest. Das Ergebnis der AfD kann meiner Meinung nach niemand seriös prognostizieren - da ist alles möglich zwischen 2% und 9%. Es gibt einfach zu wenig Erfahrungswerte aus vergangenen Wahlen, und das Momentum, das die AfD in den letzten Tagen trägt, ist sehr schwierig einzuschätzen. Ich sehe das ja an mir selbst; ich war noch nie so unentschlossen in meiner Wahlentscheidung.
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PRO-EUROPA
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 12:06 Uhr:   

AFD-Spender:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rettungspakete106.html

Hier sind die Zahlen schön aufbereitet. Insgesamt 200 Mrd. Euro Kredite (über EFSF und bilateral) Deutschland hat daran ca. 25% Anteil, also etwa 50 Mrd. Euro. Eventuell ein bisschen mehr. 100 Mrd. sind es auf keinen Fall. Wenn Sie andere Zahlen haben, wird es ja dafür eine seriöse Quelle geben.

Sonst wäre es mal wieder eine AFD Verdrehung der Wahrheit.
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AfD-Spender
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 12:16 Uhr:   

Im Video Min 13:14 sagt Brinkhaus (CDU - Finanzausschuss) es.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/deutschlandduell-euro

Wenn Du es schaffst das Video ganz zu gucken, hätteste mein Respekt.

Mut zur Wahrheit!
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 12:30 Uhr:   

Herr Schäuble räumt selber Haftungssummen von 310 Mrd. Euro ein, nachdem er ursprüngliche falsche Zahlen auf der Website seines Ministeriums publizieren ließ und dann seinen "Irrtum" zugab:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/euro-rettung-gezahlt-wird-nach-der-wahl-12535410.html
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 12:34 Uhr:   

Für mich zur Thematik sehr lesenswert: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-der-euro-eine-ehe-12582801.html

Auf jeden Fall wird mit der AfD über Alternativen zur derzeitigen Rettungspolitik gesprochen, da die Opposition aus SPD und Grünen jedem Rettungsschirm zugestimmt hat und ich denke, dass die Position der AfD ins Parlament gehört - aus den von mir erwähnten demokratiepolitischen Erwägungen. Die Politikverdrossenheit steigt, wenn die Themen, die die Wähler für wichtig erachten, nicht im dafür zuständigen Gremium angesprochen, diskutiert und entschieden werden; und dies ist immer noch der Deutsche Bundestag und darf nicht der Gouverneursrat der ESM sein; dieser ist von der Bevölkerung dazu nicht demokratisch legitimiert.
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AfD-Spender
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 12:43 Uhr:   

Es ist schon ein Armutszeugnis, dass der eigentlich dafür zuständige Finanzausschuss (der die Zahlen eigentlich kennen sollte) zunächst bei Schäuble anfragen musste.

"Schäuble dann eiskalt lügt." (Zitat eines befreundeten FAZ-Lesers der dann daraufhin AfD-Wähler wurde.)

Und dann kommen Schäubles Mitarbeiter und stecken der FAZ den Skandal. Respekt an die FAZ in diesem Zusammenhang. Wurde das auch im Staatsfernsehen aufgegriffen?

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