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g�rd Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 20:41 Uhr: | |
Eine Minderheitsregierung der Union könnte ich mir auch vorstellen. Über den Bundesrat gibt's ja eh eine Art große Koalition. |

Björn
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 20:42 Uhr: | |
"Wie es aussieht, kommt für die Union eigentlich nur die Große Koalition in Frage. Und die SPD wird sicherlich auch lieber eine Große Koalition anstreben statt Rot-Rot-Grün zu versuchen." Eigentlich sollte man aus SPD-Sicht hoffen, dass es für die Union zur absoluten Mehrheit reicht. Vielleicht sollte die SPD bei einem Sitz von den Unionsparteien sogar auch die Koalition ablehnen. Da hat man kaum Druckmöglichkeit, man braucht ja schließlich nur einen SPD-Mann. |

Abwähler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 20:46 Uhr: | |
Tatsächlich ist eine Absolute für Merkel vermutlich wesentlich unbequemer als eine mögliche Große Koalition, und auch ich denke dass die SPD wenn möglich eine Koalition vermeiden wird. |

Bürger Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 20:56 Uhr: | |
Das war ein strategischer Riesenfehler des Konrad Adenauer Hauses, die Zweitstimmenkampagne der FDP derart abzubügeln, wie es CDU/CSU getan haben. Man hatte den Eindruck, dass man den politischen Gegner eher in der Koalition verortet hatte, als in der Opposition. Mit Helmut Kohl wäre das nicht passiert, der konnte auch rechnen und hatte einen politischen Instinkt, auch was politische Mehrheiten für die Zukunft angeht. Mit wem will eigentlich die Union in Zukunft ihr politisches Konzept verwirklichen? Mit der Linkspartei, den Grünen oder mit wem? Die Jubelbilder werden den Herrschaften bald im Halse stecken bleiben, weil die Union eben ausser der großen Koalition keine wirkliche Machtoption (und erpressbar wird, weil es andere Mehrheiten links der Union gibt) besitzt, wenn man nicht zufällig und ganz ganz selten absolute Mehrheiten in Ausnahmefällen erreicht. Das war strategisch und von der ganzen Denke her ein Griff ins Klo. |

MarkusWuppertal Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 21:30 Uhr: | |
Herr Zicht, wie schätzen Sie derzeit die Chancen der AfD ein, über die 5%-Hürde zu kommen? |

MarkusWuppertal Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 21:39 Uhr: | |
Die Frage geht auch an "Ratinger Linke". |

Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 21:40 Uhr: | |
So lang, bis das feststeht, kann ich auch noch warten. |

Bernhard Nowak
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 23:22 Uhr: | |
Vielleicht kommt die FDP ja doch noch rein - dank Briefwählern. Zumindest bei der FWG steht sie ja bei 4,8% |

Demokratie statt FDP Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 23:45 Uhr: | |
"Vielleicht kommt die FDP ja doch noch rein - dank Briefwählern. Zumindest bei der FWG steht sie ja bei 4,8%" Die Briefwählerstimmen sind doch schon lange eingepreist, weil ja auch schon immer mehr Briefwahlbezirke ausgezählt sind. |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 23:48 Uhr: | |
23.13 Uhr: Wird es jetzt nochmal spannend? Nach Angaben des Bundeswahlleiters liegt die FDP bei 4,9 Prozent und darf nun wieder auf den Einzug in den Bundestag hoffen. Quelle: www.focus.de Live-Ticker |

Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 23:50 Uhr: | |
Das waren vorher 4,99% und sinkt seitdem stetig. Ist keine Hochrechnung. |

Marc K.
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 23:53 Uhr: | |
Es ist ein denkwürdiger und historischer Wahlabend. Die Union ist rein rechnerisch der große Sieger des Wahlabends. Allerdings ist ihr der Koalitionspartner abhanden gekommen. Sowohl im Bund wie in Hessen gibt es rechnerisch rot-rot-grüne Mehrheiten. Angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse im Bund ist davon auszugehen dass es im Bund wohl keine Regierungsbildung von rot-rot-grün geben wird. In Hessen sieht die Lage schon anders aus. Ein anderes Ergebnis der Bundestagswahl ist allerdings auch, dass es bei Wahlen durchaus bürgerliche Mehrheiten geben kann. CDU/CSU, FDP und AfD haben zusammengenommen mehr als 50 % der Stimmen erhalten. Von einer angeblichen strukturell linken Mehrheit - von der in den letzten Jahren immer wieder gesprochen wurde - kann bei den Ergebnis nicht die Rede sein. Spannend ist, wie die Entwicklung der FDP und der AfD verlaufen wird. Der FDP droht nach diesen Wahldesaster das Versinken in der Bedeutungslosigkeit. Die AfD könnte - teilweise - das Wählerspektrum der FDP, von Teilen der Union und von Protestwählern von ganz links bis rechts einsammeln. Die nächste größere Wahl in Deutschland ist die Europawahl Ende Mai 2014. Die AfD hat bei dieser Wahl gute Chancen ein noch deutlich besseres Ergebnis zu erzielen. Ein Ergebnis bis zu 10% hielte ich für realistisch - zumal die Europawahl sich besonders als ein Signal beim Thema Europapolitik eignet und durchaus mehr als 4,8% der Wähler die Umwandlung der EU in eine gigantische Transferunion ablehnen. |

görd
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 23:57 Uhr: | |
Sind beim Bundeswahlleiter wieder 4,8%. |

Björn
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| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 00:00 Uhr: | |
@ Marc K.: Ob nun ein großer Teil der Protestwähler der AfD ( Aussagen wie "wir trauen ihr keine Lösung der Probleme zu" lassen darauf schließen) wirklich sog. bürgerliche Wähler sind, wage ich zu bezweifeln, gerade mit Blick woher die Wähler anscheinend kommen (Linke, Grüne, SPD usw.). Ich glaube, die AfD ist derzeit einfach für viele eine leere Leinwand, mit der jeder seine Wünsche darauf projizieren kann. Das ist für mich kein Anzeichen einer bürgerlichen Partei. |

Martin Dauser
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| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 00:08 Uhr: | |
"Tatsächlich ist eine Absolute für Merkel vermutlich wesentlich unbequemer als eine mögliche Große Koalition, und auch ich denke dass die SPD wenn möglich eine Koalition vermeiden wird." Merkel selbst hat wohl genauso gedacht. Jedenfalls wirkte sie in der Berliner Runde sichtbar erleichtert, als die Moderatoren davon gesprochen hat, dass es nach aktuellem Stand für eine absolute Mehrheit nicht reicht. |

Martin Dauser
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| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 00:10 Uhr: | |
"Normal splittet ja das linke Lager ihre Stimmen ungünstig, dieses mal sind es wohl die anderen." Ich glaube, wer nach diesem Wahltag immer noch in Lagern denkt, hat das Wahlergebnis nicht verstanden. |

görd
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| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 00:15 Uhr: | |
Selbstverständlich gibt es weiterhin Lager, die traditionell miteinander koalieren. |

görd
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 00:21 Uhr: | |
Die Grünen scheinen die Linke noch zu überholen, denke das macht eine große Koalition wahrscheinlicher, da man sonst Gysi der Oppositionsführer wäre. |

Martin Dauser
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 00:32 Uhr: | |
@görd SPD, Grüne und FDP haben einen von den Wählern nicht gewollten Lagerwahlkampf geführt und wurden dafür bestraft. Die CDU dagegen hat sich im Wahlkampf nur soweit an die FDP gebunden, wie sie es als Koalitionspartner der aktuellen Regierung tun muss. Also nicht mehr als nötig und hat dafür hohe Erfolge eingefahren. Man darf davon ausgehen, dass SPD, Grüne und FDP ihre Lehren daraus ziehen werden. |

Björn
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 00:33 Uhr: | |
Schönenborn sagt gerade in der Tagesschau, dass die Wahlforscher sicher sind, dass weder FDP noch AfD (beide jetzt bei 4,7% derzeit) nicht in den Bundestag einziehen werden. Edit: Natürlich muss das "nicht" gestrichen werden. (Beitrag nachträglich am 23., September. 2013 von siveste editiert) |