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Marco
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| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 13:10 Uhr: | |
@Björn Die BP hat ihr bestes Ergebnis seit 1966 erzielt. |

Björn
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 13:17 Uhr: | |
@Marco: Ich bezog das auf Zahlen, wo noch die BP bei über 10% waren...es war eigentlich auch eher nicht ganz so ernst gemeint bezogen auf den Einwand vorher...dachte, das wäre klar geworden. Aber egal... |

Ralf Lang
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| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 14:09 Uhr: | |
Sehe ich das richtig, das Ude nicht mal ein Direktmandat geholt hat? |

Ratinger Linke
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| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 14:11 Uhr: | |
Das ist schwierig, wenn man nicht dafür kandidiert. |

Piraten 51% Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 14:12 Uhr: | |
@Ralf Lang Hätte die BP nun 5% oder 10% (Punkte, nicht Prozent) zugelegt, würden die AfDler nun groß rumtönen, dass es an ihnen lag und sie im Bund jetzt auch min. 5%-10% erhalten. Da die BP jedoch nur minimal zugewonnen hat, ganze 1%, ignoriert man das als typischer AfDler und will nichts damit zu tun haben. @Bernhard Nowak Nein, das macht die Bayernwahl nicht klar. Die FDP kam in Bayern auch schon oft nicht über 5%, in der folgenden BTW schaffte sie dann aber deutlich über 5%. Die Bayernwahl hat grundsätzlich nichts mit der Wahl im Bund zu tun. |

Florian das Original Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 14:18 Uhr: | |
@ Björn+Marco: Nehmen wir einmal das "konservative Lager" zusammen. (CSU+FW+Rep+BHE+NPD+FDP). Dann ist die Situation in Bayern seit vielen Jahrzehnten sehr stabil. Seit 1950 lag dieses Lager fast immer in der Bandbreite 62%-68%. Der einzige Ausrutscher nach oben war die Wahl 2003 (Stoiber-Wahl, mit in der Summe 70%). Der einzige Ausrutscher nach unten war 1994 (Überdrussphase Kohl+Streibl) mit 60%. 2013 liegt mit 64% (wie schon 2008) genau in dieser Bandbreite. Die konservativ-bürgerliche Grundeinstellung der Bayern hat sich also in den letzten 60 Jahren kaum gewandelt. Gewandelt hat sich nur, bei welcher der konservativ-bürgerlichen Parteien nun genau das Kreuzchen gemacht wird. Dass sich in Bayern (anders als im Bund und anders als etwa in einem ähnlich ländlich geprägten Bundesland wie Niedersachsen) an der praktisch festzementierten Aufteilung zwischen den Lagern kaum etwas ändert, liegt zu großen Teilen m.E. an der seit Jahrzehnten verfehlten Strategie der bayerischen SPD. Dies ist ein vergleichsweise sehr linker SPD-Landesverband. Dabei ist es ja wohl offensichtlich, dass es für die SPD notwendig wäre, sich auf den (in Bayern nun einmal relativ konservativen) Median-Wähler zuzubewegen. Aber wenn man sich einen in Berlin residierenden Landesvorsitzenden gönnt, der Jesus Christus am Kreuz als "Lattengustl" verhöhnt, darf man sich - zumal in Bayern - halt nicht wundern, dass einem die Wählerstimmen nicht zufliegen. |

Ralf Arnemann
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| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 14:44 Uhr: | |
> Was noch nicht andiskutiert > wurde, ist die Rolle der Piraten. Richtig. Was schon zeigt, wie unwichtig diese inzwischen geworden sind. Ich würde aber sagen, daß es da auch nicht viele Auswirkungen geben wird. Im Bund wie gestern in Bayern gibt es kaum Aussichten, daß die Piraten ins Parlament kommen. D.h. sie bekommen nächsten Sonntag wie gestern nur die Stimmen von Leuten, denen das egal ist. Die also entweder ganz stark Kernwähler der Piraten sind oder die abseits der Piraten-typischen Internet-Themen unpolitisch sind. Sie werden also irgend etwas zwischen 1,5 und 2,5% kriegen, im wesentlichen von früheren Nichtwählern, ansonsten von allen möglichen Parteien. Was insgesamt die Bundestagswahl nicht beeinflussen wird. Interessant ist dann nur noch die Frage, wie lange die Partei überhaupt noch weitermachen wird. Da nicht einmal die NSA-Affäre ihr Aufwind gebracht hat, sind eigentlich kaum noch stärkere Ereignisse vorstellbar, die die Piraten revitalisieren könnten. |

Ralf Lang
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| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 14:56 Uhr: | |
@Pirat: Ich kann nicht genau einordnen, warum der Beitrag an mich gerichtet ist. @Florian: Ich bin nicht daran, den SPDlern ihr blauweiß kariertes Landesprogramm vorzuschreiben. Im Bund ist die SPD mit ihrer Linie, sich von der CDU kaum unterscheidbar zu machen, auch nicht so toll gefahren. Fest steht, dass die SPD Bayern in der Praxis eine Reaktionspartei ist. Sie entdeckt keine neuen Dinge, die gut für Bayern wären, sondern sie entdeckt vermeintliche oder echte Fehler der CSU - die diese dann vielleicht abstellt oder auch nicht. Der SPD fehlt ein eigener positiver Ansatz. Solange die Linke immer nur weiß, was alles falsch läuft, aber sich auf kein alternatives Modell einigen und festlegen kann (und dazu dann auch stehen muss) hat sie in Ostdeutschland dasselbe Problem und wird den Chefsessel höchstens einmal der Schwäche von rotgrün verdanken. Linke in Bayern - das hängt offenbar, wie man diesmal sehen konnte, mehr von externen Faktoren wie Bundesstimmung und Wechselstimmung im Land ab als vom konkreten Agieren der bayrischen Vertreter. |

Ralf Lang
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 15:00 Uhr: | |
Interessant ist dann nur noch die Frage, wie lange die Partei überhaupt noch weitermachen wird. Da nicht einmal die NSA-Affäre ihr Aufwind gebracht hat, sind eigentlich kaum noch stärkere Ereignisse vorstellbar, die die Piraten revitalisieren könnten. Sie müssen eigentlich nur halbwegs unfallfrei in die Europawahl starten, dort irgendeine halbwegs skandalöse Sache als Kampagne aufziehen und können auf 2-3 Mandate und einen Medienerfolg rechnen. Dazu irgendwas kommunales und vielleicht können sie 1-2 Landtagsfraktionen verteidigen, bis bessere Zeiten kommen. Genug, damit der harte Kern bei der Stange bleibt und das ganze nicht im Sonstigen-Milieu untergeht.} |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 15:18 Uhr: | |
> Sie müssen eigentlich nur > halbwegs unfallfrei in die > Europawahl starten ... Das ist natürlich nicht schwer, wird wohl auch für die AfD die nächste Station sein. Und beide Parteien werden natürlich ihre 2-3% fürs EP bekommen, damit einige Leute mit Mandaten versorgen können und etwas Geld kassieren. Ein großer Medienerfolg wird das aber nicht, zwei Tage nach der Wahl ist das vergessen. Und auf kommunaler und Länder-Ebene sieht es wohl eher trübe aus für die Piraten. Könnte am Ende so aussehen wie bei der ÖDP: Einige Inseln mit etablierten und aktiven Leuten bleiben langfristig bestehen, aber ansonsten ist die Partei bedeutungslos. |

El Tres
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 15:23 Uhr: | |
Die Piraten müssen auf jeden Fall nicht befürchten, dass ihre Wählerschaft so schnell wegstirbt. Man scheint eine Stammwählerschaft von 2% zu haben, darauf lässt sich aufbauen. Man hat einiges an kommunalen Mandaten und bis auf weiteres vier Landtagsfraktionen. Damit lässt sich vorerst schon was anfangen. Wenn es bei der Europawahl >3% und in Berlin 2016 >5% werden, wird sich die Piratenpartei bis auf Weiteres halten. Die Parteienfinanzierung würde eine weitere Professionalisierung erlauben (wenn auch das Spendenaufkommen zu gering ist). So schnell wird es vermutlich in den Umfragen nicht mehr über 10 % gehen. Aber die Partei bleibt uns sicher noch einige Zeit erhalten |

Björn
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 15:28 Uhr: | |
"Der SPD fehlt ein eigener positiver Ansatz." Schon richtig. Den vermisst man im Übrigen bei der Union auch ein wenig, aber sie wird ob ihrer Inhaltsleere, die im Wahlkampf offensichtlich wurde, aber auch nicht abgestraft. Man begnügt sich mit einem ungefähren "Weiter so", das Programm der Union ist viel weniger diskutiert worden als das der SPD, obwohl ich mal wage zu sagen, dass es in sich viel inkonsistenter ist, vor allem hinsichtlich der Bezahlbarkeit. Ehrlich, wenn ich SPD-Mann wäre, ich wüsste gar nicht mal genau, was man der Partei raten kann. Offensichtlich hat die Agenda 2010 etwas genutzt, aber die eigene Kernklientel ist dagegen, weil es sie tatsächlich am meisten betraf. Die SPD kann das daher nicht als Erfolg für sich verkaufen. Die Union hat mit der FDP in der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik in den letzten 4 Jahren gar keine größeren Reformen vorzuweisen. Darauf kann die SPD verweisen, aber das klärt noch lange nicht, wie es eigentlich weitergehen soll. Mindestlohn, ok, das ist konkret. Bürgerversicherung auch, aber dann wird es schon schwammig, wenn es um Bereiche wie Energie geht. Und das sind dann auch schon wieder Themen, die die eigene Klientel gar nicht so sehr interessiert. |

Florian das Original Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:13 Uhr: | |
Björn: Ehrlich, wenn ich SPD-Mann wäre, ich wüsste gar nicht mal genau, was man der Partei raten kann. Offensichtlich hat die Agenda 2010 etwas genutzt, aber die eigene Kernklientel ist dagegen, weil es sie tatsächlich am meisten betraf. Die SPD kann das daher nicht als Erfolg für sich verkaufen. (...) aber dann wird es schon schwammig, wenn es um Bereiche wie Energie geht. Und das sind dann auch schon wieder Themen, die die eigene Klientel gar nicht so sehr interessiert. Wahrscheinlich bin ich auch zu weit vom SPD-Milieu entfernt. Aber hier meine Meinung: 1. Ich sehe eigentlich nicht, warum die SPD die Agenda 2010 nicht als ihren Erfolg verkauft. Die klassische SPD-Klientel sind ja eigentlich gar nicht die Arbeitslosen. Sondern die gering bis normal verdienenden Angestellten und Arbeiter. Das ist eine Gruppe, die gerade europaweit unter die Räder kommt. Die hohen Arbeitslosenquoten in Europa treffen ja gerade diese Gruppe sehr hart. Und in Deutschland ist dieses Problem - vor allem auch Dank Agenda 2010 - weitgehend beseitigt: wer Arbeit will, findet (fast immer) auch welche. Das ist alles andere als selbstverständlich. Erstens wenn man sich das restliche Europa anschaut. Zweitens wenn man sich an Deutschland vor 10 Jahren zurück erinnert. Die geringe Arbeitslosenquote schlägt sich auch auf die Lohnnebenkosten durch. Bis vor 10 Jahren kannten die nur eine Richtung: steil nach oben. Durch die höhere Beschäftigungsquote sind die seither stabil bzw. sogar leicht sinkend. Gerade für Otto-Normal-Verdiener ist das eine große Entlastung. Die SPD hat sich hier eindeutig gerade um die normal bis gering qualifizierte Bevölkerung verdient gemacht. Mir ist wirklich nicht klar, warum sie diesen wahrlich historischen Erfolg nicht für sich reklamiert. 2. Zur Energiepolitik: Dass dies die eigene Klientel nicht interessiert ist in so weit richtig, dass die eigene Klientel sich nicht besonders für die Energiewende begeistert. Aber natürlich ist sie davon sehr betroffen. Erstens direkt über die steigenden Energiekosten (während diese Klientel anders als der typische guteverienende Grünen-Wähler sich das Geld eben i.d.R. nicht via Solarsubventionen zurück holen kann). Aber auch durch die Gefährdung industrieller Arbeitsplätze. Die SPD hätte hier also durchaus die Möglichkeit gehabt, sich deutlich von den Grünen und von der Regierung abzusetzen. Als die einzige Partei, die das Interesse des kleinen Mannes vertritt. Dies würde konkret bedeuten, beim EEG massiv auf die Bremse zu treten. Sehr schade, dass die SPD hier ihre Alleinstellungsmöglichkeit nicht ausspielt, sondern eine grüne Politik gegen die Interessen der eigenen Klientel mitträgt. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:14 Uhr: | |
> Die Piraten müssen auf jeden Fall > nicht befürchten, dass ihre > Wählerschaft so schnell wegstirbt. Wegsterben nicht. Aber sie müssen befürchten, daß die sich wieder von der Politik abwenden und hinter ihrem Bildschirm verschwinden. 2% Stammwählerschaft nützen fast gar nichts - man muß ja auch den aktiven Kern der Mitglieder motivieren können. Man braucht flächendeckend Vorstände und Aktivisten für Aktionen etc. Wenn man eigentlich nie (bis auf wenige Hochburgen) Wahlerfolge hat, kaum Mandatsträger (mit Finanz- und Büro-Ausstattung) hat - dann macht das wenig Spaß. Eigentlich schaffen das dauerhaft nur Leute mit einer starken Glaubensbasis - à la "Bibeltreue Christen" oder "MLPD". Von denen gibt es m. E. bei den Piraten nur wenige. Die meisten haben durchaus noch andere Interessen im Leben. Und wenn sich nicht abzeichnet, daß das Piraten-Engagement wirklich etwas bewirkt - dann werden sie es lassen. |

Florian das Original Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:31 Uhr: | |
Etwas Wahlrechts-Relevanter: Die CSU hat (wieder einmal) mehr Zweitstimmen als Erststimmen geholt. Auch die SPD war etwas stärker bei den Zweit- als bei den Erststimmen. Für ein Bundestags-Wahlergebnis wäre so etwas kaum vorstellbar. Wir können daraus die (sowohl erfreuliche als für mich auch überraschende) Erkenntnis ziehen, dass die bayerischen Wähler die unterschiedliche Bedeutung der Erststimme bei BT- und LT-Wahl durchaus kennen. Denn würden viele Wähler fälschlich davon ausgehen, dass die Erststimme für die Parteizusammensetzung des Parlaments keine große Rolle spielt, würde wohl kaum so viele den chancenlosen Direktkandidaten der diversen Kleinparteien ihre Stimme geben. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:33 Uhr: | |
> Die SPD hätte hier also durchaus die Möglichkeit > gehabt, sich deutlich von den Grünen und von der > Regierung abzusetzen. Als die einzige Partei, die > das Interesse des kleinen Mannes vertritt. Richtig. Das ist im übrigen die Linie, mit der die CSU so großen Erfolg hat. Bei der ist ja vom alten konservativem Kern nur noch etwas Bierzelt-Rhetorik übrig geblieben. Bei den praktischen Maßnahmen setzt die CSU ziemlich konsequent das um, was früher die SPD gefordert oder gemacht hätte. Das Problem der SPD ist halt, daß ihre (früheren) Stammwähler (z. B. Arbeiter und kleine Angestellte) bei den Mitgliedern nur noch selten und bei den Funktionären überhaupt nicht mehr vertreten sind. Wie viele SPD-Abgeordnete haben eigentlich noch eine echte Arbeitsbiographie, ohne Studium? Der SPD-Mittelbau (der die Parteitage dominiert) besteht aus akademischem öffentlichem Dienst und orientiert sich inhaltlich weitgehend an grünen Zielen. Und wenn sie (etwas schuldbewußt) das Gefühl haben, mehr fürs Soziale tun zu müssen, kopieren sie Forderungen der Linken. Da gibt es fast niemand, der Schröders Agenda wirklich inhaltlich gut findet. |

juwie
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:43 Uhr: | |
Die Ko-Vorsitzende der Grünen, Theresa Schopper, hat den Einzug in den Landtag deutlich verfehlt (nur 2. Nachrückerin in Schwaben). Da Schopper so ziemlich die letzte prominente bayerische Grüne war, die Verständnis für das "Lebensgefühl" außerhalb der Ballungsgebiete dokumentieren konnte, könnte sich das für die Zukunft noch als Hypothek herausstellen. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:44 Uhr: | |
@Florian das Original "Wir können daraus die (sowohl erfreuliche als für mich auch überraschende) Erkenntnis ziehen, dass die bayerischen Wähler die unterschiedliche Bedeutung der Erststimme bei BT- und LT-Wahl durchaus kennen." Würd ich bezweifeln. Dazu müssten sie erstmal wissen, was die Erst- und was die Zweitstimme ist. Steht zwar (klein) drauf (obwohl der Begriff in Bayern rechtlich inexistent ist), aber was für den Wähler erkennbar ist, ist, dass die Personalisierung mit der Zweit- und nicht der Erststimme erfolgt, also gerade umgekehrt wie bei der Bundestagswahl. Entsprechend verhalten sie sich, obwohl sie bei Umfragen das Gegenteil angeben. |

P Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:58 Uhr: | |
"aber was für den Wähler erkennbar ist, ist, dass die Personalisierung mit der Zweit- und nicht der Erststimme erfolgt" Das ist so in zweierlei Hinsicht nicht richtig. Erstens zieht der Stimmkreisgewinner in den Landtag ein, und zweitens werden die Stimmkreisstimmen der übrigen Kandidaten zu deren Wahlkreisstimmen dazugezählt. |

juwie
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 - 16:59 Uhr: | |
Die ersten Bewerberstimmenergebnisse sind da (Niederbayern): Erwin Huber mit dem 4.besten Zweitstimmenergebnis von Platz 13 auf Platz 2. Bei der SPD �berholt Johanna Werner-Muggendorfer (Platz 2) dank der Zweitstimmen Bernhard Roos. Freie W�hler bleiben der Listenreihung treu. |
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