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Falsche Sitzverteilung im Vermittlung...

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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 01:53 Uhr:   

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Ratinger Linke
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Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 09:18 Uhr:   

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Zaungast
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 14:27 Uhr:   

Wieso steht der nächste Sitz denn bitte Grün zu? Müssten dann nicht vorher FDP bzw. Linke zum Zuge kommen? - Die sind doch viel stärker vertreten.
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Ratinger Linke
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Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 14:58 Uhr:   

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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 15:15 Uhr:   

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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 18:14 Uhr:   

Ich seh das Problem nicht so ganz, denn d'Hondt liefert ja die Koalitionsmehrheit. 2002 dagegen lieferte kein Verfahren Rot-Grün die Mehrheit bei 16 zu verteilenden Sitzen.
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Demokratie statt FDP
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 18:12 Uhr:   

@Ratinger Linke

Man muß aber auch das seit der Wahl veränderte politische Klima beachten. Die FDP hat ca. 70% ihrer Wähler von 2005 verloren (von 14,6% auf 4% bis 5%, je nachdem, ob das Institut der FDP wohlgesonnen ist oder nicht). Da kann man keinem Bürger erklären, daß die FDP einen Sitz in irgendeinem Gremium in diesem Land mehr bekommt. Das wäre ein glatter Schlag ins Gesicht all' jener, die von der FDP zurecht enttäuscht sind, weil sie nur neoliberale Klientelpolitik macht.
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ne Hacke
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juli 2011 - 23:58 Uhr:   

D'Hondt alleine liefert die Mehrheit nicht mehr. Bei 238 hätte die Union so noch den 7. Sitz bekommen, bei 237 nicht mehr:
Höchstzahlen
Union: 237; 118,5; 79; 59,25; 47,4; 39,5; 33,857
Grüne: 68; 34
Also: Union 6, SPD 4, FDP, Linke und Grüne 2. Keine Koalitionsmehrheit.

Somit benötigt man für eine Koalitionsmehrheit eine Sonderregelung, sprich 9 Sitze für die Koalition festsetzen. Warum muss aber danach D'Hondt gelten? Dann kann man ja wieder Sainte-Laguë nutzen.
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Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2011 - 10:36 Uhr:   

> Man muß aber auch das seit der Wahl veränderte politische Klima beachten.
Wenn man Demokrat ist, darf man das nicht.
Denn in einer Demokratie entscheiden Wahlen, nicht Umfrageinstitute.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2011 - 12:00 Uhr:   

"Somit benötigt man für eine Koalitionsmehrheit eine Sonderregelung, sprich 9 Sitze für die Koalition festsetzen."
Nicht unbedingt. Das kriegt man auch mit d'Hondt hin, wenn man eine Oberverteilung auf Regierung und Opposition macht und dann auf die Fraktionen unterverteilt. Derzeit gibt es 330 Regierungs- und 290 Oppositionsabgeordnete. Da kommt bei d'Hondt, 9 Sitze für die Regierungs- und 7 Sitze für die Oppositionsfraktionen raus. Die Union müsste noch 4 Sitze verlieren, bis auch das nicht mehr hinhaut (wenn sich sonst nichts ändert). Bei der Unterverteilung auf Regierungsseite bliebe es bei CDU/CSU 7 und FDP 2, auf der Oppositionsseite bei SPD 4, Linke 2 und Grüne 1.
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nowhereman
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2011 - 12:14 Uhr:   

@ Ralf Annemann:

...entscheiden Wahlen, nicht Umfrageinstitute...
das stimmt ohne wenn und aber!!!
Es sei denn, die Mehrheit geht verloren, Helmut Schmidt 1982 und/oder viele Beispiele auf Länder- oder Kommunalebene, wo dann doch gewählte Vertreter festlegen, was so nicht der Wählerwille gewesen ist.
Vor den Ereignissen 1982 oder 2005 hätten Anhänger der jetzigen Regierungskoalition sicher ähnlich polemisch reagiert wie Blocker "Demokratie statt FDP" heute. Aber auch das ist normal in einer Demokratie:-).
Ich halte das Problem für akademisch. Wenn eine parlamentarische Mehrheit existiert, dann muss auch diese in davon abgeleiteten Gremien sich darstellen lassen, das wie ist eine Geschmacksfrage.
Das habe ich 2002-2005 so gesehen und das sehe ich 2011 genauso. Übrigens ließe sich das Problem auch durch Verringerung der Sitzanzahl des Kremiums um einen Sitz regeln. Es hieße dann: 6-4-2-2-1. Was spricht dagegen?
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nowhereman
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2011 - 12:20 Uhr:   

@ Ralf Annemann:

...entscheiden Wahlen, nicht Umfrageinstitute...
das stimmt ohne wenn und aber!!!
Es sei denn, die Mehrheit geht verloren, Helmut Schmidt 1982 und/oder viele Beispiele auf Länder- oder Kommunalebene, wo dann doch gewählte Vertreter festlegen, was so nicht der Wählerwille gewesen ist.
Vor den Ereignissen 1982 oder 2005 hätten Anhänger der jetzigen Regierungskoalition sicher ähnlich polemisch reagiert wie Blocker "Demokratie statt FDP" heute. Aber auch das ist normal in einer Demokratie:-).
Ich halte das Problem für akademisch. Wenn eine parlamentarische Mehrheit existiert, dann muss auch diese in davon abgeleiteten Gremien sich darstellen lassen, das wie ist eine Geschmacksfrage.
Das habe ich 2002-2005 so gesehen und das sehe ich 2011 genauso. Übrigens ließe sich das Problem auch durch Verringerung der Sitzanzahl des Kremiums um einen Sitz regeln. Es hieße dann: 6-4-2-2-1. Was spricht dagegen? Die Bundesländer haben 16 Sitz okay, aber muss hier 50-50 wirklich gelten?
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Juli 2012 - 17:24 Uhr:   

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