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Archiv bis 30. Juni 2010

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Wahl des Bundespräsidenten » Bundespräsidentenwahl 2010 » Archiv bis 30. Juni 2010 « Zurück Weiter »

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Markus Richter
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:16 Uhr:   

Seltsam, daß drei Leute auf einmal gar nicht mehr mitwählen.
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Markus Richter
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:17 Uhr:   

"Allerdings: Jochimsen + Gauck zusammen bei 623, also bei absoluter Mehrheit. "

Nee, das sind 613.
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Republikaner
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:17 Uhr:   

"Allerdings: Jochimsen + Gauck zusammen bei 623, also bei absoluter Mehrheit."

Leider verrechnet, beide haben zusammen nur 613 Stimmen, und damit weniger als Wulff alleine.

Für die Regierung ist das ganze immernoch eine Blamage, aber jetzt packen sie es. Die Tendenz im zweiten Wahlgang war zu eindeutig pro-Wulff, als dass da noch was passieren könnte.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:17 Uhr:   

@Ingo Zachos

Kleine Rechenaufgabe:
490+123= ?

Kann im Eifer des Gefechtes passieren :-)
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Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:17 Uhr:   

@ görd

Das hätte auch vorher nichts gebracht. Die Hemmschwelle einen Kandidaten zu wählen, der a) echte Chancen hat und b) ein Signal für rot-rot-grün ist, wäre doch bei CDU-, CSU- und FDP-Wahlmännern deutlich größer gewesen, als in diesem Falle, wo klar war, daß der rot-grüne Kandidat a) keine wirkliche Chance hat und b) falls es doch zum Undenkbaren kommen sollte ein deutliches signal gegen rot-rot-grün wäre.
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Leviathan
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:18 Uhr:   

Wieso sollte Wulff in den 3. Wahlgang gehen?
Nur weil er mit relativer Mehrheit gewinnen kann?

P.S. Gauck und Jochimsen insgesamt bei 613
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görd
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:20 Uhr:   

Mit 123 Stimmen liegt nun Jochimsen unterhalb der 124 Marke. Die Linke sollte nun ein Einsehen haben und ihre Kandidatin zurückziehen außer sie will Wulff als BuPrä.
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:27 Uhr:   

Stimmt.
613

Ich hatte mich verrechnet.
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Beobachter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:27 Uhr:   

Hier offenbart sich ein Dilettantismus und eine Unfähigkeit auf Seiten der Koalition, die ich mir in diesem Ausmaße nicht hätte vorstellen können...
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Silencio
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:29 Uhr:   

Das ist eine Blamage. Trotz einer recht großen Mehrheit für Schwarz-Gelb muss man in den dritten Wahlgang. Ehrlich gesagt, damit habe ich wahrlich nicht gerechnet. Vor allem die Eindeutigkeit überrascht, mit der Wulff nicht gewählt wurde.
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mmaneu
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:32 Uhr:   

Kleiner Ansporn für Die Linke:

Wenn ihr jetzt alle (!) Gauck unterstützt, könnte die Koalition am Ende Wulff nur mit Hilfe der NPD durchbringen, dann könnt ihr ganz groß eure beliebte Antifa-Nummer "BRD = Faschistenstaat" aufziehen.
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Silencio
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:37 Uhr:   

"Kleiner Ansporn für Die Linke:

Wenn ihr jetzt alle (!) Gauck unterstützt, könnte die Koalition am Ende Wulff nur mit Hilfe der NPD durchbringen, dann könnt ihr ganz groß eure beliebte Antifa-Nummer "BRD = Faschistenstaat" aufziehen."

Naja, die Koalition ist jetzt schon blamiert. Auf Gnaden der Linken einen Bundespräsidenten auf die Beine gestellt zu bekommen, muss für die "Bürgerlichen" wirklich peinlich sein.
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Ralf Lang
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:38 Uhr:   

Kleiner Ansportn an mmaneu: Gehirn einschalten, dann kommt nicht so viel Unsinn im Forum an. Die Linke ist weder die Antifa noch ein Gauck-Wahlverein. Die schadet sich doch mehr selber als irgendwem sonst, wenn sie nach ihren bisherigen Aussagen doch jemanden wählt, der nicht einmal einer Einladung in die Fraktion gefolgt ist.
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Ralf Lang
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:43 Uhr:   

"Naja, die Koalition ist jetzt schon blamiert."
In der Tat. Und dass die Umfaller im dritten Wahlgang nicht doch für Wulff stimmen und dann die beiden roten und die eine grüne Partei insgesamt blamieren, ist nicht ausgeschlossen - selbst wenn die Linke jeden Anspruch aufgibt, wenigstens umworben zu werden, wenn man sie als selbstloses Stimmvieh braucht.
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Beobachter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:46 Uhr:   

Das einzige, was den Schaden jetzt noch in gewissen Grenzen halten könnte, wäre eine absolute Mehrheit für Wulff im dritten Wahlgang. Dann würde man sich wenigstens das Geschwätz von wegen "Bundespräsident von Gnaden der Linkspartei" ersparen. Ich habe aber starke Zweifel daran, daß diese schwarz-gelben Dilettanten das hinbekommen...
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Ralf Lang
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:47 Uhr:   

Den Dilletantismus-Vorwurf verstehe ich nicht. Wenn ein Wahlmann partout nicht will - oder auch nur die ersten beiden Male nicht will - , was soll dann eine Parteiführung machen können? Sie weiß ja noch nicht einmal, wer es sein könnte.
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Beobachter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:52 Uhr:   

Der Dilettantismus-Vorwurf bezieht sich in erster Linie nicht auf die Parteiführungen, sondern auf die Abweichler. (Klar, sie haben das verfassungsmäßige Recht bla bla...)

Die Abweichler wissen, daß sie die eigene Koalition durch ihr Verhalten in massive Schwieirigkeiten bringen. Sie haben der eigenen Koalition jetzt schon massiv geschadet. DAS ist Dilettantismus!
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Ralf Lang
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 17:54 Uhr:   

Vielleicht ist es einem aufstrebenden Landespolitiker ganz recht, wenn das Bundespersonal vor dem Rentenalter austauschbedürftig wird. Das wäre sogar sehr professionell, wenn auch nicht grade moralisch.
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görd
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 18:01 Uhr:   

FDP und Union sind auf Landesebene nicht überall in einer Koalition. Wenn dann ein FDPler Gauck besser findet, wäre es eher dilettantisch für Wulff zu stimmen.

Die Abgeordneten sind nur ihrem Gewissen verpflichtet. Wer kann schon guten Gewissens Wulff wählen?
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Beobachter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2010 - 18:03 Uhr:   

Die eigene Regierung massiv zu beschädigen, um die eigene Karriere voranzubringen... ich weiß nicht. Das wäre ein Spiel mit sehr offenem Ausgang. Wie wollte man vorausahnen, was im Falle des Falles tatsächlich geschieht? Ich finde das nicht gerade professionell.

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