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Marc K.
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| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 16:59 Uhr: | |
Aufgrund des heutigen Rücktritts von Bundespräsident Köhler steht nun eine Neuwahl des Bundespräsidenten an. Wer kommt als Kandidat in Betracht? Lena Meyer-Landrut, die Gewinnerin des Eurovision Song Contest, würde in der Bevölkerung zweifellos auf großen Zuspruch stoßen. Gemäß Art. 54 I 2 GG muss der Bundespräsidetenkandidat aber über 40 Jahre als sein. Der 19jährigen Lena ist also gar nicht wählbar. Stefan Raab, geboren 1966, käme allerdings als Bundespräsidentenkandidat in Betracht. Aber wer managt dann Lena? Wer kommt ernstlich als Kandidat in Betracht? |

Taugenichts
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| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:10 Uhr: | |
Die Mehrheit in der Bundesversammlung ist schwarz-gelb. An einen lagerübergreifenden Kandidaten glaube ich nicht. Seit 1979 gab es, abgesehen von Johannes Rau, nur Bundespräsidenten aus den Reihen der Union. Die FDP könnte daher auf einen eigenen Kandidaten bestehen, zumal sie ihr Image aufpolieren muss und nicht so bald wieder in die Verlegenheit kommen dürfte, einen Bundespräsidenten zu stellen. Wie wäre es mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger? Keine große Rednerin, aber respektiert wird sie. |

Marc K.
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| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:10 Uhr: | |
Ich denke Petra Roth wäre eine mögliche Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. |

Beobachter Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:13 Uhr: | |
Bloß nicht Leutheusser! Von dieser Frau würde ich mich nicht repräsentiert fühlen. |

Taugenichts
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| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:14 Uhr: | |
Wenn die Union zum Zuge käme, könnten vielleicht Norbert Lammert oder Jürgen Rüttgers ins Spiel gebracht werden. Beide haben ja sozusagen schon als -präsidenten üben können. |

Wahlticker
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| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:20 Uhr: | |
Jo dann hier auch noch mal der Spiegel-Artikel vom 16.3., der sich jetzt fast wie ein Nachruf liest http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683549,00.html |

Interessierter Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:23 Uhr: | |
@Marc K. "Lena Meyer-Landrut, die Gewinnerin des Eurovision Song Contest, würde in der Bevölkerung zweifellos auf großen Zuspruch stoßen. Gemäß Art. 54 I 2 GG muss der Bundespräsidetenkandidat aber über 40 Jahre als sein. Der 19jährigen Lena ist also gar nicht wählbar. Stefan Raab, geboren 1966, käme allerdings als Bundespräsidentenkandidat in Betracht. Aber wer managt dann Lena?" So sehr mir der Gedanken schmeichelt: Man sollte hier doch die Kirche im Dorf lassen. So kurz hintereinander Song Contest und Präsidentschaftswahl? Sind Sie sicher, dass Lena diese enorme Popularität noch in ca. einem Jahr haben wird (ohne etwas schlechtreden zu wollen)? Auch sollte der Präsident zwar keine politische, aber schon eine repräsentative-diplomatische Rolle spielen und da ist ein bisschen politische Erfahrung schon notwendig. @Taugenichts "Wenn die Union zum Zuge käme, könnten vielleicht Norbert Lammert oder Jürgen Rüttgers ins Spiel gebracht werden. Beide haben ja sozusagen schon als -präsidenten üben können." Hat schon jemand Rüttgers genannt? Ich hoffe doch ja. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:25 Uhr: | |
@ Beobachter Wieso nicht? Ich bin zwar der Auffassung, daß sie in der Bundesregierung notwendiger ist, aber besser als Lübke, Carstens oder Rau wäre sie allemal. |

Silencio Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:26 Uhr: | |
Also, ich bin etwas sehr überrascht vom Rücktritt Köhlers. Ich habe gar nicht so richtig mitbekommen, dass die Angriffe auf Köhlers Aussagen zu Kriegseinsätzen so massiv waren. Im Übrigen hat er nur das ausgedrückt, worum es in Wahrheit geht und das weiß eigentlich auch die Bevölkerung...die Kritik war insofern lächerlich überzogen. Aber der Spiegel deutete ja schon vor einigen Monaten an, dass es massive Probleme gab im Mitarbeiterstab. Schade, ich hätte zwar damals gerne Gesine Schwan gesehen als Köhler und würde sie auch jetzt noch favorisieren. Köhler war mir zu sehr an rein ökonomischen Themen interessiert. Schwan hatte da eine breitere, wenngleich intellektuellere Perspektive. Köhler war ok, aber er war eben das, was Deutschland auch repräsentiert, ein langweiliger Bürokratenmensch. So habe ich ihn immer empfunden. Was wird von seiner Amtszeit übrig bleiben? Keine Ruckrede, keine Rede a la Weizsäcker. |

Silencio Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:28 Uhr: | |
"Jo dann hier auch noch mal der Spiegel-Artikel vom 16.3., der sich jetzt fast wie ein Nachruf liest " Ah genau diesen Bericht meinte ich.  |

Beobachter Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:29 Uhr: | |
@ Norddeutscher: Ich bin Christ und deshalb würde ich mich von einer Person, die führendes Mitglied in einer dem kämpferischen Atheismus verschriebenen Vereinigung ist, in keiner Weise repräsentiert fühlen. |

Timo Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:32 Uhr: | |
Ich habe von Köhler immer echt viel gehalten, aber heute spinnt er wohl. Die Kritik an ihm war so sachte und schaffte es gerade auf Seite6-8 der Zeitungen. Mit dieser fadenscheinigen Begründung, mit der er andere verantwortlich macht disqualifiziert er sich selber. Insofern können wir auch ohne Übergang auf die Suche nach einem Nachfolger gehen. Ich würde mir ja immer einen überparteilichen BP wünschen oder zumindest jemanden, der länger aus der Politik draußen ist und inzwischen bei allen Parteien Ansehen hat. Schäuble wird es wohl nicht werden, Rüttgers zu nehmen wäre ziemlich peinlich. Lammert ist zu dröge. Von Beust und Roth wären fähig, aber ich will nicht wirklich daran glauben – ihnen fehlt dann doch Popularität (obwohl Köhler die auch nicht hatte). Natürlich kann schwarz-gelb das alles im Alleingang machen und im Grunde jeden installieren. Ich vermute aber, dass dies nicht allzu populär wäre. Sollte Käßmann tatsächlich bereit sein und die SPD sie aufstellen – die Bevölkerung würde sie wohl vorziehen. Denkbar – wenn auch nicht unbedingt wahrscheinlich – ist auch, dass Köhlers Rücktritt Rüttgers und Kraft „entmachet“ und der BP zur NRW-Verhandlungsmasse zählt. (wäre nicht schön) Mehrere mögliche Szenarien: FDP erhebt nach starken BTW-Ergebnis Anspruch auf BP. SPD würde jemanden wie Baum oder Leuth.-S. , vielleicht sogar Gerhardt, mitwählen, wenn dafür in NRW geampelt würde. Wenn ich das betrachte denke ich immer wieder: Schade, dass wir den BP nicht direkt wählen. |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:32 Uhr: | |
Ich denke, dass es auf Bundestagspräsident Norbert Lammert hinauslaufen wird. Auch Carstens war vor seiner Wahl 1979 Parlamentspräsident. Rüttgers hängt zu sehr seine Wahlniederlage an, er würde bei einer Aufstellung zu sehr als "Verlegenheitskandidat" wirken. Also ich tippe auf Lammert, der seine integrativen Fähigkeiten bewiesen hat und sich auch bei der Opposition - wie oft geschrieben wurde - Anerkennung für seine Amtsführung erworben hat. Wie Phoenix und Herr Prof. Korte jetzt beim ZDF darauf kommen, CDU, CSU und FDP verfügten nur mit Hilfe der Freien Wähler über eine Mehrheit in der Bundesversammlung, bleibt mir schleierhaft. Nach Election.de verfügen Union und FDP über eine bequeme Mehrheit von rund 35 Stimmen. |

Timo Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:34 Uhr: | |
Tatsächlich merkwürdig, dass Journalisten nicht klar ist, dass die BTW die schwarz-gelbe Merheit in der BV vergrößert hat. |

Cyrix Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:36 Uhr: | |
Auch die Macher dieser Seite haben schon Zahlen veröffentlicht: "14. Bundesversammlung (lt. eig. Hochrechnung): Schwarz-Gelb somit bei insgesamt 645–647 Sitze (die absolute Mehrheit liegt bei 623 Sitzen)" Insofern min. 22 Stimmen über absoluter Mehrheit und damit min. 45 Stimmen über relativer Mehrheit... Cyrix |

Beobachter Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:39 Uhr: | |
Ernst gemeinte Vorschläge: Wie wäre es mit Hans-Jürgen Papier oder mit Paul Kirchhof? Der eine war Präsident des Bundesverfassungsgerichts, der andere immerhin Richter am BVerfG. Beide sind sehr respektable und intellektuell brillante Persönlichkeiten. Außerdem hatten wir mit Roman Herzog schon einmal einen BVerfG-Präsidenten als Bundespräsidenten. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:41 Uhr: | |
@ Beobachter Ich bin kein Christ und habe mich trotzdem von Präsidenten wie z.B. Gustav Heinemann, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog oder Johannes Rau, die eine eindeutig christliche Grundhaltung zur Richtschnur ihres Handelns gemacht haben, repräsentiert gefühlt (von den Anderen auch, da war nur der christliche Impetus nicht so deutlich, so daß der Hinweis hier nicht passt). Ich hätte mich dann nicht repräsentiert gefühlt, wenn meine Weltanschauung von den jeweiligen Präsidenten als minderwertig oder gar schädlich dargestellt worden wäre. Beides ist bei Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in Bezug auf das Christentum aber jedenfalls überhaupt nicht zu behaupten. |

Beobachter Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:43 Uhr: | |
@ Timo: Ja, das ist echt seltsam. Mir ging es im ersten Moment ähnlich: Erster Gedanke: Scheiße, wegen NRW ist die Mehrheit weg. Zweiter Gedanke: Ach Moment, da war doch zum Glück noch die BTW. Die Journalisten scheinen halt beim ersten Gedanken stehen zu bleiben. Spricht nicht unbedingt für sie... |

Silencio Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:45 Uhr: | |
" Wie wäre es mit Hans-Jürgen Papier oder mit Paul Kirchhof?" Interessante Vorschläge. Würden die Politiker das wirklich wollen? Immerhin, könnten sie gerne mal eine Unterschrift verweigern, was ja auch bei Köhler vorgekommen ist und durchaus häufig negativ bewertet wurde. Ich glaube nicht, dass man gerade mit solchen Rechtsexperten gerade viel zu tun haben möchte. Papier würde ich auf jeden Fall begrüßen. |

Timo Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 - 17:49 Uhr: | |
Spiegel:Außerdem werden aus Unionsreihen Bildungsministerin Annette Schavan und die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer genannt. Die spinnnen. Diese Personen vorzuschlagen ist respektlos gegenüber dem Amt, nicht die Kommentare zu Köhlers Äußerungen. Der ZDF-Reporter erklärt soeben, es sei "noch nicht geklärt, ob die Regierung über eine Mehrheit in der BV" verfüge. Ziemlich schwach. |