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Regierungschefs - they never come bac...

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b.schütt
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 10. November 2009 - 22:19 Uhr:   

Eberhard Diepgen (CDU) wurde 1984 und 1985 zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt, trat bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 1989 als solcher wieder an, verlor aber gegen Walter Momper (SPD), wurde aber 1991 wiederum gewählt und blieb dann über noch 10 Jahre Regierender Bürgermeister, so daß für ihn nicht das im Betreff genannte Sprichwort gilt.

Meine Frage: Welche Landesregierungschefs (neben Eberhard Diepgen) wurden nicht wieder gewählt, versuchten aber ein Comeback in gleicher Funktion (egal ob erfolgreich wie bei Diepgen oder nicht erfolgreich). Nach langem Nachdenken fällt mir niemand mehr ein, müßte es aber doch bestimmt den einen oder anderen Comeback-Versuch geben haben.
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Mitleser
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 10. November 2009 - 22:46 Uhr:   

Oskar Lafontaine 2009?
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Johannes1970
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. November 2009 - 09:50 Uhr:   

Bernhard Vogel war von 1976 bis 1988 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und von 1992 bis 2003 Ministerpräsident von Thüringen.
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Marco
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. November 2009 - 10:55 Uhr:   

Jetzt kein Beispiel für Deutschland, sondern für Österreich:
Jörg Haider war von 1989 bis 1991 Landeshauptmann von Kärnten und dann wieder von 1999 bis zu seinem Tode 2008.
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tg
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. November 2009 - 11:46 Uhr:   

War Bernhard Vogel eigentlich der einzige Politiker, der in 2 verschiedenen Ländern Ministerpräsident war? Da fällt mir sonst kein weiterer ein.
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Mitleser
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. November 2009 - 11:50 Uhr:   

Kurt Biedenkopf kandidierte (erfolglos) 1980 in NRW und 1990 (erfolgreich) in Sachsen.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. November 2009 - 12:07 Uhr:   

Es gab mehrere Beispiele, liegen aber alle lange zurück:

Hamburg: Max Brauer (1946-53, 1957-60)
Niedersachsen: Hinrich Wilhelm Kopf (1946-55, 1959-61)
Bayern: Wilhelm Hoegner (1945/46 von Amerikanern ernannt, 1954-57 gewählt)
Hans Ehard (1946-54 und nach Rücktritt von Hanns Seidel erneut 1960-62)

Dann gibt es noch ein paar Sonderfälle:
Gebhard Müller war 1948-52 MP von Württemberg-Hohenzollern und dann 1953-58 MP Baden-Württembergs.
In NRW wurde Karl Arnold 1956 durch ein Mißtrauensvotum gestürzt. Er wäre ohne Zweifel wieder MP geworden, wäre er nicht eine Woche vor der Wahl 1958 gestorben, stattdessen wurde Franz Meyers Ministerpräsident. Dieser wurde wiederum im Dezember 1966 durch ein Mißtrauensvotum gestürzt, nachdem er fünf Monate vorher nur knapp an einer direkten Wahlniederlage vorbeigeschrammt war (101 Sitze für CDU/FDP, 99 für SPD, er wurde dann im 2. Wahlgang mit 100 zu 99 Stimmen wiedergewählt). Er wollte 1970 wieder antreten, bei einer Kampfabstimmung 1967 unterlag er aber seinem Dauerrivalen Dufhues, der dann wegen schlechter Gesundheit aber später verzichtete.

Bernhard Vogel und Lafontaine passen nicht ganz ins Bild, weil sie zurücktraten, Ersterer praktisch gezwungenermaßen, Letzterer freiwillig. Lafontaine war auch nicht der erste Fall im Saarland, daß ein ehemaliiger MP aus seiner Partei austrat und für eine andere kandidierte. Der aus der CDU ausgetretene ehemalige Ministerpräsident Hubert Ney (er war abserviert worden, weil er vehement gegen eine Fusion mit der CVP war) scheiterte bei der Landtagswahl 1960 mit seiner von ihm gegründeten Christlich Nationalen Gemeinschaft (2,6%). Der war also eine Art rechter Lafontaine, nur weniger erfolgreich.
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Wahlwatcher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 24. Januar 2010 - 23:58 Uhr:   

Alfred Kubel (SPD) wäre da noch zu nennen:

Ähnlich wie Gebhard Müller war Kubel erst MP eines später fusionierten Landes, nämlich Braunschweig (Mai bis Nov. 1946). 1970 wurde er dann MP des Fusionslandes Niedersachsen.
Kubel hält damit zwei Rekorde:
Längste Zeit zwischen zwei Perioden als MP (24 Jahre, hauptsächlich war er da Minister) und längste Spanne zwischen erstem und letzten Tag als MP (30 Jahre).

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