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Gemeindeergebnisse

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Bundestagswahl 2002 » Gemeindeergebnisse « Zurück Weiter »

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Moersberg
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 21:29 Uhr:   

Weiß jemand eine Adresse im Netz, über die man möglichst komfortabel an einzelne Gemeindeergebnisse gelangt? Nicht alle regionalen Zeitungen bieten ihren Internet-Lesern da ausreichend Service.
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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 13:42 Uhr:   

Statistische Landesämter bzw. Landeswahlleiter (einige).
In Berlin sogar die Ergebnisse auf Stimmbezirksebene.
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Eike
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 14:45 Uhr:   

Manchmal auch über die Homepages einzelner Städte.
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Moersberg
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 14:50 Uhr:   

Ja, einige und manchmal eben. Ich wohne anscheinend im falschen Land und in der falschen Stadt.
Und eine schlechte Lokalzeitung tut ihr Übriges.
Trotzdem danke.
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Stoiber
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 15:58 Uhr:   

Wieviel hat die CDU eigentlich im, von den Grünen gewonnenen, Wahlkreis bekommen? lol
Kennt dort niemand mehr Werte? oder sind diese Leute einfach alle schon woanders hingezogen? nur weg da :-)
Muß man sich dort um die Bevölkerung sorgen?
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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 16:19 Uhr:   

Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost:

Erststimmen: Grü 31,6 SPD 29,2 PDS 21,3 CDU 13,0 FDP 3,0
Zweitstimmen: SPD 39,2 Grü 23,2 PDS 17,2 CDU 12,9 FDP 3,8

Ist ein "Ost-West"-Wahlkreis.
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Stoiber
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 19:36 Uhr:   

Schön, der Kampf um Platz 3 zwischen PDS und CDU kann beginnen. Immerhin ein zweistelliges Ergebnis, aber mit den 18% bei der CDU ist es noch nichts geworden (oder war das ne' andere Partei?).
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Eike
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 22:49 Uhr:   

In einem Ortsteil bei mir zu Hause hat die FDP wenigstens 18,9 % bekommen; weiß jemand, wo die absoluten Hochburgen liegen?
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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2002 - 23:09 Uhr:   

Auf Wahlkreisebene: Wk. 99 Rhein-Sieg-Kreis II: 12,4%
Nicht so üppig, ne?
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zigzag
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. September 2002 - 00:32 Uhr:   

Hier kann man viele interessante Ergebnisse erfahren:
http://www.n-tv.de/3052659.html
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. September 2002 - 13:50 Uhr:   

Das beste FDP-Ergebnis, das ich gefunden habe, ist 30,8%, und zwar in Bauler (Verbandsgemeide Neuerburg/ Kreis Bitburg-Prüm, also tiefste Eifel, nahe der Grenze zu Luxemburg). Die Grünen haben da nur 2,6%. Sollte überall so sein. Allerdings gab es in der Gemeinde nur 57 Wahlberechtigte, 40 Wähler und 39 gültige Stimmen. Die wenigen Bewohner werden sich wohl denken können, wer der einzige Grünen-Wähler im Ort war. Schon seltsam, dass bei der Repräsentativstatistik soviel Wert auf die Wahrung des Wahlgeheimnisses gelegt wird, Ergebnisse aus Kleinstgemeinden (es gibt ja noch kleinere, bekanntestes Beispiel: Hallig Gröde) aber bedenkenlos sogar im Internet veröffentlicht werden.
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Stoiber
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. September 2002 - 17:01 Uhr:   

Es gibt auch Wahlkreise in den die SPD sehr wenig bekommt, die sind natürlich in Bayern:
Wahlkreis 231, Rottal-Inn: SPD 17,7% (das Ziel 18 knapp verfehlt),
CSU 73,0% (Erst-und Zweitstimmenergebnis fast identisch)
Im Wahlkreis Straubing bekommt CSU sogar 74,6% der Erststimmen.

Auch die höchste Wahlbeteiligung liegt in Bayern (81,6%), der Wahlkreis mit der höchsten Beteiligung ist München-Land mit 86,2%.

Immhin einen Wahlkreis hat die SPD in Bayern knapp gewonnen, dies will die CSU nicht auf sich sitzen lassen:

SPD-Direktmandat: CSU will nachzählen lassen
Ein einziges Direktmandat hat die SPD in Bayern erobert – geht es nach der CSU, dann kommt das Ergebnis im Wahlkreis München-Nord erneut auf den Prüfstand. Eine Nachzählung hat ergeben, dass der siegreiche Direktkandidat Axel Berg von der SPD ganze 348 Stimmen Vorsprung auf seinen CSU-Konkurrenten Johannes Singhammer verbuchen konnte – zunächst war ein Vorsprung von 1226 Stimmen ausgezählt worden.

Singhammer will laut einem Bericht der Münchner "Abendzeitung" jetzt erreichen, dass die Stimmen komplett nachgezählt werden. Allerdings muss die CSU dafür zunächst nachweisen, dass es offensichtliche Fehler bei der Auszählung gab. Für Singhammer selbst wäre das Ergebnis der Nachzählung nicht relevant: Er hat seinen Platz im Deutschen Bundestag durch die Liste bereits sicher. Anders bei Axel Berg: Der SPD-Politiker stände ohne Sitz im Parlament da, falls ihm aufgrund eines anderen Nachzählungsergebnisses das Direktmandat abhanden kommen würde.
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tiniB
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. September 2002 - 17:12 Uhr:   

Hallo Stoiber,

zu deiner letzten Ausführung zum Wahlkreis München-Nord, da fällt mir nur ein Auszug aus einem Wilhelm-Busch-Zitat ein, dies lautet wie folgt: "Also schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf!"

In Bayern wird einem schon bei der Taufe gesagt, dass man die CSU zu wählen hat, wer dies nicht tut, kann nur ein gottverdammter Preuße oder sonst ein Ungläubiger sein.

Viele Grüße Tini
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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 00:46 Uhr:   

Diesen Leckerbissen von einem Berliner Stimmbezirksergebnis muß ich einfach noch nachliefern:

Wahlkreis 77 (Berlin-Pankow), Wahlbezirk Nr. 223 (621 gültige Zweitstimmen)

Grüne 42,8 - SPD 30,8 - PDS 17,2 - FDP 3,2 - CDU 2,9
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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 11:38 Uhr:   

Noch 'n Nachtrag:

Der Wahlkreis 77 (Pankow) dürfte neben Friedrichshain-Kreuzberg der einzige sein, bei dem die CDU auf dem 4. Platz landete (nach Zweitstimmen):

SPD 38,5 - PDS 20,5 - Grüne 16,1 - CDU 15,3 - FDP 4,7
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ich
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 13:17 Uhr:   

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zigzag
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 14:46 Uhr:   

So ähnliche Wahlkreise gib es auch in Bremen. Wahlkreis 54 Bremen I:
311 Steintor
GRÜNE 41,1 % - SPD 36,5 % - CDU 9,6 % - PDS 7,9 % - FDP 4,0 %
Dafür gibt es im eigentlich roten Niedersachsen auch folgendes Ergebnis im Wahlkreis 33 Cloppenburg-Vechta:
CDU 59,28 % - SPD 28,13 % - FDP 7,35 % - GRÜNE 3,39 % - PDS 0,50 %
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 15:50 Uhr:   

In Niedersachsen fällt sowieso auf, dass sich das Wahlverhalten auf kurze Distanz radikal ändern kann. Vor allem da, wo evangelische und katholische Gebiete nebeneinander liegen. Im WK OLdenburg-Ammerland bekam die CDU nur 28,1%, im Nachbarwahlkreis Cloppenburg-Vechta hatte sie öfters das beste Ergebnis bundesweit, diesmal sind die 59,3% in Bayern allerdings z.T. deutlich übertroffen worden.
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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 16:22 Uhr:   

Gibt es ähnlich auch im Eichsfeld in Thüringen. Landesweit hat die SPD 39,9 und die CDU 29,4.

Einige Extrembeispiele aus dem Wk. 190 Eichsfeld-Nordhausen

Effelder CDU 73,5 - SPD 15,3 - FDP 4,8 - PDS 3,0 - Grü 1,7
Rohrberg CDU 71,3 - SPD 17,3 - FDP 5,3 - Grü 4,0 - PDS 1,3

Zwinge SPD 62,1 - CDU 21,3 - FDP 8,3 - PDS 3,8 - Grü 2,9
Buhla SPD 56,2 - CDU 16,7 - PDS 14,7 - FDP 6,5 - Grü 2,8
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zigzag
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 16:47 Uhr:   

@Thomas
Desweiteren ist ist der Wahlkreis Cloppenburg-Vechta eines der Gebiete mit der höchsten Dichte an landwirtschaftlicher Nutzung in Deutschland(im Landkreis Vechta um die 70% der Fläche, Bundesdurchschnitt ist etwa 53%)
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Martin Fehndrich
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 17:31 Uhr:   

@Jan
Und die 46.322 SPD Wähler in Eichsfeld-Nordhausen können sich darüber ärgern SPD gewählt zu haben, denn wenn sie alle zuhause geblieben wären, hätte die SPD ein Überhangmandat mehr.
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ich
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 18:51 Uhr:   

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Thomas Frings
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 19:10 Uhr:   

@zigzag

Natürlich spielen bei den Gegensätzen im Wahlverhalten auch Wirtschafts- und Sozialstruktur eine wichtige Rolle. Aber damit allein lassen sich diese krassen Unterschiede auf engstem Raum nicht erklären. Im Wahlkreis Unterems z.B. ist der protestantische Kreis Leer-Borkum genauso strukturschwach wie das katholische Emsland (viert- bzw. drittniedrigste Kaufkraft pro Kopf in Westdeutschland), trotzdem wird völlig unterschiedlich gewählt, dies hat offensichtlich auch subkulturelle Ursachen. Ähnliche Phänomene gibt es auch anderswo in Deutschland, u.a. im Schwäbischen oder im oben erwähnten Eichsfeld, übrigens nicht zufällig die einzige mehrheitlich katholische Gegend im Osten. Dort scheint der Unterschied zwischen mehrheitlich katholischen Gegenden und dem atheistischen Rest des Wahlkreises ja ziemlich krass auszufallen.
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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2002 - 21:46 Uhr:   

Das beste FDP-Ergebnis in Berlin ist im Wk. 81 (Charlottenburg-Wilmersdorf), Wahlbezirk Nr.233

CDU 34,8 - Grüne 24,9 - SPD 20,4 - FDP 17,6 - PDS 1,0

Wahlziele auch hier verfehlt: keine 18 % und hinter den Grünen ;-)
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Cro Magnon
Veröffentlicht am Sonntag, 29. September 2002 - 13:30 Uhr:   

In Baden-Württemberg hat die FDP ihr bestes Ergebnis in der Gemeinde Sulzbach-Laufen: 21,3 % (CDU u. SPD 32,1 beide)

Die schwärzeste Gemeinde in Ba-Wü ist Grundsheim: CDU 86,4 %, SPD 5,7 %, FDP 5,0 %

Die röteste Gemeinde in Ba-Wü ist Neuenweg: SPD 54,4 %, CDU 20,7, Grüne 14,8, FDP 5,3

Am grünsten ist Freiburg i.B. Grüne 28,7 (SPD 33,5, CDU 27,2)
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Cro Magnon
Veröffentlicht am Sonntag, 29. September 2002 - 13:37 Uhr:   

Hinzufügen will ich noch, dass die PBC (Partei Bibeltreuer Christen) mit 8,5 % ihr bestes Ba-Wü-Ergebnis in Wörnersberg erzielen konnte (CDU 63,6 %, SPD 14,4 %)
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ich
Veröffentlicht am Sonntag, 29. September 2002 - 18:40 Uhr:   

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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Montag, 30. September 2002 - 23:52 Uhr:   

Die Zweitstimmen-Extrema einiger Parteien für Berlin (nachdem ich die sperrige csv-Datei der Statistiker endlich in eine vernünftige Excel-Tabelle umwandeln konnte - ohne Briefwahlbez.)

SPD max. 52,1 (Pankow, Wahlbez. 238)
SPD min. 14,9 (Steglitz-Zehlendorf, Wahlbez. 603)
CDU max. 57,7 (Charlottenburg-Wilmersdorf, Wahlbez. 502)
CDU min. 2,9 (Pankow, Wahlbez. 223)
Grü max. 54,3 (Pankow, Wahlbez. 263)
Grü min. 1,4 (Marzahn-Hellersdorf, Wahlbez.222)
FDP max. 17,6 (Charlottenburg-Wilmersdorf, Wbez. 233)
FDP min. 1,2 (Mitte, Wbez. 225)
PDS max. 54,1 (Lichtenberg, Wbez. 701)
PDS min. 0,2 (Tempelhof-Schöneberg, Wbez. 601)
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Cro Magnon
Veröffentlicht am Dienstag, 01. Oktober 2002 - 12:43 Uhr:   

@ Jan:

Und wie sieht's aus mit den Außenseiter-Parteien? Hat Schill in Berlin irgendwo einen Stich machen können?
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ich
Veröffentlicht am Dienstag, 01. Oktober 2002 - 16:56 Uhr:   

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Jan aus Berlin
Veröffentlicht am Dienstag, 01. Oktober 2002 - 20:25 Uhr:   

@ Cro Magnon

Außenseiterparteien mit Max. mehr 5 %:

Schill 7,9 in Charlottenburg-Wilmersdorf, Wahlbez. 110
NPD 6,5 in Marzahn-Hellersdorf, Wahlbez. 113
(dafür haben's die REPs nirgendwo über 5% geschafft)
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Potsdamer Postkutscher
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Oktober 2002 - 16:19 Uhr:   

Gibt es irgendwo die Gemeindeergebnisse für das Land Brandenburg? Der Landeswahlleiter hat nur die Wahlkreisergebnisse auf seiner Webseite.
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ich
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Oktober 2002 - 17:33 Uhr:   

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Moersberg
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Oktober 2002 - 18:19 Uhr:   

Brandenburg: Vereinzelt Städte und Gemeinden. Die Gemeindeergebnisse des WK Potsdam/PM/TF findet man unter www.potsdam.de, Gemeindeergebnisse des WK UM/BAR unter www.uckermark.de.
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Cro Magnon
Veröffentlicht am Dienstag, 08. Oktober 2002 - 12:40 Uhr:   

Die schwärzeste Gemeinde, die ich bis jetzt deutschlandweit gefunden habe ist GERSTENGRUND im Wk. 191 Eisenach - Wartburgkreis - Unstrut-Hainich-Kreis I (Thüringen)

Wahlberechtigte: 47
Wähler: 46 ( 97,9 % Beteiligung)

CDU 44 Stimmen (= 95,65 %)
SPD 1 Stimme (= 2,17 %)
PDS 1 Stimme (= 2,17 %)
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ich
Veröffentlicht am Mittwoch, 09. Oktober 2002 - 09:17 Uhr:   

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Cro Magnon
Veröffentlicht am Mittwoch, 09. Oktober 2002 - 09:39 Uhr:   

@ ich

Nein, die FDP hatte dort nur eine *Erststimme* bekommen, jedoch keine Zweitstimme, dafür hatte die PDS eine Zweit- aber keine Erststimme:

Erststimmen: CDU 44, SPD 1, FDP 1
Zweitstimmen: CDU 44, SPD 1, PDS 1

Quelle: www.eisenach.de/deutsch/aktuell/seiten/Ergebnisse.xls
Wo steht eigentlich das 98er Ergebnis?
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Cro Magnon
Veröffentlicht am Mittwoch, 09. Oktober 2002 - 09:48 Uhr:   

@ ich

Ups, da war wohl ein Fehler im vorläufigen Ergebnis.

Auf www.statistik.thueringen.de ist es tatsächlich so wie du es geschrieben hast, und dort steht auch das 98er Ergebnis.
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MNEIN
Veröffentlicht am Freitag, 11. Oktober 2002 - 22:37 Uhr:   

Hier einige niedersächsiche Hochburgen:

Hunnesrück, Kreis Einbeck:
SPD 79,0 %, CDU 14,5 %, Grüne 4,0 %, FDP 0,8 %, Sonstige 1,6 %

Rengershausen, Kreis Einbeck:
CDU 37,3 %, SPD 26,9 %, FDP 32,8 % (peinlich)
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Eike
Veröffentlicht am Freitag, 11. Oktober 2002 - 22:56 Uhr:   

Wieso sind 32,8 % für die FDP peinlich, hohe Ergebnisse von anderen Parteien nicht?
Würde mich doch sehr interessieren. Sollten 40 % + x für die PDS in Ost-Berlin etwa nicht peinlich sein? Ach nein, die sind ja links, da gibt's keine Peinlichkeit. Oder: Ach nein, die sind ja politisch korrekt (jedenfalls so, wie political correctness von den Linken verstanden wird), da kann's nicht peinlich sein.
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Cro Magnon
Veröffentlicht am Samstag, 12. Oktober 2002 - 10:57 Uhr:   

Wo wir grad bei peinlichen Ergebnissen sind:

Stadt Emden, Wahlbezirk 320 (Friesland), 479 gültige Stimmen

SPD 85,7 CDU 5,3 Grüne 3,6 FDP 3,2 PDS 2,1
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alberto
Veröffentlicht am Samstag, 12. Oktober 2002 - 11:15 Uhr:   

poldi
Peinlich für wen?

Quote:

Von Cro Magnon
     Wo wir grad bei peinlichen Ergebnissen sind: Stadt Emden, Wahlbezirk 320 (Friesland), 479 gültige Stimmen

SPD857%
CDU53%
Grüne36%
FDP32%
PDS21%

Wo nehmen Sie die Arroganz her? Wir sollten das Unwort „Politik“ durch das schöne Wort Demokratie ersetzen, mit dem Mennschen auf der ganzen Welt Glück schlechthin assoziieren: Größtmögliche Freiheit von Fremdbestimmung. Dazu muß es repräsentative Institutionen geben, deren höchstes Ziel das ist.
search:
     Gewaltenteilung, 137 GG
--
     Wer das nicht verändert, wird gar nichts verändern
     Wer das nicht kapiert hat, hat gar nichts kapiert

WahlRechtReform
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MNEIN
Veröffentlicht am Samstag, 12. Oktober 2002 - 22:41 Uhr:   

@ eike
Einverstanden. Hohe Ergebnisse an sich nicht natürlich nicht peinlich. Nennen wir es erstaunlich.
Die FDP war bei der Bundestagswahl 1987 übrigens in Rengershausen mit 35,0 % stärkste Partei.
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Marten H.
Veröffentlicht am Mittwoch, 16. Oktober 2002 - 15:06 Uhr:   

Moin,

ich halte den "Peinlichkeits"-Aspekt quer durchs Forum für überdeutlich vertreten. In sehr vielen Postings äußern bei reinen Sachfragen die Leute ihre persönlichen Vorlieben, ob das klare Freude angesichts guter Ergebnisse, oder Ärger bei schlechten, der eigenen Lieblingspartei ist. Und es ist schon ärgerlich, wenn man bei einer statistischen "Maximum-Minimum-Spielerei" dann noch Seitenhiebe gegen einzelne Parteien geben muss - oder in anderen Threads am Thema vorbei immer wieder erwähnen, dass SPD-Wähler "keine Ahnung von Kompetenz" haben, weil sonst die Partei unter 5% sei, oder CSU-Wähler "das gedankenlos mit der Muttermilch aufsaugen" (jaja, sind beides Pseudo-Zitate, keine Lust, jetzt die genauen Formulierungen zu recherchieren). Schade an sich, dass man nicht mal rein faktenbasiert bleiben kann - fällt mir allerdings selber auch eher schwerer...

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