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Archiv bis 20. September 2009

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Bundestagswahl 2009 » Noch sechs Wochen » Archiv bis 20. September 2009 « Zurück Weiter »

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Wahlticker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 13. September 2009 - 23:32 Uhr:   

Hier kann man sich die ZDF-Zahlen nochmal anschauen. Da ist teilweise schon ein bischen Pfeffer drin. Interessant: Männer sahen Steinmeier relatuv klar vorne, Frauen dagegen Merkel. Leute > 60 Jahre sahen Merkel vorne, Leute < 60 Jahren Steinmeier.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/839562?inPopup=true
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 15. September 2009 - 20:30 Uhr:   

Bleibt Guido Westerwelle Daueraußenminister in Spe ???


Die Luft für Christsoziale und freie Liberale wird scheinbar dünner.Nach dem TV-Duett Merkel-Steinmeier sind die Wähler , die ihre Wahlentscheidung schon getroffen haben bestätigt worden.
Allerdings unter den noch Unentschlossenen konnte Steinmeier deutlich stärker punkten.
Das sollte man nicht ganz außer Acht lassen.

Ich denke die Sozialdemokraten werden sich von ihrem Umfragetief von 22% erholen mit Unterstützung von sehr stabilen Werten der Bündnisgrünen sowie der Linkssozialisten.
Die "Lager" wer auch immer diesen Begriff hier schuf trennen momentan bestenfalls 3%.

Nun gilt es die Unentschlossenen zu mobilisieren.
Darin wird der Schlüssel, dieser Wahl liegen.
Und hinter vorgehaltener Hand riecht es zur Zeit sehr nach einer Fortsetzung, der Konsenspolitik von Merkel und Steinmeier ,welches auch indirekte Wortwahlen beim TV-Duell zu interpretieren erlaubten.

Man sprach dort immer wieder vom "Wir" und "Uns"....und man lächelte sich ganz innig zu.:-)
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Beobachter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2009 - 23:14 Uhr:   

Noch zehn Tage bis zur Wahl.

Die Tagesthemen haben gerade den letzten ARD-Deutschlandtrend vor der Wahl veröffentlicht (natürlich mit dem ausdrücklichen Hinweis, dies sei keine Prognose). Werfen wir einen Blick auf die Zahlen:

Es steht weiterhin 49 : 47, wie schon in der Vorwoche. Einziger Unterschied: Innerhalb des rot-rot-grünen Lagers hat sich die SPD auf Kosten von Linken und Grünen verbessert.
Das wäre eine Mehrheit, wenn auch knapp! Das sind gute Nachrichten! Hinzukommen dürfte noch ein schönes Polter aus den erwartetetn Überhangmandaten.

Wie sah es vor der letzten Wahl aus? Am 08.09.2005 war der Stand bei Infratest 47,5 : 49,5. Man lag zwar katastrophal daneben, was die Ergebnisse von Union und FDP angeht, aber in Ansehung der beiden Lager stimmte die Prognose. Keine Mehrheit für Schwarz-Gelb.

Bei der Elbflutwahl war der letzte Stand am 13.09.2002 bei 44,5 (Schwarz-Gelb) zu 46,5 (Rot-Grün) und 4,7 für die Kommunisten. Auch damals gab die letzte Umfrage immerhin den richtigen Trend an.


Das läßt, trotz der nur sehr begrenzten Aussagekraft von Umfragen, doch wieder etwas Hoffnung aufkommen. Wenn wir es schaffen, den (wenn auch knappen) Trend noch über die nächsten zehn Tage hinüberzuretten, und wenn das ganze durch ein paar Überhangmandate noch abgesichert wird, dann kann es tatsächlich reichen!
Auch strategisch könnten solche Umfragen vorteilhaft sein: Zum einen weisen sie einen Vorsprung aus, was für gute Laune sorgt. Zum anderen ist der Vorsprung nur knapp, was die eigenen Leute mobilisieren kann. Es kommt auf jede Stimme an. Jetzt heißt es also Daumen drücken!
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b.schütt
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2009 - 23:50 Uhr:   

"Am 08.09.2005 war der Stand bei Infratest 47,5 : 49,5. Man lag zwar katastrophal daneben, was die Ergebnisse von Union und FDP angeht, aber in Ansehung der beiden Lager stimmte die Prognose."

Von wegen - statt eines prognostizierten Vorsprunges von 2 % für das linke Lager wurden es tatsächlich fast 6 % - also 3 mal soviel !!!

Die Umfrageinstitute haben sich 2005 wirklich blamiert; ich wundere mich sehr, daß diese Daten heute noch herangezogen werden.
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Wahlticker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2009 - 23:58 Uhr:   

Die einzige Frage die zählt ist in meinen Augen die Wahlbeteiligung bzw. Motivation. Die Lager stehen sich fast 50:50 gegenüber, aber wer wird zur Wahl gehen. In meinen Augen werden Grüne und FDP ihre Wähler gut zur Urne bringen, die SPD hatte einen sehr schlechten Stand, aber in den letzten Wochen sicher etwas Boden gut gemacht. Völlig unsicher sind in meinen Augen Linke und CDU, Linke schöpfen aus dem Nicht-Wähler und Nicht-Gerne-Wähler-Milleu, kann gut sein dass einige die letztes mal noch gewählt haben diesmal zu Hause bleiben, obwohl sie Links favorisieren. Bei der CDU bin ich mir auch nicht sicher; es gibt sicherlich konservative Wähler die nach wie vor nichts von Merkel halten und denen Westerwelle völlig abgeht, und die bleiben evtl. dann auch zu Hause. Das sind m.E. die entscheidenten Faktoren, weniger ob jetzt 49% Schwarz-Gelb wollen oder 47% etwas anderes.
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Jeki
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2009 - 23:58 Uhr:   

Spätestens seit 2005 bin ich sehr vorsichtig mit der Interpretation von Umfragen geworden. Dennoch ist festzustellen, daß schwarz-gelb schon seit vielen Monaten bei allen Instituten vorn liegt. Zwar häufig nicht absolut (>50%), aber eben relativ zum Linksblock gesehen.

Da kein Hochwasser, kein Schröder und kein George Bush in Sicht sind, gehe ich davon aus, daß es diesmal wirklich reichen wird. Zumal bei Gleichstand die Überhangmandate zum Tragen kommen werden.

Eine spannende Frage ist, ob schwarz-gelb auch die Bundesratsmehrheit gewinnen wird. Da ist die Lage komplexer geworden, nachdem die Umfragen für CDU und FDP in Schleswig-Holstein immer schlechter werden. Das umstrittene Wahlgesetz, das eine Mehrheit für CDU und FDP sichern könnte, steht auf tönernen Füßen.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 00:05 Uhr:   

Die Schleswig-Holstein-Umfrage ist schon merkwürdig. Einerseits soll die CDU bei der BTW dort 4% mehr bekommen als in Baden-Württemberg, andererseits soll die CDU bei der Landtagswahl nur 33% kriegen am gleichen Tag. Das paßt einfach nicht zusammen. Die SSW-Wähler werden sicher nicht überwiegend bei BTW CDU wählen.
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Sascha V.
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 08:11 Uhr:   

also ich finde das gar nicht so merkwürdig, nach der SHow die Peter-Harry Carstensen geliefert hat. Das schreckt sicherlich auch viele potentielle CDU-Wähler im Gegensatz zur Bundestagswahl ab. Ich würde auch niemanden wählen, der sich persönlich nicht das Vertrauen ausspricht.
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Jeki
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 10:12 Uhr:   

Die niedrigen Werte für die CDU in S-H könnten auch lediglich eine Stimmung, einen Unmut über das ausdrücken, was in den letzten Monaten in der CDU in S-H abgelaufen ist.

Es ist aber unklar, inwiefern sich diese Stimmung am 27. September tatsächlich im Wahlverhalten manifestieren wird; dies läßt sich demoskopisch wohl auch schlecht messen. Vor allem die gleichzeitig stattfindende Bundestagswahl könnte der CDU in die Hände spielen. Denn viele CDU-Wähler, die sonst zu Hause geblieben wären, könnten sich dann doch noch veranlaßt sehen, ihr Kreuzchen bei der CDU zu machen - wenn auch widerwillig.
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b.schütt
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 10:36 Uhr:   

Eine hohe Wahlbeteiligung spielt tendenziell immer der SPD in die Hände.

Laut FGW vom 18.09. kommen CDU/FDP auf 46 %, die übrigen Parteien inkl. SSW auf 50 %. Damit hat sich die Ausgangslage für Schwarz-Gelb seit dem Sommer dramatisch verschlechtert. Es ist auch unwahrscheinlich, daß sich dieser swing in den letzten Tagen wieder umkehrt.

Carstensen hat offenbar nicht bedacht, daß die Bindungen zwischen Wählern und Parteien in den vergangenen 10 - 20 Jahren sehr viel lockerer geworden sind. Der Anteil der sogenannten "Stammwähler" ist seit langem rückläufig. Die Wähler sind insgesamt flexibler geworden; es ist gut denkbar, daß viele Wähler in Schleswig-Holstein, insbesondere Frauen, am 27.09. bei der BTW ihre Stimme der CDU geben, bei der LTW aber z. B. die Grünen wählen.

Ein Stimmensplitting Bund/Land könnte auch Ausdruck dessen sein, daß viele Wähler keine zu große Machtfülle bei einer Partei wünschen. Einen Wahlsieg der Union im Bund setzen ja fast alle Wähler voraus.
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Jeki
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 11:09 Uhr:   

"Ein Stimmensplitting Bund/Land könnte auch Ausdruck dessen sein, daß viele Wähler keine zu große Machtfülle bei einer Partei wünschen. Einen Wahlsieg der Union im Bund setzen ja fast alle Wähler voraus."

Das ist ja das Traurige an unserem Regierungssystem. Was bringt eine schwarz-gelbe (oder meinetwegen auch rot-rot-grüne) Regierung im Bund, wenn im Bundesrat andere Mehrheiten herrschen? Das Ergebnis ist eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners, eine immerwährende große Koalition, eine Verwischung der Verantwortlichkeiten. Dem Wähler ist am Ende nicht mehr klar, wer welche Maßnahmen durchgesetzt oder blockiert hat. Das absurde dabei ist ja, daß schwarz-gelb regierte Länder fast drei Viertel der Bevölkerung umfassen und dies trotzdem keine Mehrheit im Bundesrat sichert.

Eine Entzerrung dieses Durcheinanders zwischen Bund und Ländern hätte ich mir am ehesten von einer Großen Koalition erwartet. Aber auch hier sind die Ergebnisse ja minimal.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 12:26 Uhr:   

"Ein Stimmensplitting Bund/Land könnte auch Ausdruck dessen sein, daß viele Wähler keine zu große Machtfülle bei einer Partei wünschen. Einen Wahlsieg der Union im Bund setzen ja fast alle Wähler voraus."
Schwarz-Gelb setzen aber keineswegs alle Wähler voraus. Und wie viele Wähler beschäftigen sich mit der Mehrheit im Bundesrat? Das Thema kommt in den Medien kaum vor.


"also ich finde das gar nicht so merkwürdig, nach der SHow die Peter-Harry Carstensen geliefert hat. Das schreckt sicherlich auch viele potentielle CDU-Wähler im Gegensatz zur Bundestagswahl ab. Ich würde auch niemanden wählen, der sich persönlich nicht das Vertrauen ausspricht."
Schröder hat sich selbst auch nicht das Vertrauen ausgesprochen, trotzdem konnte er noch verhältnismäßig gut mobilisieren. Zudem ist Stegner im Gegensatz zu Steinmeier eine recht abschreckende Figur. Wenn Bundes- und Landtagswahl gleichzeitig stattfanden, waren die CDU-Ergebnisse immer recht ähnlich. Die CDU schnitt in in fünf der sechs bisherigen Fällen bei der Landtagswahl besser ab, nur in MeckPomm lag sie 1994 knapp schlechter. Die maximale Abweichung zwischen beiden Wahlen war 3,5 Prozentpunkte bei der FDP in Rheinland-Pfalz 1983 (bei der CDU 2,3). Aber damals hatten die Wähler nur eine Stimme bei der Landtagswahl, also nicht direkt vergleichbar. Der SSW allein wird in SH natürlich schon für einen nicht unerheblichen Unterschied sorgen. Aber die SSW-Wähler werden weit überwiegend bei der Bundestagswahl das linke Lager wählen.
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Taugenichts
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 14:01 Uhr:   

Richard Hilmer von Infratest dimap geht davon aus, dass Union und FDP mit zusammen nur 45 % der Zweitstimmen aufgrund der Überhangmandate die Bundestagswahl gewinnen könnten.
Weiter rechnet er damit, dass die Wähler in Schleswig-Holstein (Abstrafen der beiden großen Parteien) und in Brandenburg (Platzeck-Effekt) bei den Landtagswahlen anders als bei der gleichzeitig stattfinden Bundestagswahl votieren werden.
Er äußert sich auch dazu, wie Infratest dimap das Stimmensplitting erfassen will.
Hier das ganze, wie ich finde interessante, DLF-Interview mit Richard Hilmer zum Nachhören bzw. Nachlesen:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1035900/
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Kevin Matthes
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 15:08 Uhr:   

@Taugenichts

Ich habe den Eindruck, dass Herr Hilmer einen Denkfehler begeht. Wenn man unterstellt, dass die Sonstigen 5% bekommen, dann wäre das Patt bei 47,5% zu 47,5%, so weit lassen sich die Ausführungen von Herrn Hilmer ja noch nachvollziehen. Er sagt, dass Schwarz-Gelb einen Rückstand von 3 Prozentpunkten aufholen könnte. Das wären also ungefährt 18 Überhangmandate die die Union mehr haben müsste als die SPD. Auch das ist nachvollziehbar. Ich darf die 3 Prozentpunkte aber doch nicht von den 47,5% abziehen um dann zu einem Ergebnis von 44% bis 45% zu kommen. Der Abstand von Schwarz-Gelb auf Rot-Rot-Grün darf maximal 3 Prozentpunkte betragen. Bei 5% für die Sonstigen hieße das 46% zu 49% wären noch im Bereich einer Schwarz-Gelben Mehrheit.

Entweder ist es Herrn Hilmer zu kompliziert es dem Journalisten vom Deutschlandfunk richtig erklären oder Herr Hilmer versteht es selber nicht (was man hoffentlich ausschließen kann) oder Herr Hilmer meint, dass Schwarz-Gelb durch die Überhangmandate bis zu 6 Prozentpunkte aufholen könnte. Dafür wäre aber ein Überschuss von 36 Überhangmandaten notwendig, extremst unwahrscheinlich. 45% zu 50% ließe sich nur mit einem Überschuss von 30 Überhangmandaten aufholen. 45% reichen für Schwarz-Gelb auf keinen Fall, da irrt Herr Hilmer meiner Meinung nach. Oder begehe ich hier einen Denkfehler?
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HenningOL
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 16:11 Uhr:   

Ich fürchte der Herr Hilmer kann schlicht nicht rechnen. So wie er es im Interview erklärt hat Kevin Matthes recht - es müsste 46 zu 49 sein.

Election.de rechnet mit in seiner letzten Prognose mit 13 Überhangmandaten mehr für die CDU - dann wäre also 46,5 zu 48,5 die Grenze. Mein Tip ist auch im Grunde das - knapper Sieg durch Überhang.
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Good Entity
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 16:34 Uhr:   

@Kevin Matthes:

Sehe das wie Du. Im Interview ist von 3 Prozentpunkten Unterschied die Rede - Hilmer wird in dem Moment auch genau dieses gemeint haben.

Alle anderen Zahlen sind Angaben, die womöglich nach seiner Einschätzung unter bestimmten Randbedingngen eintreten können:

Natürlich könnte es CDU/CSU und FDP auch mit 44,5 % gerade so reichen, nämlich dann, wenn die Sonstigen über 8 % bekommen. Das ist immerhin möglich.

Es könnte im Extremfall auch 25 bis 30 Überhangmandate geben, wobei Herr Hilmer aber wohl auch welche für die SPD mit einrechnet, denn er unterscheidet das nicht. Diese Gesamtzahl gibt es aber nicht, wenn CDU/CSU und FDP bundesweit nur 44,5 % haben, sondern wie er sagt "nach den Umfragen", da haben sie mehr. Und das würde dann auch 5 oder 6 Prozentpunkte Unterschied entprechen können. Aber die würden dann gar nicht gebraucht.

Also wie von Dir vermutet: Verkürzt erläutert oder vom Interviewer verkürzt verstanden. Vielleicht absichtlich, denn ein "Der Einfluss von Überhangmandaten ist da, aber nicht so doll", ist derzeit wohl kaum vermittelbar bzw. das will niemand hören.
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Cyrix
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 17:11 Uhr:   

Nu, ich würde (nach eigenen Erfahrungen mit dem DLF) eher diesem als dem Fachmann die Kompetenz absprechen... ;)

Cyrix
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Beobachter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009 - 18:29 Uhr:   

Noch neun Tage bis zur Wahl.

Es ist ein Schwanken zwischen Hoffen und Bangen.
Die aktuellen Umfragen sehen null bis vier Punkte Vorsprung, im Schnitt einen Vorsprung von zwei Punkten. Nach heutigem Stand könnte es reichen, zusätzlich noch ein bißchen aufgebessert durch die zu erwartenden Überhangmandate.
Zugleich ist ein äußerst beunruhigender Trend erkennbar: Rot-Rot-Grün holt auf. Vor kurzem noch wiesen die Umfragen einen Vorsprung von bis zu acht Punkten aus.

Sollte es wieder schiefgehen? Wie 2005? Wie 2002? Wieder auf den letzten Metern verk*ckt?

Noch besteht Hoffnung, daß es diesmal knapp reichen könnte. Wie ich gestern schon vorgerechnet habe, sehen die Zahlen heuer doch leicht besser aus. Möglicherweise kommt im Gegensatz zu 2002 und 2005 die Aufholjagd der SPD diesmal einen Tick zu spät. Laßt uns hoffen, daß die (momentan noch prophezeite) Mehrheit diesmal bis zum Wahltag hält.
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september
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Samstag, 19. September 2009 - 16:59 Uhr:   

nun machen sie sich mal nicht ins hemd, reden sie mit all ihren bekannten...

ich fuer meinen teil sage jedem der bei der groko bleiben will, dass er damit die onlinedurchsuchung bekommt, spd und cdu sind ja da einig dass sie bestehen bleiben soll
aus dem grund bleibt fuer den der das nicht will und auch kein rot rot gruen will nichts anderes uebrig als fdp zu waehlen
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Beobachter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 20. September 2009 - 18:06 Uhr:   

Noch eine Woche bis zur Bundestagswahl.

Erfreulich: Die FDP legt sich eindeutig auf eine bürgerliche Regierung fest und erteilt der "Ampel" eine Absage. Diese klare Aussage wird sich am Wahltag bezahlt machen, zum Beispiel in einem tollen Zweitstimmenergebnis der FDP und entsprechend vielen Überhangmandaten für die Union :-)

Steinmeier mosert natürlich rum und erklärt, über Koalitionen werde erst "am Wahltag um 18.01 Uhr" ernsthaft nachgedacht. Frage: Wenn Steinmeier das so genau weiß, was heißt das dann für die sozialdemokratische Absage an Rot-Rot-Grün...?

Jedenfalls sieht heute die (Wahl-)Welt wieder ein Stück weit besser aus. In t - 167 h 55 min wissen wir mehr.

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