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Malaclyps
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 04:14 Uhr: | |
Heute konnte man in den Nachrichten wieder einmal verfolgen wie seitens der Politik mit der wirtschaftlichen Situation umgegangen wird. Sogar angesichts der offensichtlichen Schieflage wird da noch versucht schön zu reden und plötzlich schon eine Wirtschaftsprognose für 2010 aus dem Ärmel geschüttelt die ein leichtes wachstum von 0,5% voraussagt. - Steht in Berlin vieleicht eine Kristallkugel von der wir nichts wissen? Tatsache ist das die Folgen jahrzente langer Misswirtschaft und Verdrängungspolitik jetzt (endlich) unaufhaltsam in Erscheinung treten. Jetzt werden bankrott gewirtschaftete Unternehmen und Banken auch noch aus leeren Kassen subventioniert oder sollen vom Staat übernommen werden. Mit wessen Geld? Vieleicht sollte dann doch mal die DeutscheBank AG mit in die soziale Verantwortung gezogen werden, verkündete Ackermann doch heute großspurig grinsend das 25% Gewinn möglich seien. Zur Erinnerung: Vor einegen Wochen noch lief der selbe Herr Ackermann in Berlin ein um mit der Bundesregierung profilaktisch schon einmal um Unterstützung, auch für die DeutscheBank zu verhandeln. Schon vergessen, oder sind die Milliarden bereits geflossen? Notwendig ist eine Umschichtung und tiefgreifende Wirtschafts und Staatsreform. Wenn zu viele Menschen Arbeitslos sind heißt das, dass die die Arbeit haben zuviel Arbeiten. Es wird höchste Zeit dem Model von Götz Werner, http://www.unternimm-die-zukunft.de , endlich Gehör zu schenken. Zu den anstehenden Wahlen: Ich geh nicht mehr hin solange ich besten Falls die Möglichkeit habe das "kleinere" Übel zu wählen und entziehe den "Volksverdrehern" somit meine Stimme. An die Regierenden: große WORTE Ihr SAGT ihr gebt UNS FRIEDEN doch vördert ihr den Krieg. Mit Waffen und Raketen beliefert ihr die Welt. der Krieg füllt eure Kassen durch leisen Glang von GELD betäubt ihr eure Ohren für die Schreien dieser Welt. Und täglich sterben Kinder ein Preis der euch gefällt!? Ihr SAGT ihr gebt UNS WOHLSTAND doch treibt ihr uns in not GERECHTIGKEIT und ANSTAND sind für euch lange tod. Betrügt MANN um Milliarden seht ihr daran vorbei denn selbst seid ihr mit Freuden bei jedem Cent dabei. Doch sind es ein paar Hundert für die mann buckelt und schafft sitzt er zum Lohn am Ende für Schwarzarbeit in Haft. Ihr solltet UNS schützen doch treibt ihr uns in den Tod. Wenn ein Vater aus Verzweiflung seine Familie und sich erschießt weil vor dem Berg von Schulden er resigniert und flieht dann sucht ihr nach Gründen die keiner von euch sieht. Dabei liegt es doch offen ein Narr ders nicht bemerkt - Schuld seid IHR, ihr habt VERsagt. (Dieses Gedicht habe ich zu meiner Schulzeit geschrieben. Jegliche Nuzung, Änderung, und Erweiterung sind ausdrücklich erlaubt und gewünscht.) |

neoliberaler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 08:35 Uhr: | |
"Ihr vördert den Krieg" um mal das Highlight des obigen Artikels herauszustellen. Der Rest dieses tiefsinnigen Kommentars sollte man sich kurzfristig im Lichte dieses Satzes vergegenwärtigen und dann sofort wieder vergessen. |

Malaclyps
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 15:09 Uhr: | |
Genau, sofort vergessen oder zumindest so tun wie die drei Affen. Und täglich grüßt das Murmeltier ... |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 21:11 Uhr: | |
@Malaclyps Das hier soll kein allgemein-politisches und Forum erst recht keines für miese Lyrik sein. Und dann noch so ein Schrott. Götz Werners bedingungsloses Grundeinkommen würde jährlich 1,5 Bio. € kosten und damit fast 80% des derzeitigen Volkseinkommens. Daß das niemals funktionieren kann, ist für jeden vernunftbegabten Menschen offensichtlich. @SaaleMAX Nun, verglichen mit Malaclyps' ist Dein Beitrag noch ziemlich vernünftig, paßt hier aber trotzdem nicht. Wahlgeschenke sind absolut nichts Neues, die gab es schon immer. 1953 trat rein zufällig 13 Tage vor der Bundestagswahl eine drastische Senkung der Kaffeesteuer in Kraft, weit folgenschwerer war 1957 die Umlagerente. Belogen werden Wähler so lange, so lange man damit einen Vorteil erzielen kann (wenigstens kurzfristig). Es liegt also ganz an den Wählern. |

Malaclyps
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 21:35 Uhr: | |
@Thomas Frings Belogen werden Wähler so lange, so lange man damit einen Vorteil erzielen kann (wenigstens kurzfristig). Es liegt also ganz an den Wählern. Und wen wählst Du wenn alle lügen? |

tg
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 21:53 Uhr: | |
Diese Website heißt www.wahlrecht.de und nicht www.schlechte-gedichte.de |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 21:59 Uhr: | |
@Malaclyps Du zielst am Kern vorbei. Entscheidend ist NICHT, daß Parteien lügen, sondern daß es Wähler gibt, die ihr Verhalten wegen einer Lüge zugunsten der Lügner ändern. |

Malaclyps
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 22:25 Uhr: | |
@Thomas Frings Der Zweck einer solchen lüge wäre dan wohl das Wählerverhalten zu manipulieren um dessen Stimme zu erhalten. Die Konsequenz wäre also den entsprechenden Lügner nicht zu wählen. Dem Wähler bleibt dann nichts anderes übrig als bestenfalls den "kleineren" Lügner zu wählen. - Oder eben keinen Lügner. |

Ralf Lang
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 23:38 Uhr: | |
"Die Marktwirtschaft basiert auf Krediten und Schulden, ohne diese würde sie nicht funktionieren." Nicht unbedingt. Kaufen und Verkaufen, Produzieren für den Verkauf, Horten und Verramschen gehen an sich auch ohne Geld leihen gegen Zins. Man entkommt dem Kredit dann nicht, wenn es ihn gibt und andere ihn nutzen. Dann kommt man ohne Kredit ins Hintertreffen und geht unter. "Eine Planwirtschaft a la DDR funktioniert aber auch nicht, da selbst diese von Krediten vornehmlich aus dem Westen am Leben gehalten wurde." Da habe ich aber meine Zweifel dran. Unter anderem deshalb, weil in allen Ostblockländern der Niedergang mit dem Westkredit und dem Export für solche Devisen einherging. Das soll zum Thema reichen. "Finanziell interessant ist ein Bundestagsmandat nur für Leute, die in der freien Wirtschaft für sich keine Chance auf eine ordentliche Karriere sehen - und so ist das Parlament dann auch besetzt." Es dürfte in deutschen Bundes- und Landtagsfraktionen genug Leute geben, die jenseits der Politik auch nicht schlechter dastünden oder die tatsächlich Minus machen. In unseren Vollzeitparlamenten sitzen doch zu großen Teilen Überzeugungstäter, denen die genaue Höhe der Entlohnung eher gleichgültig ist. Helmut Schmidt und die ganzen anderen Ex-Militärs in der Staatsführung haben ja immer über ihre Frauen und Höflinge kolportieren lassen, wie furchtbar gering das Einkommen des Politikers doch sei. Wahrscheinlich geht diese Tour der Selbstdarstellung noch bis weit vor Hitler zurück. Was sind das nicht alles für tolle Leute, die sich für die Nation hergeben... für die paar Kröten... |

neoliberaler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 23:48 Uhr: | |
Jetzt reicht es aber wirklich. Einen solche Ansammlung an Beleidigungen gepaart mit völlig fehlendem Fachwissen und miserabler Rechtschreibung habe ich selten gesehen. Es heisst fördern nicht vördern. Ich nehme mal an, das hatten sie bisher noch gar nicht gemerkt. Und jetzt zu dem Inhalt des Postings! Warum bitte ist es verwerflich eine Prognose für das Wirtschaftswachstum zu machen? Welche jahrzehntelange Misswirtschaft bitte ? Welche Verdrängungspolitik ? Was für bankrottgewirtschaftete Unternehmen bitte. Wen meinen Sie damit? Können Sie mal erklären, was denn das für "25%-Gewinn" sind ? Warum ist es verwerflich, dass die Deutsche Bank "25%-Gewinn macht". Ist es jetzt schlimm gut zu wirtschaften oder schlecht zu wirtschaften ? Die Deutsche Bank hat meines Wissens keine Gelder der Soffin bekommen. Übrigens sind Hilfen durch die Soffin keine Geschenke, sondern werden marktüblich verzinst. Das sollte man wissen, bevor man eine solche dicke Lippe riskiert. Es sollte einem auch klar sein, dass Arbeit keine fixe Größe ist, die man beliebig verteilen kann. Falls nicht, empfehle ich die Lektüre eines Buches mit dem Titel "Einführung in die Volkswirtschaftslehre". Gibts ne Menge. In Ihrem Fall dürfte jedes helfen. Man kann auch leicht sehen, dass Länder, deren Wirtschaft nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktioniert einen erheblich höheren Lebensstandard haben als die Länder, die diese Prinzipien mit Füssen treten. Auch verbessert sich der Lebensstandard in den marktwirtschaftlichen Ländern immer weiter. Wenn man ihre wirklich unterirdischen Kentnisse betrachtet, ist der Vergleich meines Kommentars, der hauptsächlich auf einen offensichtlichen Rechtsschreibfehler abziehlt, den sie bis jetzt noch nicht bemerkt haben, mit den drei Affen, einfach nur grotesk und lächerlich. |

neoliberaler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2009 - 23:56 Uhr: | |
Marktwirtschaft ist eine arbeitsteilig organisierte Wirtschaftsordnung, in der die Koordination von Produktion und Konsum über das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf Märkten erfolgt. Aus Angebot und Nachfrage bilden sich Preise für die Güter. Als Tauschmittel funktioniert Geld. Manche Leute ziehen es auch vor jetzt mehr zu Konsumieren oder Investieren, andere verschieben Konsum und Investition lieber in die Zukunft. Die Gegenleistung für diesen Konsumverzicht ist der Zins. Der Kredit ist eine Folge der Marktwirtschaft und sehr hilfreich, aber nicht notwendig für die Marktwirtschaft. |

Taugenichts
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Mai 2009 - 01:09 Uhr: | |
„Es heisst fördern nicht vördern.“ Es heißt richtig „heißt“, außer für einen Schweizer. Man benutzt also den wunderschönen und durch die Rechtschreibreform(en) leider immer mehr vom Verschwinden bedrohten Buchstaben „ß“. Im Wort „heißen“ finden wir nämlich einen Diphthong („ei“). Und nach einem Diphthong (also zwei Vokalen hintereinander) wird (wie nach einem langen Vokal) weiter „ß“ statt „ss“ geschrieben. Legasthenie ist übrigens nicht zwangsläufig ein Zeichen von Dummheit. Wenn sie sich allerdings mit inhaltlich schwachen Argumenten paart, dann macht sich ein Betroffener sehr leicht angreifbar. |

neoliberaler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Mai 2009 - 08:21 Uhr: | |
Es macht schon einen kleinen Unterschied, ob man einen solchen Fehler in einem Gedicht hat, dass man seit einigen Jahren vor sich her trägt, oder ob ein Rechtsschreibfehler in einem Text auftritt, den man mal so runtertippt. Zu dem ß: Ich benutze meistens eine englische Tastatur, da gewöhnt man sich das ss einfach an. Es geht hier auch nicht um Legasthenie, sondern um fehlende Kenntnisse (auch in der Rechtschreibung). |

Wahlticker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Mai 2009 - 08:55 Uhr: | |
Gerade wenn das Gedicht aus Schulzeiten ist, sollte man es jetzt im Sinne der künstlerischen Freiheit nicht mehr ändern finde ich Mir gefällts, erinnert mich an eigene Machwerke aus Schulzeiten. Wie schön gerade Sprache sein kann die nicht (mehr) dudenkonform ist zeigt Goethe: F a u s t unruhig auf seinem Sessel am Pulten. Hab nun, ach! die Philosophey, Medizin und Juristerey Und leider auch die Theologie Durchaus studirt mit heisser Müh. Da steh ich nun, ich armer Thor, Und binn so klug als wie zuvor. Heisse Docktor und Professor gar Und ziehe schon an die zehen Jahr Herauf, herab und queer und krumm Meine Schüler an der Nas herum Und seh, dass wir nichts wissen können: Das will mir schier das Herz verbrennen. (Beitrag nachträglich am 01., Mai. 2009 von wahlticker editiert) |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 02. Mai 2009 - 12:46 Uhr: | |
Heisse Docktor und Professor gar Tja, da hätte sich neoliberaler ja glatt auf Goethe berufen können. Bedenklich finde ich an Malacsys Zeilen eher die Glorifizierung der berüchtigten Goebbels-Methode ("Wenn ein Vater seine Familie und sich erschießt"). Das Familienoberhaupt knallt seine Untergebenen ab, damit diese sich später über sein Versagen nicht mehr beschweren können. Krass. Die Parallele zum Hauptthema des Gedichts hätte meinem Deutschlehrer gefallen. Ich fürchte aber, Malacsys hat gar nicht gemerkt, was er da schreibt und für was für ein Weltbild er sich da einsetzt. |

Wahlticker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 02. Mai 2009 - 12:58 Uhr: | |
"Heisse Docktor und Professor gar Tja, da hätte sich neoliberaler ja glatt auf Goethe berufen können. " - stimmt! War mir selbst gar nicht aufgefallen :-) (Beitrag nachträglich am 02., Mai. 2009 von wahlticker editiert) |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 03. Mai 2009 - 17:15 Uhr: | |
Weil wir das Thema schon öfter hatten, ob man SED und PdL gleichsetzen kann, hier ein Verweis auf einen interessanten Artikel in der Welt. Zitat aus dem Artikel: An Eides Statt erklärte Bundesschatzmeister Karl Holluba: „,Die Linke‘ ist rechtsidentisch mit der ,Linkspartei.PDS‘, die es seit 2005 gab, und der PDS, die es vorher gab, und der SED, die es vorher gab.“ |

Wilko Zicht
Moderator
| | Veröffentlicht am Sonntag, 03. Mai 2009 - 17:27 Uhr: | |
Na und? Die Bundesrepublik Deutschland ist ja auch nicht etwa Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs von 1945, sondern rechtsidentisch mit ihm. Das sagt aber rein gar nichts darüber aus, ob man etwas politisch gleichsetzen kann. |

mma
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 03. Mai 2009 - 18:44 Uhr: | |
Interessant dazu auch: https://bwv-verlag.de/Zeitschriften/Recht%20und%20Politik/Inhalt_RuP_2_08.pdf - , S. 91, "Wo ist sie geblieben, die SED?" von Hans-Volker Tens. |

Florian das Original Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 03. Mai 2009 - 18:58 Uhr: | |
Wilko: Es gibt aber wohl einen Unterschied zwischen Staaten und Parteien. Bei Staaten ist es zwar theroetisch möglich dass sie untergehen, aber (faktisch) ist das kaum zu bewerkstelligen, dass sie aufhören zu existieren. Ganz egal, was die ideologischen Unterschiede zwischen (sagen wir mal) französischem Königreich, napoleonischem Kaiserreich und heutiger französischer Republik sein mögen: es gab immer ein Staatsgebilde auf (im wesentlichen) gleichem Gebiet. Beim Übergang von einem zum anderen wurde auch nicht das Volk ausgetauscht sondern blieb erhalten. Ein kompletter Tabula Rasa und Neuanfang ist nicht leicht und führt zu gewaltigen juristischen und wirtschaftlichen Verwerfungen. Denn: Wenn es einen Staat überhaupt nicht mehr gibt und ein komplett neuer geschaffen wird, der keinerlei Rechtsbezug zum Vorgängerstaat hat, wer ist dann Eigentümer zum Beispiel der Gerichtsgebäude? Es gibt dann auch erst einmal keinen einzigen Beamten mehr. Kein einziges Gesetz gilt mehr Alles muss neu aufgebaut werden. Das kann bei einem modernen Staat mit seinen vielen Rechtsverflechtungen viele, viele Jahre dauern. Eine Partei (oder z.B. auch ein Unternehmen) untergehen zu lassen und statt dessen ein komplett neues Gebilde zu schaffen wäre hingegen relativ leicht möglich. Nur wurde das im Falle von SED/PDS/PdL eben nicht praktiziert. Allerdings wird dieser Sachverhalt von der Partei eben in der Regel verschleiert. Und daher ist es erfrischend, dass ein hoher Vertreter dies nun so klar und unmissverständlich ausspricht. |