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Archiv bis 03. Dezember 2008

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Wahlen in den USA (US-Präsident, US-Senat usw.) » Wahlen in den USA » Archiv bis 03. Dezember 2008 « Zurück Weiter »

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Frank Schmidt
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 01:07 Uhr:   

PS: Nebraskas 2.District als Abgeordneter vertritt nach wie vor ein Republikaner, mit 5% Vorsprung. (laut CNN. Bei District 1 sind es 40%, beim dünn besiedelten District 3 sind es sogar 54% Vorsprung)
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Matthias Cantow
Moderator
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 01:25 Uhr:   

Scheint zu stimmen. Nach den vorläufigen und inoffiziellen Ergebnissen der Wahlnacht lagen im zweiten Distrikt noch die Republikaner vorne. Offizielle Ergebnisse gibt es aber erst nach dem 1. Dezember 2008.
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Frank Schmidt
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 01:31 Uhr:   

Im Senat haben die Demokraten keinen Sitz verloren, aber 6 gewonnen, und zwar in Oregon (Merkley), Colorado (Udall), New Mexico (Udall), North Carolina (Hagan), Virginia (Warner) und New Hampshire (Shaheen).

3 Sitze, die vorher ebenfalls republikanisch waren, sind (laut CNN) noch nicht entschieden. Es sieht aber so aus, dass es in Georgia eine Stichwahl gibt, weil der Amtsinhaber Chambliss unter 50% blieb.

In Minnesota liegt der Herausforderer Franken nur 221 Stimmen hinter Amtsinhaber Coleman (dort gibt es die 50%-Regel nicht, aber einen automatischen Recount). Ein dritter Kandidat konnte 15% erringen.

In Alaska liegt Amtsinhaber Stevens knapp vorn, ist aber gerade wegen Korruption verurteilt worden. Er wird wohl deswegen gleich wieder ein Heimflugticket bekommen, und uns bleibt Sarah Palin als Senatorin erhalten. (Kein Witz. Leider.)

Von den 97 vergebenen Sitzen haben die Demokraten 55, die Republikaner 40, und dann gibt es noch die beiden Unabhängigen Sanders und Lieberman. Beide stimmten bislang mit den Demokraten, aber Lieberman bekommt gerade seine Sonderrechte entzogen, weil er für McCain Wahlkampf gemacht hat, und wird vielleicht den Republikanern auch förmlich beitreten.
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Matthias Cantow
Moderator
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 03:10 Uhr:   

Nähere Infos zum Ergebnis im zweiten Kongressdistrikt in Nebraska.
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Good Entity
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 14:22 Uhr:   

Die Detailkarten, zu denen zigzag wie stets verdienstvollerweise Links gepostet hat, sind in der Tat sehr aufschlussreich und lassen allerlei Analysen zu.

Nicht überraschend ist sicherlich, dass Obama den Demokraten in seinem Heimatstaat Hawaii einen weit überdurchschnittlichen Gewinn beschert hat. Heimvorteil eben. Gerhard Schröder und Edmund Stoiber kennen das Phänomen. Arizona (McCain) und Alaska (Palin) haben sich dafür für die Republikaner besser als der Schnitt entwickelt.

Die Veränderungskarten zeigen sonst wie zu Erwarten einen Zugewinn von Obama gegenüber Kerry oder auch Gore um im Schnitt etwa 5 bis 8 %. Viel "blauer" als das sind Montana und North Dakota, obwohl Obama dort natürlich trotzdem nicht gewonnen hat, und die vier Staaten um den Michigansee. Interessanterweise hat Obama um so stärker die Stimmenzahl gegenüber Kerry verbessern können, je näher das jeweilige County am Michigansee liegt.

Der Streifen von Oklahoma über Arkansas und Tennessee bis nach Pennsylvania hinein ist dagegen rot, teilweise tiefrot. Es gibt vereinzelt Counties, in denen McCain um 30 % (!!!) die Stimmenzahlen gegenüber Bush hat verbessern können. Innerhalb Virginias und West Virginias sieht man einige Erdrutsche, und zwar in beide Richtungen: Im eher republikanischen Osten pro Obama, im eher demokratischen Westen pro McCain. Insgesamt gleicht sich das nahezu wieder aus.

Schwer nachvollziehbar sind allerdings ohne Kenntnis der Hintergründe die deutlichen Gewinne von McCain gegenüber zuvor Bush in den Counties um New Orleans und an der Küste um die Mündung des Mississippi, die von dem Hurricane Kathrina betroffen waren. War McCain dort irgendwie bei den Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten besonders positiv in Erscheinung getreten?
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 15:11 Uhr:   

@Good Entity
"Schwer nachvollziehbar sind allerdings ohne Kenntnis der Hintergründe die deutlichen Gewinne von McCain gegenüber zuvor Bush in den Counties um New Orleans und an der Küste um die Mündung des Mississippi, die von dem Hurricane Kathrina betroffen waren. War McCain dort irgendwie bei den Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten besonders positiv in Erscheinung getreten?"
Viele Schwarze sind nicht zurückgekehrt und das ist z.T. auch politisch gewollt. Die Naturkatastrophe sahen die Verantwortlichen als günstige Gelegenheit, sich ihrer Ghettos zu entledigen. In New Orleans z.B. machte man die innenstadtnahen und unschönen Wohngegenden systematisch platt um das Zentrum "aufzuwerten". Das senkt den Schwarzenanteil und damit auch den Stimmenanteil der Demokraten. Aber auch bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen gab es in Louisiana einen Trend zu den Republikanern. 1996 hat Clinton Louisiama noch klar gewonnen, 2000 und 2004 siegte Bush dagegen ziemlich deutlich. Daß McCain in Alabama, Arkansas, Oklahoma, Tennessee, Kentucky und West Virginia nur wenig gegenüber Bush verlor oder sogar zulegte, das ist Ausdruck eines längerfristigen Trends.

Das Abschneiden Obama in den Präriestaaten wie Montana, beide Dakotas usw. ist nur gut im Vergleich zu den Ergebnissen 2000 und 2004, aber nicht unbedingt im Vergleich zu weiter zurückliegenden Ergenissen. 1988 schnitt dort Dukakis recht gut ab, auch wenn er nirgends gewann, Clinton kam 1996 in South Dakota auf 3,5% an Dole heran und 1992 gewann Clinton Montana (wobei damals auch Perots Kandidatur half).

Der Trend zu den Demokraten an der Westküste ist eine langfristige Entwicklung, das hat weniger mit Obama zu tun. Bemerkenswert ist, daß er mit Indiana und Virginia zwei Staaten gewann, in denen seit Johnson kein Demokrat gewann. Indiana und North Carolina sind aber auch die einzigen echten Überraschungen der Präsidentschaftswahl.

Die Mobilisierung der Schwarzen und Jungwähler dürften entscheidend gewesen sein für Obamas Sieg. In den Südstaaten gibt es z.T. extreme rassische Polarisierung. In Mississippi und Alabama haben nach Exit Poll jeweils 98% der schwarzen Wähler für Obama und 88% der weißen für McCain gestimmt. In South Carolina - auch klassischer "Deep South" - waren dagegen "nur" 73% der Weißen für McCain.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 19:22 Uhr:   

Ergänzungen zu den noch auszuzählenden Stimmen:
In Alaska (hier führt bei der Wahl für den Senatssitz der Amtsinhaber (R)) müssen noch 75000-81000! Stimmen ausgezählt werden (bisher 220000) mit guten Chancen für den Herausforderer Begich.

"AK-Sen: Mark Begich is currently behind Sen. Ted Stevens by 3,257 votes. According to Nate Silver 538), there are as many as 75,000 ballots yet to be counted including 9,500 early votes, more than 50,000 vote by mail absentee votes and about 18,000 "questioned" ballots. The good news for Begich, according to Nate, is that so far Begich has won about 60% of the early vote. Nate concludes that if the remaining early votes break for Begich by the same margin and if you give Begich just 53% of the outstanding absentee ballots (which are, after all, just early votes that were mailed in) Begich would net over 6,000 votes, more than enough to win the race. The big question mark here is how those absentee ballots are going to go."

http://www.mydd.com/story/2008/11/8/183124/972
http://www.fivethirtyeight.com/2008/11/uncounted-votes-may-push-begich-past.html
http://www.demconwatchblog.com/2008/11/sunday-with-senators-post-election.html


Missouri scheint wohl an McCain zu gehen:

"With all precincts reporting results, McCain led Obama by 5,853 votes out of more than 2.9 million counted — a difference of 0.2 percentage points.
Based on information from the Secretary of State’s office, an estimated 7,100 provisional ballots — which are counted only if a voters’ eligibility can be verified — are outstanding across the state. It could be Nov. 18 before those results are known.

http://www.boonvilledailynews.com/news/x635432565/McCain-Obama-race-tests-Mo-bellwether-status

Irgendwo habe ich gelesen, dass von den provisorischen Stimmzetteln (allgemein nicht speziell in MO) nur etwa die Hälfte gültig ist.


"Der Streifen von Oklahoma über Arkansas und Tennessee bis nach Pennsylvania hinein ist dagegen rot, teilweise tiefrot. Es gibt vereinzelt Counties, in denen McCain um 30 % (!!!) die Stimmenzahlen gegenüber Bush hat verbessern können. Innerhalb Virginias und West Virginias sieht man einige Erdrutsche, und zwar in beide Richtungen."

Laut Exit Polls hat Obama neben Jungwählern, Blacks und Hispanics besonders bei urbanen Wählern (+9) aufgeholt, was ihm in Nevada (Las Vegas) und Colorado (Denver) sehr geholfen hat. Ich meine gelesen zu haben, dass es in Virginia, North Carolina und im Osten West Virginias in den letzten Jahren viele demographische Veränderungen gab. So sind in diese Staaten gut gebildete und gut verdienende Städter aus Dem.-Hochburgen (innerhalb NY, PA, OH, IL... sowie aus DC ins Umland nach Virginia) gezogen.
Warum in der Appalachenregion, in der Clinton bei den Vorwahlen besonders gut abgeschnitten hat, McCain so gut abgeschnitten hat eine Analyse aus der NYTimes. (Besonders in Arkansas (nicht Appalachen) könnten die vielen enttäuschten Hillary-Anhänger dazu kommen (?) (Exit Poll AR: Clinton Democrats (36%) Obama:77% McCain:21%, national
Clinton Democrats (14%) Obama:83% McCain 16%)):
"The region is whiter, poorer, older, more rural and less educated than the rest of the country, and seems to be voting like a bloc." (als Grund der Vorwahlergebnisse)

http://blow.blogs.nytimes.com/2008/11/06/without-appalachia/


Analysen bei welchen Wählergruppen Obama gegenüber 2004 besser oder schlechter abgeschnitten hat:
http://pewresearch.org/pubs/1023/exit-poll-analysis-2008
http://www.fivethirtyeight.com/2008/11/obama-outperforms-kerry-among-virtually.html


Für die, die die tägliche Umfragenflut vermissen :-)

Täglich die Zufriedenheitswerte für Obama
Obama Approval Index History
http://www.rasmussenreports.com/public_content/politics/obama_administration/obama_approval_index_history
Gallup Daily: Obama Favorability
http://www.gallup.com/poll/111772/Gallup-Daily-Obama-Favorability.aspx

Und eine Umfrage für 2012:
1* I know it’s a long way off, but if you had your choice for the next Republican nominee for President would you choose Sarah Palin, Mitt Romney, Mike Huckabee, Bobby Jindal, Tim Pawlenty or Charlie Crist?

64% Palin
11% Romney
12% Huckabee
4% Jindal
1% Pawlenty
2% Crist
6% Not sure

http://www.rasmussenreports.com/public_content/politics/election_20082/pt_survey_toplines/november_2008/toplines_gop_november_5_2008

Und demnächst wahrscheinlich auf dieser Seite für die Stichwahl des Senators aus Georgia
http://www.pollster.com/polls/ga/08-ga-sen-ge-cvm.php
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2008 - 20:31 Uhr:   

Wenn man diese Umfrage ansieht, dann scheint es ja realistische Chancen zu geben, dass Sarah Palin Spitzenkandidatin der Republikaner im Jahre 2012 werden könnte. Darin liegt aber ein großes Dilemma der Partei: auch wenn Obama in 4 Jahren nicht alle in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann, so dürfte eine Kandidatur von Sarah Palin auf viele "unabhängige" Wähler so abschreckend wirken, dass es schwer für die Partei sein dürfte, eine Mehrheit bei Präsidentschaftswahlen zu erhalten. Es war ja gerade das durchaus faszinierend an der Persönlichkeit Ronald Reagans, dass er sowohl die Partei-Rechte als auch moderate Wähler an sich binden konnte. Anders wären seine Siege über Carter (1980) und Mondale (1984) kaum erklärbar gewesen.

Ich hatte es in diesem Thread schon einmal angesprochen: ich denke, dass die Wahl von Sarah Palin zu seiner Vizepräsidentschafts-Kandidatin der "entscheidende" Fehler von John McCain gewesen ist. Denn Palin dürfte weit mehr "unabhängige Wähler" verschreckt und zu Obama getrieben haben als sie McCain Wähler zugeführt hat - vom rechten Flügel der Republikaner. Viele "unabhängige Wähler" sollen geäußert haben, sie könnten sich einen Präsidenten John McCain durchaus vorstellen, aber keinesfalls eine Vizepräsidentin Palin, die nur einen "Herzschlag" vom Oval Office entfernt sei.

Aber dies scheint generell ein Problem einer Partei zu sein, die sich zu sehr von der gesellschaftlichen "Mitte" zu entfernen scheint. Die SPD hat dies ja mit Schröder und Lafontaine auch erlebt.
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Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 10. November 2008 - 11:47 Uhr:   

wg. Spekualtionn über Palin:

Ganz ruhig bleiben.

Das wunderbare am amerikanischen System ist doch, dass es sehr durchlässig für Außenseiter ist.
In Deutschland hätte weder ein McCain noch ein Obama eine Chance auf die Nominierung gehabt.
Eine Nominierung von McCain entspräche in etwa der Nominerung von Heiner Geißler durch die CDU: zu alt, zu weit weg vom Partei-Meanstream, zu sehr Quertreiber.
Der einzige "natürliche" Kandidat im Präsidenten-Rennen war Joe Biden (und auch den dürfte in Deutschland kaum einer auf der Liste gehabt haben).

Entsprechend ist es absolut unmöglich, jetzt eine seriöse Prohezeiung zu machen, wen die Republikaner in 4 Jahren aufstellen.

Das hängt von vielen Faktoren ab. Nicht zuletzt auch von der Amtsführung Obamas.
(Ist in 4 Jahren Außenpolitik das große Thema, weil Obama da total versagt hat? Dann Palin sicher keine Chance.
Sind innenpolitische Themen wie Abtreibung und Waffenbesitz wichtig, weil Obama da sehr akzentuiert linke Positionen bezogen hat und "Joe Sixpack" das nicht gefällt? Dann hat Palin evtl. Chancen).
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. November 2008 - 14:19 Uhr:   

Repräsentantenhaus
Die Wähler in den Wahlkreisen Lousiana 4 und 6 werden am 6. Dezember wählen.

http://elections.nytimes.com/2008/results/house/votes.html (links unten)
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. November 2008 - 18:01 Uhr:   

Update offene Rennen:

In MO beträgt der Vorsprung McCains 4968 Stimmen.
In Alaska werden heute ca. 50000 der 90000 ausstehenden Stimmen ausgezählt.

Today We'll Find Out if Mark Begich Can Overtake Ted Stevens in Alaska
by: tremayne
Wed Nov 12, 2008 at 09:23

Somehow, contrary to pre-election polling, incumbent felon Ted Stevens leads challenger Mark Begich in votes tallied so far in their race for Senate:

Stevens: 106,594
Begich: 103,337

The good news for Begich is that those 210,000 votes only represent about 70 percent of the votes cast in the election. Another 90,500 votes remain to be counted and they break down this way (rounded):

61,000 absentee votes
20,000 questioned ballots
9,500 early votes

Now, the early votes probably skew to Begich. According to the Alaska Democratic Party he carried 59 percent of the early votes already counted. They say Democrats were encouraged to vote absentee as well. Republicans in Alaska say they had an advantage of 10,000 in voters requested absentee ballots.

The "questioned ballots," if they skew the way provisional ballots often do, will favor Democrats.

Today at least 50,000 of the early and absentee votes will be counted. If Begich has a shot at overcoming the 3,257 vote deficit we should know by the end of the day.

http://www.openleft.com/showDiary.do;jsessionid=5E52B208F58B8ED4E6C1AA9107E50DE7?diaryId=9887
Begichs Chancen (AK-Sen)
http://www.fivethirtyeight.com/2008/11/uncounted-votes-may-push-begich-past.html
Frankens Chancen (MN-Sen)
http://www.fivethirtyeight.com/2008/11/minnesota-recount-number-of.html

Zeitplan:
* November 10th: Deadline for Minnesota counties to canvass and certify their results. It remains unclear how many counties still have to report their updated tallies.
* November 12th: Alaska expects to get through about 50,000 it has left to count, as the state’s election division informed us in this press release and in this strangely detailed chart of how many ballots will be counted on Wednesday in different parts of the state.
* November 18th: Minnesota Canvassing Board certifies results, allowing for the recount to begin.
* November 19th: Alaska has to finish counting and reviewing all early and absentee ballots, the complete geographic chart of which is available here, once again courtesy of the state Elections Division.
* November 24th: Certification of the results in VA-05
* November 25th: Certification of Alaska’s results
* December 2nd: Georgia Senate runoff
* December 4th: In VA-05, whichever candidate comes out trailing in the November 24th certification can ask for a recount.
* December 5th: Minnesota (re)counting must end.
* December 6th: LA-04 general election (preview)
* December 15th: Electors convene in every state and cast their presidential and vice-presidential ballot.
* December 16th-19th: Minnesota canvassing board meets to finish assembling recount results.
* January 6th: Congress convenes to count the electoral votes cast on December 15th.
* January 20th: Inauguration

Remaining races
As of 10am Tuesday:
* AK-Sen: Stevens (R) by 3,257
* MN-Sen: Coleman (R) by 206 votes
* AK-AL: Young (R) by 16,939
* CA-04: McClintock (R) by 1,092
* OH-15: Stivers by (R) 146
* VA-05: Perriello (D) by 745
* Missouri: McCain (R) by 4,968

http://campaigndiaries.com/2008/11/10/calendar-of-upcoming-events/
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 13. November 2008 - 17:55 Uhr:   

Neues aus Alaska:

Road to 60: Begich Now Leads Stevens by 3 814 Votes

by Jonathan Singer, Thu Nov 13, 2008 at 12:32:26 AM EST

Via Atrios comes some exciting news: Democrat Mark Begich now leads Republican Ted Stevens by 3 814 votes in the Alaska Senate race.

Ted Stevens (R): 131,382 votes (47.12 percent)
Mark Begich (D): 132,196 votes (47.41 percent)

As of 12:31 AM, 11/13/08

Considering Stevens was once up by about 3,000 votes, this trend doesn't look too bad for MyDD Road to 60 endorsee Begich. There still remain more ballots to be counted, so suffice it to say that this race could still go either way.

Update [2008-11-12 21:46:50 by Todd Beeton]:MSNBC reports that more than 10,000 ballots are still to be counted today and that the Alaska Division of Elections will count 35,000 more next week.

Update [2008-11-13 1:59:16 by Todd Beeton]:H/t to Senate Guru for this update on the votes that were counted on Weds and what's yet to come:

The state Division of Elections tallied about 60,000 absentee, early and questioned ballots on Wednesday. The ballots broke heavily in Begich's favor, erasing the 3,000-vote lead that Stevens had after election night last Tuesday.

The state still needs to count at least 15,000 questioned ballots and an estimated 20,000 mailed absentee ballots that made it to the Division of Elections after election day last Tuesday.

More good news for Begich: the remaining ballots from his base of Anchorage will not be counted until early next week.

http://www.mydd.com/story/2008/11/12/2004/6673
http://www.elections.alaska.gov/08general/data/results.htm
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 21. November 2008 - 21:34 Uhr:   

In Missouri hat John McCain die Wahl gewonnen:
http://www.szon.de/news/politik/us-wahl/200811200827.html
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 21. November 2008 - 22:09 Uhr:   

Bei der Senatswahl in Alaska hat Begich (D) gewonnen:
http://elections.nytimes.com/2008/results/states/alaska.html#senate
Bei der Senatswahl in Minnesota findet seit gestern die Neuauszählung (recount) statt:
http://ww2.startribune.com/news/metro/elections/returns/2008/recount/msenco.html
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Wilko Zicht
Moderator
Veröffentlicht am Freitag, 21. November 2008 - 23:19 Uhr:   

Strittige Stimmzettel aus dem Minnesota Recount.
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tg
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. November 2008 - 19:34 Uhr:   

Wer sich jetzt schon für mögliche republikanische Kandidaten für 2012 interessiert, findet hier eine Liste:
http://voices.washingtonpost.com/thefix/2008/11/the_friday_line_ten_republican.html
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Dezember 2008 - 18:00 Uhr:   

Während in Minnesota immer noch gezählt wird findet heute in Georgia die Stichwahl (Runoff) der beiden Erstplatzierten statt.
Am 4. November erreichte kein Kandidat die in Georgia nötigen 50% +1 Stimme.

Senator Saxby Chambliss, Republikaner, 49,75%
Jim Martin, Demokrat, 46,83%
Allen Buckley, Libertarian, 3,41%

In den Umfragen liegt Chambliss etwa 5%-Punkte vorne. Allerdings sind die Vorhersagen schwer, da die Wahlbeteiligung deutlich zurückgehen wird. So sind ist den Early Votes die Wahlbeteiligung der Schwarzen besonders stark zurückgegangen, was Chambliss zu Gute kommt.

Die Wahlokale sind von 7:00am EST (11:00 MEZ) bis 7:00pm EST (01:00 MEZ) geöffnet.

Ergebnisse der Haupt- und Stichwahl
http://elections.nytimes.com/2008/results/states/georgia.html#senate

Georgia Secretary of State
http://www.sos.ga.gov/Elections/

Ergebnisse der Stichwahl
http://edition.cnn.com/ELECTION/2008/results/individual/#mapSGA

Infos
http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Senate_election_in_Georgia,_2008

Infos und Links
http://www.gwu.edu/~action/2008/states/ga.htm

Early Votes
http://frontloading.blogspot.com/

Umfragen
http://www.pollster.com/polls/ga/08-ga-sen-ro-cvm.php
http://www.realclearpolitics.com/epolls/2008/senate/ga/georgia_senate_runoff-1041.html

(Beitrag nachträglich am 03., Dezember. 2008 von zigzag editiert)
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Dezember 2008 - 21:37 Uhr:   

"Amerikanisch Georgien"
Präsidentenwahl: John McCain R 52,2 %
Senator: Saxby Chambliss R 49,75 % (Favorit für die Stichwahl)
Repräsentantenhaus (13): R 7, D 6

Kabinettsbildung
Barack Obama holt viele "Clintonics" in sein Kabinett. Insbesondere die Nonimierung von Hillary ist ein Kracher. Wo ist der Wandel?

Nachrücker
Wer rückt nach für ...
Barack Obama
Joseph Biden
Hillary Clinton
Janet Napolitano?
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Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Dezember 2008 - 01:18 Uhr:   

Fast noch krasser als die die Hilary-Personalie finde ich, dass Obama Gates als Verteidigungsminister behält.

Man sieht daran sehr schön, wie wenig die Exekutive in den USA von Parteipolitikern dominiert wird.

Der Fall Hillary ist da sogar eher untypisch. Ein amtierender Senator wird nur selten zu einem Ministeramt berufen (und darf sein Senatorenamt dann auch nicht behalten).
Auch hier wieder ganz anders als in Europa, wo die Ämterhäufung in Regierung, Parlament und Partei ja eigentlich die Regel ist.
Eine Konstellation wie z.B. bei Müntefering, der gleichzeitig Partei-Chef, Abgeordneter und Minister ist, wäre in den USA unvorstellbar.


(Jetzt mal unabhängig davon, dass ich es sehr beruhigend finde, dass Gates im Amt bleibt. Es bleibt zu hoffen, dass es in der Irak-Politik mehr Kontinuität gibt, als nach diesem Wahlkampf zu erwarten gewesen wäre. Obama hat durch seine bisherigen Personalentscheidungen bei mir deutlich an Ansehen gewonnen).
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tg
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Dezember 2008 - 09:40 Uhr:   

Zum Nachrücken:

Für einen ausgefallenen Governor rückt in den meisten Staaten der Lieutenant Governor (quasi der Vize-Governor) nach, in einigen ist der Senatspräsident oder der Secretary of State erster Nachrücker:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_current_United_States_lieutenant_governors

Senatoren werden ersetzt, indem der Governor einen neuen Senator bestimmt. In einigen Staaten hat er freie Auswahl, in anderen gibt es Vorgaben, wie etwa daß der neue Senator derselben Partei angehören muß wie der alte. In jedem Fall muß der Nachrücker sich spätestens beim nächsten Wahltermin (im Moment also November 2010) erneut zur Wahl stellen; in einigen Staaten muß auch so rasch wie möglich eine neue Wahl angesetzt werden.

Und da der neue Senator vorher in der Regel ja auch ein Amt innehatte, muß für dieses Amt wieder jemand nachrücken, der dann wahrscheinlich wieder ein niedrigeres Amt hinterläßt, usw... Wäre interessant, das mal ganz runterzuverfolgen. Durchaus möglich, daß die Wahl Obamas in letzter Konsequenz auch die Neuwahl irgendeines Gemeindeparlamentariers irgendwo in Illinois zur Folge hat.

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