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18 Uhr - Prognosen

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Bundestagswahl 2002 » 18 Uhr - Prognosen « Zurück Weiter »

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Matthias Cantow
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2002 - 15:02 Uhr:   

Da von den Forum-Gästen nicht nur ich um 18 Uhr beim Auszählen helfe, habe ich eine kleine Bitte an die Nicht-Wahlhelfer. Stellt doch bitte die 18 Uhr-Prognosen der einzelnen Sender bzw. Meinungsforschungsinstitute hier rein, damit man später einmal vergleichen kann, wer genauer und vor allem, wie genau diese diesmal waren.

Vielleicht könntet Ihr ja auch die ersten Hochrechnungen (mit Uhrzeit) reinschreiben, gewissermaßen als Chronik eines (vielleicht) spannenden Abends?
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Michail
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2002 - 17:12 Uhr:   

Ich werde die ZDF-Zahlen mitschreiben und
diese gegen 22:00 Uhr online setzen.
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smerfs
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2002 - 17:36 Uhr:   

ich werde die bbc zaheln mitschreiben und online setzen
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Michael
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2002 - 18:11 Uhr:   

Die Prognosen ergeben im Moment ebensowenig ein klares Bild wie vorher die Umfragen. Fraglich ist insbesondere, wer die stärkste Partei wird. Erstaunlich ist, dass die Grünen so deutlich vor der FDP liegen. Möllemann scheint FDP-Wähler im letzten Moment in Scharen zur Union getrieben zu haben. Ich bin gespannt, wie Möllemann den heutigen und morgigen Tag übersteht.
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Arne
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2002 - 18:13 Uhr:   

Klar scheint derzeit aber schon, dass schwarz-gelb keine Mehrheit hat.
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ich
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2002 - 22:11 Uhr:   

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Martin Wilke
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2002 - 22:54 Uhr:   

22.27 Uhr (wahl.tagesschau.de):

SPD 38,2%
CDU/CSU 39,1%
Grüne 8,5%
FDP 7,4%
PDS 3,8%
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 01:08 Uhr:   

N-TV: SPD vorne mit 38,6, CDU/CSU 38,3%
Infratest-Dimap: beide Parteien 38,5%
ZDF: Union: 38,6, SPD: 38,4%

SPD-Mehrheit von 250 zu 247 Sitzen durch 3 Überhangmandate in Hamburg, Thüringen und SAchseh-Anhalt. ZDF sieht sogar 5 Überhangmandate. Evtl. wird SPD auch stimmenmäßig noch stärkste Partei. Thierse bleibt also Bundestagspräsident.

Man sieht, der Nordosten wurde später ausgezählt. Die SPD scheint aufzuholen, auch noch stärkste Partei zu werden.

In ARD zu sehen: Schröder und Fischer beschließen: wir machen weiter und Fischer Gast im SPD-Parteihaus

Frage: Wie kommt es zu diesen Abweichungen in den ersten Hochrechnungen? Sind diese noch nicht repräsentativ oder liegt dies an der extremen Ausprägung der Hochburgen (Union in Bayern, Baden-Württenberg und Teilen von NRW und Sachsen, SPD im Norden und Nordosten.
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ich
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 03:05 Uhr:   

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Michail
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 08:56 Uhr:   

Hier die ZDF-Ergebnisse, ermittelt von der FGW:

Zeit SPD Union Grü FDP PDS
18:00 38,0 38,0 9,0 7,5 4,0
18:16 37,8 38,1 9,1 7,4 4,1
18:35 37,6 38,5 9,1 7,4 3,9
18:44 37,6 39,1 9,0 7,2 3,8
19:00 38,1 38,9 8,8 7,4 3,8
20:32 38,1 38,9 8,8 7,5 3,8
21:46 38,1 39,1 8,8 7,5 3,8
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Hamster
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 10:52 Uhr:   

Den Wettbewerb der Meinungsforschungsinstitute hat Forsa klar gewonnen, aber auch die Forschungsgruppe Wahlen lag sehr gut. Infratest dimap hat dagegen einen schwarzen Tag erwischt.

Durschnittliche Abweichung der 18-Uhr-Prognose für SPD, CDU/CSU, Grüne, FDP und PDS vom vorläufigen Endergebnis:

Forsa: 0,20 Prozent
FGW: 0,30 Prozent
dimap: 0,72 Prozent

Außerdem muss man sagen, dass Forsa SPD und Union schon gegen 20 Uhr in etwa gleichauf sahen, Infratest dimap und die Forschungsgruppe Wahlen dagegen erst gegen 23:30 Uhr.
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Claus
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 11:14 Uhr:   

Ja, Forsa ist der heimliche Wahlgewinner und Infratest dimap der absolute Verlierer. Stoiber hat sich wohl an deren Zahlen besoffen und ist (zu diesem Zeitpunkt mit ca. 2,5 %-Punkten Vorsprung lt. Infratest dimap ausgestattet) vor die Kameras getreten und hat sich als Wahlsieger feiern lassen. Was für Fehler!!!
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ich
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 15:06 Uhr:   

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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 15:57 Uhr:   

@Claus:
> Stoiber hat sich wohl an deren Zahlen besoffen und ist (...) vor die
> Kameras getreten und hat sich als Wahlsieger feiern lassen. Was für
> Fehler!!!
Ganz im Gegenteil!
Den Unions-Strategen war es zu diesem Zeitpunkt wohl schon klar, daß durch Briefwähler und Überhangmandate noch Ungemach droht - auf jeden Fall ein glänzender Sieg eher unwahrscheinlich ist.

Und da war es viel geschickter, zu einem günstigen Zeitpunkt den gerade großen Vorsprung vor der SPD zu feiern und sich als Sieger auszurufen.
Diese Erfolgsinszenierung ist nun hängen geblieben und bestimmt die öffentliche Wahrnehmung.

Bei nüchterner Betrachtung ist das Unionsergebnis ja gar nicht so doll: Auf das schlechteste Ergebnis aller Zeiten von 1998 mal ein Zehntel draufgesetzt und immer noch unter den für die Union "normalen" 40+% geblieben.
Zum Vergleich: Die FDP hat auf ein recht normales Ergebnis ein Fünftel draufgesetzt, war also im Prinzip erfolgreicher als Stoiber.

Am endgültigen Wahlergebnis konnte Stoiber so oder so nichts ändern (bei einem späteren Sieg hätte er sich durch diese "Vorfeier" ja auch nicht schlechter gestellt).

Aber so hat er ein Zeichen gesetzt, daß die Medien zutiefst beeindruckt hat.
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ich
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 17:08 Uhr:   

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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 17:25 Uhr:   

@ich:
Ja, an das Beispiel mit den Kommunalwahlen kann ich mich auch erinnern.
Die Siegerpose der SPD ist hängengeblieben, die späteren Dementis der CSU hat keinen mehr interessiert.

Vielleicht hat Stoiber genau dieses Beispiel vor Augen gehabt, als er sich zu diesem Auftritt entschloß.
Daß Schröder Kanzler bleibt, kann er ja nicht verhindern.
Aber das Bild vom triumphierenden Stoiber wird trotzdem hängen bleiben.
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 18:15 Uhr:   

Nochmals die Frage: wie kommt es zu den Abweichungen in den Prognosen auch bei den ersten Hochrechnungen, v.a. bei der ARD ? Wie rechnet Infratest-Dimap? Auch Hochrechnungen müssen - bei aller unterschiedlichen "Einspeisung" der Wahlergebnisse und unterschiedlich ausgeprägter Hochburgen - doch repräsentativ sein.
Im übrigen: Glückwunsch an das "Team" von Wahlrecht und an Wilko und Martin, so effektiv und genau - besser als der Bundeswahlleiter - heute nacht gearbeitet zu haben !
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ich
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 18:28 Uhr:   

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Moersberg
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 19:16 Uhr:   

Man hat doch beim Eintrudeln der Ergebnisse gesehen, dass die Auszähler im Süden schneller waren als im Norden und vor allem in Brandenburg (schon zum dritten Mal in Folge das schlafmützigste Bundesland). Wenn unter den Stimmbezirken, die Grundlage der Hochrechnungen sind, Bayern überrepräsentiert ist, dann ist auch die vom Bundestrend erheblich abweichende TENDENZ Bayerns überrepräsentiert.
Falls Infratest-Dimap tatsächlich mit einer regional unausgewogenen Basis gearbeitet hätte, wäre das freilich ein schwerer Methodenfehler. Gerade besondere Situation eines bayerischen Kanzlerlandidaten hätte zu größerer Vorsicht führen MÜSSEN.
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ich
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 20:03 Uhr:   

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Michael
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 20:42 Uhr:   

Offenkundig hat Infratest-Dimap bei der Auswahl der ihrer Prognose zugrunde liegenden Stimmbezirke schwere methodische Fehler gemacht, sonst ist die Prognose nicht zu erklärt. Dass sie schlechter abgeschnitten hat als die FGW, ist noch zu verstehen, da die Mannheimer über eine viel größere Erfahrung und empirische Daten verfügen dürften. Aber auch Forsa ist neu im Geschäft, und Forsa hat gestern die beste Prognose gestellt.
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ich
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 20:55 Uhr:   

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Moersberg
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 21:08 Uhr:   

Dann wär die Verzerrung aber eher in die andere Richtung gegangen. Schließlich war die Wahlbeteiligung im Osten wesentlich niedriger als 1998, in Bayern hingegen höher.
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ich
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2002 - 22:38 Uhr:   

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