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Mitdenker
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| | Veröffentlicht am Montag, 17. November 2008 - 22:19 Uhr: | |
Ein bestimmter Zugewinn für die Freien Wähler, könnte die Linken unter 5 % drücken. Besonders dann wenn sie um eine bestimmte Gruppe derselben Protestwähler kämpfen. Das wäre sicher im Sinne Good Entitys. |

Ralf Lang
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 18. November 2008 - 08:54 Uhr: | |
Ich glaube nicht, dass enttäuschte CDU/FDP-Wähler mit einem Hang zu Schwarz-gelb-grün in Massen die Linke gewählt haben. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 22. November 2008 - 20:06 Uhr: | |
@Mitdenker Das halte ich für extrem unwahrscheinlich. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 22. November 2008 - 20:19 Uhr: | |
Es geht um mir zum ersten um Protestwähler, die sowohl bei den Freien Wähler als auch bei den Linken landen könnten. Zum zweiten übersprangen die Linken nur knapp die 5 % Hürde. Zum dritten sehe ich ein Potential für die Freien Wähler, in dem Wunsch nach vernünftiger Politik statt parteipolitischen Streitereien. |

Ralf Arnemann
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| | Veröffentlicht am Samstag, 22. November 2008 - 22:10 Uhr: | |
Die Freien Wähler haben doch schon längst entschieden, zur Wahl am 18. Januar nicht anzutreten. Die Diskussion hat sich erledigt. |

Dieter Kipp Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 23. November 2008 - 19:53 Uhr: | |
Das die Freien Wähler schon längst entschieden hätten,dass sie zur Wahl am 18.1.2009 nicht antreten,das ist definitiv falsch!Eine Mitglieder-versammlung der Freien Wähler Hessen wird am Sa.,den 29.11.2008 darüber mit Mehrheit befinden,ob die FW am 18.1.2009 bei der Landtags- wahl in Hessen wieder antreten werden! |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 24. November 2008 - 10:38 Uhr: | |
@Dieter: Da gab es aber schon eine Pressemeldung, man würde nicht antreten. War das eine Empfehlung des Vorstands oder schlicht eine Ente? |

Dieter Kipp Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 24. November 2008 - 19:15 Uhr: | |
Genau Ralf,das war eine Empfehlung des Vorstandes der Freien Wähler,der hatte sich mit 5:8 gegen eine Teilnahme an der Landtagswahl am 18.1.2009 ausgesprochen!Das letzte Wort haben aber die Mitglieder am nächsten Samstag,den 29.11.2008, aber wie es aussieht,werden die Freien Wähler wohl aus finanziellen-,zeitlichen- und organisatorischen Gründen auf eine Wahlteilnahme verzichten,leiderm,wie ich finde!Aber der Aufwand mit neuen Unterstützerunterschriften sammeln und Listen aufstellen etc.ist einfach zu gross für die kurze Zeitspanne bis zum 18.1.2009! |

Werner Fischer
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| | Veröffentlicht am Samstag, 29. November 2008 - 16:35 Uhr: | |
Die Freien Wähler Hessen haben heute mit 72 zu 50 Stimmen ihre Teilnahme an der Landtagswahl 2009 beschlossen und bereits eine Landesliste aufgestellt. Spitzenkandidat ist der neue kommissarische Landesvorsitzende Walter Öhlenschläger (79 JA-Stimmen, 91,9%). Auf Platz steht die Wetterauerin, Laura Macho (Ja: 63) und auf Platz 3 folgt Lars Wicke. Glückwunsch und viel Erfolg! |

Dieter Kipp Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 29. November 2008 - 18:42 Uhr: | |
@Werner:Das ist aber mal eine gute Nachricht und eine grosse Überraschung zudem!Klasse,daß bei den Freien Wählern offenbar die Willensbildung von unten(Mitglieder) nach oben(Vorstand) erfolgt und die Basis das Sagen hat,aber der Vorstand hat dafür ja auch das nötige getan,indem er der Mit- gliederversammlung die letztendliche Entscheidung über die Teilnahme an der Landtagswahl in Hessen am 18.1.2009 überlassen hat! Noch ist die Wahlteilnahme nicht in trockenen Tüchtern,denn die Freien Wähler müssen ja in ganz kurzer Zeit viele Unterstützerunterschriften beibringen!Ich hoffe,sie schaffen es,denn die Hürden für eine nochmalige Teilnahme in so kurzer Zeit sind ja in Hessen für kleine im Landtag zu Hessen nicht vertretene Parteien/Wählergruppen doch sehr hoch,ich beglückwünsche deshalb auch die Freien Wähler in Hessen,dass sie diese hohen Teilnahmehürden überwinden wollen! |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 29. November 2008 - 19:54 Uhr: | |
@Dieter: > Klasse,daß bei den Freien Wählern offenbar > die Willensbildung von unten(Mitglieder) > nach oben(Vorstand) erfolgt ... Das ist ja eigentlich bei allen demokratischen Parteien so. Aber in der Tat konnte man in letzter Zeit in Hessen zweifeln, ob das noch alle wissen ... > denn die Freien Wähler müssen ja in ganz > kurzer Zeit viele Unterstützerunterschriften > beibringen! Das sollte normalerweise kein Problem sein. Und bietet meist eine gute Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. > ich beglückwünsche deshalb auch die Freien > Wähler in Hessen,dass sie diese hohen > Teilnahmehürden überwinden wollen! Ich weiß nicht, ob man sie wirklich zu diesem Entschluß beglückwünschen sollte. Die Erfolgschancen sind sehr niedrig, schlechter als beim letzten Mal, und da war das Ergebnis ja schon sehr enttäuschend. Die Gefahr ist doch eher, daß man durch einen ernueten Mißerfolg viel Motivation (und Geld) verbrennt und sich damit die Chancen verschlechtert, in den nächsten fünf Jahren bessere Strukturen aufzubauen. Mir persönlich soll das ja recht egal sein. Aber ich glaube schon, daß hier der Enthusiasmus größer war als das strategische Geschick. |

Thomas Frings
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. November 2008 - 16:48 Uhr: | |
@Dieter Kipp 1000 Unterschriften für die Landesliste bei über 4 Mio. Wahlberechtigten ist nun wirklich keine hohe Hürde, in Bayern und besonders in Baden-Württemberg liegt die Latte viel höher und bei Bundestagswahlen sind 2000 Unterschriften für die Landesliste erforderlich. Daran werden die FW sicher nicht scheitern. |

DieterKipp Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 02. Dezember 2008 - 19:31 Uhr: | |
@Ralf:Genau das was du schreibst,war wohl auch die Meinungen auf der einen und der anderen Seite, die 72.Stimmen-Mehrheit auf der Mitglieder- versammlung der FW in Hessen am 29.11.2008 hat die Chancen gesehen,die eine Teilnahme an der Wahl am 18.1.2009 bedeutet,erst recht,nach dem Super-Wahlergebnis der FW in Bayern mit 10,2%,,sie erhoffen sich nach den Querelen in der SPD und den miserablen Wahlkampf der CDU im Frühjahr 2008 von den Verlusten der Volksparteien so wie in Bayern auch,zu profitieren,die anderen,die Pessimisten,die 50.Stimmen hinter sich gebracht haben,die haben wohl genau so argumentiert wie Sie auch,sie haben auf die kurze Frist,auf die finanzielle- und organisatorische Belastung hingewiesen und wohl auch darauf gesetzt,erst mal die Strukturen zu verbessern bei den FW in Hessen! Ich würde da"Friedrich Schiller" zitieren:Nur wer waget,hat eine Chance zu gewinnen"!Ein weises Wort,welches die hessischen Freien Wähler wohl sich zu Herzen genommen haben,was ich sehr begrüsse! |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Dezember 2008 - 10:15 Uhr: | |
@Dieter: > sie erhoffen sich nach den Querelen in der > SPD und den miserablen Wahlkampf der CDU > im Frühjahr 2008 ... Der CDU-Wahlkampf vom letzten Mal ist schon im letzten Wahlergebnis bewertet - und das war ja für die FW sehr enttäuschend. Derzeit dürfte bei der CDU (und der FDP sowieso) eher noch weniger zu holen sein als im letzten Januar. Bleibt also die Hoffnung, enttäuschte SPD-Wähler anzuziehen. Solche Wähler gibt es natürlich reichlich - aber ich bin mal gespannt, mit welchen Argumenten und welcher politischen Positionierung die FW diese Klientel ansprechen will. |

Walter Öhlenschläger
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 11. Dezember 2008 - 23:47 Uhr: | |
Wir haben es geschafft! Heute wurden 2.534 Unterstützungsunterschriften an den Landeswahlleiter Wolfgang Hannappel übergeben. Fast Siebenhundert Unterschriften mehr als bei der Wahl im Januar 2008. Der Antrieb der Freien Wähler begründet sich sicherlich im guten Abschneiden der FW in Bayern. Andererseits aber auch darin, dass die etablierten Parteien nicht in der Lage waren eine regierungsfähige Mehrheit zu bilden. Persönliche Eitelkeiten sind daran schuld, dass die Bürgerinnen und Bürger innerhalb von 12 Monaten zum 2. Mal einen Wahlkampf finanzieren müssen. Außerdem kann es nicht sein, dass demokratisch gewählte Abgeordnete wegen freier Meinungsäußerung ausgegrenzt, beleidigt und erniedrigt werden (Schweine, sollte man aufhängen, etc. war in der Presse zu lesen). Die Freien Wähler wurden von vielen Bürgerinnen und Bürgern ermuntert bei der Landtagswahl anzutreten. Wenn die Freien Wähler Hessen, den gerade gezeigten Einsatz bis zum 18. Januar 2009 weiterführen werden wir garantiert ein gutes Ergebnis erzielen. |

El Tres
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2008 - 13:26 Uhr: | |
Ich wohn ja nicht in Hessen, aber nach dem Schauspiel in den letzten 18 Monaten kann man nur hoffen, dass die Freien Waehler in den Landtag kommen. Viel Glueck! |

DieterKipp Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 17. Dezember 2008 - 19:57 Uhr: | |
So sehe ich das auch El Tres!Ich verstehe nicht,dass den Freien Wählern in Hessen so wenig Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird,sie wären doch wirklich eine Alternative in der politischen Mitte,wo liegt das nur dran,ich weiss es nicht! |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 17. Dezember 2008 - 20:26 Uhr: | |
@DieterKipp: Möglicherweise fehlt ein Äquivalent für Frau Pauli. Wäre beispielsweise Dagmar Metzger jetzt für die Freien Wähler angetreten (nicht dass ich da irgendeine optische oder sonstige Ähnlichkeit der beiden Damen sehen würde, beides sogar eher gar nicht, abgesehen von einem jeweiligen Faible für friseurtechnische Extravaganzen, der beiden von Herzen gegönnt sei), wäre der Aufmerksamkeitswert und imho auch das Wahlergebnis der Freien Wähler deutlich höher. Wobei "deutlich" natürlich ein sehr relativer Begriff ist und gleichwohl weit unterhalb aktueller bayischer Vergleichszahlen liegen würde. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Dezember 2008 - 20:44 Uhr: | |
@Dieter: > Ich verstehe nicht,dass den Freien Wählern > in Hessen so wenig Aufmerksamkeit entgegen > gebracht wird, ... Ich verstehe umgekehrt nicht, wieso Ihr hier Aufmerksamkeit erwartet. Seit der letzten Wahl hat man eigentlich nichts von den Freien Wählern gehört, und sie haben sich auch bisher im Vorwahlkampf nicht sehr bemerkbar machen können. Das mag jetzt vor allem strukturelle oder finanzielle Gründe haben - aber es fehlen offenbar auch Personen und Themen, um sich bekannt zu machen. > sie wären doch wirklich eine Alternative in > der politischen Mitte, ... Könnte ja sein, daß die Wähler dort keine weitere Alternative mehr brauchen ... Es ist schon klar: Als kleine Partei außerhalb der Parlaments hat man es deutlich schwerer, in die Presse zu kommen. Aber es ist möglich, wenn man interessante Vorschläge bringt. Und die muß man halt haben, wenn man sich neu in einen schon besetzten Markt platzieren will. Im letzten Wahlkampf jedenfalls kamen mir die FW vor, als wären ihre wesentlichen Punkte: "Wir sind wie die CDU, nur ohne den bösen Koch" oder "Wir sind wie die FDP, nur nicht so böse kapitalistisch". Das ist für eine Alternative zu wenig. |

Marco
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 19. Dezember 2008 - 14:08 Uhr: | |
Mit über 2.500 Unterschriften stehen die Freien Wähler aber wohl ganz gut da. Habe gelesen, dass die Republikaner ca. 1.650 Unterschriften gesammelt haben und die NPD ca. 1.750. Muss natürlich nicht viel bedeuten, ist aber vielleicht mal ein kleiner Vergleich. |