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Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 30. September 2008 - 20:29 Uhr: | |
Wobei "im Präsidenzfall" bei dem Thema schon ein lustiger Verschreiber ist ;-) |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 30. September 2008 - 21:32 Uhr: | |
@Norddeutscher: Ich traue Görd schon zu, dass der Präsidenzfall volle Absicht war. Wie dem auch sei: Mir gefält der Begriff. |

görd
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| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2008 - 09:28 Uhr: | |
"Zweimal ist im Einzelfall." Also für mich kommt ein Einzelfall einmal vor, andernfalls wäre es ein "Zweizelfall" (nicht zu verwechseln mit dem "Zweifelsfall"), wenn wir schon bei kreativen Wortschöpfungen sind. ;) Für mich sind jedenfalls zwei Fälle genug, "oft genug" um als Präsidenz- pardon Präzedenzfälle zu gelten. Im Endeffekt bleibt festzuhalten, dass Köhler mit hohem Risiko gespielt hat bzw. dazu gedrängt wurde. Bei einem Einzug der Linken in Bayern wäre es wohl für ihn eng geworden. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 04. Oktober 2008 - 00:35 Uhr: | |
@Görd Wo bei man aber konzedieren muss, dass ein Einzug der Linkspartei schon ein eher überraschendes Ergebnis gewesen wäre (die tatsächliche Höhe der Verluste der CSU zwar auch, aber die wurden ja von FW und FDP was die Mandatsrelevanz angeht kompensiert). |

AeD Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2008 - 10:32 Uhr: | |
Peter Sodann tritt laut Mitteldeutscher Zeitung für Die Linke als Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten an. |

Thomas Frings
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2008 - 12:30 Uhr: | |
Jede Wette, daß er in einem dritten Wahlgang zurückgezogen wird, wenn es drei Wahlgänge gibt. |

SaaleMAX
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2008 - 19:59 Uhr: | |
Horst Köhler wird mit Sicherheit wiedergewählt, so sehen es die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung vor. Schade für Gesine Schwan, daß sie zum 2.Male als Zählkandidatin für die SPD herhalten muß. P. Sodann läuft eher als Exot in der Wahl für die LINKE mit, allerdings besitzt er eine der "wichtigsten Grundvoraussetzungen" für einen Politiker: Er ist Schauspieler ! |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2008 - 20:00 Uhr: | |
Peter Sodann ist seit heute offizieller Kandidat der Linkspartei für das Amt des Bundespräsidenten. Vermutlich wird er aber vor einem möglichen dritten Wahlgang wieder zurückgezogen und weiß dies auch selbst, wenn man folgendem Bericht der FAZ dazu glaubt: FAZ Sodann |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Oktober 2008 - 08:42 Uhr: | |
Peter Sodann sagt immer gerade heraus was er denkt. Seine Kandidatur habe ich noch vor einigen Wochen nicht für möglich gehalten. |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Oktober 2008 - 12:27 Uhr: | |
Peter Sodann sagt immer gerade heraus was er denkt. - Marcel Reich-Ranicki auch. Der würde nach einer eventuellen Wahl in einer aufsehenerregenden Rede natürlich ebendiese Wahl sofort grundsätzlich ablehnen. Gäbe eine Riesenschau (natürlich nicht "show" ...). Geht das eigentlich? Muss ein frisch gewählter Bundespräsident/Bundespräsidentin die Wahl annehmen, kann er/sie sie also theoretisch ablehnen? |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Oktober 2008 - 17:31 Uhr: | |
@Thomas Frings und Bernhard Nowak: Warum sollte es einen dritten Wahlgang geben? Schwarz-gelb-FW haben 613 bis 614 Sitze, das ist mehr als die Hälfte. Ich gehe mal davon aus, daß bei einem so knappen Ergebnis in den Landtagsfraktionen sehr genau geguckt wird, daß nur linientreue Wahlmänner aufgestellt werden. Ich gehe davon aus, daß es im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit für Köhler gibt. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Oktober 2008 - 18:28 Uhr: | |
@Norddeutscher Sicher ist das mit der absoluten Mehrheit noch nicht, es gibt noch Unwägbarkeiten, z.B. durch gemeinsame Listen mehrerer Fraktion in diversen Landtagen (durchaus gängige Praxis), dann können noch "überhängende" MdBs ausscheiden. 2004 bekam Köhler 18 Stimmen weniger, als er eigentlich bei linientreuem Abstimmungsverhalten hätte erreichen müssen. Diesmal wird es wieder Abweichler geben, aber die Situation ist eine ganz andere als 2004. Köhler ist jetzt Amtsinhaber und Schwan faktisch die Kandidatin einer Linksfront, während sie 2004 Zählkandidatin der SPD war. Diesmal halte ich es für wahrscheinlich, daß eher Köhler von Abweichlern profitieren wird. Ich vermute auch, daß Köhler schon im ersten Wahlgang gewinnt. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 16. Oktober 2008 - 10:00 Uhr: | |
@SaaleMax: > Schade für Gesine Schwan, daß sie zum 2.Male > als Zählkandidatin für die SPD herhalten muß. Bei ihrer ersten Kandidatur sah ich das ähnlich. Jetzt aber nicht mehr. Schließlich hat sie sich der SPD mit diesem Wunsch ziemlich aufgedrängt - das war der Anfang vom Ende Becks, daß er da nicht standgehalten hat. Jetzt muß Schwan das auch durchziehen. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 16. Oktober 2008 - 17:54 Uhr: | |
> Peter Sodann sagt immer gerade heraus was > er denkt. Er fängt schon damit an: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,584455,00.html Und ob das jetzt vorzeigenswert ist, was er denkt, kann man bezweifeln. Er wäre wohl besser bei der Schauspielerei geblieben, da muß er nur sagen, was ihm andere aufgeschrieben haben. |

Mitleser Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Oktober 2008 - 09:27 Uhr: | |
Die Junge Union in Nordrhein-Westfalen befürchtet den Übertritt ihrer Wahlleute in das Sodann-Lager und fordert daher: Keine Tatort-Ausstrahlung mit Sodann mehr! Die ARD reagiert sofort und kündigt an, Sodann-Filme im Umfeld der Bundespräsidentenwahl aus dem Programm zu nehmen. Mein Vorschlag: An dieser Stelle könnte dann ein Porträt über den jetzigen Bundespräsidenten gezeigt werden, der sonst keine Gelegenheit hat, sich im Fernsehen zu präsentieren. So wissen die von der Union in die Bundesversammlung gewählten Personen wieder, wen sie wählen sollen. |

PNK Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Oktober 2008 - 11:36 Uhr: | |
Vielleicht stellt ja auch mal jemand den Antrag, dass der Name Köhler im Zusammenhang mit seiner beruflichen Vergangenheit (wurde ja wiederholt von verschiedenen Politikern auch im Bundestag gelobt) künftig mit einem lauten Pieps zensiert wird. Ebenso sollten jegliche filmische Aufnahmen von G. Schwan an ihrer Uni nicht mehr im TV ausgestrahlt werden. Das wäre konsequent gewesen von der JU. |

Florian das Original Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Oktober 2008 - 12:03 Uhr: | |
Selbstverständlich gibt es keinen Grund, die Ausstrahlung von Sodann-Filmen grundsätzlich zu verbieten. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (der eine gewisse überparteiliche Rolle spielen sollte) sehe ich das aber anders. Da wäre es schon richtig, wenn nicht ein Kandidat Extra-Sendezeit bekommt. (Zumal sich ja die PDS wahrlich nicht beschweren kann, was ihre Präsenz im öffentlichen Rundfunk betrifft). |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Oktober 2008 - 13:06 Uhr: | |
Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich lächerlich. Gut, Sodann redet dummes Zeug und ist sicher nicht präsidiabel. Aber ein "Tatort" ist wohl kaum geeignet für subtile kommunistische Propaganda und ziemlich unpolitisch. Das ist fast so lächerlich wie vor 5 Jahren mit dem Fußballkommentator Günther Koch, der für die SPD in den bayer. Landtag gewählt wurde und keine Spiele hehr hätte kommentieren dürfen, wenn er das Mandat angenommen hätte. Als ob ein Fußballkommentator die Bayern zu Linken machen könnte. Es ist aber natürlich richtig, daß das angeblich der Grundversorgung dienende und mit Zwangsbeiträge der Radio- und Fernsehnutzer finanziert öffentlich-rechtliche Rundfunk politisch ausgewogen sein soll. Davon kann in der Realität keine Rede sein. Daran ist aber nicht Sodann schuld, man müßte da eher Leute wie Herrn Lütgert aus dem Verkehr ziehen. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Oktober 2008 - 14:17 Uhr: | |
Da hat die ARD m. E. nicht nachgedacht und einfach einen alten Beschluß reaktiviert - obwohl sich die Umstände geändert haben. Es war richtig, Sodann-Sendungen abzusetzen, als er für den Bundestag kandidieren wollte (ähnlich wie bei Koch und seiner Landtagskandidatur). Bei einem Wahlkampf in der Öffentlichkeit ist schlichte Medienpräsenz die halbe Miete, völlig unabhängig von politischen Inhalten. Und da müssen die Staatssender neutral bleiben, und dürfen einzelnen Kandidaten keine Publicity bieten. Bei der jetzigen Kandidatur ist das aber völlig anders, da ja in der Bundesversammlung abgestimmt wird. Und da kann man wohl ausschließen, daß eine Krimisendung etwas bewirkt. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2008 - 18:50 Uhr: | |
Das Hessische Staatsschauspiel bringt auch Horst Köhler seiner Wiederwahl näher. |