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Europawahl 2009

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Europawahlen/Europawahl in Deutschland » Europawahl 2009 « Zurück Weiter »

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Archiv bis 23. März 2009Thomas Frings20 23.03.09, 19:52h 
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Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 20. April 2009 - 17:27 Uhr:   

@ Thomas Frings:

"(...) stattdessen die ersten frankophonen Ersatzkandidaten der jeweiligen Liste. "

Verstehe ich richtig, dass im belgischen Wahlrecht nach Muttersprache unterschieden wird?
Dass also gg. ein flämisch-sprechender Kandidat auf der Liste übergangen würde und nur ein frankophoner zum Zuge käme?

Nach meinem Empfinden ist so eine Situation doch kaum mit der Gleichheit der Wahl zu vereinbaren.

Abgesehen von den praktischen Problemen:
Wer entscheidet, wer frankophon ist? Muss man da einen Sprachtest bestehen? Oder muss jeder Belgier sich bei Volljährigkeit für eine Sprachgruppenzugehörigkeit entscheiden? (selbst wenn er beide Sprachen gleich gut spricht).
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 20. April 2009 - 17:44 Uhr:   

Maßgeblich ist die Sprache, in der der Abgeordneteneid geleistet wird.


"Dass also gg. ein flämisch-sprechender Kandidat auf der Liste übergangen würde und nur ein frankophoner zum Zuge käme?"
Das hier ist ein Sonderfall, weil ja die Mitglieder des wallonischen Regionalrates grundsätzlich gleichzeitig dem Parlament der frankophonen Gemeinschaft angehören, die Deutschsprachigen haben aber eine vergleichbare Institution, die sogar mehr Befugnisse hat als ihr frankophones Pendant. Eine saubere Lösung ist das aber natürlich nicht. Sauber wäre, die deutschsprachigen Ostkantone bildeten einen eigenen Wahlkreis mit nach derzeitigem Stand zwei Abgeordneten, die nur für das wallonische Parlament gewählt würden.

Die letzte amtliche Sprachzählung fand bei der Volkszählung 1947 statt. Danach gab es keine Spracherhebung mehr, weil die Flamen Manipulationen beklagten.
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tg
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 20. April 2009 - 19:37 Uhr:   

Danke für diese Informationen. Das ist ja wirklich kompliziert geregelt. Vor einigen Jahren hatte ich mal gelesen, daß einige Politiker der Deutschsprachige Gemeinschaft (DG) vorgeschlagen hatten, die DG solle eine eigene Region werden. Wäre dann zwar von der Bevölkerungzahl deutlich kleiner als die anderen Regionen, aber die Strukturen könnten dann natürlich vereinfacht werden.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, daß die DG zwar im EP und im Senat einen eigenen Sitz hat, aber für die Abgeornetenkammer aber zu Lüttich gehört.
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 21. April 2009 - 12:01 Uhr:   

Belgien


In der bereits genannten Quelle findet man außerdem die ausführlichen Ergebnisse der Europawahl 2004 in Belgien.


Sieger in den Provinzen und Gebieten

Proivnz Antwerpen: VB, 300 204 Wähler und 26,68 %
Provinz Westflandern: CD&V NVA, 263 602 Wähler und 33,69 %
Provinz Ostflandern: VLD und Vivant, 246 011 Wähler und 25,85%
Provinz Limburg: CD&V und NVA, 157 402 Wähler und 29,70 %
Provinz Flämisch-Brabant: VLD und Vivant, 73 573 Wähler und 23,57 %

Provinz Hennegau: PS, 311 732 Wähler und 42,41 %
Provinz Lüttich: MR, 147 213 Wähler und 25,86 %
Provinz Namur: PS, 94 392 Wähler und 33,47 %
Provinz Wallonisch-Brabant: MR, 84 291 Wähler und 38,4%
Provinz Luxemburg: MR, 45 522 Wähler und 29,47 %

Kanton Brüssel: PS, 18 824 Wähler und 31,16 %

Deutschsprachige Gemeinschaft: CSP, 15 722 Stimmen und 42,49 %


Quelle
http://wahl2004.belgium.be/de/eur/results/results_tab_etop.html
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 21. April 2009 - 12:06 Uhr:   

Tschechien

Parteien (Auswahl)

ODS
Tschechicher Name: Obcanská demokratická strana
Deutscher Name: Demokratische Bürgerpartei
Ausrichtung: Konservative
Parteifarbe: Blau
Balkenfarbe: Dunkelblau

CSSD
Tschechischer Name: Ceská strana sociálne Demokratická
Deutscher Name: Tschechiche Sozialdemokratische Partei
Ausrichtung: Sozialdemokraten
Parteifarbe: Orange
Balkenfarbe: Orange

KDU - CSL
Tschechischer Name: Krestanská a demokratická unie – Ceskoslovenská strana lidová
Deutscher Name: Christliche und Demokratische Union - Tschechoslowakische Volkspartei
Ausrichtung: Christdemokraten
Beiname: Lidovici
Parteifarbe: Blau, Rot und Weiß
Balkenfarbe: Hellblau

KSCM
Tschechischer Name: Komunistická strana Cech a Moravy
Deutscher Name: Kommunistische Partei von Böhmen und Mähren
Ausrichtung: Kommunisten
Parteifarbe: Rot
Balkenfarbe: Rot

SNK-ED
Tschechischer Name: Sdružení nezávislých kandidátu - Evropští demokraté
Deutscher Name: Vereinigung Unabhängiger Kandidaten - Europäische Demokraten
Parteifarben: Blau und Gelb
Balkenfarbe: Gelb

US-DEU
Tschechischer Name: Unie svobody-Demokratická unie
Deutscher Name: Freiheitsunion - Demokratische Union
Ausrichtung: Liberal
Parteifarbe: Dunkelgrün
Balkenfarbe: Dunkelgrün

SZ
Tschechischer Name: Strana zelených in Czech
Deutscher Name: Grüne Partei in Tschechien
Ausrichtung: Grüne, Zentristen und Sozialliberale
Parteifarbe: Grün
Balkenfarbe: Mittleres Grün

SOS
Tschechischer Name: Strana pro otevrenou spolecnost
Deutscher Name: Partei für eine offene Gesellschaft
Ausrichtung: Sozialliberale und Ökologen
Balkenfarbe: Gold

CZ
Tschechischer Name: Cesta zmeny
Deutscher Name: Weg des Wandels
Ausrichtung: Liberale
Parteifarbe: Grün
Balkenfarbe: Hellgrün

HNHRM
Tschechischer Name: Hnutí nezávislých za harmonický rozvoj obcí a mest
Deutscher Name: Bewegung der Unabhängigen für eine harmonische Entwicklung der Gemeinden und Städte
Ausrichtung: Regionalisten
Balkenfarbe: Grau

Tscheschischer Name: Nezávislí starostové pro kraj
Deutscher Name: Unabhängige Bürgermeister für die Region
Ausrichtung: Regionalisten

Tschechischer Name: Nezávislí, Sdružení nezávislých
Deutscher Name: Unabhängige, Unabhängige Vereinigungen
Ausrichtung: Verschiedene
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 21. April 2009 - 13:47 Uhr:   

Tschechien


In Tschechien brennt derzeit die politische Luft. Das Parlament hat dem bisherigen Ministerpräsidenten Mirek Topolanek (ODS) das Vertrauen entzogen. Der Staatspräsident Vaclav Klaus (ODS) hat Jan Fischer mit der Regierungsbildung beauftragt. Dieser ist bislang Leiter des tschechischen Statistikamtes. Es soll eine Expertenregierung, bis zur Parlamentswahl im Oktober geben.


Europawahlergebnis in Tschechien am Freitag, 11. Juni und Sonnabend, 12. Juni 2004

Wahlberechtigte: 8 283 485
Wähler: 2 346 010
Wahlbeteiligung: 28,32 %
Gültig: 2 332 862 = 99,43 %
Ungültig: 13 148 = 0,57 %
Wahhlokale: 14 673
5 % Hürde: 116 644
Stimmen für erfolgreich Listen: 2 050 393 = 87,89 %
Stimmen für erfolglose Listen: 282 469 = 12,11 %

Liste 6, Demokratische Bürgerpartei (ODS): 700 942 Wähler; 30,04 % und 9 Abgeordnete
Liste 24, Kommunistische Partei von Böhmen und Mähren (KSCM): 472 862 Wähler; 20,26 % und 6 Abgeordnete
Liste 1, Vereinigung Unabhängiger Kandidaten - Europäische Demokraten (SNK-ED): 257 278 Wähler; 11,02 % und 3 Abgeordnete
Liste 20, Christliche und Demokratische Union - Tschechoslowakische Volkspartei (KDU-CSL): 223 383 Wähler; 9,57 % und 2 Abg.
Liste 4, Tschechiche Sozialdemokratische Partei (CSSD): 204 903 Wähler; 8,78 % und 2 Abgeordnete
Liste 32, NEZÁVISLÍ (NEZ): 191 025 Wähler; 8,18 % und 1 oder 2 Abgeordnete
Liste 9, Grüne Partei (SZ): 73 932 Wähler und 3,16 %
Liste 23, Liberaldemokratische Union (ULD): 39 655 Wähler und 1.69 %
Liste 21, Prager Block - Referendum (PB): 27 504 Wähler und 1,17 %
Liste 28, Unabhängige Alternative (NI): 16 762 Wähler und 0,71 %
Liste 31, Republikáni Miroslava Sládka (RMS), 15 767 Wähler und 0,67 %
Liste 18, Balbínova poetická strana (BPS): 13 779 Wähler und 0,59 %
Liste 26, Strana za životní jistoty, 11 951 Wähler und 0,51 %
Liste 25, Str.venkova-spoj.obcan.síly (SV SOS), 11 734 Wähler und 0,50 %
Liste 12, "Sdružení nestraníku (SN): 11 689 Wähler und 0,50 %
Liste 19, Za zájmy Moravy ve sjedn.Evr. (HSMSMoDS): 9 293 Wähler und 0,39 %
Liste 22, Strana zdravého rozumu (SZR): 6 316 Wähler und 0,27 %
Liste 7, Str.pro otevrenou spolecnost (SOS): 5 413 Wähler und 0,23 %
Liste 11 Konservative Partei (KONS): 4 986 Wähler und 0,21 %
Liste 2, Tschechische Krone: (Monarchistische Partei, KC): 4 532 Wähler und 0,19 %
Liste 14, Masarykova demokratická strana (MDS): 4 366 Wähler und 0,18 %
Liste 16, Delnická strana (DS): 4 289 Wähler und 0,18 %
Liste 10, Humanistische Allianz (H. A.): 3 977 und 0,17 %
Liste 3, Helax-Ostrava se baví (HOB): 3 366 Wähler und 0,14 %
Liste 5, Volksbündnis (NARKOAL): 2 944 Wähler und 0,12 %
Liste 13, Volkspartei der Tschechischen Republik (SORC): 2 585 Wähler und 0,11 %
Liste 30, "V.Kožený-Partei der Föderalen Demokratie" ("OFD"): 2 030 Wähler und 0,08 %
Liste 17, Arbeitspartei (SP): 1 717 Wähler und 0,07 %
Liste 29, SVOBODNÍ (S): 1 300 Wähler und 0,05 %
Liste 8, Partei Demokratischer Sozalismus (SDS): 1 709 Wähler und 0,07 %
Liste 15, Všeobecná obcanská strana (VOS): 873 Wähler und 0,03 %
Liste 27, anscheinend zuvor zurückgezogen


Tschechiens Abgeordnete und ihre Personenstimmen
Abgeordnete (24 von 785): ODS 9, KSCM 6, SNK - ED 3, CSSD 2, KDU-CSL 2, NEZ 2

Miloslav Ransdorf, KSCM, 142 444 Personenstimmen
Jan Zahradil, ODS, 129 888 Personenstimmen
Jana Bobošíková, NEZ, 99 368 Personenstimmen
Vladimír Remek, KSCM, 85 272 Personenstimmen
Josef Zielenie, SNK-ED, 83 828 Personenstimmen
Vladimírc Železný, NEZ, 62 638 Personenstimmen
Jana Hybášková, SNK-ED, 59 282 Personenstimmen
Jaroslav Zverina, ODS, 54 957 Personenstimmen
Richard Falbr, CSSD, 47 240 Personenstimmen
Libor Roucek, CSSD, 39 885 Personenstimmen
Petr Duchon; ODS, 31 175 Personenstimmen
Jirí Maštálka, KCSM, 13 317 Personenstimmen
Oldrich Vlasak, ODS, 10 801 Personenstimmen
Nina Škottová, ODS, 9 352 Personenstimmen
Jaromír Kohlícek, KSCM, 9 338 Personenstimmen
Vera Flasarová, KSCM, 8 711 Personenstimmen
Ivo Strejcek, ODS, 5 865 Personenstimmen
Milan Cabrnoch, ODS, 5 719 Personenstimmen
TomᚠZatloukal, SNK-ED, 4 110 Personenstimmen
Franz Stros, KSCM, 1 808 Personenstimmen


Daten über die politische Vertretung

Regierung: ODS, KDU-CSL, SZ
Vertrauenabstimmung über Mirek Topolanek (200): Ja 96, Nein 101, fehlend 3

Abgeordnetenhaus, Wahl 2006 (200): ODS 81, CSSD 74, KSCM 26, KDU-CSL 13, SZ 6
Abgeordnetenhaus, 03/2009 (200): ODS 79, CSSD 71, KSCM 26, KDU-CSL 13, SZ 4, FRL 7 (eh. CSSD 3, eh. ODS 2, eh. SZ 2)

Senat, nach Teilwahl 2008 (81): ODS 35, CSSD 29, KDU-CSL 7, KSCM 3, SNK-ED 2, SZ 1, US-DEU 1, SOS 1, BGM 1, UNA 1

Europawahl 2004 in Tschechien http://www.volby.cz/pls/ep2004/ep11?
Parlamentswahlen in Tschechien xjazyk=CZhttp://www.wahlrecht.de/forum/messages/40/3100.html?1149889910
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 21. April 2009 - 13:59 Uhr:   

Belgien

"Ein weiterer interessanter Punkt ist, daß die DG zwar im EP und im Senat einen eigenen Sitz hat, aber für die Abgeornetenkammer aber zu Lüttich gehört."

Das finde ich auch komisch. Die Deutschsprachige Gemeinschaft sollte auch in der Abgeordnetenkammer einen Vertreter haben. Hier passt das Zahlenverhältnis zwischen den Sitzen und Gesamtbevölkerung Belgien geradezu ideal. In der Abgeordnetenkammer vertritt ein Abgeordneter etwa 70 000 Einwohner. Etwa so viele Abgeordnete hat die DG.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 25. April 2009 - 20:35 Uhr:   

Niederlande
Listenverbindungen Europawahl

CDA+CU/SGP
PvdA+GROENLINKS
VVD+D66

Quelle
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Juni 2009 - 20:15 Uhr:   

Schwänzt die FDP-Europa Frontfrau Silvana Koch-Mehrin ihr Amt in Europa ???

Sicher hat die 3 fache Mutter und das schönste Gesicht der FDP viel zu tun und ist an freier Zeit nun wirklich nicht zu beneiden.
Nun wurden aber, punktgenau vor der Europawahl Anschuldigungen bekannt, sie würde ihren Aufgaben in Europa nur unzureichend nachkommen und ihre anwesenheit würde sich bei um die 39% belaufen.....

Einzelfall oder Normalität?

Sollte ein Mensch wirklich zu viel zu tun haben und sein Amt nicht wirklich mehr zum Wohle des Volkes ausfüllen können, so sei ihm eine Mandatsniederlage nahegelegt.

Die FAZ meint:

http://www.faz.net/s/Rub4D092B53EEAA4A45A7708962A9AD06AF/Doc~EAF23FE848FB342629F84718A76687EEC~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Juni 2009 - 21:12 Uhr:   

Exit Poll Niederlande:

Prognose:CDA 5 zetels,PVV en PvdA 4 4-06-09

Het CDA heeft van de Nederlandse partijen de meeste zetels veroverd in het Europees parlement. De christen- democraten halen 5 zetels, blijkt uit een voorlopige prognose in opdracht van de NOS en het ANP. Dat zijn twee zetels minder dan het CDA nu heeft.

De PvdA gaat volgens de prognose van 7 naar 4 zetels. Ook de PVV, die nog niet in het Europees parlement zit, haalt er 4.De VVD en D66 komen beide met 3 zetels in de liberale fractie. De VVD had er 4 en D66 1.

De SP, GroenLinks en CU/SGP behouden elk hun 2 zetels. Nederland had 27 zetels, en heeft er nu 25.

http://www.nos.nl/nosjournaal/artikelen/2009/6/4/prognosecda5zetelspvvenpvda4.html
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Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Samstag, 06. Juni 2009 - 21:29 Uhr:   

Habt Ihr schon die "Sitzverteilungsprognose" auf election.de gesehen (http://www.election.de/cgi-bin/content.pl?url=eu09prognose.html)?

Bei der Bandbreite kann ich mir auch jede Prognose sparen.
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 13:35 Uhr:   

Ich habe mal eine Frage. Die letzten Wahllokale in Europa schließen doch erst um 22.00 Uhr MEZ. Dürfen denn dann schon Prognosen um 18.00 Uhr in Deutschland veröffentlicht werden? Die Wahlsondersendungen beginnen ja schon gegen 18.00 Uhr?
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Marc K.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 13:47 Uhr:   

@Bernhard Nowak,

Prgnosen - d.h. Nachwahlbefragungen dürfen auf jeden Fall schon veröffentlicht werden.
Die EU-Vereinbarungen sehen lediglich vor, dass keine Auszählungsergebnisse bekannt gegeben werden, bevor die Wahlen in allen Ländern stattgefunden haben.
Von daher dürfen Prognosen auf jeden Fall schon veröffentlicht werden.

Eine andere Frage ist, ob vor 22 Uhr schon Auszählungsergebnisse bekannt gegeben werden dürfen - die in Form von sog. Hochrechnungen im Fernsehen präsentiert werden.
Das werden wir wohl heute abend erleben.

Die Praxis in den Mitgliedstaaten in Bezug auf die Veröffentlichung von Auszählungsergebnissen ist ja - sehr zum Ärger der EU-Kommission - da sehr unterschiedlich...
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 13:50 Uhr:   

@Marc K.: Ja, ich habe mich auch falsch ausgedrückt. Prognosen basieren ja auf Umfragen, die am Wahltag aufgrund von Aussagen von Wählern gemacht werden, die das Wahllokal gerade nach ihrer Wahlentscheidung wieder verlassen haben. Diese dürfen sicherlich nach 18 Uhr veröffentlicht werden.
Aber Hochrechnungen sind doch "offizielle Zahlen?" Na ja, wir werden es heute abend ja sehen.
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Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 19:49 Uhr:   

Erstaunlich, daß die SPD (wie beim letzten Mal) so deutlich schlechter abschneidet als in den Prognosen.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 20:07 Uhr:   

"Erstaunlich, daß die SPD (wie beim letzten Mal) so deutlich schlechter abschneidet als in den Prognosen."

Nein, es wäre eher überraschend gewesen, wenn sie wirklich ein paar Prozent gewonnen hätte. In Bayern liegt sie übrigens lt. BR-Hochrechnung bei 12,6%, die CSU bei 49,7.
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Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 20:26 Uhr:   

@Thomas:
> Nein, es wäre eher überraschend gewesen, wenn
> sie wirklich ein paar Prozent gewonnen hätte.
Weiß nicht.
Sowohl für eine leichte Normalisierung wie für das jetzige Ergebnis hätte man Erklärungen finden können.

Aber mich irritiert, daß nun schon zum zweiten Mal alle Institute beim Europa-SPD-Ergebnis so deutlich falsch lagen. Irgendein systematischer Fehler wohl.


Was ich allmählich auch ärgerlich finde: Nirgends werden die Sonstigen aufgeschlüsselt. Bei über 10% wäre das schon mal interessant.
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Matthias Cantow
Moderator
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 20:29 Uhr:   

Nirgends werden die Sonstigen aufgeschlüsselt.

Dürfte schwierig hochzurechnen sein, bei einer Verteilung auf mehr als 20 Parteien und politischen Vereinigungen.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 20:38 Uhr:   

"Was ich allmählich auch ärgerlich finde: Nirgends werden die Sonstigen aufgeschlüsselt. Bei über 10% wäre das schon mal interessant."
Also für die Freien Wähler sieht es zumindest hier in NRW katastrophal aus. Kreisergebnisse, die ich gesehen habe, sind durchweg deutlich unter 1%.
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Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 20:49 Uhr:   

In Hamburg liegen die Freien Wähler nach derzeitigem Auszählungsstand bei 0,6%. Die bundesweite Ausdehnung dürfte damit gescheitert sein.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 21:20 Uhr:   

In Bayern liegen die FW bei 7,2%, München und Ebersberg fehlen noch - München wird das Ergebnis noch nach unten drücken.
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Heiko Tammena
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 21:32 Uhr:   

Stand München Sonstige:
FW 3,1 - ödp 1,9 - Piraten 1,2 Tier 0,9, BP 9,8, REP 0,7, RRP 0,6, DVU nur 0,2! - habt ihr weitere regionale Trends?
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 21:46 Uhr:   

Die CSU wird 48,1% bekommen, die FW 6,7%, SPD 12,8 oder 12,9, Grüne 11,5, FDP 9,0, Linke 2,3 (98% München und Rest Bayerns addiertr).
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Andreas
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 21:46 Uhr:   

BP soll wohl 0,8 % heissen... :-)

Hier Sonstige im Landkreis Ludwigsburg (nahe Stuttgart):
DIE REPUBLIKANER 2,4 %
Mensch Umwelt Tierschutz 1,1 %
Familien-Partei Deutschlands 0,8 %
Partei Bibeltreuer Christen 0,8 %
Feministische Partei DIE FRAUEN 0,2 %
Ab jetzt... 0,2 %
Ökologisch-Demokratische Partei 0,4 %
CHRISTLICHE MITTE 0,2 %
Aufbruch für Bürgerrechte 0,1 %
Deutsche Kommunistische Partei 0,0 %
Partei für Soziale Gleichheit 0,0 %
Bürgerrechtsbewegung Solidarität 0,0 %
50Plus 0,2 %
AUF 0,2 %
Bayernpartei 0,1 %
DEUTSCHE VOLKSUNION 0,2 %
DIE GRAUEN 0,3 %
Die Violetten 0,2 %
Europa - Demokratie - Esperanto 0,1 %
Freie Bürger-Initiative 0,1 %
FÜR VOLKSENTSCHEIDE 0,2 %
FW FREIE WÄHLER 1,9 %
Newropeans 0,1 %
Piratenpartei 0,8 %
Rentnerinnen und Rentner Partei 0,4 %
Rentner-Partei-Deutschland 0,6 %
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Marc K.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 21:47 Uhr:   

Das Wahlergebnis ist sehr erfreulich.
Eine klare Klatsche für die SPD, die sich endgültig auf den Weg zum Projekt 18 macht.
Die Grünen können vom Niedergang der SPD ebensowenig profitieren wie die Linken. Insgesamt gelingt es der politischen Linken nicht von der Wirtschaftskrise zu profietieren.
Die Wirtschaftskompetenz wird nach wie vor mehrheitlich der CDU/CSU und der FDP zugeschrieben.

Schwarz-Gelb hat bei der Europawahl eine deutliche Mehrheit erzielt. Das gibt Rückenwind für die Bundestagswahl.
Die Chancen für Schwarz-Gelb im Herbst sind damit gewachsen.

Die SPD und ihr Kanzlerkandidat - der sich sehr im Wahlkampf engagiert hat - konnten nicht punkten. Die Chancen der SPD über 30% zu erzielen gehen gegen 0. Die SPD wird am 27. September darum kämpfen müssen über 25% zu erzielen.
Die Linke dürfte stagnieren und die Grünen zulasten der SPD zulegen.
Neben diesen dürfen auch CDU/CSU von der SPD-Schwäche profitieren. Anderseits werden sie aber auch wegen dem Staatsinterventionismus Richtung FDP verlieren.
Die CDU/CSU dürfte bei der Bundestagswahl zwischen 35-38% erreichen und die FDP 11-13%. Damit sind die Aussichten für Schwarz-Gelb sehr gut.
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Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:04 Uhr:   

Ein Beispiel für interessante Darstellungen des Wahlergebnisses aus der Hamburger Morgenpost: http://www.mopo.de/2009/20090608/deutschland-welt/politik/der_waehler_zeigt_europa_die_kalte_schulter.html
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:05 Uhr:   

Die stärkste Kraft wurde die Partei der Nichtwähler mit absoluter Mehrheit, gefolgt mit Lichtjahren-Abstand von Union und SPD....


Europawahl und Bundestagswahl sind 2 verschiedene paar Schuhe.
Bei der Europawahl domierten auch vor allem die Innenpolitik in Deutschland als die von Europa, das ist eindeutig.
Vielmer scheinen einige Wähler die Europawahl so zu verstehen , einigen politischen Kräften auf Bundesebene einen Denkanstoß zu geben.

Das SPD Ergebnis ist quasi eine Bankrotterklärung der Sozialdemokratie, eigentlich kann es ja fast nur besser werden.
Um daraus aber eine Übergewichtung bei der Bundestagswahl 2009 für Schwarz-Gelb zu schlußfolgern halte ich für gewagt.

Ich habe mir die Ergbnisse in meiner Region, für Gemeindewahl, Kreistagswahl und Europawahl mal angeschaut.Sie fallen alle sehr!!! unterschiedlich aus.
Demnach wissen die Wähler schon genau,wo sie ihr Kreuz machen und warum.

Dies wird auch im Bund Sept. 2009 dann so sein.
Wer jetzt schon Schwarz-Gelb(allein durch das Euro-Wahlergebnis) vorne sieht, könnte sich am Wahlabend im September vielleicht doch noch wundern dürfen...

Wahlgewinner ist die FDP,Sonstige und Nichtwähler.
Der Rest stagniert.

Die CSU hat in mehreren Regierungsbezirken Einbrüche von fast 10% zu verbuchen.
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Marc K.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:11 Uhr:   

@Norddeutscher,

der Kommentar zeugt vor allem von der politischen Ausrichtung der Hamburger Morgenpost. Diese einst von der SPD gegründete Zeitung ist offensichtlich weiterhin sehr linkslastig. Wie man aus dem Wahlergebnis herauslesen kann, dass es keine bürgerliche Mehrheit bei der Bundestagswahl geben werde ist schon mehr als schleierhaft. Dafür braucht man wohl besonders viel parteipolitische Dialektik.

Im Gegenteil ist dieses Wahlergebnis ein deutliches Zeichen dafür, dass es eine bürgerliche Mehrheit geben kann.

Auch europaweit zeichnet sich ein Niedergang der politischen Linken ab.
Von daher stehen die Chancen für Schwarz-Gelb gut..
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Marc K.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:20 Uhr:   

@SaaleMax,

nun, dass die SPD mehr als 21% bei der Bundestagswahl erreichen dürfte ist sicher richtig. Aber mit einem Ergebnis deutlich unter 30% kann die SPD sicher nicht zufrieden sein - und mit so einem Ergebnis hat sie auch keine Chancen den Kanzler zu stellen.

Die CSU hat im Vergleich zur desolaten Landtagswahl deutlich zugelegt. Mit über 7% der Stimmen gibt die CSU der gesamten Union einem Schub. Das ist auch eine gute Ausgangsbasis für die Bundestagswahl. Und die FDP ist erneut gestärkt worden. Die CDU hat prozentual besser als bei der Bundestagswahl 2005 abgeschnitten.
Insgesamt ist dieses Wahlergebnis schon ein Schub für Schwarz-Gelb.
Nach der Hessenwahl 2009 und der Bundespräsidentenwahl ist es ein dritter wichtiger Sieg für Schwarz-Gelb.
Ob es einen vierten gibt, ist natürlich noch nicht entschieden. Aber die Chancen stehen gut.
Es wäre auch gut für unser Land, wenn die Große Koalition beendet werden könnte und Schwarz-Gelb mit einer Politik der marktwirtschaftlichen Erneuerung Deutschland aus der Krise führen könnte.
Einen Staatsinterventionismus wie ihn Steinmeier im Wahlkampf fordert kann sich Deutschland nicht leisten (und in der Großen Koalition drängt die SPD ja politisch auf solche Schritte) - geschweige denn Rot-Rot-Grüne Verstaatlichungsorgien, die zu einer DDR light führen würden - einer halbstaatlichen Kommandowirtschaft anstelle der sozialen Marktwirtschaft.
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:30 Uhr:   

Vergleichen wir jetzt immer Europa- mit Landtagswahlen sowie Kommunal- mit Bundestagswahlen oder gemischt oder gekreuzt ??
Wenn wir eine Wahl auswerten wollen, dann doch bitte immer anhand der vorhergehenden gleichen Wahl, also Europa mit Europa usw.

Ansonsten vermelde ich ab demnächst die grandiosen Wahlerfolge der Freien Wähler in Großkleckersheim im Vergelich zur letzten Bundestagswahl....unmd Europawahl.

Zu CSU hat im Vergleich zur letzten Landtagswahl deutlich eingebüßt, wäre ihr Stand so gut, hätte sie ja heute schön zulegen müssen.
Das war aber nicht der Fall.
Oder ist meine Logik da etwas daneben ???

Einzig freuen darf sich meiner Meinung nach heute die FDP, sonst niemand.
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:34 Uhr:   

Korrektur!

Sollte heißen:

Zu CSU hat im Vergleich zur letzten Europawahl deutlich eingebüßt, wäre ihr Stand so gut, hätte sie ja heute schön zulegen müssen.
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Marc K.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:51 Uhr:   

@Saalemax,

man muss natürlich auch die Umstände sehen, bei denen die vorangegangene Europawahl stattgefunden hat. Damals gab es eine Rot-Grüne Bundesregierung, die schwer angeschlagen war. Naturgemäß konnten damals Union und FDP davon profitieren.
Die SPD hingegen hatte eine katastrophale Niederlage eingefahren.

Bei dieser Ausgangslage wäre zu erwarten gewesen:
Das außergwöhnliche hohe CDU/CSU-Ergebnis normalisiert sich, das niedrige SPD-Ergebnis verbessert sich.

Ersteres ist eingetreten - wobei die CDU/CSU besser abgeschnitten hat als nach den Umfragen erwartet.
Das SPD-Ergebnis war hingegen noch schlechter als das katastrophale Ergebnis von 2004 - und deutlich schlechter als erwartet.

Wenn man daneben noch das Ergebnis der kleinen Parteien betrachtet gibt es ein klares Signal:
Schwarz-Gelb hat im Europaparlament eine deutliche Mehrheit - die politische Linke ist eine deutliche Minderheit.

Und das ist natürlich ein Signal für die Bundestagswahl. Und anders als bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 bei der die Union schwerwiegende Wahlkampffehler gemacht hat und zudem Schröder einen erfolgreichen populistischen Wahlkampf betrieben hat, steht diesmal eine populäre und geschickte Kanzlerin gegen einen farblosen SPD-Kanzlerkandidaten, ohne Charisma, der sich nun als Möchtegern-Populist versucht....
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Matthias Cantow
Moderator
Veröffentlicht am Montag, 08. Juni 2009 - 00:00 Uhr:   

Die Sitzverteilung steht fest:

http://www.wahlrecht.de/news/2009/europawahl-2009.htm
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 12. Juni 2009 - 19:50 Uhr:   

Also haben die sog. Bürgerlichen in Deutschland 2 Sitze verloren und die eher Linken 2 Sitze gewonnen

CDU/CSU minus 7 Sitze, FDP plus 5, SPD plus-minus 0,Grüne 1 Sitz mehr und Linke 1 Sitz mehr.


Manche sprechen ja hier im Forum wegen dem schwachen SPD Ergebis von guten Vorrausetzungen für die kommende Bundestagswahl....und für das bürgerliche Lager. Na warten wir das mal ab, der Wahltag wird es zeigen.
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Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Samstag, 13. Juni 2009 - 10:01 Uhr:   

Saalemax:

Absolut richtig.
Alles was man heute (und vermutlich bis zum Wahltag) sagen kann, ist "to close to call".


Bei der Interpretation des Wahlergebnisses muss man natürlich noch berücksichtigen, dass die LETZTE Europa-Wahl auch schon sehr extreme Ergebnisse hatte.
Die SPD war bei der letzten Wahl mit 21,5% massiv für die damals noch taufrische Agenda 2010 und HartzIV abgestraft worden (bei früheren Wahlen war sie immer über 30% gelegen).
Dass die SPD sich 2009 noch tiefer in dieses Tal eingegraben hat, ist sicher schon ein Menetekel für die Bundestagswahl.

Umgekehrt ist das Unions-Ergebnis zwar auch eher schwach, liegt aber 2009 noch immer an der unteren Bandbreite früherer Wahlen.

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