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mma
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| | Veröffentlicht am Freitag, 19. September 2008 - 18:17 Uhr: | |
("Umgekehrt wird hier garantiert niemand widersprechen, wenn man die NPDler Nazis nennt.") Wer die NPD Nazis nennt und sie damit mit den richtigen Nazis gleichsetzt, verharmlost diese. Heutzutage gegen "die Nazis" zu kämpfen ist in erster Linie der hilfose Versuch, die Groß- oder Urgroßeltern reinzuwaschen, die das damals nicht getan haben. Das darf man sehr wohl kritisieren. Die Identität Der Linken mit der SED kann man auch anders herausstellen, als zwanghaft von "den Kommunisten" zu sprechen. |

Martin Fehndrich
Moderator
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2008 - 22:06 Uhr: | |
@Thomas Frings Wenn eine Partei bei 4,9% liegen kann, dann können es genausogut auch 5% sein und die Partei aus Angst vor der Sperrklausel nicht zu wählen, ist sicher keine gute Wahltaktik. Dasselbe gilt bei statistisch eher unscharfen 4%. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2008 - 23:46 Uhr: | |
"Wenn eine Partei bei 4,9% liegen kann, dann können es genausogut auch 5% sein und die Partei aus Angst vor der Sperrklausel nicht zu wählen, ist sicher keine gute Wahltaktik." Wir reden doch hier nicht von den Linkspartei-Anhängern, die taktisch vielleicht nicht diese Partei wählen, sondern von SPD- und Grünen-Anhängern, die taktisch Linkspartei wählen könnten. Aus deren Sicht sieht die Sache anders aus. Wozu soll man als SPD- oder Grünen-Anhänger überhaupt taktisch wählen, wenn das Ergebnis absoltute Mandatsmehrheit für CSU ohnehin weitgehend sicher ist? Und selbst wenn sie sie wider Erwarten doch verlöre durch einen Einzug der Linkspartei, wäre garantiert trotzdem keine linke Partei in der Staatsregierung - eine Fünferkoalition unter Einschluß der Linkspartei, daran kann man nichtmal unter schwersten Drogen glauben. Woran mit der entsprechend parteipolitischen Brille sehr wohl vielleicht glauben könnte, wäre eine Viererkoalition. Die würde aber gerade durch einen Einzug der Linkspartei rechnerisch garantiert unmöglich. Nur wenn man parteimäßig nicht so festgelegter Linker ist mit dem Hauptmotiv CSU ärgern, kommt taktisches Linkspartei-Wählen in Betracht. Aber die Erfolgsaussicht ist eben ziemlich klein. |

Martin Fehndrich
Moderator
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. September 2008 - 00:26 Uhr: | |
Wenn es überhaupt sinnlos ist die mögliche 4,9%-Partei zu wählen, dann ändert die 5%-Hürde auch nichts daran. Wenn die 5%-Hürde eine Rolle spielt, sollte das eher zum Wählen der unsicheren Parteien führen, und eher zum nicht Wählen der sicheren (sicher als sicher drin oder sicher nicht drin). |

HenningOL Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. September 2008 - 09:31 Uhr: | |
Die absolute Mehrheit war noch nie so unsicher für die CSU, gerade deswegen macht es für SPD und Grüne Wähler Sinn die Linke zu wählen. Beide Gruppen brauchen nicht um den Einzug in den Landtag zu fürchten und bei beiden gibt es momentan Frust bei den Linken Flügeln der Parteien, was noch ein Grund mehr ist taktisch zu wählen. Auch sehen viele es als großes Ziel an die absolute Mehrheit zu brechen - das sie mitregieren, diesen Illusionen gibt sich da glaub ich keiner hin. Ich sehe da durchaus Chancen das die Linke rein kommt, wie schon bei meinem Wahltip zu sehen. Und die letzte Umfrage geht auch in diese Richtung. Letztenendes, wir werden das in ein paar Tagen sehen ;) |

SaaleMAX
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. September 2008 - 20:19 Uhr: | |
Was allerdings passiert wenn 20% der CSU-Wähler der letzten Landtagswahl diesmal nicht mehr wählen gehen aus Verdruß und keine Lust haben ihre Stimme anderen zu geben ? Freie Wähler und auch Linke könnten aus dem Lager der NICHT- oder Wechselwähler stark profitieren und dort Wahlanreize aktivieren. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. September 2008 - 20:28 Uhr: | |
BR Fernsehen Aktuell gibt es ein Fernsehduell zwischen den Fraktionsvositzenden Georg Schmid (CSU), Franz Maget (SPD) und Sepp Dürr (Grüne). Der Moderator heißt Sigmund Gottlieb. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. September 2008 - 17:26 Uhr: | |
Die Wahlkreisspitzenkandidaten der aussichstreichsten Parteien
| Partei | Oberbayern | Niederbayern | Oberpfalz | Oberfranken | Mittelfranken | Unterfranken | Schwaben | | CSU | Siegfried Schneider | Erwin Huber | Emilia Müller | Jürgen Heike | Günther Beckstein | Barbara Stamm | Beate Merk | | SPD | Franz Maget | Johanna Muggendorfer | Franz Schindler | Susann Biedefeld | Thomas Beyer | Karin Pranghofer | Harald Güller | | Grüne | Teresa Schopper | Eike Halitzky | Maria Scherfenberg | Ulrike Gote | Christine Stahl | Simone Tolle | Christine Kamm | | FDP | Martin Zeil | Andreas Fischer | Thomas Dechant | Thomas Hacker | Jörg Rohde | Karsten Klein | Brigitte Meyer | | Freie Wähler | Eva Gottstein | Hubert Aiwanger | Tanja Schweiger | Peter Meyer | Peter Bauer | Hans Jürgen Fahn | Bernhard Pohl | | Die Linke | Fritz Schmalzbauer | Guido Hoyer | Peter Brüsemeister | Christa Meist | Anny Heike | Wolfgang Ziller | Xaver Merk | (Beitrag nachträglich am 25., September. 2008 von Mitdenker editiert) |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. September 2008 - 17:50 Uhr: | |
... und ich dachte immer der Grüne Spitzenkandidat sei der Daxenberger, dabei kandidiert der in keinem Wahlkreis vorne. Wie man sich doch täuschen kann. |

SaaleMAX
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. September 2008 - 18:53 Uhr: | |
Die CSU fordert die sofortige Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale im Wahlkampf. Die Fraktion Die Linke brachte heute eine Abstimmung im Bundestag auf die Tagesordnung ob die "KÜRZUNG der Pauschale beibehalten werden soll". http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/091/1609167.pdf Die Fraktionen CDU, CSU,SPD und GRÜNE stimmten für die Beibehaltung der Kürzung. Die FDP und LINKE dagegen. 450 Ja Stimmen 96 NEIN Stimmen 1 Enthaltung Vor allem das Abstimmungsergebnis der CSU wirft Fragen der Glaubwürdigkeit vor allem in Bayern auf. Das Ergebnis im Detail: http://www.bundestag.de/parlament/plenargeschehen/abstimmung/20080925_pauschale.pdf |

Claus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. September 2008 - 19:26 Uhr: | |
Ja,in der Tat eine peinliche und rational nicht nachvollziehbare mal Hü- und dann wieder Hottpolitik von der CSU. Das muss man der Linken lassen: Gutes Manöver, um die schwarze Rhetorik als völlig unglaubwürdig zu entlarfen. Mal gespannt, wie das Wahlvolk darauf reagiert, schließlich war/ist die Pendlerpauschale das Top-Wahlkampfthema der CSU... |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. September 2008 - 01:23 Uhr: | |
Landesspitzenkandidaten der Parteien CSU: Günther Beckstein SPD: Franz Maget Grüne: Sepp Daxenberger FDP: Martin Zeil Freie Wähler: Hubert Aiwanger Die Linke: Fritz Schmalzbauer http://www.br-online.de/aktuell/landtagswahl-bayern-DID1210242160238/koalitionsaussagen-spitzenkandidaten-zitate-ID1222161084526.xml |

AeD Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 13:53 Uhr: | |
Der BR meldet ein schleppendes Anlaufen der Wahl, die „Beteiligung erreichte in den ersten Stunden nicht einmal die Vergleichsquoten von 2003, als mit 57,1 Prozent der bislang niedrigste Stand erreicht wurde. Die in den Wahllokalen registrierten Mittagszahlen lagen meist um die zwei Prozentpunkte zurück.“ |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 17:31 Uhr: | |
Bayern: Höhere Wahlbeteiligung zeichnet sich ab Bei der Landtagswahl in Bayern hat sich am Nachmittag eine bessere Beteiligung als vor fünf Jahren abgezeichnet. Damals war die Wahlbeteiligung mit 57,1 Prozent auf den niedrigsten Wert seit dem Zweiten Weltkrieg gefallen. Quelle: www.orf.at In Augsburg und Nürnberg gingen bis 16.00 Uhr mehr Bürger zur Wahl als vor fünf Jahren, wie die Wahlämter mitteilten. Auch in München rechnete ein Sprecher des Wahlamtes bis zum Abend mit einer Zunahme der Beteiligung. Vermutlich sei der Wahlkampf dieses Jahr spannender gewesen als vor fünf Jahren, sagte er. Außerdem sei schon länger der Trend zu beobachten, dass die Bürger nicht mehr in der Früh beim Kirchgang, sondern eher am Nachmittag an die Urnen gingen. Bis Mittag war die Wahlbeteiligung noch geringer gewesen als 2003. Eine starke Wahlbeteiligung gilt als Vorteil für die CSU, die nach den letzten Umfragen um ihre absolute Mehrheit bangen muss. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 19:04 Uhr: | |
In Bayern gibt es ein poltisches Erdbeben. Hochrechnung um 18:41 Uhr CSU 43,3 % SPD 18,7 % Freie Wähler 10,2 % Grüne 9,1 % FDP 7,9 % Die Linke 4,2 % Sonstige 6,2 % |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 19:17 Uhr: | |
Ein Desaster für die CSU - da werden Köpfe rollen. Zweite Wahlverlierer sind Maget und Lafontaine, wobei Maget während des Höhepunkts der SPD/Beck-Krise wohl schon schlimmere Verluste einkalkuliert hatte. Von den beiden Wahlgewinnern FW und FDP wird nur einer Wahlsieger, d.h. Regierungspartei - ich tippe hier auf die freien Wähler. Und es gibt noch einen Wahlsieger: Mit diesem Ergebnis hat Köhler die Wiederwahl sicher. |

Ralf Lang
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 19:26 Uhr: | |
Das ist interessant. Die ganze Presse schreibt eher der FDP Chancen zu. Vielleicht sind ihre Preise ja zu hoch. Die Linke ist mit 4-5 % eigentlich gut bedient und auf Höhe der Erwartungen. Dass der eher lafontaine-kritische Landesverband wahrscheinlich knapp draußen bleibt, wird dem sicher nicht so weh tun. Es kann auch keinen überraschen. |

Allmächtiger Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 20:04 Uhr: | |
Köhlers Wiederwahl ist keineswegs sicher: CDU/CSU, FDP reichen nicht, und die FW müssen geschlossen für Köhler stimmen, damit 613 Stimmen rauskommen. Gesine Schwan kommt auf 606-607. Da müssen nur 3 oder 4 FW-Stimmen zu Schwan "swingen". |

AeD Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 20:10 Uhr: | |
Gerade wenn die Freien Wähler im Landtag in die Opposition kommen, könnten einige von ihnen bei ihren Wählern ein Problem bekommen, wenn ausgerechnet sie nun den Wunschkandidaten der CSU als Bundespräsidenten retten. So groß sind die Unterschiede zwischen Köhler und Schwan auch nicht, dass Schwan für Freie Wähler nicht wählbar ist, in einer geheimen Wahl ohnehin nicht. |

Wilko Zicht
Moderator
| | Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 20:50 Uhr: | |
So ganz sicher ist der Verlust der absoluten Sitzmehrheit für die CSU übrigens noch nicht. Anscheinend gewinnt die CSU nämlich alle Stimmkreise bis auf München-Milbertshofen (München-Schwabing ist noch nicht ganz sicher) und damit in (fast) allen Wahlkreisen Überhangmandate. Zwar gibt es Ausgleichsmandate, aber die Berechnung auf Wahlkreisebene bevorteilt hier jedes Mal die überhängende Partei. |