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Kommunalwahlen in Brandenburg 2008

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Marco
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 17. September 2008 - 12:40 Uhr:   

Am 28.9. finden auch Kommunalwahlen in Brandenburg statt. Auch hier dürften die freien Wählervereinigungen wieder recht stark abschneiden, zumal die Wahlbeteiligung wohl eher gering sein wird.


Bewerberzahl hat gegenüber 2003 zugenommen(09/2008)
05.09.2008 Landeswahlleiter informiert über zugelassene Kandidaten zu Kreistagswahlen und Wahlen in kreisfreien Städten

Zu den Wahlen der Kreistage der 14 Landkreise und der Stadtverordnetenversammlungen der vier kreisfreien Städte wurden insgesamt 5.830 Bewerber zugelassen, davon 1.374 in den kreisfreien Städten. Damit stieg die Anzahl der Bewerber gegenüber den Kommunalwahlen 2003 um 824 Kandidaten (16,5 Prozent).

Insgesamt sind in den Landkreisen 744 Sitze und in den kreisfreien Städten 198 Sitze in den Vertretungen zu besetzen. Bei den vier kreisfreien Städten ist die höchste Bewerberzahl für einen Sitz mit 8,9 Kandidaten in der Landeshauptstadt Potsdam und die niedrigste Bewerberzahl in Frankfurt (Oder) mit 5,1 Bewerbern/Sitz zu verzeichnen. Bei den 14 Landkreisen hat der Landkreis Barnim mit 7,6 Bewerbern/Sitz die höchste und der Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit 4,7 Bewerbern/Sitz die niedrigste Bewerberzahl.

Die meisten Bewerber werden von den zu den Wahlen zugelassenen Parteien aufgestellt. Insgesamt verteilen sich die Kandidaten auf die Wahlvorschlagsträger wie folgt:

10 Parteien: 4.320 Bewerber (2003: 3.877)

3 politische Vereinigungen: 77 Bewerber (2003: 112)

10 Listenvereinigungen: 462 Bewerber (2003: 106)

55 Wählergruppen: 960 Bewerber (2003: 900)

Einzelbewerber: 11 (2003: 11).



Gewählt wird in 91 Wahlkreisen, so dass es 91 unterschiedliche Stimmzettel gibt. Durchgängig in allen 91 Wahlkreisen bewerben sich folgende Parteien:

SPD mit 1.128 Kandidaten (2003: 1.081)

CDU mit 989 Kandidaten (2003: 938)

DIE LINKE mit 826 Kandidaten (2003 als PDS: 631)

FDP mit 828 Kandidaten (2003: 662)

GRÜNE/B 90 mit 361 Kandidaten (2003: 325).



Von den weiteren zugelassenen Parteien wurden folgende Bewerber aufgestellt:

DVU in 8 Landkreisen und Potsdam mit 72 Kandidaten (2003: 45)

DSU in 2 Landkreisen und Cottbus mit 39 Kandidaten (2003: 59)

FAMILIE in 1 Landkreis und Potsdam mit 21 Kandidaten (2003: 16)

NPD in 6 Landkreisen und Cottbus mit 49 Kandidaten (2003: 16)

DKP in Potsdam mit 7 Kandidaten (2003: 1)



Bei den Listenvereinigungen treten die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/50 plus in 11 Landkreisen sowie in Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Potsdam mit insgesamt 251 Bewerbern an.

Von den 55 Wählergruppen tritt mit den meisten Bewerbern die Wählergruppe Freie Bauern und Bürger in Potsdam-Mittelmark mit insgesamt 70 Bewerbern an.

http://www.wahlen.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.126369.de
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Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 17. September 2008 - 16:33 Uhr:   

Interessant, daß eigentlich alle wesentlichen Parteien deutlich mehr Bewerber ins Rennen schicken als letztes Mal.
Das kontrastiert mit diversen Presseberichten über "Politikmüdigkeit" gerade in Ostdeutschland oder über Schwierigkeiten z. B. der SPD, irgendwo noch Präsenz zu organisieren.
Offenbar sind die medial aufbereiteten Einzelfälle überhaupt nicht typisch für die Situation.
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Lars Tietjen
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 17. September 2008 - 17:01 Uhr:   

@Ralf
Für die Ebene Kreise/kreisfreie Städte findet man in der Regel genug Kandidaten.
Das Problem sind die vielen Gemeinde- und Ortschaftsräte etc. Da kommen die Parteien im Osten (und nicht nur dort) zunehmend in Probleme.
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2008 - 13:13 Uhr:   

Wahlgänge am Sonntag
14 Kreistage
4 Stadtverordnetenversammlungen (SVV) der Kreisfreien Städte
416 SVV und Gemeindevertretungen (GV) der Kreisangehörigen Städte und Gemeinden
4 Hauptamtliche Bürgermeister
266 Ehrenamtliche Bürgermeister
355 Ortsvorsteher
1 264 Ortsbeiräte
= 2 323 Wahlgänge

Wahlregeln
Wahlzeit: Diesmal 5,5 Jahre, sonst 5 Jahre
Aktives Wahlalter: 18 Jahre
Passives Wahlalter: 18 Jahre
Art der Wahl: Verhältniswahl mit freien Listen
Stimmen je Wähler: 3
Kommulieren und Panaschieren: Ja
Wahlkreise: Ja, mit Spielraum für die Einteilung.
Anzahl der Sitze: Kreistage 46 - 56 Sitze
Anzahl der Sitze: Städte und Gemeinden 8 - 40 Sitze
Sitzverteilung: Hare/Niemeyer
Sperrklausel: Natürliche Sperrklausel

http://www.wahlen.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.131022.de
http://www.wahlrecht.de/kommunal/brandenburg.html
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 28. September 2008 - 22:43 Uhr:   

Zwischenstand um 22:19 Uhr nach der Auszählung von 75 % der Stimmen.

SPD: 25,6 %
Linke: 25,3 %
CDU: 19,6 %
FWG: 12,7 %
FDP: 7,2 %
Bündnis 90: 4,2 %
REX: 3,5 %
Sonstige: 1,9 %
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 29. September 2008 - 16:16 Uhr:   

Die Wahlbeteiligung liegt bei 50,3 %

Vorläufiges Endergebnis

SPD: 25,8 %
Linke: 24,7 %
CDU: 19,8 %
WGR + LV: 12,4 %
FDP: 7,3 %
Bündnis 90: 4,6 %
NPD: 1,8 %
DVU: 1,7 %
Sonstige: 1,9 %

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news8026951.html
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 29. September 2008 - 16:49 Uhr:   

Auf der Kreisebene wurden 902 Sitze vergeben.

SPD: 244
Linke: 230
CDU: 183
WG + LV: 107
FDP: 61
Bündnis 90: 41
NPD: 16
DVU: 11
Familie: 2
DSU: 2
Rechte: 1
EBW: 1
Sonstige: 3
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 29. September 2008 - 19:07 Uhr:   

Wo findet man in Brandenburg das vielbeschworene "bürgerliche Lager" ?
Sind Wähler abseits von CDU/FDP, Freie Wähler in diesem Sinne keine "bürgerlichen" mehr?

Die CDU/CSU argumentiert in Bayern sehr blauäugig...

Hier das Wahlergebnis aus der wohl bürgerlichsten Stadt Brandenburgs, der Landeshauptstadt...gepflegte Siedlungen, restaurierte Häuser, eine Arbeitslosenquote um 8%
Kunst und Kultur ganz Nahe und doch ein wenig verträumt.......verträumt???

Wieso wählen dann nur diese Einwohner so "merkwürdig"?

http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10045072/31478/

Presse MOZ:
http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Berlin_Brandenburg/id/248659

Noch ein Anhang zur Oberbürgermeisterwahl in Schwerin(M/V) dort unterlag SPD Kandidat TIMM, trotz massiver Unterstützung der CDU in der Stichwahl der Bewerberin der LINKEN.

Die erste Oberbürgermeisterin der LINKEN in Deutschland heißt Angelika Gramkow.

Presse SVZ :
http://www.svz.de/home/top-thema/article//knapper-sieg-fuer-angelika-gramkow.html

http://wahl.schwerin.de/
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görd
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 30. September 2008 - 09:03 Uhr:   

@SaaleMax

Die Link hat in Potsdam an Zustimmung verloren. Das sie dort so stark ist, ist nicht verwunderlich, leben doch viele ehemalige SED-Genossen in Potsdam, die durch ihre Seilschaften etc. zu Wohlstand gekommen sind. Die Linkspartei im Osten ist nicht weniger spießbürgerlich als die CSU.
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2008 - 11:48 Uhr:   

Werte der Sieger

Frankfurt (Oder): Linke 37,4 %
Potsdam: Linke 31,0 %
Brandenburg an der Havel: CDU 30,4 %
Cottbus: SPD 28,6 %

Märkisch-Oderland: Linke 30,6 %
Oder-Spree: SPD 29,7 %
Teltow-Fläming: SPD 29,6 %
Havelland: SPD 28,8 %
Oberspreewald-Lausitz: SPD 28,8 %
Barnim: Linke 28,4 %
Oberhavel: SPD 27,5 %
Elbe-Elster: CDU 27,4 %
Dahme-Spreewald: SPD 26,7 %
Potsdam-Mittelmark: SPD 26,2 %
Uckermark: SPD 23,9 %
Spree-Neiße: CDU 23,7 %
Ostprignitz-Ruppin: SPD 23,4 %
Prignitz: CDU 21,4 %

Kreisfreie Städte (4): Linke 2, SPD 1, CDU 1
Landkreise (14): SPD 9, CDU 3, Linke 2
Kreisebene (18): SPD 10, Linke 4, CDU 4

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