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Ralf Arnemann
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 07. September 2008 - 21:41 Uhr: | |
@Martin: Da hast Du schon recht. Es wäre aber schon geschickter gewesen, Beck wenigstens einen ehrenvollen Rückzug zu ermöglichen (wobei natürlich noch nicht klar ist, wie der genaue Ablauf gewesen ist). Er ist jetzt auch als MP ziemlich geschwächt. Und ansonsten ist es eben so, daß die SPD personell am Ende ist. Das wird ihr auch noch bewußt werden, wenn sich der erste Jubel über die Münte-Rückkehr gelegt hat. |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 07. September 2008 - 22:46 Uhr: | |
Hier die Version des Spiegel zum Beck-Rücktritt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576851,00.html |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 08. September 2008 - 21:44 Uhr: | |
Münte-Rückkehr Hmm. ComeBeck hätte demgegenüber natürlich schon einen ganz eigenen Charme ... |

El Tres
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 00:20 Uhr: | |
@Bernhard Nowak "Denn jetzt wird doch die Folge sein: die SPD wird als "Agenda-SPD" identifiziert. Lafontaine wird es damit noch leichter haben, Stimmen zu gewinnen." Was ist den die Alternative fuer die SPD? Die Linke links ueberholen? Ploetzlich gegen die Agenda wettern? Vielleicht koennte sie damit die LP klein halten, auch wenn ich das bezweifle. Aber man wuerde die Mitte damit freigeben, die "Helmut-Schmidt-Waehler" verlieren und den Weg fuer Schwarz-Gelb freimachen. Mit dem jetzigen "Rechts"-Kurs wird man die LP staerken, aber ich bezweifle trotzdem, dass diese noch viel staerker wird als in den momentanen Umfragen. Viele Menschen wissen nun mal, dass die Agenda noetig war und die Versprechungen der LP einfach unbezahlbar sind. Ist schwarz-gelb erstmal verhindert und die SPD wieder nahe 30%, dann wird man sehen was passiert. Wenn sich die FDP verweigert (oder es fuer die Ampel gar nicht reicht), wird man die LP schon in die Pflicht nehmen. |

Marc K.
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 00:36 Uhr: | |
Ich glaube nicht, dass diese Kandidatur die Linkspartei stärken wird. Diejenigen, die auf hemmungslosen Sozialpopulismus hereinfallen, werden so oder so Linkspartei wählen. Wenn es der SPD gelingt das innerparteiliche Chaos einzudämmen - was keineswegs sicher ist - besteht allerdings die Chance verschreckte SPD-Wähler, die gegenwärtig ihre Stimme im Nichtwählerlager oder bei den Grünen geparkt haben, wieder zu mobilisieren und auch wieder den Kampf um "die Mitte" aufzunehmen. Indes ist die CDU/CSU inzwischen ebenso schon nach links nachgerückt. Von daher wird es dort ziemlich eng. Alles in allen dürfte die SPD deutlich auf den zweiten Platz landen, wenngleich sicher nicht ganz so katastrophal wie in einigen derzeitigen Umfragen. Dennoch bestehen 2009 weiter gute Chancen für schwarz-gelb. El Tres hat zurecht indirekt darauf hingewiesn, dass in Bezug auf die Linkspartei die SPD jedwede Glaubwürdigkeit verloren hat und daher ein Abweichen von allen Ausschlüssen denkbar ist - so wie das ja derzeit auch in Hessen beabsichtigt ist. |

Claus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 12:38 Uhr: | |
Es wäre aber schon geschickter gewesen, Beck wenigstens einen ehrenvollen Rückzug zu ermöglichen (wobei natürlich noch nicht klar ist, wie der genaue Ablauf gewesen ist). Er ist jetzt auch als MP ziemlich geschwächt. Meiner Meinung nach eine Fehleinschätzung. Beck WAR während seines Parteivorsitz als MP geschwächt, nun ist eher mit dem Stoiber-Effekt von 2002 zu rechnen. Nachdem sich Stoiber damals durch die Republik blamiert hatte, kehrte er bekanntlich nach Bayern zurück und fuhr 2003 ein Rekordergebnis bei der LTW ein. Die meisten Pfälzer sind froh, dass sie ihren Kurt wieder haben und die rheinland-pfälzische SPD wird ihm kommendes Wochenende bei der Wahl zum Landesvorsitzenden ein Rekordergebnis bescheren. Verlierer sehen anders aus. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 12:51 Uhr: | |
Der Vergleich zwischen Kurt Beck und Edmund Stoiber hinkt. Kurt Beck ist in Rheinland-Pfalz ein Landesvater. Er ist weiterhin sehr beliebt. Ich wüsste keinen Abgeordneten, der Kurt Beck in der nächsten Zeit im Amt des Ministerpräsidenten nachfolgen wollte. Das wäre, auch in den bundesweiten Medien, bereits angedeutet worden. Edmund Stoiber konnte es nicht verwinden, dass er nicht zum Bundeskanzler wurde. Er war auch in Bayern nicht mehr gut gelitten. Erwin Huber und Günther Beckstein schielten schon nach den Ämtern des Ministerpräsidenten und des Parteivorsitzenden. |

Martin_D Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 14:25 Uhr: | |
@Mitdenker: Claus spricht ja auch von Stoiber 2002 und nicht von Stoiber 2005. |

Claus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 15:55 Uhr: | |
Danke Martin_D. Im Vorteil ist mal wieder, wer lesen kann... |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 16:37 Uhr: | |
@Claus: > Nachdem sich Stoiber damals durch die Republik > blamiert hatte ... Hatte er sich doch gar nicht. Seine politischen Gegner haben natürlich gehämt, daß er sprachlich etwas ungelenk war oder am Wahlabend etwas zu früh jubelte - für die eigenen Anhänger war das aber keineswegs blamabel und er kam mit einem achtbaren (aber halt nicht ausreichenden) Wahlergebnis zurück. Beck dagegen ist über zwei Jahre hinweg demontiert worden. Er ist in seiner Heimat immer noch deutlich beliebter als außerhalb - aber er hat deutlichen Schaden genommen. |

Martin_D Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 18:48 Uhr: | |
Stoiber hat sich 2002 nicht in der gleichen Weise selbst demontiert wie Beck. Trotzdem gibt es eine Parallele: Sowohl bei Stoiber als auch bei Beck kann man erkennen, das Bundespolitik eine andere Liga ist als Landespolitik. Zwei erfolgreichen Landespolitikern wurde in der Bundespolitik ihre Grenzen aufgezeigt. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. September 2008 - 23:13 Uhr: | |
@Martin D Merkel hat es doch viel schlechter gemacht als Stoiber. Sie hatte im Mai 2005 eine klar bessere Ausgangslage als Stoiber vier Monate vor der Wahl 2002 und sie hat den Wahlkampf völlig vergeigt. Sie holte 1,85 Mio. Stimmen, 3,3 Prozentpunkte und 22 Sitze weniger als Stoiber. Trotz der FDP-Gewinne war das bürgerliche Lager weiter von der Mehrheit entfernt als 2002 - und das, obwohl die Unzufriedenheit über Rot-Grün im September 2005 eindeutig größer war als drei Jahre vorher. Merkel konnte nur deshalb Kanzlerin werden, weil die Stimmen im linken Lager umverteilt wurden (die drei Linksparteien erzielten zusammen den gleichen Stimmenanteil wie 2002). Und dann hatte sie noch Glück, der Abrechnung für das schlechte Wahlergebnis dadurch zu entgehen, daß Schröder mit seinem Gepöbel am Wahlabend provozierte, daß sich die Parteifreunde hinter sie stellen mußten. Fähiger als Stoiber ist Merkel ganz sicher nicht - sie hatte schlicht und einfach Glück. Beck dagegen kann man nicht Pech zugute halten, er hat es selbst vermasselt. Ohne Not beschloß er plötzlich eine Abkehr vom Agendakurs, und brisante Interna vor Journalisten auszuplaudern nach der Hessen-Wahl (was er jetzt dumm-dreist anderen vorwirft) - dümmer geht's nimmer. |

Martin_D Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 10. September 2008 - 00:32 Uhr: | |
@Thomas Frings: Aber man kann doch Merkel nicht die Alleinschuld für das unbefriedigende Wahlergebnis der Union 2005 geben. Die gewählte Wahlkampfstrategie der Union war meiner Kenntnis nach weitgehend Konsens in der Parteiführung. Leute wie Seehofer, die davor warnten, das Feld der Sozialpolitik nicht zu vernachlässigen, waren Außenseiter in der Union. Deshalb glaube ich nicht, dass wir ohne Schröders Auftritt jetzt Koch oder Wulf als Kanzler hätten. Sicher hat Merkel Glück gehabt: Vor allem aber deshalb, weil die Spendenaffäre 1999/2000 und der damit verbundene Rücktritt Schäubles zu einem für sie optimalen Zeitpunkt gekommen sind. Zu der Zeit gab es keinen Ministerpräsidenten, der für den Parteivorsitz in Frage gekommen wäre (Koch war selbst durch die Affäre belastet, Wulf war noch nicht Ministerpräsident, Teufel oder gar Diepgen traute niemand dieses Amt zu, Vogel und Biedenkopf hatten keine bundespolitische Perspektive mehr). |

Paul Johannes Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 17. September 2008 - 20:00 Uhr: | |
Die Haushaltsdebatte im Bundestag warf ihre Schatten auf die Bundestagswahl 2009 im Voraus. Die Regierung verteidigte und lobte ihre Reformen und Sparmaßnahmen. Die Opposition , allen voran Guido Westerwelle(FDP) zeigte Baustellen und Unzulänglichkeiten auf. Bei 60 Mrd. Steuermehreinahem hat es anscheinend Fina´nzminister Steinbrück immer noch nötig fast 10 Mrd. NEUE Schulden für den Haushalt aufzunehmen, da fragt man sich schon, wie wirtschaftet der Mann ? Und für 2011 träumt man immernoch, wenn auch schon etwas leiser von einem Haushalt ohne NEUE Schulden und von Vollbeschäftigung. Wenn allerdings vor ein paar Tagen noch von der staatlichen KfW , 300 Mio. Euro an die zusammenbrechende Lehmann Brothers in den USA überwiesen werden,wohlgemerkt Steuergelder, dann fragt sich der Bürger zurecht ob in diesem Land alles noch mit "rechten Dingen " zugeht. Dazu die Rede von G.Gysi: http://de.youtube.com/watch?v=YAbffEA2xdM Und die Rede von G.Westerwelle: http://de.youtube.com/watch?v=cKbJ3quLy5E |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 18. Oktober 2008 - 20:28 Uhr: | |
Seit heute ist Frank-Walter Steinmeier der Spitzenkandidat der SPD. Ebenfalls seit heute ist Franz Müntefehring der Vorsitzende der SPD. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 20. Oktober 2008 - 16:02 Uhr: | |
Da sind sich die Genossen intern offenbar noch nicht einig. Die NRW-SPD sieht Jürgen Rüttgers als nächsten Kanzler: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/10/20/nrw-spd-ruttgers-ist-unser-kanzler/#comments |

Florian das Original Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 20. Oktober 2008 - 16:47 Uhr: | |
nein Ralf, ist es ist viel bizarrer: die NRW-SPD sieht Rüttgers als AMTIERENDEN Kanzler... |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 20. Oktober 2008 - 17:00 Uhr: | |
Aus dem lippischen Detmold über Hannover nach Berlin. So könnte man des 62 jährigen Frank-Walter Steinmeiers Lebensweg kurz zusammenfassen. Die politische Vertrautheit zu Gerhard Schröder war Steinmeiers Karrierschub. Als Beauftragter des Bundeskanzleramtes für die Nachrichtendienste, musste er die unagenehmen Dinge machen. Als Spitzenkandidat der SPD muss er die Partei zunächst einmal einen. Das wird nicht einfach, zumal man die Kritik an der Agenda 2010 an ihm festmachen wird. Steinmeier wird als Direktkandidat im Wahlkreis Brandenburg an der Havel - Potsdam-Mittelmark I - Havelland III - Teltow-Fläming I antreten. http://www.frank-walter-steinmeier.de http://de.wikipedia.org/wiki/Frank-Walter_Steinmeier |

Sebastian Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 20. Oktober 2008 - 19:27 Uhr: | |
Steinmeier ist aber erst 52! |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 21. Oktober 2008 - 09:59 Uhr: | |
Ja. Das war ein Tippfehler. Steinmeier hätte das Zeug dazu, zwei oder mehr Amtsperioden zu absolvieren. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 16. November 2008 - 14:03 Uhr: | |
Bundesdeligiertenkonferenz der Partei Bündnis 90/Die Grünen Die Bündnisgrünen gehen mit Renate Künast (Bayern) und Jürgen Trittin (Niedersachsen) als Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl. Das neue Führungsduo der Partei bilden Claudia Roth (Bayern) und Cem Özdemir (Berlin). |

AeD Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 16. November 2008 - 14:11 Uhr: | |
@Mitdenker „Delegierter“ kommt von „delegieren“ |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 16. November 2008 - 16:18 Uhr: | |
@AeD: Jedenfalls bis zur nächsten Rechtschreibreform. Immerhin findet Google 320 Treffer für eine "Deligiertenkonferenz", darunter den Spiegel, die taz, die Unis Düsseldorf und Freiburg, die IG Metall, den Naju, einen Landesfrauenrat, politically incorrect, SDS und KBW, einen Psychotherapeutenverband, einen Ärzteverband und gleich mehrere Ortsgruppen der SPD.
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AeD Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 16. November 2008 - 16:23 Uhr: | |
Schon erstaunlich, wo Mitdenker alles schreibt ,-) |

mma
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 17. November 2008 - 12:56 Uhr: | |
("Immerhin findet Google 320 Treffer für eine "Deligiertenkonferenz", darunter den Spiegel, die taz, die Unis Düsseldorf und Freiburg, die IG Metall, den Naju, einen Landesfrauenrat, politically incorrect, SDS und KBW, einen Psychotherapeutenverband, einen Ärzteverband und gleich mehrere Ortsgruppen der SPD.") Soll die Reihenfolge dieser Aufzählung die Schritte der Verbreitung des Fehlers und des ihn enthaltenden Textes nachzeichnen? (Beitrag nachträglich am 17., November. 2008 von MMA editiert) |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 17. November 2008 - 16:01 Uhr: | |
Das wäre ja mal wieder eine ganz neue interessante Funktion von Google, @mma .... Nein, wie es aussieht haben gleich mehrere Autoren unabhängig voneinander an der Verbreitung dieser Schreibweise für verschiedene Deligiertenkonferenzen gearbeitet. Die aktuelle Information von Mitdenker ist aber auch mehrfach vertreten (@AeD ,-)). |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Dezember 2008 - 17:49 Uhr: | |
Angela Merkel tritt wieder als Spitzenkandidatin für die CDU an. Angela Merkel wurde am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren. Kurz nach ihrer Geburt nahm ihr Vater nahm eine Kirchenstelle in Templin an. Sie hatte zum einen ein kirchliches Elternhaus. Zum anderen hatte sie, nach außen hin, sich als FDJ Sprecherin überangepasst. [Satz gelöscht - der Admin.] Sie absolvierte ihr Physikstudium. 1990 ergab sich die Chance auf ein Mandat in der freigewählten Volkskammer. Angela Merkel trat für eine kleine Partei im Rahmen der Allianz für Deutschland an. Angela Merkel wurde Regierungssprecherin der letzten Regierung der DDR unter der Leitung von Lothar de Maiziere. Im wiedervereinigten Deutschland war sie unter anderem Umweltministerin unter Helmut Kohl. Er nannte sie "mein Mädchen". Angela Merkel wurde 1999 CDU Vorsitzende. Im Jahr 2002 ließ sie Edmund Stoiber den Vortritt, als es darum ging wer Gerhard Schröder aus dem Amt jagen sollte. Stoiber verpasste den Wahlsieg knapp. Somit war der Weg frei, für Angela Merkel selbst die Spitzenkandidatin zu sein. Sie wurde vom Bundestag zur 1. Bundeskanzlerin gewählt. Sie holte mit Thomas de Maiziere als Kanzleramtschef, einen Verwandten ihres ersten politischen Weggefährten, ins Regierungsboot. Ihr Ehemann Prof. Joachim Sauer hält sich aus der Öffentlichkeit weitgehend heraus. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Dezember 2008 - 18:03 Uhr: | |
Die Grünen gehen mit Renate Künast und Jürgen Trittin als Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl. Beide sind Vertreter der Rot-Grünen Bundesregierungen unter Gerhard Schröder. Somit sind ihre erfahrene Leute. Renate Künast war Bunesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie steht auch auf dem 1. Platz der Berliner Landesliste. Jürgen Trittin war Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Er wohnt in Niedersachsen. Beide Bewerber sind Bundestagsmitglieder. Den Grünen beweisen mit ihrem Spitzenduo Kontiunuität. Ein Neuanfang ist für zur Zeit nicht gefragt. Die Rückkehr zu alten Werten zeigte sich auch bei dem Castorprotesten im Wendland. An der Parteispitze kümmern sich Claudia Roth und Cem Özdemir ("Anatolischer Schwabe") um das harte Alltagsgeschäft als Grüne Parteivorsitzende. Claudia Roth ist auch Bundestagsmitglied. Sie ist die Vorsitzende der Türkeidelegation. Cem Özedmir ist noch Europaabgeordneter. |

Sebastian Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 06. Dezember 2008 - 21:55 Uhr: | |
Merkel wurde im April 2000 CDU-Vorsitzende. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 06. Dezember 2008 - 21:59 Uhr: | |
Sebastian, danke für den Hinweis. Angela Merkel ist eine gefühlte Ewigkeit CDU Vorsitzende. Wie sinnvoll ist ein solches Doppelamt? |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 06. Dezember 2008 - 23:50 Uhr: | |
Wie sinnvoll ist ein solches Doppelamt? - Sinnvoll für wen? Angela Merkel wird uns diese Frage vermutlich erst dann beantworten wollen, wenn sie auch eine gefühlte Ewigkeit das andere Amt innegehabt haben sollte. Gerhard Schröder könnte uns diese Frage aus eigener Erfahrung beantworten, wenn auch für eine andere Partei, hat aber sicher keine Lust dazu. Oskar Lafontaine dagegen würde uns diese Frage sicher gerne aufgrund eigener Erfahrung beantworten, aber auch da fehlt noch ein Detail... |