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Fraktionswechsel der Politiker

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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 04. Januar 2008 - 20:19 Uhr:   

Nun gibt es ein eigenes Thema für die Fraktionswechsel und -austritte für die Politiker.

Oswald Metzger trat Ende November aus der Landtagsfraktion der Grünen in Baden-Württemberg aus. Er hatte eine Rede über die Sozialhilfeempfänger gehalten. Danach wurde Oswald Metzger öffentlich gescholten. Die Landtagsfraktion und der Landesverband der Partei Bündnis 90/Die Grünen haten sich von Oswald Metzger distanziert. Einen Pateiaustritt war nur noch für eine Formsache. Die Neuorientierung ist noch unsicher.

In diesem Forum gibt zum Thema Baden-Württemberg eine Aussage, dass im Ländle die Landesverbände von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und FDP/DVP sich nahestünden. Dies sei für Deutschlands Verhältnisse einmalig. Auf jeden Fall war Oswald Metzger ein Vorredner für eine Jamaica-Koalition. Er könnte sich nun in die Richtung der Landtagsfraktionen der Christdemokraten oder der Liberalen begeben. Nach diesen Ausfällen werden die ihn, aber nicht nehmen.
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Marco (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 05. Januar 2008 - 13:25 Uhr:   

Metzger gibt in nem halben Jahr sein Landtags-Mandat ab. Ich denke mal, dass er dann bei der nächsten Bundestagswahl für die CDU oder die FDP kandidiert. Aufnehmen werden sie ihn sicher, wieso sollten sie auch nicht. Metzger will sich erst ein besseres Bild in der Basis der beiden Parteien verschaffen, bevor er sich entscheidet.
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 25. März 2008 - 19:01 Uhr:   

Nur will der Metzger zur CDU, und natürlich rechnet er sich schon eine Listenplatz oder Wahlkreis für die Bundestagswahl 2009 aus....Doch hat er die Rechnung mit der Ortsansässigen CDU gemacht?

Ein Wechseln von SPD dann zu den Grünen und jetzt zur CDU zeugt jedenfalls nicht gerade für sehr große Durchsetzungsfähigkeit und Standhaftigkeit.

Manche nahmen schon das WORT "ungeliebter Querulant"und "Postenfetischist" in den Mund...nun,..wie es auch sei, möge jetzt die CDU-BW ihre wahre Freude an Oswald Metzger haben :-)

Presse:
http://www.welt.de/politik/article1835988/CDU_will_Gruenen_Metzger_nicht_geschenkt_haben.html
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 25. März 2008 - 19:19 Uhr:   

Man beachte auch das völlig unzensierte Gästebuch seiner WEBseite:

http://www.oswald-metzger.de/content.asp?area=hauptmenue&site=gaestebuch&cls=01&akt=gaestebuch&page=1
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Dienstag, 25. März 2008 - 23:48 Uhr:   

Naja, da gehört jemand viele Jahre einer Partei an, die für die meisten CDU-Mitglieder noch immer ein, wenn nicht das Feindbild ist, tritt dann aus, wartet ein paar Monate ab und sondiert auch mit einer anderen Partei, tritt dann drei Monate vor der Kandidatenaufstellung ein und will dann gleich für den Bundestag aufgestellt werden. So jemand wird sehr vielen Delegierten suspekt sein, bei den Schwaben eher noch mehr als anderswo. Wenn er nicht wenigstens aus der Gegend stammte, könnte er gleich einpacken.

Wenn sich ein halbwegs bekannter Gegenkandidat, wie z.B. ein respektabler Bürgermeister findet, dürfte Metzger keine Chance haben.

Was einen Listenplatz angeht, sieht es für Metzger schlecht aus. Auf den vorderen Listenplätzen werden natürlich Prominente wie Schäuble gesetzt, dahinter einige Direktkandidaten aus unsicheren Wahlkreisen. Wobei in BW klar über die Hälfte der Wahlkreise für die CDU sehr sicher sind und die dortigen Direktkandidaten oft auf eine Absicherung verzichten. Auf aussichtsreiche Listenplätze zu kommen, ist nahezu unmöglich, ohne Direktkandidat zu sein, das geht allenfalls in der vordersten Reihe, wie bei Münterfering oder Schröder. Den Status hat Metzger bestimmt nicht.
2005 waren auf der CDU-Landesliste 14 Direktkandidaten, auf den Plätzen 1 bis 11 und 13 bis 15.

Aber daß die Liste überhaupt zieht, ist ist nur realistisch, wenn die CDU stark zulegt. 2005 gab es drei Überhangmandate.
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mma
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. März 2008 - 11:15 Uhr:   

Durch das kürzlich in Kraft getretene Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes ist in seiner Heimatregion eine neuer BT-Wahlkreis geschaffen worden (Wk 294 Ravensburg; Näheres unter http://www.bundeswahlleiter.de/ Velleicht kann er da in ein Vakuum stoßen?
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Florian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. März 2008 - 12:58 Uhr:   

wenn die örtlichen CDU-Politiker vom Partei-Eintritt Metzgers erst über die Medien erfahren, dann hat sich Metzger eh' blöd verhalten.

Er hätte doch nur dann den "Preis" für seinen Partei-Eintritt hochtreiben können, wenn er erst verhandelt und dann seinen Eintritt bekanntgibt.
So wie die Dinge stehen, hat er doch jetzt keinerlei Verhandlungsargument mehr. Das Druckmittel "sonst trete ich eben wieder aus" würde ihn auf jeden Fall total lächerlich machen.

Ich glaube zwar schon, dass die Landes-CDU gerne Metzger ein Mandat verschaffen würde.*

Aber die örtliche CDU muss da natürlich mitmachen.
Und mit einer Brüskierung gleich beim Partei-Eintritt wird das natürlich nicht leichter.
Im übrigen: "Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter". Nur weil es die CDU freut, den Grünen eins auszuwischen, muss sie daher noch lange nicht den "Verräter" belohnen.

*Anders als manche Kommentatoren finde ich übrigens NICHT, dass die Metzger-Personalie zur Zeit besonders gut in die politische Landschaft passt.
Gerade wenn sich die CDU den Grünen öffnen will, dann ist sie nicht gut beraten, die Grünen zu brüskieren. Und als "Brückenbauer" wird Metzger von den Grünen wohl eh nicht mehr akzeptiert werden.
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. März 2008 - 19:38 Uhr:   

Zur allergrößen Not blieben ja noch FDP oder Linkspartei.

Was will man an seiner Stelle schon machen ohne Beruf- oder Studienabschluss??

Harzt4 beantragen?!?!?

Nein, Nein, das ist viel zu Kohlehydratlastig!

Und mit einem Mandat egal ob im Landtag oder Bundestag lässt es sich doch auch viel unbeschwerter Leben...voll nach dem Leistungsprinzip, wer was leisten will, wird Abgeordneter.
Denn da wird Leistung noch ehrlich, entlohnt.....

Ehrlich????
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Mitdenker
Veröffentlicht am Dienstag, 03. Juni 2008 - 21:40 Uhr:   

Henry Nitzsche wurde von der CDU im Raum Kamenz - Bautzen
als Parteiloser, für den Bundestagwahlkreis 156 aufgestellt.
Er wurde direkt gewählt
Zuerst war Henry Nitzsche Mitglied der Unionsfraktion.
Später trat er aus und wurde ein Fraktionsloser.
Nun ist Henry Nietsche der Landratsbewerber und Spitzenbewerber
der UWG Arbeit, Familie, Vaterland für den neuen Großkreis Bautzen.
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CHeine
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Juni 2008 - 07:55 Uhr:   

@Mitdenker:
Hier stimmt was nicht. Henry Nitzsche war zum Zeitpunkt seiner Wahl in den Bundestag 2002 Mitglied der CDU. Vorher war er als CDU-Mitglied
im Landtag (seit 1994).
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Flieder
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. März 2009 - 09:42 Uhr:   

Na ja diese Landesregierung hat schon was für sich, zum einem belohnt sie diese Leute wie in Freiburg , einen Herrn doctor mit Millionen Euros und veruntreut Steuergelder damit. Die Bundesregierung ist da schon viel besser, sie belohnt diese Manager die den Ruin bewerkstelligt haben mit Millionen und macht nichts dagegen. Wenn soll es da noch wundern das es mit Deutschland bergab geht. Meno könnt ihr nicht mehr klar Denken.
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Flieder
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. März 2009 - 09:47 Uhr:   

Na ja diese Landesregierung hat schon was für sich, zum einem belohnt sie diese Leute wie in Freiburg , einen Herrn doctor mit Millionen Euros und veruntreut Steuergelder damit. Die Bundesregierung ist da schon viel besser, sie belohnt diese Manager die den Ruin bewerkstelligt haben mit Millionen und macht nichts dagegen. Wenn soll es da noch wundern das es mit Deutschland bergab geht.

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