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Teilkommunalwahl in Sachsen-Anhalt am...

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Kommunalwahlen in Deutschland » Teilkommunalwahl in Sachsen-Anhalt am 22.04.2007 « Zurück Weiter »

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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Februar 2007 - 21:59 Uhr:   

In Sachsen-Anheit wird wegen einer Gebietsreform eine Teilkommunalwahl am 22.04.2007 nötig. Das Statische Landesamt hat, ausgehend von der Kommunalwahl 2004, zusammengefasste Zahlen dieser neuen Gebiete berechnet. Die Adresse ist http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen. Daraus ergeben sich die folgenden Werte:

Desslau-Roßlau: CDU 30,7%/LINKE 22,8%/SPD 15,8 %/FDP 6,2%/GRÜNE 3,5 %/Andere 20,9 %/Beteiligung 40,7 %

Anhalt-Bitterfeld: CDU 37,1%/LINKE 21,7%/SPD 20,6 %/FDP 7,6%/GRÜNE 2,5 %/Andere 10,4 %/Beteiligung 43,5%
Börde: CDU 42,5%/LINKE 17,3%/SPD 21,1 %/FDP 9,2%/GRÜNE 3,3 %/Andere 6,5 %/Beteiligung 43,9 %

Burgenland: CDU 33,2%/LINKE 23,2%/SPD 24,5 %/FDP 8,7%/GRÜNE 3,0 %/Andere 7,4 %/Beteiligung/59,5 %

Harz: CDU 38,2%/LINKE 22,3%/SPD 18,9 %/FDP 6,5%/GRÜNE 4,6 %/Andere 9,5 %/Beteiligung 41,8 %

Jerichower Land: CDU 37,5%/LINKE 18,6%/SPD 22,5 %/FDP 8,0%/GRÜNE 3,1 %/Andere 10,3 %/Beteiligung 43,0 %
Mansfeld-Südharz: CDU 35,9%/LINKE 22,3%/SPD 19,0 %/FDP 10,5%/GRÜNE 1,0%/Andere 11,2%/Beteiligung 43,9%

Saalekreis: CDU 38,2%/LINKE 18,0%/SPD 17,8 %/FDP 11,1%/GRÜNE 2,2 %/Andere 12,7 %/Beteiligung 45,4 %

Salzland: CDU 38,1%/LINKE 21,9%/SPD 18,6 %/FDP 9,0%/GRÜNE 2,4 %/Andere 9,9 %/Beteiligung: 37,6%

Wittenberg: CDU 38,7%/LINKE 24,2%/SPD 19,6 %/FDP 7,5%/GRÜNE 2,6 %/Andere 7,5 %/Beteiligung: 47,2%


In dieser Statistik waren die Wählergruppen unter anderen einsortiert. Sie werden am 22.04. eventuell noch einmal auftrupfen. Aber bei den folgenden Kreiswahlen werden sie eine kleinere Rolle spielen. Auf einer anderen Teilseite fanden sich die Kreiswahlergebnisse vom 13.06.2004. Die bedeutet in der Rangfolge nach Prozenten:

Dessau: 18,6%/9 Sitze/4 Gruppen
Mansfelder Land: 15,2%/7 Sitze/3 Gruppen
Bitterfeld: 14,8%/7 Sitze/4 Gruppen
Saalkreis: 13,4 %/6 Sitze/3 Gruppen
Halberstadt: 12,7 %/5 Sitze/3 Gruppen
Aschersleben-Staßfurt: 11,0 %/5 Sitze/3 Gruppen
Werningerode: 10,0 %/5 Sitze/3 Gruppen
Ohrekreis: 8,9%/4 Sitze/2 Gruppen
Schönebeck: 6,7%/3 Sitze/3 Gruppen
Anhalt-Zerbst: 5,7%/2 Sitze/3Gruppen
Merseburg-Querfurt: 4,5%/2 Sitze/2 Gruppen
Quedlinburg: 4,3%/2 Sitze/3 Gruppen
Jerichower Land: 4,2%/4 Sitze/3 Gruppen
Wittenberg: 3,9%, 1 Sitz/ 1 Gruppe
Weißenfels: 3,8%/2 Sitze/2 Gruppen
Sangershausen: 3,8%/2 Sitze/2 Gruppen
Bernburg: 3,7 %/3 Sitze/2 Gruppen
Burgenlandkreis: 1,5%, 1 Sitz/ 2 Gruppen


Es traten auch je ein Einzelbewerber in den folgenden Kreisen an. Auch ihre Chancen einen Sitz zu bekommen werden spätestens 2014 gemindert werden. Die Ergebnisse lauten im Folgenden:

Quedlinburg: 1,9 %/1 Sitz
Burgenlandkreis: 1,5%/1 Sitz
Bördekreis: 1,1 %/1 Sitz
Jerichower Land: 1,1%/kein Sitz
Schönebeck: 1,1%/kein Sitz
Saalkreis: 0,8 %/kein Sitz
Sangershausen: 0,7%/kein Sitz
Bitterfeld: 0,5 %/kein Sitz
Ohrekreis: 0,3 %/kein Sitz
Halberstadt: 0,1%/kein Sitz
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mma
Veröffentlicht am Donnerstag, 01. März 2007 - 11:43 Uhr:   

In wahlarmer Zeit fast landesweite Wahlen - auf den ersten Blick;
auf den zweiten fehlen eben die beiden größten Städte und zwei Kreise (in denen erst bei der regulären Kommunalwahl 2009 gewählt wird, www.statistik.sachsen-anhalt.de/gk/fms/fms2c.htm )
und es werden fast ausschließlich Gremien neugebildeter (!) Landkreise gewählt, was die im Osten eh niedrige Wahlbeteiligung noch vermindern dürfte
- also eine Kommunalwahl,deren Ergebnisse nicht zu einem Landestrend hochgejubelt werden sollten, aber es wohl trotzdem werden dürften.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. März 2007 - 13:47 Uhr:   

Hier ist meine Schnellübersicht der angegebenen Wahlen.

CDU 30,7 % bis 42,5 %
LIN 18,0 % bis 24,8 %
SPD 15,8 % bis 24,5 %
FDP 06,2 % bis 11,1 %
GRÜ 01,0 % bis 04,6 %
SON 06,5 % bis 20,9 %

WGR 01,5 % bis 18,6 %
EBW 00,1 % bis 01,9 %
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mma
Veröffentlicht am Dienstag, 24. April 2007 - 10:56 Uhr:   

http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw07/fms/fms215li.html
"In dieser Statistik waren die Wählergruppen unter anderen einsortiert. Sie werden am 22.04. eventuell noch einmal auftrupfen."

Aufgetrumpft haben sie mit 10,0 Prozent (in der Summe der Stadtrats- und Kreistagswahlen) in der Tat, bei 36,5 % Wahlbeteiligung allerdings nicht sehr aussagekräftig.
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mma
Veröffentlicht am Montag, 07. Mai 2007 - 13:42 Uhr:   

Bei der Stichwahl gestern gab es lt. MDR einen Negativrekord bei der Wahlbeteilgung: nur noch 20, 1 Prozent. http://www.mdr.de/nachrichten/4444383.html

Das könnte auch in der Diskussion "Abschaffung der Stichwahl" aufgegriffen werden.
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 24. August 2007 - 19:39 Uhr:   

Wahlen mit einer Beteiligung unter 40% der Wahlberechtigtigten werden meines Erachtens sowieso allmählich üblich und zur Farce.

Wenn 60 bis 70 % der Wähler keinen Sinn mehr darin finden,wählen zu gehen, muß man sich wirklich fragen für wen Politiker noch Politik machen.

Anscheinden doch zunehmend für sich selber...wie man zahlreichen Skandalen entnehmen kann.

Und das ein Wahlangebot auch nicht mehr wahrgenommen wird von den Bürgern, wundert mich, dann zumindest nicht mehr!
Eigentlich Schade um die Demokratie...es stinkt stark nach "italienischen Verhältnissen"............
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Marek (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 11. September 2007 - 08:07 Uhr:   

@SaaleMax: Man kan das Argument auch rumdrehen: Wenn 60% der Wahlberechtigten nicht zur Wahl gehen, dann sind sie mit der Politik nicht unzufrieden. Ansonsten würden sie zur Wahl gehen um eine Veränderung zu bewirken.
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Ralf Lang
Veröffentlicht am Dienstag, 11. September 2007 - 22:02 Uhr:   

Man kann es auch neutraler sehen. 60 % versprechen sich von den Wahlen keine ausreichend großen Auswirkungen darauf, ob es besser oder schlechter für sie wird. Der Rest sieht das anders und wählt entweder, was er für die geeignetste Truppe hält oder aber was ihm am Geeignetsten erscheint, das größte Übel zu verhindern.

Am Ende stellen sich die Politiker hin und sind sich einig, dass sie alle gewonnen haben. Der Teil der Gewählten, der sich auf einen Kuhhandel einigen konnte sagt dann noch was vom Wählerauftrag, der ja wohl ganz klar sei und macht dann fünf Jahre, was er sowieso vorhatte.

Ob nach Hare-Niemeyer oder nach D'hondt ist mitunter die spannendste Frage zum Thema Wahlen
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SaaleMax (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. September 2007 - 19:52 Uhr:   

Da, ist was wahres dran @Ralf Lang.

Und bei der Gelegenheit fällt mir auch noch ein Spruch eines "großen" bayerischen Politikers ein:

"Nur die dümmsten Schafe wählen ihre Schlächter selber" wie hat er das wohl gemeint?
Kann man so und so sehen.....*Augenzwinkernd*
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Mitdenker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 26. Januar 2009 - 14:35 Uhr:   

Am 7. Juni ist vor allen Dingen die Gemeindebene mit Gemeinderäten, Bürgermeistern und Ortschaftsräten an der Reihe.
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Gast
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Juni 2009 - 12:30 Uhr:   

Nach der teilweisen Kommunalwahl aus dem April des Jahres 2007 stellt sich mir die Frage, welche Wahlen an diesem Sonntag durchgeführt werden! Kann mir jemand diese Frage zusammenfassend beantworten? Warum werden kommunale Gebietsänderungen und die Kommunalwahlen nicht aneinandergekoppelt? Somit würde man doch einen klaren Schnitt machen.
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Marco
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Juni 2009 - 14:41 Uhr:   

Es gab 2007 die Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt. Deshalb wurde die Kreistage neue gewählt bis auf zwei Landkreise, die bestehen geblieben sind. Auch der Stadtrat der fusionierten Stadt Dessau-Roßlau wurde gewählt.
Am Sonntag werden dann die Kreistage der zwei verbliebenen Kreise, die Stadträte der kreisfreien Städte Magdeburg und Halle und die sonstigen Stadt- und Gemeinderäte gewählt.
Man hätte natürlich mit der Kreisgebietsreform noch bis 2009 warten können, die zwei Jahre mehr mit hätten auch nicht mehr viel ausgemacht.
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Gast
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 09. Juni 2009 - 16:36 Uhr:   

In Magdeburg liegt die SPD mit 47 759 Stimmen (23,9 %) knapp vor der Linken mit 46 736 Stimmen (23,4 %) und der CDU mit
46 082 Stimmen (23,1 %). In Halle (Saale) liegt die CDU mit 52 609 Stimmen (24,7 %) knapp vor der Linken mit 51 794 Stimmen (24,1 %). Die SPD kommt hier auf 40 018 Stimmen (19,2 %). Die beiden Landkreise Salzwedel und Stendal gehen deutlich an die CDU.

Vorläufige Ergebnisse
hier: Sieger

Kreisfreie Städte
Magdeburg: SPD 47 759 (23,9 %)
Halle (Saale): CDU 52 609 (24,7 %)

Landkreise
Salzwedel: CDU 38 102 (39,1 %)
Stendal: CDU 46 181 (37,2 %)

http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw09/fms/fms215li.html
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Fragender
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 10. Juni 2009 - 01:24 Uhr:   

Mit unter 25% jemanden als "Sieger" zu apostrophieren, halte ich doch für gewagt. Sieger ist der, der eine Mehrheit zusammenbringt. Herr Mitdenker (hier als "Gast" verbrämt) möge a) sich nicht unter anderem Namen verstecken und b) die Mehrheitsverhältnisse darstellen. Alles Andere ist sinnlos.
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Gast
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 10. Juni 2009 - 16:34 Uhr:   

Madgeburg und Halle (Saale) könnten linke Mehrheiten bekommen. In den Landkreisen Salzwedel und Stendal könnten die Mitterechtsparteien mit der Wählergruppe zusammenarbeiten.

Stadrat, Magdeburg (56 Abgeordnete)
SPD 14, Linke 13, CDU 13, Grüne 6, FDP 5, future! 2, Tierschutzpartei 1, BfM-FW 1, NPD 1

Stadtrat, Halle (Saale) (57 Abgeordnete)
CDU 14, Linke 14, SPD 11, FDP 5, Grüne 5, Mitbürger 4, WG Graue/VS 1, Forum 1, NPD 1

Kreistag, Salzwedel (42 Abgeordnete)
CDU 16, SPD 10, Linke 8, FDP 5, FL 2, Grüne 1

Kreistag, Stendal (48 Abgeordnete)
CDU 18, Linke 11, SPD 9, Landwirte 4, FDP 4, Grüne 2

http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw09/fms/fms215li.html
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 08. April 2018 - 20:44 Uhr:   

Stichwahl im Bördekreis mit knapp 18% Wahlbeteiligung !


..............................

Martin Stichnoth (CDU) ist neuer Landrat im Landkreis Börde. Das hat die Stichwahl am Sonntag ergeben. Stichnoth kam auf 71 Prozent der abgegebenen Stimmen. Seine Herausforderin von der SPD, Vinny Zielske, erreichte knapp 30 Prozent.
.............................
Die Wahlbeteiligung lag bei fast 18 Prozent.
Das sind rund 26.000 der 150.000 Wahlberechtigten.
Somit wurde der neue Landrat von knapp 18500 gültigen Wählern.... der 150 000 Wahlberechtigten gewählt.

Wahlsieg mit 71 %, .. der 18% Wahlteilnehmer..etwas skurril das Ganze!
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 08. April 2018 - 21:38 Uhr:   

Bei einer Landrats-Stichwahl ist das nicht so krass. Selbst mir ist bei der letzten Landrats-Stichwahl erst nachmittags eingefallen, dass Wahltag ist. Die Wahlbeteiligung war knapp 20 % und in der eigenen Gemeinde noch etwas niedriger. Wobei es hier aber die einzige Stichwahl war, die jemals stattgefunden hat.

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