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Hamburg: Roger Kusch gegen alle!

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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Mai 2006 - 23:06 Uhr:   

Roger Kusch hat heute eine neue konservative Partei namens "Heimat Hamburg" gegründet, mit der er bei der nächsten Hamburger Bürgerschaftswahl antreten will. Sie soll viele, vom Senat vernachlässigten CDU-Wähler an sich binden. Die Geschichte kommt mir reichlich bekannt vor.

Parteineugründungen und vorgezogene Neuwahlen haben in Hamburg seit 1982 Tradition. Der Name erinnert mich zum einen an den "Hamburg Block" aus den 1950-er-Jahren, zum anderen erinnert er mich an die Bezeichnung "Leefbar Rotterdam" ("Lebenswertes Rotterdam").

Die 5 %-Hürde kann "Heimat Hamburg" bei der Bürgerschaftswahl möglicherweise nehmen. Ich weiß allerdings nicht, ob er wirklich mit Ole von Beust koalieren wird. Auch 1 Direktmandat in Harburg, halte ich aufgrund der Mehrpersonenwahlkreise, für denkbar. Man wird im Allgemeinen sehen müssen, wie viele der 71 Direktmandate die kleineren Parteien gewinnen können.

Sollte Roger Kusch bei der Bürgerschaftswahl 2008 über 5 % kommen, müsste er sich bei den, erstmals seperaten, Bezirkswahlen 2009 beweisen. Bei je 41 Sitzen gibt es hier, allerdings nur ein faktische Sperrklausel von ungefähr 1,22 % bis 2,44 % der Stimmen. Sollte er 2009 kräftig verlieren, wäre er für die Wahl 2012 schon aus dem Rennen.
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Görd (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Mai 2006 - 23:13 Uhr:   

Hamburg scheint wirklich kreativ in Sachen neue Parteien zu sein. Bisher konnte sich aber davon keine länger halten. Bis 2008 ist es ja auch noch ein ganzes Stück. Es stellt sich die Frage, ob dann die Hamburger überhaupt noch wissen, wer Herr Kusch ist. Ist denn mit Übertritten aus der aktuellen CDU-Fraktion zu rechnen?
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Sole (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Mai 2006 - 23:49 Uhr:   

Ich glaube nicht, dass die Bezirkswahlergebnisse irgendeine Relevanz für 2012 haben.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 10:27 Uhr:   

allgemein: Wer hat genau um Mitternacht geschrieben?

Gerd: Die Hamburger werden 2008 noch genau wissen, wer Roger Kusch ist.

Sole: Roger Kusch kann sich durch die Bezirkswahlen 2009, durchaus im Bewusstsein der Menschen halten, zumal es keine 5 %- Hürden gibt. Die Hamburger wussten bei 2004 auch noch wer Ronald Schill war.
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Sole (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 14:26 Uhr:   

Ich glaube nicht, dass irgendwer 2012 noch weiß, wen er bei einer vollkommen untergeordneten Wahl 2009 gewählt hat.
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Florian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 16:28 Uhr:   

Google:
"Roger Kusch": 64.000 Einträge.
"Ronald Schill": 60.000 Einträge.

Ist zumindest mal ein Indiz, zur Relevanz des Herrn Kusch.
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P Fenech (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 17:12 Uhr:   

Der Erfolg Kuschs hängt vor allem davon ab,
ob er von der Springerpresse unterstützt wird.
Diese, insbes. die Bildzeitung hat ja Schill erst hoffähig gemacht, und sich ziemlich blamiert, als sich Schill als unfähig herausstellte.
Ob sie dass nochmal riskiert, ist fraglich.

Schill wurde zudem benötigt, um Rotgrün abzusägen, da es Schwarzgelb allein in HH nicht schaffen konnte.Jetzt ist die Situation anders ,
Beust regiert allein und setzt die rechtspopulistischen Forderungen Schills auch ohne ihn durch.
Die Bild-Schmierer brauchen daher eigentlich keine Kusch-Partei
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Sole (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 21:08 Uhr:   

gerade das rechtsaußenklientel will von Umsetzung durch die CDU nichts sehen und wissen.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 21:37 Uhr:   

Denkt Ihr, dass Roger Kusch mit seiner neuen Partei in die nächste Bürgerschaftswahl einziehen wird? Wie lange wird er, Eurer Meinung nach, eine wichtige Rolle in Hamburg spielen?
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Sole (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 21:51 Uhr:   

Das ist von heute aus noch gar nicht abzusehen. Erst mal muss er bis zur nächsten Wahl im Gedächtnis bleiben und eine schlagkräftige Truppe aufbauen.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Mai 2006 - 22:13 Uhr:   

Ich habe 1 von 10 Namen in Erfahrung gebracht. Der Geschäftsführer soll das CDU-Mitglied Guy Seidel werden. Die Parteigründung ist laut www.spiegel.de schon jetzt erfolgt, da Dirk Nockemann und Norbert Frühauf, in der nächsten Woche, selbst eine Partei gründen wollen. Der erste Termin ist medienwirksamer.
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Sole (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Mai 2006 - 08:54 Uhr:   

Auch zwei nicht ganz fremde Namen.
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der_republikaner
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Mai 2006 - 21:35 Uhr:   

Es gibt genug parteien mit ähnlichen zielen. warum immer neue gründen? Er hätte ja ein DSU-Verband gründen können.

Ich denke hier gibts nur eine "Sonstige" mehr, sonst nichts.

Viele die Kusch´s Forderungen beführworten werden wohl eher versuchen diese in der cdu durchzusetzen, das ist weniger riskant.

Und P Fenech hat recht. Die Bild regiert. Wenn die Bild will das CDU/FDP gewinnt hat das großen einfluss auf die wähler, vorallem die mit geringer bildung. Es kommt also auch darauf an wie medienwirksam kusch fortfährt. Und ob jemand die "Rechtsradikal-keule" rausholt lässt sich auch nicht sagen...
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P Fenech (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 13:50 Uhr:   

"da Dirk Nockemann und Norbert Frühauf, in der nächsten Woche, selbst eine Partei gründen wollen. Der erste Termin ist medienwirksamer"

Wird in HH wohl langsam zum Hobby, mal eben eine Partei zu gründen, wenn man grade nichts besseres zu tun hat,
bzw. als ABM oder Ich-AG für gescheiterte Pseudo-Politiker.
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MMA (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 14:31 Uhr:   

"Die Parteigründung ist laut www.spiegel.de schon jetzt erfolgt, da Dirk Nockemann und Norbert Frühauf, in der nächsten Woche, selbst eine Partei gründen wollen. Der erste Termin ist medienwirksamer."

Mal polemisch gefragt:
Hat eigentlich die auffällige Konzentration von konservativ-populistischen Parteigründung(sversuch)en in Hamburg was damit zu tun, dass dort tonangebende Medien zu Hause sind, die jede Neugründung einer örtlichen Wirtshauspartei zum Ausgangspunkt einer Umwälzung des bundesdeutschen Parteienspektrums hochzuschreiben versuchen?
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 15:05 Uhr:   

@MMA:
Solche Hochschreibeversuche habe ich eigentlich nicht mitbekommen.

Ich sehe da andere Gründe - denn ähnliche Effekte beobachte ich hier vor Ort, und da ist die Medienlandschaft eher dürftig.

Ich sehe zwei Faktoren: Die jahrzehntelange politische Dominanz der Linken mit immer stärker werdendem Filz incl. Inkompetenz - und umgekehrt eine CDU, der keiner mehr zutraut, einen Machtwechsel zu schaffen.

Da sitzen dann immer mehr frustrierte Leute an irgendwelchen Stammtischen (oder an Bistrotischen, das ist soziologisch breit gestreut), die sich eine Änderung wünschen, aber keinen sehen, der sie bewirken könnte.

Auf diesem Nährboden sind Stattpartei und Schill gewachsen - aber für die neuen Gründungsversuche wirds nicht mehr reichen, weil die Rahmenbedingungen nicht mehr da sind, d.h. die CDU hat inzwischen einen Machtwechsel geschafft.
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Görd (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 15:20 Uhr:   

Die Gründung von solch obskuren Parteien ist kein Phänomen von Bundesländern mit langer "politische Dominanz der Linken" sondern können genau so gut in Unionshochburgen entstehen. Man muss sich nur anschauen, wo DVU, REP, NPD & Co herkommen, große Erfolge feierten bzw. wieder ins Blickfeld rückten.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 16:21 Uhr:   

@Görd:
Ich sehe einen großen Unterschied zwischen diesen FWG-ähnlichen Populismus-/Protest-Parteien und den von Dir genannten Rechtsaußen-Parteien.

Bei der Wählerschaft mögen auch letztere immer wieder mal Protest einfangen - aber die Macher selber sind ganz andere Typen.

Die Populisten sind auch nicht unbedingt Unionsnah oder rechts davon, sondern decken auch Traditions-SPD-ler gut ab (siehe z. B. auch AfB in Bremen). Die repräsentieren eher den Reflex des "Kleinen Mannes" gegen "die da oben", vor allem wenn es um Filz/Selbstbedienung oder linke Modethemen geht, die einen SPD-stammwählenden Studienrat begeistern, einen bisher-SPD-stammwählenden Arbeiter aber ärgern.
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PNK (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 17:11 Uhr:   

@Ralf Arnemann:
Fast volle Zustimmung, was die Mechanismen der Protestparteien betrifft, jedoch bin ich der Meinung dass das mit sich als "links" titulierenden Parteien genausogut funktioniert, gerade da ja enttäuschte Alt-Linke abgeholt werden, z.B. Lafontaine und die WASG. Interessanterweise scheinen die ja genau solche selbstzerstörerischen Tendenzen zu haben, wie Seinerzeit Schill, Statt oder die Person Möllemann, vielleicht weil Protest irgendwann doch nicht mehr ausreicht, wenn man etwas verändern will.
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görd
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 21:01 Uhr:   

Es gibt ja noch solche Splitterparteien wie die FDP in Sachsen, die kommen eben hoch, wenn die CDU unbeliebt wird. Ich finde sobald eine große Volkspartei ihre Wähler zu sehr verschreckt hat, dann können andere Parteien, die bis dato in dem Bundesland nicht aufgefallen sind, Chancen haben. Ich sehe aber nicht, warum dies nur bei SPD-Wählern der Fall sein soll. Das beste Beispiel ist ja Sachsen, CDU immer absolute Mehrheit und im Landtag drei Parteien, dann schwächelt die CDU und drei neue Fraktionen sind im Landtag. Hätte mich nicht gewundert, wenn's vielleicht auch noch die DSU geschafft hätte.

In einem eher unionslastigen Land können eben die Rechtsaußenparteien den Protest besser auffangen, weil offenbar die Bevölkerung konservativer bzw. weiter rechts ist und sich dort mehr potenzielle Wähler befinden. Das Aufkommen von Protestparteien welcher Richtung auch immer, kann sowohl in Bundesländern mit langer "politische Dominanz der Linken" aber auch Rechten passieren. Ich sehe da keinerlei Gesetzmäßigkeit, warum dies nur nach langer SPD-Herrschaft so sein sollte.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 05. Mai 2006 - 21:15 Uhr:   

Protestparteien kommen bei niedrigen Wahlbeteiligungen am besten weg. Es gibt sowohl eine Unmut über "die Politiker" und es ist zugleich einfacher, 5 % der abgegebenen Stimmen zu erreichen.

Für Hamburg stellt sich mir außerdem noch eine andere Frage, die mit dem gleichzeitigen Antreten von Populisten zusammenhängt. Werden sich Kusch und Nockemann/Frühauf gegenseitig das Wasser abgraben?
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 06. Mai 2006 - 16:26 Uhr:   

Werden sich Kusch und Nockemann/Frühauf gegenseitig das Wasser abgraben? - Eine vor allem für die Hanse- und Hafenstadt Hamburg sehr passende Frage. Momentan sind sie aber wohl noch auf der Suche nach dem Wasser. Gut möglich, dass beide Gruppen dabei im Mühlenberger Loch (oder in etwas ähnlichem) verschwinden.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Mai 2006 - 16:39 Uhr:   

Ronald Schill nahm der 2001, besonders der CDU, viele Stimmen ab. Kommt Roger Kusch der SPD und der GAL, für 2008, gerade recht?
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Wirklichdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 09. Mai 2006 - 13:16 Uhr:   

Blödsinn. Schill nahm der CDU überhaupt keine Stimmen ab. Die Schillwähler kamen hauptsächlich von der SPD und aus der Gruppe der Nichtwähler.
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Wirklichstdenker PNK (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 09. Mai 2006 - 15:19 Uhr:   

Zur Klärung: zwischen 1,8 und 5,4 Prozentpunkten verloren haben damals:
CDU, GAL/Grüne, DVU, Rep und Statt. Schill kam von 0 auf 19,4, nennnswert gewonnen hat damals nur die FDP (+1,6%), die SPD blieb bei 36,5 (+0,3%). Die Wahlbeteiligung stieg (!) von 68,7 auf 71%.
Vor allem scheint damit Schill neben den Nichtwählern die wähler der anderen deutlich rechts der Mitte angesiedelten Protestparteien angezogen-regelrecht eingesammelt- zu haben: DVU, Rep und Statt kamen 1997 zusammen auf 87565 Stimmen, 2001 nur noch auf 10115. Alleine die Reps fielen von über 15.000 auf unglaubliche 566! Wer will jetzt sagen, dass dieses nicht in Zusammenhang mit dem Antreten der Schill-Partei stand?! Gut. Das Ding war jetzt aber, dass alle drei Parteien mehr oder weniger knapp unter 5% blieben (da bin ich mir bzgl. der DVU gerade nicht sicher, eine Quelle spricht von 4,9%, die andere von 5,0; zudem hab ich im Hinterkopf, dass Hamburg eine 4%-Hürde hat- oder war das Bremen?-egal, die Tendenz bleibt), Schill das jetzt aber in Sitze umwandelte. Er bediente ich also weder bei der SPD noch bei der CDU übermäßig.
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Tim Spier
Veröffentlicht am Dienstag, 09. Mai 2006 - 15:24 Uhr:   

Hier sind die Ergebnisse der Wählerstromanalyse für die Schill-Partei in Hamburg. Erste Zahl ist die "Zuwanderung" 2001, zweite Zahl ist die "Abwanderung 2004". Die Wähler Schills kamen etwa zu gleichen Teilen von der SPD, der CDU, den Sonstigen (insb. DVU) und den bisherigen Nichtwählern. Allerdings sind deutlich mehr Wähler 2004 zur CDU gewechselt. Das sind vor allem die "proletarischen" Wählerschichten, etwa in Hamburg-Wilhelmsburg, die früher immer SPD gewählt haben, aber über den "Zwischenwirt" Schill letztlich bei der CDU gelandet sind. Dies hat der CDU in der einstigen SPD-Hochburg Hamburg erstmals eine so deutliche Mehrheit beschert.

SPD 36000 11000
CDU 37000 81000
Grüne 0 2000
FDP 0 4000
Sonstige 38000 6000
Nichtwähler 31000 44000
Schill 0 18000
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PNK (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 09. Mai 2006 - 19:36 Uhr:   

@tim Spier
in prozentpunkten sieht die aussage dann wieder so aus, wie von mir beschrieben- man kann sich ja raussuchen was einem passt.
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Stefan (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 09. Mai 2006 - 20:05 Uhr:   

@PNK: Die DVU war damals tatsächlich rechnerisch (gerundet) bei 5,0%, lag aber unter exakt 5,0% (bei 4,97% soweit ich mich erinnern kann). Sie war also nicht in der Bürgerschaft vertreten (5%-Hürde), wohl aber in mehreren Bezirksversammlungen.

Auch Bremen hat eine 5%-Hürde, aber getrennt jeweils für Stadt Bremen und für Bremerhaven.
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Fragender (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2007 - 18:17 Uhr:   

Kusch plakatiert zwar fleißig vor sich hin, aber seine Versammlungen haben nicht wirklich Zulauf. Mit Pastor Rüß hat er zwar einen leidlich bekannten Namen gewinnen können, aber ansonsten ist sein Laden wohl so ziemlich eine Totgeburt. Wundern tut mich das allerdings nicht, weil Kusch niemand ist, der Menschen begeistern kann (das ist der Unterschied zu Schill). Da würde dem ZENTRUM mehr zutrauen, weil Nockemann sowohl menschlich als auch organisatorisch mehr drauf hat, aber auch der wird am Ende nicht mehr als 2% holen können. Da auch die DVU antreten will, könnten die dann drei Rechtsparteien aber zusammen genügend Stimmen erhalten, daß es für rot-grün reicht, falls die FDP (die für mich überaschend bei der letzten Umfrage bei 5% lag) nicht in die Bürgerschaft einzieht.
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Unregistrieter Gast (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 12. April 2007 - 03:41 Uhr:   

Mit Expastor Rüß hat Kusch ja eine echte Lachnummer zum Parteivize gemacht. Der tritt doch
ständig irgenwo aus und ein. Er ist ein echter
Stressfaktor. Da kann man Kusch nur gratulieren.

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