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Deutschland am Scheideweg?

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Michael Zöller
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 10:11 Uhr:   

Überall wird über Sieger und Verlierer unter den Parteien diskutiert. Verloren haben aber offenbar Deutschland und seine Wähler! Das kann doch wohl nicht wahr sein, das die deutschen Parteien offenbar mit unserem Verhältniswahlrecht nur so lange umgehen können, wie es für ein bestimmtes Lager reicht. Wenn es zu erneuten teuren Neuwahlen kommt, sollte man wohl über eine Änderung in ein Mehrheitswahlrecht nachdenken...
Ich hoffe aber, dass sich unsere Parteien zusammen reisen (auch die Linke, die sich ja gerade lustig ausruht) und kompromissbereit alle Möglichkeiten ausloten, um schnellst möglich eine Regierung zu bilden. Ich meine vor allem die beiden Volksparteien. Da ich davon ausgehe, dass es jeweils ganz viele Leute gibt, die mit Schröder bzw. Merkel Bauchschmerzen haben, müssen beide Parteien eben ihre Kandidaten zurücktreten lassen. Mir als FDP-Wähler ist es dann völlig gleich, ob eine große Koalition von Steinbrück oder Wulff geführt wird. Hauptsache die sehen zu und kriegen aus der Opposition gehörig Feuer.

Was meint Ihr?
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Mr.Matze
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 10:18 Uhr:   

die FDP besonders die Welle sollte berücksichtigen das sie über 1,1 Millionen Stimmen der Union geklaut hat.
Also nicht den dicken Maxe spielen, die FDP ist und war schon immer Machtgeil auch diesmal wird sie sich früher oder später zur Verfügung stellen.
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Michael Zöller
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 10:27 Uhr:   

Wenn Du meinst, dass es zu einer Ampel kommt, so ist das erneuten Wahlen sicherlich vorzuziehen. Um das Verhältniswahlrecht zu retten, wäre es absolut zu wünschen, dass unsere Parteien hinreichend kompromissbereit sind. Das ist deren Pflicht und wenn die FDP Reformmotor in einer Ampel wird - warum nicht?
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Fragender
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 10:58 Uhr:   

@Mr.Matze:
Seit wann gehören Stimmen einer Partei? Die Stimmen gehören den Wählern, die sie bei jeder Wahl neu verteilen. Und bei dieser Wahl gab es halt deutlich mehr Wähler, die das Angebot der FDP attraktiv fanden, als 2002. Mit Diebstahl hat das nichts zu tun.
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Mr.Matze
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 11:04 Uhr:   

@Fragender

das übliche Westerwelle Gefasel brauchst nicht zu wiederholen,es waren Unionwähler die diesmal FDP mit der Zweitstimmte gewählt haben,das ist nunmal Fakt.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 11:07 Uhr:   

@Matze:
Deine polemischen und faktenfreien Beiträge sind hier überflüssig.
Es geht in diesem Forum um eine vernünftige Diskussion von politischen Themen, nicht um blinde Propaganda und die Pflege von Vorurteilen.
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Mr.Matze
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 11:10 Uhr:   

@Ralf Arnemann

ich sage hier meine freie Meinung und wenn das Ihnen nicht passt, ist das ihre Sache!
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Nicola
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 11:12 Uhr:   

Wählerstimmen sind ein Machtinstrument, das eben nur selten, aber in regelmäßigen Abständen genutzt werden kann. Dieses Mal hat man in Deutschland halt zum Ausdruck gebracht, was schon lange gewabert hat, nämlich die Unzufriedenheit mit der Aussitzerei von Problemen auf politischer Seite und der Realitätsferne vieler Politiker in der ersten Reihe, die viel zu selten und wenn zu spät erkennen, wo der Schuh des kleinen Mannes/der kleinen Frau im alltäglichen Leben drückt. Statt dessen wurde in den vergangenen Jahrzehnten doch fast ausschießlich auf das Parteibuch, anstatt auf die Inhalte geschaut und dabei der Tatsache nicht Rechnung getragen, daß z.B. solche Indizes, wie Parteiidentifikation eindeutig sinken und die Leute eher auf konkrete Inhalte achten.

Jetzt müssen die Damen und Herren eben einmal anfangen neu zu denken, ihr bisheriges Denken in Frage stellen und neue Lösungen finden und damit auch neue Kommunikationsformen untereinander. Demokratie lebt vom gemeinsamen anpacken.

Schade, daß wohl die, die es mitbekommen sollten, hier sicherlich nicht mitlesen, oder?

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