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MMA
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 15:22 Uhr: | |
@Dave: Na gut. Galt denn die Kandidatur nicht nur für den Fall, dass es für Schwarz-Gelb reicht? Ich meine, die Union - und genauo auch die SPD - hat doch immer gesagt, man spekuliere nicht über den Fall, dass "es nicht reicht". Gelten die Kanzler-Versprechen jetzt überhaupt noch? |

Marc D. aus F.
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 15:58 Uhr: | |
@Dave: das ist wirklich schlimm und enttäuschend ... schämst Du Dich nicht? ;-) "Ich habe eine Partei gewählt die Merkel als Kanzler-Kandidatin aufgestellt hat..." |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 17:10 Uhr: | |
angie hat soeben 98,6 prozent geholt. 219 von 222 stimmen. das war wohl nichts. selbst kriegt es die cdu offenbar nicht hin sie loszuwerden. dann müssen wohl oder übel grüne oder spd dafgür sorgen... . |

jetter
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 17:22 Uhr: | |
vielleicht wollen sie Angie ja garnicht loswerden. Noch ist mit Ihr gut pockern - wie die Fraktionswahl ja gezeigt hat! |

Marc D. aus F.
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 17:29 Uhr: | |
Ja, es ist traurig. Langsam wird's Zeit, dass Gerd sein Ass aus dem Ärmel holt und ihr den politischen Todesstoß gibt. Angie nervt ... und zwar gewaltig ;-) "angie hat soeben 98,6 prozent geholt. 219 von 222 stimmen. das war wohl nichts. selbst kriegt es die cdu offenbar nicht hin sie loszuwerden. dann müssen wohl oder übel grüne oder spd dafgür sorgen... . " |

jetter
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 17:37 Uhr: | |
Ein guter Pokerspieler hat kein Ass im Ärmel ... er hofft auf die schwachen Nerven seiner Mitspieler. .. leider ist dies dies kein Spiel, nur Gerdi wills noch nicht begreifen. |

Sascha
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 17:45 Uhr: | |
Kommen wir doch mal auf die ursprüngliche Frage zurück. Welche CDU/CSU-Fraktion hat denn gewählt? Es steht doch noch gar nicht fest, wer letztendlich drin seid wird. Nachdem 222 Abgeordnete abgestimmt haben, gehe ich davon aus das z.B. Cajus Julius Caesar (der heißt wirklich so) dabei war, obwohl er mit 99%-Sicherheit nicht im Bundestag sein wird, siehe Berechnungen von wahlrecht.de . ISt doch schon seltsam, dann so eine Wahl durchzuführen und ein Ergebnis zu benennen. |

MMA
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 17:50 Uhr: | |
@Sascha Wer sollte denn dagegen klagen? Und nachdem die CDU/CSU ja nicht die einzige Fraktion ist, die das so macht, wird da wohl auch wenig politischer Protest aus anderen Fraktionen kommen. Andererseits ist es auch wohl auch nicht so eindeutig unzulässig, Mandatsveränderungen kann es schließlich immer geben. |

Dave
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 18:14 Uhr: | |
Naja, wenn Schröder darauf gehofft hat, dass Merkel aus den eigenen Reihen heraus zerfleischt wird, hat er sich auf jedenfall geirrt. Gruß, Dave |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 18:44 Uhr: | |
@jetter: nur komisch, dass Schröder dann trotzdem immer gewinnt. Vielleicht ist er ja doch mehr als nur ein guter Pokerspieler.... . Im Übrigen hat die männliche Ulla Schmidt - Pofalla vorhin gesagt, dass die neue Unionsfraktion gewählt hat und die Ausgeschiedenen nur zur Verabschiedung mit anwesend waren. |

Sascha
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 18:47 Uhr: | |
@MMA Ich habe ja auch nichts dagegen. Ich würde nur gerne wissen, nach welchen Kriterien, die Leute an der Abstimmung teilnehmen durften. |

MMA
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 18:50 Uhr: | |
Eine weiterer Aspekt ist doch auch, was die Amtszeit von Merkel als Fraktionschefin denn überhaupt für eine Dauer haben soll. Sie strebt doch wohl ein anderes Amt an, oder etwa doch nicht mehr? |

Dave
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 19:05 Uhr: | |
> Eine weiterer Aspekt ist doch auch, was die Amtszeit von Merkel als > Fraktionschefin denn überhaupt für eine Dauer haben soll Ich würde diese Wahl wiegesagt auch eher so deuten, dass sie symbolischen Charakter haben soll. |

Robert Z.
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 19:59 Uhr: | |
"Naja, wenn Schröder darauf gehofft hat, dass Merkel aus den eigenen Reihen heraus zerfleischt wird, hat er sich auf jedenfall geirrt." Sein Auftritt in der Berliner Runde am Sonntag war kontraproduktiv. Damit hat er die Union zusammengeschweißt. |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 20:25 Uhr: | |
das war überhaupt nicht kontaproduktiv. im gegenteil: wäre schröder nicht so aufgetreten wie er aufgetreten ist und hätte er an dem abend seinen machtanspruch nicht so deutlich unterstrichen würde es jetzt keine diskussionen geben. denn ohne diesen auftritt schröder hätten wir eine andere situatiuon: die union wäre stärkste partei und die spd hätte die wahl knapp verloren und wäre juniorpartner unter merkel. aber nach schröder auftritt ist das rennen absolut offen. |

Dave
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 20:36 Uhr: | |
>> die union wäre stärkste partei und die spd hätte die wahl knapp >> verloren und wäre juniorpartner unter merkel >> aber nach schröder auftritt ist das rennen absolut offen. Stimmt schon, dumm war es so gesehen nicht. Aber dazu kann es nach wie vor noch kommen. Die SPD sucht sich dann jemand anderen und Schröder hat sein Gesicht total verloren und ist politisch tot. Aber naja, vielleicht will er ja auch auf "Rot-schwarz ohne Merkel und ohne Schröder" hinaus, nach dem Motto: "Wenn ich schon untergehe, nehme ich die Merkel mit"...? |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 20:48 Uhr: | |
egal was am ende steht. es war auf jeden fall klüger, als sich gleich von anfang an auf die rolle als juniorpartner zu begnügen. |

Dave
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 20:52 Uhr: | |
Naja, mag sein, aber die Art und Weise, WIE er das gemacht, war auf jeden Fall nicht unbedingt sehr glücklich angefangen. Es wäre sicherlich auch möglich gewesen, das den Leuten klarzumachen, ohne die Presse zu beleidigen und alle anwesenden Personen inklusive der (Ex-)Koalitionspartner als Vollidioten hinzustellen. Gruß, Dave |

Robert Z.
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 20:52 Uhr: | |
"wäre schröder nicht so aufgetreten wie er aufgetreten ist und hätte er an dem abend seinen machtanspruch nicht so deutlich unterstrichen würde es jetzt keine diskussionen geben." Diesen Anspruch anzumelden ist völlig ok, aber die Form war überzogen. Besonders der direkte Angriff auf Merkel war m.E. taktisch unklug, denn er hat die Union gezwungen, sich hinter Merkel zu stellen. Sonst hätte es möglicherweise schon heute bei ihrer Wiederwahl zur Fraktionsvorsitzenden geklatscht. |