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pouy
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 11:37 Uhr: | |
Richtig spannend wird es, wenn die FDP unter 5 % fällt - was im Moment bei der Wahrscheinlichkeit von großer Koalition im Bewußtsein der Wähler gar nicht mehr so unwahrscheinlich ist... Dann gibt es nur eine Alternative (rot-rot-grün als ausgeschlossen betrachtend) zur Großen Koalition: schwarz-grün... |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 11:41 Uhr: | |
Da ist aber ziemlich alles unwahrscheinlich an dieser Variante: Die Wahrscheinlichkeit, daß ausgerechnet die FDP diesmal unter 5% fällt, ist minimal. Sie hat bei allen letzten Wahlen eine recht stabile Wählerbasis gehabt und kann auf deutliche Splittingeffekte rechnen. Dann ist rot/rot/grün natürlich nicht ausgeschlossen, sondern generell eine Option. Und bevor die CDU schwarz-grün macht, macht sie natürlich eher die große Koalition. Vor allem aber: Wenn die FDP rausfällt, dann wäre das ziemlich die einzige Möglichkeit (dann aber sehr wahrscheinlich), das rot/grün noch eine eigenständige Mehrheit behält. |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 13:07 Uhr: | |
westerwelle hat vor einiger zeit gesagt, wenn er diesmal nicht in regierungsverwantwortung kommt, tritt er zurück. ich bin nicht der meinung, dass er lieber zurücktritt, statt in eine ampel zu gehen. ich sehe bei der fdp da insgesamt keine probleme. denn so flexibel wie sie programmatisch ist, so flexibel wird sie nach der wahl auch in hinsicht auf mögliche koalitionen sein. wieso halten sie es für so unwahrscheinlich, herr arnemann, dass die cdu kein schwarz-grün will: wirtschaftspolitisch sind die beiden parteien doch gar nicht soweit voneinander? |

Lars Tietjen
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 13:14 Uhr: | |
@ A.Schmidt Das Problem für die FDP ist, dass sie den Splittingeffekt braucht. Dieser wird gefärdet, wenn die Leute glauben, dass die FDP eine Ampel machen könnte. Dann werden potentielle CDU-Wähler bei der CDU bleiben. Gleichzeitig muss die FDP den Wähler einreden, dass Rot-Rot-Grün möglich ist. Denn sonst würden die Wähler eher die Union in einer Großen Koalition stärken wollen als die FDP in der Opposition. Die SPD wird wenig Interesse an einer Ampel haben. Problem Bundesratsmehrheit bleibt und man wird zwischen Grünen und FDP zerrieben. Die Erfahrungen aus den beiden Länderampeln waren für die SPD nicht wirklich schön. Da wird die SPD doch lieber eine Große Koalition machen. |

Schorsch
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 13:20 Uhr: | |
@ A. Schmidt: Weltanschaulich trennen Union und die Grünen bereits Welten, da gibt es auf praktisch keinem bedeutsamen Politikfeld Übereinstimmungen. Man sollte insbesondere nicht die Bemerkungen von Oswald Metzger - der sich seine Brötchen als INSM-Render, also Wirtschaftslobbyist, verdient - pars pro toto für die Grünen nehmen, wie das leider häufig geschieht. Die ganzen schwarz-grünen Gedankenspiele sind Kopfgeburten einiger Journalisten, die ein wenig in der Gerüchteküche mitrühren möchten. Mit der politischen Realität hat das hingegen nichts zu tun. Die "Ampel" ist ähnlich zu sehen; das ist auf Länderebene zweimal unter erheblich günstigeren Rahmenbedingungen ausprobiert worden (Bremen und Brandenburg) und hat sich schon dort nicht als tragfähig erwiesen. |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 13:20 Uhr: | |
gerade was den bundesrat angeht muss die spd ein interesse an einer ampel haben. denn die schwarz-gelb regierten länder müssten sich von nun an im bundesrat enthalten. |

Schorsch
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 13:22 Uhr: | |
"denn die schwarz-gelb regierten länder müssten sich von nun an im bundesrat enthalten." Was bei zustimmungspflichtigen Gesetzen dann wie ein "Nein" zählt. Auch nicht so das Wahre. |

Tim Spier
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 13:30 Uhr: | |
Zum Einzug der FDP: Ich denke, dass sie es wohl schaffen wird, allerdings haben die Liberalen natürlich - wie die anderen beiden kleineren Parteien mit Einzugschancen - mit der Zuspitzung auf die Alternative Schröder / Merkel zu kämpfen, die alle drei Parteien einen Teil ihrer Wähler im Wahlendspurt nimmt. Das war ja auch ein Grund für die "Kanzlerkandidatur" Westerwelles im letzten Wahlkampf - auch wenn das gründlich missglückt ist. Und von den drei kleineren Parteien sehe ich die FDP schon am schwächsten. Sie hat die geringste Stammwählerschaft und zur Zeit wohl auch keine besonders herausragenden Kandidaten. Wenn eine der drei Parteien an der Hürde scheitern sollte, dann wohl am ehesten die Liberalen. Zur Option Schwarz-Grün im (unwahrscheinlichen) Falle eines Nichteinzugs der FDP: Ich denke, dass zwar nicht mehr so prinzipielle Unterschiede zwischen den beiden Parteien bestehen, wie es einst der Fall war. Ich würde da auch die Wirtschaftspolitik anführen, die der liberale Flügel der Grünen und ein großer Teil der CDU propagiert. Oder einige wertkonservativ-christliche Grundfragen, wie etwa in Gentechnik, Umweltschutz und Familienpolitik. Die aktuellen Wahlprogramme arbeiten sich aber derart aneinander ab, dass da wohl für diese Legislaturperiode kaum eine Einigung zu erwarten ist. Und vermutlich ist auch erst mal ein Versuchsballon in den Ländern notwendig, um zu testen, wie sich eine solche Konstellation auf die Wählerschaft auswirkt. Vermutlich hätten die Grünen-Wähler mit solch einer Koalition die größeren Probleme, ich habe da so eine Umfrage im Kopf, kann aber nicht mehr sagen, wann und von wem die erhoben wurde. |

Sorsch
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 13:56 Uhr: | |
@ Tim Spier: "Ich denke, dass zwar nicht mehr so prinzipielle Unterschiede zwischen den beiden Parteien bestehen, wie es einst der Fall war. Ich würde da auch die Wirtschaftspolitik anführen, die der liberale Flügel der Grünen und ein großer Teil der CDU propagiert. Oder einige wertkonservativ-christliche Grundfragen, wie etwa in Gentechnik, Umweltschutz und Familienpolitik." Das hört und liest man so oder so ähnlich alle paar Monate mal. Es hilft aber trotz allem nicht, einzelne Schlagworte in den Raum zu werfen und dann Übereinstimmungen zu behaupten, die in Wirklichkeit gar nicht da sind. Wirtschaftspolitik: siehe den Kommentar zu Oswald Metzger Gentechnik: Hier tritt die CDU sogar überwiegend für eine Lockerung der derzeitigen Regelungen ein, die Grünen wollen daran festhalten. Es ist richtig, daß auch eine starke Gruppe in der Union strenge oder noch strengere Regeln sehen will, aber das ist innerparteilich nicht mehrheitsfähig. Umweltschutz: Hier gibt es praktisch keine Gemeinsamkeiten. Ja, die Umwelt muß geschützt werden, aber wie das passieren soll, da differieren die Haltungen deutlich (z. B. wenn es um die künftige Energieerzeugung oder die Verkehrspolitik geht). Familienpolitik: Dazu sage ich nur das Wort "Homo-Ehe". |

Martin_D
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 14:22 Uhr: | |
Ich denke, FDP, Grüne und Linkspartei kommen sicher in den Bundestag, aber alle drei werden unter der Zuspitzung zwischen Rot und Schwarz leiden und zwischen 6% und 7,5% landen. Die Grünen werden, wenn überhaupt, nur ein paar Zehntel Prozent stärker sein als die FDP. Deshalb ist es so, dass es ausgeschlossen ist, dass Schwarz-Gelb keine Mehrheit und Schwarz-Grün eine ausreichende Mehrheit haben wird. Den mit 2 oder 3 Stimmen Mehrheit kann man das sicher nicht durchziehen. Abgesehen davon stimme ich auch den Argumenten von Tim Spier zu. |

Tim Spier
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 17:43 Uhr: | |
@Schorsch: Klar, die Übereinstimmung sind nur punktuell. Ich sage ja auch nicht, dass schwarz-grün dieses Mal eine Option ist. Aber das es früher oder später eine Option werden wird, denke ich schon. Ein kurzer Blick nach Österreich kann da vielleicht weiterhelfen. Dort wird schon seit Jahren diese Option diskutiert. Ich habe mal mit dem Grünen-Chef van der Bellen gesprochen und ihn gefragt, ob dieses - von ihm sehr gepushte Modell - nicht die Wählerschaft der Grünen zu sehr enttäuschen würde. Da hat er nur lapidar geantwortet: Die Grünen in Deutschland haben nach den Kosovo-Krieg doch auch ihre Wählerschaft ausgewechselt. Soll heißen: Wenn es für die politische Spitze der Grünen opportun ist, dann wird so eine Koaltion auch kommen. Und politisch-strategisch kommt den Grünen in Deutschland immer mehr die Rolle einer Scharnierpartei in der Mitte des Parteienspektrums zu. Die klassische Rolle der FDP eben. Da muss man eigentlich zu beiden Volksparteien hin offen sein. Wie gesagt, ich wage mal die These, dass wir in den nächsten Jahren zumindest den Versuch sehen werden, eine schwarz-grüne Koalition auf Landesebene zu starten. |

Andreas Schönberger
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 19:36 Uhr: | |
Ich selbst hatte mir auch schon Gedanken gemacht, was eigentlich mit der FDP los ist und kam zu Überlegungen, ob sie überhaupt über die 5 % kommt. So hat es mich gefreut, dass zu diesem Thema ein Faden eröffnet wurde. Der Wahlkampf läuft ja ziemlich an der FDP vorbei, ihre eigenen Themen werden ihr von den Anderen abgenommen ("Reformen", Steuern), auch wenn die FDP zu diesen Problemen andere Positionen vertritt und Guido Westerwelle wird weithin als politisches Leichtgewicht angesehen. Drei zentrale Probleme könnten den Liberalen nun das Rückgrat brechen: 1.) Da es keine eindeutige Wechselstimmung gibt, gibt es auch nicht übermässig viele Wähler, die zur Absicherung des Wechsels die Zweitstimme der FDP geben wollen; 2.) Die FDP liegt in allen Umfragen klar über 5 %. Gerade das könnte ihr erhebliche Probleme bereiten, da ihr die Stimmen von Leuten fehlen, die sie "zur Sicherheit" wählen, damit sie überhaupt reinkommt. 3.) Es fehlt dem Spitzenpersonal der FDP einfach an menschlicher Ausstrahlung. Das klingt jetzt komisch, aber mir geht es so: Ich würde eigentlich gerne eine liberale Partei wählen, aber diese auf stramm wirtschaftsliberal getrimmte FDP hat so überhaupt nichts menschlich anziehendes mehr an sich. Das klingt wie gesagt blöd, aber mir geht es so (subjektiver Eindruck von mir). |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2005 - 19:56 Uhr: | |
@Andreas: > Da es keine eindeutige Wechselstimmung gibt, gibt es auch nicht > übermässig viele Wähler, die zur Absicherung des Wechsels die > Zweitstimme der FDP geben wollen; Man kann darüber streiten, ob es in der Gesamtwählerschaft eine klare Wechselstimmung gibt (genau dieser Faktor wird die Wahl letztlich entscheiden). Aber es gibt einen größeren Teil der Wählerschaft, der ihn unbedingt und mit großer Emotionalität will - und das sind zu einem großen Teil Leute, die zwischen Union und FDP stehen. Es wird aus diesem Kreis eine substanzielle Zahl (einige Prozentpunkte) geben, die auf jeden Fall mit Stimmensplitting die FDP stärken wollen. Auch weil ihnen die Union nicht forsch genug in Richtung Reformen geht. Das reicht mit den FDP-Stammwählern (die in den letzten Jahren ziemlich zuverlässig waren) deutlich aus, um über 5% zu kommen. Ich sehe die FDP derzeit ziemlich kompakt: Sehr sicher über 5%, aber nicht unbedingt mit einem großen Zuwachspotential. Dem gegenüber haben PDS und vor allem Grüne deutlich mehr Schwankungsbreite: Wenn die Stimmung günstig ist, können sie deutlich besser abschneiden als die Liberalen. Aber es gibt bei beiden eine wahrnehmbare (wenn auch kleine) Gefahr, unerwartet doch unter 5% zu fallen. Es vagabundieren sehr viele Wähler zwischen den drei linken Parteien und sind unentschlossen. Da werden sich viele erst kurz vor dem Wahltag entscheiden, da kann ein letzter Patzer oder Glückstreffer von Schröder/Fischer/Lafontaine noch viel reißen. |

Pfalz
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. September 2005 - 00:29 Uhr: | |
Um noch einmal auf schwarz-grün zurückzukommen: Ich halte diese Konstellation nach dieser BTW gewiss für völlig ausgeschlossen, sehe aber auf Länderebene durchaus Chancen für ein solches Bündnis (insbesondere in Baden-Württemberg). Sollte es am 26. März 2006 -wider Erwarten- in Stuttgart für schwarz-gelb nicht reichen, würde das meiner Meinung nach nicht den sofortigen Gang in die große Koalition bedeuten. |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. September 2005 - 17:51 Uhr: | |
Wenn eine Partei unter 5% fällt, dann sind es die Grünen. Die Spekulationen um die Große Koalition schaden vor allem ihnen. Es gibt überhaupt kein taktisches Argument für linke Wähler, sie zu wählen, da eine realistische Regierungsperspektive fehlt. Wohl aber gibt es taktische Argumente für die SPD. |

Jo
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. September 2005 - 18:57 Uhr: | |
"Was, wenn die FDP unter 5% fällt?" Dann werde ich einige Flaschen Sekt leeren. |

xutl1
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. September 2005 - 19:26 Uhr: | |
"Wenn eine Partei unter 5% fällt, dann sind es die Grünen. Die Spekulationen um die Große Koalition schaden vor allem ihnen. Es gibt überhaupt kein taktisches Argument für linke Wähler, sie zu wählen, da eine realistische Regierungsperspektive fehlt. Wohl aber gibt es taktische Argumente für die SPD." Doch, das die Grünen drin bleiben und eine möglichst starke Opposition sind! Für die FDP gäbe es sonst auch kein Argument. Warum soll ein CDU-Wähler die FDP wählen? Damit die SPD stärker wird als die CDU ??? |

Fragender
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. September 2005 - 23:32 Uhr: | |
@xutl1 Wieso sollte man annehmen, daß die Grünen eine starke Opposition wären? Sie ist in wirklich relevanten Dingen (dazu gehört für mich nicht die Windkraft und das 1000-Dächer-Programm) wie z.B. den Sicherheitsgesetzen sofort eingeknickt und hat alles was Schily wollte mitgemacht. Die Grünen werden - so mein Eindruck - auf Bundesebene nicht mehr als eigenständige Kraft, sondern als symphatischeres Anhängsel der SPD angesehen. Wer auf der linken Seite eine starke Opposition haben will, der wählt Linkspartei, wer an der Regierung bleiben will wählt Schröder - gerade jetzt, wo die vage Hoffnung besteht dann wenigstens rot-schwarz statt schwarz-rot zu bekommen. Auf der bürgerlichen bis rechten Seite des Spektrums will man eigentlich überhaupt keine Opposition, sondern den Regierungswechsel (was auch die Chancen der Rechtsextremen glücklicherweise minimiert). Diejenigen, die keine große Koalition wollen werden FDP wählen, weil nur eine starke FDP - so wird es ja nun allerorten kommuniziert - den Wechsel sichert. Dabei wird zwar außer acht gelassen, daß es sich um ein Nullsummenspiel im bürgerlichen Lager handelt, aber das kann der FDP ja egal sein. Ich höre im Bekanntenkreis in letzter Zeit recht häufig: "Ich mag ja den Westerwelle nicht, aber die FDP braucht sieben bis acht Prozent, damit rot-grün weg kommt, deshalb wähle ich diesmal FDP". Wobei es allerdings auch recht kranke Leute gibt, was die Motivation der Wahlentscheidung angeht: Ein - zugegebenermaßen schon recht betagter - Freund meiner Eltern tat kund, er hasse zwar eigentlich die Sozis, werde aber erstmals in seinem Leben SPD wählen, weil eine Frau mit den großen Problemen Deutschlands ja nicht fertig werden würde, dazu bedürfe es eines gestandenen Mannsbildes. |

The Joker
| | Veröffentlicht am Sonntag, 11. September 2005 - 14:06 Uhr: | |
Falls am 18.09. die FDP bei 4,9 % liegen sollte, und die CDU bei ca. 44 %, könnte die CDU bei der Nachwahl in Dresden ihre Anhänger aufrufen, dort alle FDP zu wählen... |

Niklas
| | Veröffentlicht am Sonntag, 11. September 2005 - 14:30 Uhr: | |
@Joker: Guter Punkt! Bei der letzeten BTW wurden ca. 48.000.000 Zweitstimmen abgegeben. o,1 % entsprechen also 48.000 Stimmen. Bei 219.000 potentiellen Stimmen im WK 160 wäre im knappen Fall schon noch was zu machen. Das gilt übrigens auch für SPD und Grüne. |

Schwammkopf
| | Veröffentlicht am Sonntag, 11. September 2005 - 17:57 Uhr: | |
Dann müssen aber 25% FDP wählen und das kann ich mir nicht vorstellen. So flexibel sind Wähler nicht. Zudem würden sie es nicht verstehen - warum z.B. die CDU aufruft FDP zu wählen. Auch einen Aufruf der Linkspartei CDU zu wählen um selbiger zu schaden, ist völlig undenkbar. Schade eigendlich - ich hätte schon luszt in Dresden 1 Wahlkampf zu machen. |

philipp
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 13:41 Uhr: | |
Ganz ehrlich die FDP ist mit Abstand die blasseste Partei. Bei den letzten Oberbürgermeisterwahlen in Dresden galt es den alten CDU BM Wagner abzuwählen. Dazu haben fastalle anderen Parteien ein Bündnis für einen gemeinsamen Kanidaten von der FDP geschlossen . Er ...Ingolg Rossberg gewann dieahl seit dem ist in Dresden wenig geschehen... Ein Bild was meines Erachtens die FDp ausstrahlt |

P Fenech
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 13:51 Uhr: | |
"Wobei es allerdings auch recht kranke Leute gibt, was die Motivation der Wahlentscheidung angeht: Ein - zugegebenermaßen schon recht betagter - Freund meiner Eltern tat kund, er hasse zwar eigentlich die Sozis, werde aber erstmals in seinem Leben SPD wählen, weil eine Frau mit den großen Problemen Deutschlands ja nicht fertig werden würde, dazu bedürfe es eines gestandenen Mannsbildes" Ich denke viele konservative CSU-Männer zB in Bayern werden keine Frau als Kanzlerin wählen, gleicht sich aber dadurch aus, dass viele Frauen extra deswegen CDU wählen werden. |

Dave
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 14:59 Uhr: | |
>Ich denke viele konservative CSU-Männer zB in Bayern werden keine Frau als Kanzlerin wählen Ich würde aber mal davon ausgehen, dass diese Leute dann - bis auf wenige ausnahmen - eher FDP oder die Linken wählen würden als ins SPD-Lager zu wechseln. Gruß, Dave |

neunziger
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 15:59 Uhr: | |
Ja in Bayer gibt es diesmal mehr FDP Wähler weil die CSU Wähler sicher nicht zur SPD schwenken. Und wenn die CSU unter die 50% fällt aber alle Direktmandate bekäme und die FDP in Bayern nun auf 8 % das wäre der absolute Hit für schwarz - gelb Und in Schweinfurt / Nürnberg und Fürth auch München gibt die SPD alle Direktmandate wegen der Linken ab. So wären 48 % für die CSU mehr als 52 % für die CSU bei geringen Stimmen für die FDP meint Ihr nicht auch. |
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