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Dr. Ohnemoos
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. Juni 2005 - 18:34 Uhr: | |
Hallo, wenn wir davon ausgehen, dass die PDS diesmal im Osten sehr gut abschneidet, die SPD sehr schlecht und die CDU vielleicht auch nicht ganz so gut wie die Umfragen suggerieren, kann es dann nicht sein, dass die PDS weit mehr als 3 Direktmandate bekommt ? Viele Grüße Dr. Ohnemoos |

Sole
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. Juni 2005 - 18:46 Uhr: | |
"Weit mehr", keine Ahnung. Die Reihenfolge der Wahrscheinlichkeiten schätze ungefähr so ein 1 Berlin Pau, Lötzsch Gysi 2 Brandenburg Bisky, Kutzmutz 3 Berlin Liebich, Reinauer Thüringen Gera-Jena-SHK Ramelow 4 MV Rostock (Methling?) TH Erfurt Spieth BRB Enkelmann 5 diverse in Sachsen Saarbrücken Lafontaine Die Ungleichverteilung zwischen CDU und SPD ist problematisch. |

Nordlicht
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Juli 2005 - 11:37 Uhr: | |
Ich persönlich sehe Enkelmanns Chancen besser als die von Kutzmutz und Bisky, rein von der strukturellen Voraussetzungen... |

Tim Spier
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Juli 2005 - 12:52 Uhr: | |
Bei election.de haben wir ja die Prognosen für die Wahlkreise auf Grundlage der Streuung bei der letzten Wahl und den aktuellen bundesweiten Umfragen. Dort hat im letzten Update die Anzahl der Direktmandate für die PDS deutlich zugenommen -- fünf meine ich. Glaubt Ihr, dass die Annahme, die hinter so einer Prognose steht, nämlich dass die Struktur von Hochburgen und Diaspora-Gebieten der Parteien erhalten bleibt, sich nur der Level des Gesamttrends ändert, die jetzige Situation widerspiegelt. Ich könnte mir denken, dass es vor allem im Westen zu einem Anstieg der PDS-Ergebnisse kommt, dies aber weit hinter den Werten, die zur Erlangung von Direktmandaten notwendig sind, zurückbleibt. Insofern könnte ein Hochrechnen des guten Bundestrends auf ostdeutsche Wahlkreise ein verzerrtes Bild liefern. |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Juli 2005 - 13:30 Uhr: | |
@Tim Ja, das wird wahrscheinlich so sein, auch gibt es noch weitere, sich teilweise überlagernde Parameter, die zu beachten sind. Die Sonntagsfrage ist ja eine Zweitstimmenfrage, die Wahl des Direktkandidaten eine Personenwahl. Schon wenn nur eine neue Person als Kandidat einer der chancenreichen Parteien auftritt, sind Hochrechnungen auf Basis des alten Erst- und/oder Zweitstimmenergebnisses Makulatur, in Ostdeutschland sowieso. Allerdings wird die Beachtung des Bundes-(oder Landesteil-)trends in den meisten Fällen zum richtigen Ergebnis führen, nur bei den umkämpften Wahlkreisen ist es eher ein Ergebnis-Tipp - dazu gehört auch die Mehrzahl der momentan möglichen PDS-Wahlkreissiege. |

Sole
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Juli 2005 - 14:33 Uhr: | |
Forsa geht ja von rd 25 % in der Fläche (Ost) aus, ob mit oder ohne Berlin (oder nur Ostbezirke) ist nicht ausgeführt |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Freitag, 01. Juli 2005 - 15:45 Uhr: | |
"Forsa geht ja von rd 25 % in der Fläche (Ost) aus, ob mit oder ohne Berlin (oder nur Ostbezirke) ist nicht ausgeführt" Das wäre nicht gerade ein Zeichen von Professionalität: 2002 wurden 79,5% der gültigen Stimmen in den 10 Westländern abgegeben, 18,15% in der ehemaligen DDR und 2,35% in West-Berlin. |

Murat
| | Veröffentlicht am Sonntag, 03. Juli 2005 - 17:57 Uhr: | |
Liebich gibt Listenplatz an Chef von türkische Gemeinde Keskin ab, der in Th-Schöneberg kandidiert. Keskin trat kürzlich aus SPD aus. |
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