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Frage zu "vereinigte Linke/PDS"

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reformi
Veröffentlicht am Freitag, 10. Juni 2005 - 17:50 Uhr:   

Wenn Oskar Lafontaine für die Landesliste z.B. im Saarland antritt und die Liste bekommt dort 4 % der Stimmen, Bundesweit erreicht sie sgen wir 8 % der Stimmen und ist im Bundestag vertreten.
Wie sieht es dann mit Lafontaine aus, da die Landesliste im Saarland nicht die 5 % Hürde überwunden hat. Ist er dann trotzdem im Bundestag?
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J.A.L.
Veröffentlicht am Freitag, 10. Juni 2005 - 18:25 Uhr:   

Das lässt sich grundsätzlich nicht sagen, bei einer im Vergleich äußerst niedrigen Wahlbeteiligung im Saarland könnte es nicht reichen. Bei allen praktischen Stimmverteilungen müsste es langen.

Es scheitert auf keinen Fall an einer imginären landesbezogenen Sperrklausel. Die gibt es seit 1953 nicht mehr.
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Wilko Zicht
Veröffentlicht am Freitag, 10. Juni 2005 - 18:36 Uhr:   

4% im Saarland dürften nicht reichen, in den meisten anderen Bundesländern dagegen schon. Es gibt keine 5%-Hürde auf Landesebene. Um einen Sitz zu bekommen, muß eine Landesliste grob gesagt ca. 0,08% der Zweitstimmen bundesweit erhalten. Auf Saarland bezogen sind das knapp 6%.
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Winston Smith
Veröffentlicht am Freitag, 10. Juni 2005 - 20:15 Uhr:   

Wie im anderen Thread auch schon richtig vermutet, wird Lafontaine deshalb in NRW antreten.
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Freier Wähler
Veröffentlicht am Dienstag, 26. Juli 2005 - 15:01 Uhr:   

Oskar Kandidatur in NRW ist in jedem Fall taktisch klug. Die Linkspartei braucht im Westen ein echtes Zugpferd, um im bevölkerungsreichsten Bundesland abzusahnen. Dazu ist es wichtig, daß er zumindest in NRW auf dem Stimmzettel erscheint. Mit dem Saarland wird er ohnehin identifiziert. Als Direktkandidat in Saarbrücken sorgt er für regionale Schlagzeilen und trägt dazu bei, auch in diesem kleinen Bundesland zweistellig abzuschneiden.
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paul
Veröffentlicht am Freitag, 29. Juli 2005 - 11:23 Uhr:   

Außerdem habe ich gelesen das die WASG im Saarland derzeit
bei ca. 20% liegt und das hätte wohl so oder so gereicht.
Aber NRW macht schon mehr Sinn.

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