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Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Wahlchancen einer neuen Linkspartei » 76-100 « Zurück Weiter »

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Stephan Glutsch
Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Juli 2004 - 17:26 Uhr:   

zigzag:

Koennte eine neue Linkapartei der Union schaden. Das Waehlerreservior einer solchen Partei waere vor allem: (1) SPD-Waehler, (2) Nichtwaehler und (3) CDU-Waehler.

Bei der Reihenfolge von (1) und (2) bin ich mir nicht ganz sicher, denn viele Nichtwaehler waren ja ehemals SPD-Waehler.

Zwar waehlen viele Arbeiter die Union, der offizielle Arbeitnehmerfluegel der Union sollte aber kaum eine Rolle spielen. Viele Arbeitnehmer werden inzwischen eingesehen haben, dass der Sozialstaat gegen sie arbeitet und vieles, was gut gemeint ist (Kuendigungsschutz, Tarifkartell), nicht wirklich gut ist. Einige ehemalige SPD-Waehler haben auch die Union aus Protest gewaehlt, aber dieser Anteil ist inzwischen schon wieder abgeschmolzen, deshalb ist die Union bei den Letzten Wahlen von 50 auf 43% zurueckgefallen.

Fazit: Die union wird wegen der Linkspartei kaum absolut an Stimmen verlieren. Die Umverteilung im von Stimmen im linken Lager schadet ihr auch nicht. Durch Erhoehung der Wahlbeteiligung sinkt die Anzahl der Mandate fuer die Union, und das koennte u.U. ausschlaggebend sein, ob sie nach der Wahl allein regieren kann.
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Josef
Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Juli 2004 - 19:37 Uhr:   

@sole
Gemeinderat Stuttgart:
Zitat: "Die PDS setzte sich erfolgreich durch gegen drei andere Listen, die links von SPD und Grünen kandidiert hatten."
Also SAV und AUF sind mir klar. Meinst du mit der dritten Liste SÖS?
Die kann man nicht so eindeutig als "links von SPD und Grünen" einordnen, vielmehr ist es ein recht buntes Bündnis. Die ersten fünf Kandidaten repräsentieren recht gut das Spektrum: Stuttgart21-Gegner (1999 als "parteilos glücklich" angetreten), SozialesNetzwerk, ödp, Italiener (Lista di Pietro) und Griechen (1999: Europäisch Demokratische Liste)
Oder meinst du eine andere dritte Liste? Wen?

Regionalversammlung:
Hier ist die PDS nur knapp gescheitert. Hätten sich auch im Wahlkreis Göppingen kandidiert und da auch nur mäßig abgeschnitten, wären sie drin.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Juli 2004 - 23:55 Uhr:   

"Fazit: Die union wird wegen der Linkspartei kaum absolut an Stimmen verlieren. Die Umverteilung im von Stimmen im linken Lager schadet ihr auch nicht. Durch Erhoehung der Wahlbeteiligung sinkt die Anzahl der Mandate fuer die Union, und das koennte u.U. ausschlaggebend sein, ob sie nach der Wahl allein regieren kann."

Der erste Satz stimmt, der zweite nur bedingt. Da so eine Partei wohl kaum 5% holt, wird sie der Union wahrscheinlich auch bei den Mandaten nicht schaden sondern eher nutzen. Der Effekt dürfte aber gering sein.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2004 - 10:58 Uhr:   

> Da so eine Partei wohl kaum 5% holt, wird sie der Union
> wahrscheinlich auch bei den Mandaten nicht schaden sondern eher
> nutzen.
Korrekt.
Wobei es gar nicht so wesentlich ist, ob die neue Partei vielleicht doch mal über 5% kommt.

Entscheidend ist, daß das linke Lager bei langfristiger Etablierung einer solchen Partei noch weiter zersplittert wäre.
Im Prinzip braucht die SPD dann drei Partner, von denen jeder bei jeder Wahl Probleme mit der 5%-Hürde bekommen kann.
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Sole
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2004 - 11:29 Uhr:   

Die Etablierung einer "linken" Partei (das müsste genauer definiert sein) über mehr als eine Wahlperiode heißt entweder die Zertrümmerung der SPD oder die Marginalisierung der PDS, unabhängig davon woher die Wähler beim ursprünglichen Einzug kommen. Anders sieht es aus, wenn sie versuchen eine Art Mitte-Partei zu sein.
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Mörsberg
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2004 - 13:33 Uhr:   

> Also SAV und AUF sind mir klar. Meinst du mit der dritten Liste
> SÖS? Die kann man nicht so eindeutig als "links von SPD und Grünen"
> einordnen, vielmehr ist es ein recht buntes Bündnis.

Man erkennt doch, dass Sole den Text einer PDS-Pressemitteilung (oder internen Mitteilung) gepostet hat, das aber nicht eindeutig als Zitat gekennzeichnet hat. Es ist also nicht seine Einschätzung, sondern die der entsprechenden PDS-Gliederung. Ich vermute auch, dass die SÖS-Liste gemeint ist. Wenn die PDS die als "links von rotgrün" bezeichnet, dann ist das entweder ein Zeichen dafür, sich selbst in der örtlichen Politik nicht gut auszukennen (wofür auch die Tatsache spräche, SPD und Grüne ausgerechnet in Stuttgart in einen Topf zu werfen), oder es soll das eigene Ergebnis so zusätzlich verhübscht werden. Immerhin gehört SÖS wohl unbestreitbar nicht zum Bürgerblock (OT: Haben die eigentlich schon eine Präferenz für die OB-Wahl erkennen lassen?).

Das Ganze zeigt aber eines: Sollte sich auf der Linken ein gewisses Wählerpotenzial neu orientieren, dann ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass im Ernstfall mehrere "Wahlalternativen" versuchen werden, sich als das Original darzustellen.
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Sole
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2004 - 17:41 Uhr:   

Ich habe hier in der Tat einen Text gepastet (Minus das, was im Forum wie allzu starke Werbung wirken würde).

Bei vielen dieser Gruppierungen ist es ohnehin schwer, zu welchem Lager man sie zuschlagen soll - wie auch AUB in Brandenburg.

Inzwischen hat sich auch ein RL-Ableger der Dol2day-Partei PsA (Partei des sozialen Aufstiegs) gegründet.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2004 - 18:07 Uhr:   

> Partei des sozialen Aufstiegs
LOL.
War der Typo Absicht?

Die Naivlinge nennen sich doch "Partei des sozialen Ausgleichs".
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Sole
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2004 - 19:19 Uhr:   

Ahso. Nein, ich habe das wohl nur verwechselt. Eine Partei Soziale Gerechtigkeit PSG gibt es ja schon. Wobei Aufstieg und Ausgleich für viele Leute nur zwei Sichten auf dieselbe Sache sind.
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Good Entity
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2004 - 21:09 Uhr:   

@Ralf Arnemann und @Mörsberg: Es geht nicht um diejenigen, die aus politischen Gründen aus den neuen Bundesländern weggegangen sind oder deren Familien dort Probleme hatten. Auch nicht um Verzweifelte oder Aussichtslose, sondern um die 18 bis 30, teilweise bis 40jährigen, die im Westen eine bessere Lehrstelle oder einen Job gefunden haben, bei dem sie nicht für 800 Euro brutto, sondern für das Doppelte oder vielleicht sogar Zweieinhalbfache arbeiten können. Sie interessieren sich zwar "etwas" für Politik, werden sich aber niemals in der West-PDS engagieren oder sich bei irgendwelchen Veranstaltungen blicken lassen, natürlich auch bei keiner anderen Partei.
Sie wohnen heute weder in klassischen Universitätsstädten (Tübingen, Freiburg, Göttingen), da zu teuer und zu wenig Jobs, noch in anderen relativen West-PDS-Hochburgen (Ruhrgebiet, einige Stadtteile von Hamburg, etc.), weil das nicht gerade Konjunkturkerne sind, sondern dort, wo es im Westen noch Jobs und vergleichsweise niedrige Mieten gibt und wo früher nur einige handverlesene Berufsrevolutionäre die DKP gewählt haben. Und jetzt sind in einer solchen Stadt auf einmal 1,5 % oder so für die PDS.
@Sole: Doch, gerade diese haben eine hohe Bindung. In meinem Bekanntenkreis (einschließlich Arbeitsplatz) pendeln nahezu alle aus den neuen Bundesländern (und das sind nicht wenige) so im 14-Tage-Takt "nach Hause", auch wenn sie schon mehr als 5 Jahre hier im Lande sind. Die Eltern und in sehr vielen Fällen auch der persönliche Lebenspartner und inzwischen teilweise auch die Kinder sind nämlich dort und nicht im Westen. Du wirst diese Pendler allerdings kaum kennenlernen, denn sie sind natürlich erst recht nicht im Osten politisch aktiv, die kurze Freizeit zuhause muss anders genutzt werden.
@c07: Tatsächlich färbt jeder auf seine Umwelt ab, das ist immer ein zweiseitiger Prozess. Ich weiß inzwischen auch, wie man Machdeburch ausspricht, kenne den Lebenslauf von Ernst Thälmann und weiß, wer Thomas Müntzer war, bestelle Broiler am Imbissstand und mag Soljanka und kann "Viertel vor Fünf" in mehreren Varianten verstehen. Sehr interessant ist auch Deine Tabelle. Sie lässt allerdings einige Interpretationsmöglichkeiten für beide Seiten, die Du ja auch schon gesehen hast. Ich behalte meine Hypothese bei, bin aber bereit, das Ausmaß einzuschränken.
@Sole: Was hast ausgerechnet Du denn gegen ausgelernte Azubis? Ebensolchen verdanke ich einiges von den o.a. Erkenntnissen...
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Sole
Veröffentlicht am Freitag, 16. Juli 2004 - 09:39 Uhr:   

Ich habe überhaupt nichts gegen Azubis.

In Hannover ist gerade der Chef der Juso-HSG unter Getöse in die PDS eingetreten. Die PDS ist nicht die DKP, schon allein weil ihr zumindest bei gesamtdeutschen Wahlen gewisse Chancen zugesprochen werden.

Aus der Warte ist die PDS auch in der Diaspora West interessant.

Gerade hat irgendein Magazin (Spiegel, Stern, Focus) veröffentlicht, dass es im Osten riesige Mentalitätsunterschiede zwischen der Elterngeneration und den heutigen Jungen geben soll.

Man kann seine Heimatstadt und Freunde auch lieben, ohne dasselbe zu wählen wie die Eltern.

Eines unserer jungen Mitglieder ist so ein Pendler. Bis zum Ende der Lehre wohnte sie bei ihrer Tante, die für die CDU arbeitet.
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The Joker
Veröffentlicht am Freitag, 16. Juli 2004 - 16:53 Uhr:   

Die WASG hätte laut n-tv-Emnid heute bei der "Sonntagsfrage" immerhin 11 % der Stimmen. Auch wenn dies nur eine Momentaufnahme ist, lässt dies aufhorchen.
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zigzag
Veröffentlicht am Samstag, 17. Juli 2004 - 00:27 Uhr:   

Nochmal zur Frage wem die Linkspartei schaden würde.
Vielleicht hat der Parteienforscher Karl-Rudolf Korte gar nicht so unrecht, wenn er sagt, dass sie auch der CDU schaden könnte.

Dazu hier die kompleten Zahlen der von The Joker angesprochenen Emnid-Umfrage mit Linkspartei und zum Vergleich ohne:

OHNE:

CDU: 46
SPD: 25
Grün: 12
FDP: 8
PDS: 6
Rechte: 2
Sonstige: 2

MIT:

CDU: 42
SPD: 21
Grün: 12
Linkspartei: 11
FDP: 8
PDS: 5
Rechte: 1
Sonstige: 1
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zigzag
Veröffentlicht am Samstag, 17. Juli 2004 - 00:29 Uhr:   

Quelle:
n-tv Videotext Seite 487 und 488
http://www.n-tv.de/2250668.html
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Mörsberg
Veröffentlicht am Samstag, 17. Juli 2004 - 11:54 Uhr:   

Man sieht immerhin eine deutliche Tendenz, dass Grüne und FDP ungeschoren bleiben. Besserverdienende sollen ja auch eher weniger angesprochen werden. Dafür ist die Anziehungskraft bei Wählern der Rechtsaußenparteien anscheinend sehr hoch. Das deckt sich mit der Beobachtung, dass in jüngerer Zeit viele Wähler heimatlos geworden sind, weil ihnen die SPD nicht mehr autoritär (bzw. in gesellschaftlichen Fragen konservativ) genug ist - auch dank der Koalition mit den Grünen.
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Josef
Veröffentlicht am Samstag, 17. Juli 2004 - 12:13 Uhr:   

@Mörsberg (SÖS/OB):
Nein.
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Frank Schmidt
Veröffentlicht am Sonntag, 18. Juli 2004 - 11:12 Uhr:   

Die CSU schafft den Einzug in den Bundestag ja sowohl über 5%-Hürde als auch durch Direktmandate. Aber ohne diese, wäre die Verbindung zur CDU schon genug? (wäre eine Möglichkeit für PDS und Linkspartei - aber solange die es jeweils alleine schaffen, werden sie sich aus dem Weg gehen)
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Sonntag, 18. Juli 2004 - 16:06 Uhr:   

@zigzag

Die Zahlen erscheinen mir wenig realistisch, aber selbst wenn sie stimmen sollten, glaube ich nicht an eine langfristigen Schaden für die Union. Denn die Wähler, die aus Unzufriedenheit von der SPD zur Union gehen, werden sich nach 2006 ohnehin wieder umorientieren.
Ein Naivling, der z.B. die Praxisgebühr so schlimm findet und darum CDU wählt, wird nach der Wahl heftig enttäuscht: Denn bei Schwarz/Gelb wird es ganz bestimmt nicht weniger Selbstbeteiligung geben, sondern noch viel mehr.
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Good Entity
Veröffentlicht am Sonntag, 18. Juli 2004 - 19:33 Uhr:   

Klar gibt es Mentalitätsunterschiede zwischen den Generationen, und zwar überall. Das ändert nichts daran, dass jemand, der in Altötting aufwächst und dort Familie und Freunde hat, ziemlich wahrscheinlich später CSU wählt, kommt er aus Emden, wird es die SPD sein, und kommt er aus den östlichen Stadtteilen Berlins, wird es wohl die PDS sein. Das ist alles nur Statistik und überlagert sich natürlich mit anderen Einflüssen.
Dein Beispiel, @Sole, bestätigt das ja sogar: Ob Euer Neumitglied wohl bei Euch oder woanders in der PDS dabei wäre, wenn sie nicht zwischen Gera und irgendwo im Westen, sondern zwischen einem Heimatdorf bei Donauwörth und beispielsweise Ulm gependelt wäre?
Und in diesem Thread natürlich die entscheidende Frage: Wäre die "Neue Linke" für sie überhaupt in Betracht gekommen? Falls nein, warum nicht? Falls ja, warum hat sie sich doch für die PDS entschieden?
Der von Dir erwähnte Vorsitzende der Juso-Hochschulgruppe von der Uni Hannover ist zur PDS, also auch nicht zur Neuen Linken gewechselt. Lässt das nun auf fehlende Gewerkschaftsbindung bei den Studenten schließen? Offensichtlich hat er ja früher die SPD favorisiert, sonst wäre er ja schon länger in der PDS.
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Koch for Kanzler
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juli 2004 - 11:00 Uhr:   

@FrankSchmidt
Durch die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU ist die CSU in jedem Fall im Bundestag, auch wenn sie bundesweit unter 5% bleibt.

Bei der Europawahl sieht das anders aus, da sind Fraktionsgemeinschaften vor Wahlen unzulässig, deshalb muss die CSU über 5% bundesweit kommen, um ins EP einziehen zu können.
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Koch for Kanzler
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juli 2004 - 11:01 Uhr:   

Mein Traum wäre übrigens, dass die neue Linkspartei und die PDS sich gegenseitig die Stimmen wegnehmen würden und beide nicht in den Bundestag einziehen würden.
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Wilko Zicht
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juli 2004 - 11:16 Uhr:   

@KfK: Auch bei der Bundestagswahl gelten CDU und CSU als voneinander völlig unabhängige Parteien. Aber dank der Grundmandatsklausel müßte die CSU schon ins Bodenlose abstürzen, um ernsthaft in Gefahr zu geraten.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juli 2004 - 11:41 Uhr:   

@KfK:
> Durch die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU ist die CSU in jedem
> Fall im Bundestag
Die Fraktionsgemeinschaft bildet sich immer erst NACH der Wahl und ist für den Einzug der CSU völlig unerheblich.

Der Unterschied zur EP-Wahl liegt auch nicht in der Fraktionsfrage - auch dort gehören CDU und CSU ja zur selben Fraktion (EVP).
Aber dort fehlt (siehe Wilko) die Grundmandateklausel.
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c07
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juli 2004 - 13:46 Uhr:   

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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juli 2004 - 16:30 Uhr:   

@c07:
> aber in der öffentlichen Wahrnehmung könnte es u.U. trotzdem von
> Vorteil sein, kurz eine eigene Partei gewesen zu sein.
Nur dann, wenn mit der Fusion bzw. durch irgendwelche damit verknüpften Bedingungen glaubwürdig darstellen kann, nun wären alle PDS-Altlasten (SED-Vermögen, Stasi-Spitzel, ...) kein Thema mehr.
Ich bezweifele sehr, daß das möglich ist - bisher hat dieses PDS-Image alle Reform- und Korrektur-Ansätze überdauert.

> Im Prinzip haben das CDU, FDP und Grüne auch nicht viel anders
> gemacht.
Für die öffentliche Wahrnehmung war es m. E. nicht wichtig, daß CDU und FDP (und SPD) mit ihren Pendants fusioniert haben.
Bei den Grünen bleibt halt immer noch der Namensanhang, der aber in der Regel ignoriert wird. Es scheint dort auch de facto kein Stück "Bündnis 90"-Erbe überlebt zu haben.

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