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c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 00:36 Uhr: | |
Frederic: > Mit welchem Platz zieht Günther Koch in den Landtag ein? Schaut nach Position 2 aus, nachdem er ja die typischen Erststimmen eines Stimmkreiskandidaten schon eingeholt hat und nach Zweitstimmen fast überall klar auf Platz 1 oder 2 liegt. Bei Christa Naaß fehlen noch die Erststimmen, aber das sind bloß 14304. Wenn er in Nürnberg gut abschneidet, kann er die vielleicht auch noch einholen. > Lustig fand ich auch, daß infratest-dimap gestern noch groß > behauptet hat, daß die Prognose und maximal 0,5% abweicht. Haben sie das? Das schaffen sie ja nicht mal bei Bundestagswahlen, die vom Wahlsystem und der Wahlbeteiligung her viel leichter in den Griff zu bekommen sind. Aber seit sie behauptet haben, die CSU würd von den Erststimmen profitieren, glaub ich ihnen gar nichts mehr. Niklas: > www.bezirk-niederbayern.de Ich find da praktisch gar nichts zur Wahl, aber bei denen ihrer Seitenprogrammierung könnte das auch daran liegen, dass ich keinen Monopol-Browser hab. Hast du eine konkrete Seitenadresse? |

Frederic
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 00:50 Uhr: | |
Vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Ich wollte wissen, welchen Platz er schlechtestens einnehmen dürfte, um überhaupt noch in den Landtag zu kommen. >Haben sie das? Ja, das hatte der Mann am Computer (wie hieß der nochmal?) kurz vor Bekanntgabe der 18 Uhr-Prognose gesagt. |

Niklas
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 01:13 Uhr: | |
@c07: Bei www.bezirk-niederbayern.de bin ich auf folgende Seite weitergeleitet worden (mit MS-IE 6.0): http://www.bezirk-niederbayern.de/de4/index.htm |

iwiwiwm
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 01:23 Uhr: | |
@ Ralf und Thomas: > Baden-Württemberg steht vergleichbar gut dar (Arbeitlosenquote ist > sogar niedriger als in Bayern)ohne daß die dortige CDU derart > dominant wäre. >Ja, das ist schon erstaunlich. Es wurden ja gerade heute in den >Zeitungen eine Menge Gründe dafür diskutiert. >Letztlich dürfte es doch die Tatsache sein, daß die CSU eben kein >CDU-Landesverband ist, sondern eine eigene Partei. Und damit der >Heimatreflex viel stärker instrumentalisiert werden kann als es >einer Filiale einer Bundespartei je möglich sein wird. Hm, kann man so nicht sagen. In Baden-Württemberg regiert sie CDU seit 1953 ununterbrochen, stellte immer den Ministerpräsidenten seit Bestehen des Landes (Ausnahme 1952-1953: Reinhold Maier DVP) und errang auch absolute Mehrheiten. Zugegeben nicht in dem Umfang wie die CSU in Bayern. Aber in Baden- Württemberg stellte die SPD noch nie den Ministerpräsidenten. |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 01:33 Uhr: | |
Niklas: Danke. Ich hab mir diese Seite mal genauer angeschaut, und sie hat einen groben Syntaxfehler, der verhindert, dass Opera oder Mozilla die entscheidenden Links anzeigen. Die interessante Seite ist (momentan) http://netcontex.de/page.asp?pid=3200. |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 02:13 Uhr: | |
Also hier auch noch der aktuelle Stand von Niederbayern: Bezirkstag Landtag 2003 1998 2003 1998 CSU 13 11 14 12 SPD 2 5 3 5 Grn 1 - 1 1 FW 1 1 - - Rep - 1 - - ÖDP 1 - - - Das letzte Mandat der CSU wackelt ziemlich richtung SPD. Die von Grünen und ÖDP sind auch noch nicht ganz sicher. Es fehlt noch einer von 9 Stimmkreisen, aber sie schreiben nicht, welcher. Übrigens beträgt der rechnerische Anspruch der CSU nur 11,1 Mandate. Hier schlägt d'Hondt voll zu (zu Lasten von SPD und Republikanern). Falls Grüne und ÖDP noch etwas schwächer werden, bekommt sie sogar noch eines dazu (und die SPD hätte damit ihr drittes sicher). Vielleicht wär dieser Fall gar nicht so schlecht. Das gäb zusammen mit der 2/3-Mehrheit eine gute Gelegenheit, d'Hondt zu entsorgen. Die CSU kann es sich jetzt eigentlich nicht mehr leisten, mit dem Image belastet zu sein, sich derart selbst zu begünstigen. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 09:13 Uhr: | |
@Niederbayer: > Für mich hat in den CSU-Hochburgen die Zweidrittelmehrheitskampagne > wesentlich mehr gezogen als im Rest des Landes. Wahrscheinlich aber nicht in dem Sinne, daß da Wähler Angst hatten vor dieser Mehrheit, und deswegen Opposition wählten. Sondern eher so, daß in bekannt schwarzen Hochburgen die CSU-Wähler angesichts der so deutlichen Prognosen schlicht zu faul waren, zur Wahl zu gehen. |

Woody
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 11:16 Uhr: | |
@ Frederic: Wenn die SPD 41 Sitze im Parlament hat, auf dem wievielten Platz muss Günther Koch dann mindestens kommen? Aber OK, das bayerische Wahlrecht ist auch für mich Neuland und alles andere als leicht zu durchschauen. Bleibt die spannende Frage, wie es mit seiner beruflichen Karriere weitergeht. Mikrofonverbot? |

peterpan
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 11:17 Uhr: | |
der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Harald Güller und der stv. Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Johannes Strasser haben es in Schwaben nicht geschafft, über die Liste reinzukommen. |

Frederic
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 11:47 Uhr: | |
@Woody: Wenn mich nicht alles täuscht, sind diese insgesamt 41 Sitze nicht so aussagekräfitg, da es für jeden Regierungsbezirk eine eigene Liste gibt. In der Zeitung heute stand, daß die SPD in Mittelfranken Anspruch auf 7 Sitze hat. Damit wäre das wohl geklärt. |

Martin Fehndrich
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 11:56 Uhr: | |
Günther Koch hat mit 54199 Stimmen den ersten Listensitz der SPD in Mittelfranken gewonnen. http://www.landtagswahl2003.bayern.de/905/akt/zd1_905_02.html |

Bernd Schaller
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 14:24 Uhr: | |
In Oberfranken stehen der SPD 5 Sitze zur Verfügung |

Mitte-Rechts
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 15:38 Uhr: | |
Jetzt sollte auch der Bezirkstag Mittelfranken "sicher" sein. CSU 15 SPD 7 Grüne 2 FW 1 Die FDP ist Opfer von d'Hondt, die CSU profitiert. Allerdings wäre die FDP bei einer 5% Hürde auch nicht drinnen. |

Mörsberg
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 16:18 Uhr: | |
Die SPD hat aus den Möglichkeiten, die das Wahlrecht durch verstärkte Personalisierung bietet, zu wenig gemacht, vor allem im Vergleich zu den Grünen. Die haben in einigen Wahlkreisen erfolgreich auf Lokalmatadoren gesetzt. Außer Freising (Magerl) ist noch Lindau/Sonthofen (Sprinkart) zu erwähnen, der mehr Erststimmen erhielt als der SPD-Kandidat, sowie Starnberg (Paulig) mit minimalem Rückstand. Die SPD Mittelfranken hat vermutlich Stimmen verschenkt, weil Günther Koch keinen eigenen Stimmkreis hatte. Die These, FW-Stimmen würden anderswo an die FDP gehen, halte ich für sehr gewagt. Ich vermute eher, das würde sich ziemlich gleichmäßig verteilen. Bei den FW fällt auf, dass es reine "Landeier" sind. Wer in den Großstädten so schwach ist und sie geradezu vernachlässigt, hat es auch nicht verdient, in den Landtag zu kommen. Das Verhältnis Großstadtprotzente/Landprozente bei den FW dürfte bei 1:5 oder weniger liegen, selbst die CSU kommt da noch auf etwa 2:3. Eine andere Frage, die hier noch niemand gestellt hat, ist, wem eigentlich die ÖDP am meisten "schadet". Schaut man sich einige auffällige Wahlkreise (Passau-Ost, Straubing) an, so scheint das doch stark mit einer Schwächung der Grünen zu korrelieren. |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 16:30 Uhr: | |
Niederbayern ist komplett. Die SPD schafft das dritte Bezirkstagsmandat relativ klar, die CSU hat nur 12. Allerdings ist die ÖDP äußerst knapp drin. Da sind im Endergebnis noch Abweichungen möglich. Wenn die ÖDP da 300 Stimmen verliert, geht ihr Mandat an die CSU. Frederic: Deine Frage hab ich gestern überlesen: Nachdem die SPD in Mittelfranken 7 Mandate hat und davon keine Direktmandate abgehn, ist dort Platz 7 notwendig, um in den Landtag zu kommen. |

C.-J. Dickow
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 16:33 Uhr: | |
Aktueller Stand im Bezirkstag Oberbayern: CSU 56,9% 34 Sitze SPD 19,5% 11 Sitze Grüne 10,5% 6 Sitze FW 3,6% 2 Sitze FDP 3,3% 2 Sitze ödp 2,5% 1 Sitz REP 1,9% 1 Sitz BP 1,5% 1 Sitz Übrige 0,3% |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 16:38 Uhr: | |
> Die These, FW-Stimmen würden anderswo an die FDP gehen, halte ich > für sehr gewagt. So platt wäre sie auch falsch. Man kann auf jeden Fall wohl konstatieren, daß das konkurrierende Antreten letztlich beide Gruppen (und damit 6,5% der Wähler) aus dem Parlament gehalten hat - das hat die 2/3-Mehrheit für die CSU gebracht. > Ich vermute eher, das würde sich ziemlich gleichmäßig verteilen. Ganz gleichmäßig wohl nicht. Ein guter Teil durchaus auch zur CSU - aber doch weniger als im Schnitt. Und 1-2% für die FDP sind da schon drin. Was zusammen mit den 2,6% noch nicht für die 5% gereicht hätte. Aber mit 4% Potential und ohne die FW-Konkurrenz hätte die FDP wohl erfolgreich vermitteln können, daß sie es ins Parlament schaffen kann. So aber wurden doch viele Wähler abgeschreckt, weil die Ausgangslage zu schlecht war. |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 16:45 Uhr: | |
Wie Mitte-Rechts schon gesagt hat, ist Mittelfranken praktisch sicher. Die CSU hat momentan das letzte Mandat und ihr würd auch das nächste zustehn. Opfer von d'Hondt sind dort auch die Republikaner (je zu Gunsten der CSU), und nach Hare/Niemeyer würden auch noch die Freien Wähler ein zweites Mandat (von der SPD) bekommen, sowie die ÖDP nur ganz knapp gescheitert sein. Nach Sainte-Laguë wär dagegen das letzte Mandat der SPD ziemlich in Gefahr, zur CSU zu kippen (nur als Bemerkung für die, die dem Irrglauben unterliegen, Sainte-Laguë würde kleine Parteien bevorzugen). |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 17:00 Uhr: | |
C.-J. Dickow: In Oberbayern (komplett ausgezählt) hat die Bayernpartei keinen Sitz bekommen. Die FDP hat allerdings den zweiten zu Lasten der SPD geschafft. Er ist relativ knapp und könnte im Endergebnis noch an CSU oder SPD gehn (eher unwahrscheinlich). Die Bayernpartei ist hier das einzige Opfer von d'Hondt, wovon die CSU profitiert. |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 17:09 Uhr: | |
Die Volksentscheide sind ausgezählt. Keine wesentlichen Veränderungen mehr. Die ungültigen Stimmen haben leicht abgenommen, sind aber mit 6,3% bzw. 5,4% immer noch sehr viele. |

Niklas
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 17:36 Uhr: | |
@Mörsberg: "Schwächung der Grünen" würde ich das nicht nennen, weil sie dort niemals wirklich stark waren. Ich würde eher sagen, dass sich die Kandidatur wie die der FW hauptsächlich zu Lasten der CSU auswirkt. Bei der BTW Niederbayern: CSU 69,8, ÖDP 0,6; Grüne 4,1; LTW: CSU 64,9, ÖDP 4,0, Grüne 4,4. Die Grünen blieben also mehr oder weniger konstant. Gut, es gibt auch noch die 6,2 Prozent FW, die ebenfalls zu einen guten Teil der CSU zur Last fallen. Schwer zu sagen, definitv nur: Wenn die ÖDP nicht angetreten wäre, hätten die Grünen gewiss keine 8,4 % (4,0%+4,4%) bekommen, eher 5%. |

Niederbayer
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 17:44 Uhr: | |
Ich halte die These, dass die Freien Wählerstimmen zur FDP gehen würden für ziemlich falsch. Die FW stehen sowohl inhaltlich als auch personell der CSU näher als der FDP. Im übrigen freut mich, dass es in Niederbayern die ÖDP geschafft hat, in den Bezirkstag zu kommen, da ich eine konservative Umweltpartei auf regionaler Ebene durchaus für sinnvoll halte; und das auch als CSU-Anhänger. Niklas, ich komme im übrigen aus der größten Stadt des Wahlkreises, die ihm auch seinen Namen gibt. |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 18:31 Uhr: | |
Mörsberg: > Die SPD hat aus den Möglichkeiten, die das Wahlrecht durch > verstärkte Personalisierung bietet, zu wenig gemacht Was hat sie denn für Möglichkeiten? Für erfolgreiche Kommunalpolitiker ist es ja nicht sehr attraktiv, in den Landtag zu wechseln. Außerdem muss man bedenken, dass eine Personenwahl die Erfolgreichen belohnt und die Erfolglosen bestraft. Bei einer Partei, die an Sitzen verliert, werden fast nur die abgehalfterten Altpolitiker gewählt, weil die anderen einfach noch niemand kennt. Eine Personenwahl ist eben absurd, wenn die Kandidaten unbekannt sind. Dagegen kommen (insbesondere beim bayrischen System) bei einer Partei, die zulegen kann, auch mal Neue mit einer minimalen Zahl an Stimmen rein. Diesmal ist das wegen der Verkleinerung des Landtags nicht so auffällig, aber immer noch relevant. Wenn es dann auch noch die Regierungspartei ist, die zulegen kann, verstärkt sich dieser Effekt noch, weil sich bei ihr die Stimmen noch stärker auf die Regierungsmitglieder konzentrieren. Obwohl die sicheren Stimmkreiskandidaten gezielt ihre Günstlinge stützen können, indem sie für sie werben, und selber nicht nach Zweitstimmen streben, reicht teilweise eine sehr kleine Stimmenzahl für einen Sitz im Landtag. So ist in Mittelfranken Günther Babel mit 6002 Stimmen für die CSU gewählt. Das entspricht (bezogen auf die gültigen Stimmen) einem Mandatsanspruch von 0,106. Dagegen reichen Peter Hufe (SPD Mittelfranken) seine 19320 Stimmen nicht, was immerhin 0,341 Mandaten entsprechen würde. Wenn man noch Nachrücker einbezieht, die sich bis zur nächsten Wahl ja auch noch profilieren können, wird das Missverhältnis noch krasser. Ich kenn mich ja wirklich halbwegs aus in der bayrischen Politik, aber auch ich war gezwungen, eine MdL zu wählen, weil ich unter den relevanten Kandidaten niemanden sonst gefunden hab, den ich beurteilen könnte, obwohl ich mich darum bemüht hab. Ich will ja eigentlich neuen Leuten eine Chance geben, aber das Wahlsystem hindert mich daran. Wenigstens war meine Stimme relevant, weil meine Kandidatin hart an der Grenze zum Einzug steht (es fehlen 252 Stimmen, womit sie nur die durch ihren Stimmkreis vorgegebene Position halten hat können). |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 22:32 Uhr: | |
Jetzt gibts auch das vorläufige Bezirkstagsergebnis für die Oberpfalz: CSU 11 - SPD 4 - Grüne 1 - FW 1. Hier ist die ÖDP Opfer von d'Hondt (zu Gunsten der CSU). Der letzte Sitz der SPD ist relativ knapp und wackelt ein bisschen richtung CSU. Der Sitz der Grünen ist ähnlich knapp. In Schwaben verschafft d'Hondt der CSU 3 Extrasitze gegenüber Sainte-Laguë, und es könnte auch noch ein vierter sein, wenn die Freien Wähler 1000 Stimmen weniger hätten. Dafür gehn Republikaner, ÖDP und FDP leer aus. Somit ist die Verteilung: CSU 18 - SPD 4 - Grüne 2 - FW 2. Weiß wer was von Ober- und Unterfranken? In Oberfranken hab ich wenigstens die Sitzverteilung gefunden: CSU 10 - SPD 5 - Grüne 1 - FW 1. Das, was wer auf election.de gepostet hat, ist jedenfalls falsch (wohl die Landtagsergebnisse). |

c07
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. September 2003 - 23:01 Uhr: | |
Nachdem für Unterfranken keine Daten zu bekommen sind, mach ich mal eine grobe Schätzung (Gewinne und Verluste der Landtagswahl auf die Bezirkstagswahl übertragen): CSU 13 - SPD 4 - Grüne 2 - FW 1. Das Ergebnis ist sehr stabil gegen Schwankungen, so dass es mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit wirklich stimmt. Opfer von d'Hondt wären hier Republikaner und FDP, je zu Gunsten der CSU. Nach Sainte-Laguë und Hare/Niemeyer wär die ÖDP recht nah an einem Mandat, das von der SPD bzw. CSU kommen würde. Damit hat die CSU nur in den Bezirkstagen von Niederbayern und Schwaben eine 2/3-Mehrheit, eine deutliche absolute Mehrheit aber überall. |
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