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Nikolaus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 28. Juni 2016 - 23:38 Uhr: | |
Thomas Frings: Okay, akzeptiert. Wiesner führt das Beispiel von 1953 im Prinzip auch an und sagt, dass es frei ist von Negativem Stimmgewicht. http://ulrichwiesner.de/stimmgewicht/index.html#GetrennteLaender RL: "Ist aber völlig egal, weil das negative Stimmengewicht eh keinen Arsch mehr interessiert". Doch! Genau darum ging es mir! "Und wenn es wahlrecht.de wieder nicht gefällt, lassen sie sich eh nach Belieben was Neues einfallen, bis sie alles restlos zerstört haben. Da hilft nur Erschießen (oder was Vergleichbares)." Ich bin entsetzt, wie der Ton hier im Forum immer aggressiver wird und das Niveau immer weiter sinkt. Diese beiden Sätze sind ein klassisches Beispiel genau dafür. Das macht mich traurig. Mir gings darum, eine Frage sachlich zu erörtern. Das scheint hier nicht mehr möglich zu sein. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 00:01 Uhr: | |
Spätestens seit 2005 gibts auf wahlrecht.de keine Sachlichkeit mehr, sondern nur noch den Kampf um die eigenen Wahlsysteme ohne Rücksicht auf Verluste. Im Forum wird wohl völlig absichtlich die Abwesenheit von themenbezogener Sachlichkeit gefördert, um Leute wie mich kaltzustellen. Dann reduziert es sich halt darauf. Ansonsten hab ich die tote Sache inzwischen eh aufgegeben; insofern ist die Eskalation förderlich. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 14:36 Uhr: | |
@Ratinger Linke: Wenn ich einen sehe, der hier seit Jahren auf Biegen und Brechen eskaliert und andere Leute bepöbelt, obwohl er intellektuell zu anderem Verhalten fähig wäre, dann sind doch Sie das. Sie unterstellen regelmäßig Andren, die sachlich diskutieren wollen wahlweise Dummheit, Böswilligkeit oder sachfremde Erwägungen. Zudem ist Ihre Wortwahl auch nicht immer vom Feinsten. Ich habe inzwischen den Eindruck, dass sie wollen, dass wahlrecht.de den Bach heruntergeht, so wie es election.de, das auch mal ein vernünftiges Forum hatte, es aber wegen des Verhaltens einiger Forumsteilnehmer einstellen musste, ergangen ist. Den Grund für Ihr Verhalten habe ich allerdings noch nicht ergründen können. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 15:44 Uhr: | |
Dass ich bei dem Thema gezwungen bin, keinen Zweifel an meinem wirklichen Standpunkt zu lassen, liegt daran, dass ich bei wahlrecht.de im Impressum steh, mich mitschuldig gemacht hab und da wenigstens so bei Gelegenheit ein Gegengewicht setzen muss. Umso mehr, je mehr das zum einzigen relevanten Thema bei wahlrecht.de wird. Zumindest teilweise scheinen dir die Zusammenhänge ja durchaus bekannt zu sein. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 16:51 Uhr: | |
Damit ist dann ja auch klar, wer sich hinter dem Nickname verbirgt (die drei Anderen schreiben ja unter Klarnamen). Jedenfalls habe ich bei den Dreien den Eindruck, dass sie - wenn sie sich äußern - eher sachlich und produktiv daherkommen und nicht gegen andere Autoren ausfällig werden. Leider liest man von denen viel weniger, als von Ihnen. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 23:06 Uhr: | |
"Damit ist dann ja auch klar, wer sich hinter dem Nickname verbirgt" Das war mir seit Jahren klar. Auch, dass RL identisch mit den früher aktiven C07 und "ich" ist. Dass "Mitdenker", "Demokratie statt FDP" und "pro indigene bevölkerung" identisch sind, ist auch anzunehmen. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 23:40 Uhr: | |
Spätestens seit ich gleichzeitig öffentlich für Captchas und Wahltippspiele verantwortlich gemacht worden bin, war das auch kein Kunststück mehr. Zuvor hab ich eigentlich allzu offensichtliche stilistische Parallelen vermieden, aber bei wahlrecht.de hat das ja auch nicht geholfen (wobei ich denen auch schon von der Wikipedia bekannt war und die auch die IP-Adresse anschaun können). |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 23:41 Uhr: | |
"ich" sagt mir nichts, ob c07 und RL eine Person sind, bin ich mir nicht sicher, kann es aber nicht ausschließen. Dass Mitdenker mit "Demokratie statt FDP" und "pro indigene bevölkerung" glaube ich nicht wirklich. Mitdenker war zwar schräg, aber nicht so abwegig. Ich glaube eher, dass letztere beide Provonicknames von Leuten sind, die sonst vielleicht ganz vernünftig schreiben. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2016 - 23:51 Uhr: | |
"Verantwortlich gemacht" klingt so negativ. Ich habe das mit dem Captcha damals nicht gelesen und sehe es eher als Lob von Wilko für die Wiederaktivierung des Captchas (aber auch daraus kann ich nicht erkennen, dass das einer der Admins wäre, sinnvoller Weise holt man sich ja auch Hilfe von außen). Und beim Tippspiel sehe ich keinen Bezug zu Ihnen, außer dass sie da editieren (und ich auch). Den Zusammenhang zu Wikipedia sehe ich im Übrigen nicht wirklich. |

Nikolaus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 19. August 2016 - 14:13 Uhr: | |
Norddeutscher, ich schließe mich Ihrer Meinungsäußerung vom 29.6. voll an. Die Äußerung von RL direkt darüber kann ich hingegen in keinster Weise nachvollziehen. Da gehts wohl hauptsächlich um persönliche Animositäten, m.E. nicht um Sachlichkeit. Nach einigen Wochen Forums-Abstinenz aus Ärger um die Diskussion hier bin ich erstaunt, dass fast alle Beiträge des Besagten inzwischen selbstgelöscht sind. Vielleicht ist dann auch wirklich wieder eine sachliche Diskussion zu diesem Thema möglich; mich würde es sehr freuen, mich weiter darüber austauschen zu können, ohne Polemiken. Im Übrigen finde ich die Website wirklich phantastisch. Man kann viel lernen; es ist Politische Bildung in Reinkultur! Danke! |

Wechselwähler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 19. August 2016 - 18:09 Uhr: | |
Das ist doch einfach nur ein Witz. Mind 50% aller substantiellen Beiträge in diesem Forum die ich gelesen hab stammen von RL, und das trotz seiner Linksbehinderung. Kann mir vllt mal jemand erklären was das soll? Was ist der Sinn hinter diesem Schauspiel, das bisher anscheinend nur Verlierer kennt? |

Francisco Jose Grimm
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 27. August 2016 - 06:17 Uhr: | |
Mir wäre lieber eine Mehrheitswahlrecht, auf jeden Fall finde ich das neue Wahlrecht mit übertriebener Anwendung der Ausgleichsmandate eher ein Schritt rückwärts. Bei immer neuen Parteien die es über die 5% schaffen, vermisse ich eine Führungs und Verantwortungsrolle |

Nikolaus Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 29. August 2016 - 14:46 Uhr: | |
Führungs- und Verantwortungsrolle klingt mir in dem Zusammenhang eher wie ein Schritt zu einem autoritären System. Wenn immer mehr Parteien die 5% überwinden, dann ist dies der Wählerwille, und der ist zu respektieren. Wie man die Gesamtzahl der Abgeordneten senken kann, ohne dass es zu einer Verzerrung des vom Wähler gewollten Parteienproporzes kommt, ist ja hier im Thread und anderswo auf der Website ausführlich diskutiert worden. |

Jan W.
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 29. August 2016 - 15:07 Uhr: | |
@FJG/Nikolaus Ja, ich find die Formulierung mit der "Führungs- und Verantwortungsrolle" auch eher bedrohlich. Wenn eine Partei die haben will, soll sie entsprechend viele Stimmen einwerben, um alleine regieren zu können. Das Erzeugen von Mehrheiten, die gar nicht da sind, ist eher nachteilhaft. Lieber als die fixe Sperrklausel wäre mit auch der "Quadrat-Buckel" für Parteien unterhalb von 5%. Wer also mit 4% die Hürde verfehlt, würde also in der Sitzverteilung nicht genullt, sondern würde seine Stimmen nur zu 4/5 angerechnet bekommen, würde also behandelt, wie eine (4*4)/5=3,2%-Partei in einem komplett hürdenlosen System. Der Quadrat-Buckel beschert den knappen Hürdenscheiterern nur geringe Abzüge, die im 2-3%-Bereich schon deutlicher werden und bei knapp unter 1% schon zu einer Abrundung auf 0 Sitze führen. Verfassungsrechtlich ist das unproblematisch, weil es eine monotone Methode ist, deren Erfolgswert für jede Stimmenzahl >= dem Sperrklauselsystem und <= dem hürdenlosen System ist. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 29. August 2016 - 19:15 Uhr: | |
"Bei immer neuen Parteien die es über die 5% schaffen, vermisse ich eine Führungs und Verantwortungsrolle" Seit 1949 sind insgesamt nur drei Parteien neu über 5 % gekommen: BHE Grüne PDS (sofern man die PDS/Linke nicht als Ersatzorganisation der verbotenen KPD betrachtet) Zwei davon haben auf Bundesebene regiert. Die Behauptumg ist also inhaltsleer. Ich fände einen bunteren, vielfältigeren Bundestag gut. Sieht das hier jemand anders? |

cyrix
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 29. August 2016 - 19:19 Uhr: | |
Das Regieren bei mehr im Parlament vertretenen Parteien wird sicherlich nicht einfacher. Schon derzeit heißt es ja bei drei Regierungsparteien ziemlich häufig, dass es da mal wieder Krach gibt. (Zumeist CSU vs. X.) Insofern frage ich mich, wie das werden soll, wenn dann z.B. vier Parteien zusammenarbeiten sollen... |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 29. August 2016 - 21:28 Uhr: | |
Rechnerisch ist die CSU derzeit überflüssig. CDU und SPD haben 71 % der Sitze. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass es nach der nächsten Wahl keine rechnerisch mögliche Dreierkoalition geben wird - selbst wenn man alle Kombinationen mit AfD oder Linkspartei ausschließt. Dass die CDU immer mit der CSU regiert (oder beide nicht), auch wenn die CSU gar nicht zur Mehrheit gebraucht wird, hat nichts mit dem Wahlrecht zu tun. |

tg
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 30. August 2016 - 16:46 Uhr: | |
Meine ganz persönlicher Favorit für das Wahlrecht wäre ein Grabenwahlrecht, womit zum einen das Parlament vielfältig würde, zum anderen die Regierungsbildung wesentlich leichter würde als in reinen Proportionalsystemen. Für einen Bundestag mit 600 Abgeordneten z.B. so: 500 Abgeordnete werden proportional verteilt, ohne Hürde oder mit einer sehr niedrigen Hürde von höchstens 0,5%. Alle Parteien, die über 5 % kommen, qualifizieren sich für den 2. Wahlgang. Zwischen diesen Parteien wird mit IRV ein Sieger ermittelt, der nach dem Prinzip "Winner takes it all" 100 weitere Abgeordnete bekommt. |

Jan W.
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 30. August 2016 - 22:07 Uhr: | |
@tg Sprich: Griechenland mit doppelter Hausgröße und leicht anderem Modus zur Zuweisung des Bonus. Allerdings bekäme man derart klare Ergebnisse auch leichter - die stärkste Partei muss einfach nur 16% mehr Zweitstimmen holen. Und schafft sie das nicht, besteht doch immer noch die Möglichkeit, eine Koalition zu bilden. Dafür wird das Stimmenverhältnis korrekter abgebildet. |

tg
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 31. August 2016 - 10:57 Uhr: | |
Meine Idee ist schon recht ähnlich zum griechischen Wahlsystem, aber die Unterschiede sind mir wichtig: Griechenland hat mit 3 % doch eine relativ hahe Hürde. Dadurch wird es auch recht zufällig, wie viel Prozent der Stimmen man für eine absolute Mehrheit im Parlament braucht. Ich bevorzuge eine niedrigere Hürde und eine größere Vielfalt im Parlament. Die Siegprämie wird in Griechenland auch an eine Partei vergeben, die nur eine relative Mehrheit erreicht hat. Ich finde, für diese Zusatzprämie sollte eine Partei schon eine absolte Mehrheit erreicht haben (und sei es nach dem sukzessiven Ausscheiden kleinerer Parteien). Außerdem dürfte die Zeit zwischen den beiden Wahlgängen recht interessant werden. |