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Hintergrund zu Ja-Nein-Stimmen in abs...

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Martial00120
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. Juni 2016 - 11:49 Uhr:   

Kennt ihr das System wo man in Vereinen oder so mehrere gleiche Positionen wählt mit Ja/Nein-Stimmen und gewählt sind:

1) diejenigen mit mehr Ja- als Nein-Stimmen falls dieses Kriterium nicht zu viele Kandidaten erfüllen
2) sonst nach Ja-/Nein-Stimmenanteil im absteigender Reihenfolge

Ich meine, mich dunkel zu erinnen, dass das in Vereinen üblich ist. Habe ich recht?
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Martial00120
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. Juni 2016 - 11:59 Uhr:   

Könnte mir jemand ein paar Hintergrundinfos geben?
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. Juni 2016 - 12:21 Uhr:   

Zumindest in NRW wurden bei der AfD so ähnlich Parteitagsdelegierte gewählt. Gewählt war, wer mehr Ja- als Nein-Stimmen bekam. Die Reihenfolge ergab sich dann aus den Stimmenzahl, bei gleicher Stimmenzahl hatten die mit weniger Nein-Stimmen Vorrang.

Das Problem bei "Approval-Voting" ist, dass es zum taktischen Wählen einlädt. Wenn eine Gruppe eine bestimmte Liste von Namen wählt und bei allen, die nicht draufstehen, "Nein" ankreuzt, hat sie massiven Einfluss. Erst recht gibt es Probleme, wenn mehrere solcher Listen kursieren ohne dass eine die absolute Mehrheit hat und deswegen fast alle mehr Nein- als Ja-Stimmen bekommen. Vor allem deswegen wurde letztes Jahr der Landesparteitag der AfD in Siegen zum Desaster. Inzwischen wurde der Wahlmodus geändert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. Juni 2016 - 15:46 Uhr:   

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Danny
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 12. Juni 2016 - 09:15 Uhr:   

Ist der erste Verfahrensschritt nicht redundant oder macht das dann einen Unterschied wenn sich viele enthalten, so dass man eigentlich für seine Stimme drei Zustimmungsgradienten hat?
Das ist dann vllt Sinn des Verfahrens, also dass dadurch keine zu kontroversen Leute gewählt werden, weil sich die Wähler dann überlegen, ob sie mit Nein oder mit Enthaltung wählen.

So wie Martial es schreibt könnten ja auch leicht Positionen unbesetzt bleiben.

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