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Zusammenhang Umfrageergebnisse-Mandate

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LaraM
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 - 16:30 Uhr:   

Wie sind die Umfrageergebnisse, die % angeben, zu interpretieren in Bezug auf die Mandatsvergabe im Bundestag? Grund fuer die Frage ist der Fakt, dass CDU/CSU und FDP in den 2009 Wahlen zusammen weniger als 50% der Stimmen erreicht haben (also keine Mehrheit) und aber die Mehrheit dann mit Mandaten erreicht haben? Wenn ich das korrekt verstehe war das konkret durch die Ueberhangmandate moeglich, die es ja dieses Mal nicht mehr geben wird - was bedeutet das? Machen die Ausgleichsmandate die Wahl proportionaler und man kann daher auch die % aus den Umfragen direkter lesen?

Vielen Dank
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 - 16:47 Uhr:   

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LaraM
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 - 17:10 Uhr:   

Vielen Dank fuer Ihre Antwort. Versteh ich das also auch richtig, dass es wichtig ist wie viele Stimmen zu den Parteien gehen die es dann im Endeffekt nicht schaffen werden in den Bundestag zu kommen? Sprich kann man sagen ab wieviel Prozent (in den Umfragen sowie dann im Endeffekt in den Wahlen)man davon ausgehen kann, dass die Umrechnung von Stimmen in Mandaten zu einer Mehrheit fuehren kann? 48% oder sogar weniger?
Gibt es evtl Literatur zu diesem Thema?

Danke
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cyrix
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 - 17:17 Uhr:   

Es kommt eben darauf an, wie viele Stimmen aufgrund der Sperrklausel unberücksichtigt bleiben.

So erreichte 2004 die CDU in Thüringen mit einem Zweitstimmenergebnis von 43% die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag, da insgesamt über 16% der Stimmen unberücksichtigt blieben, da sie sich auf Parteien unterhalb der 5%-Hürde verteilten.

siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2004
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 - 17:24 Uhr:   

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Jan W.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 - 22:44 Uhr:   

@LaraM
Eine feste %-Schwelle im Umfrageverlauf, ab der es eine absolute Mandatsmehrheit für eine Partei (oder mehrere gibt) gibt es nur unter zwei Bedingungen:
- alle Parteien sind in allen Umfragen weit genug von der 5%-Hürde weg, es sind zum Beispiel keine Parteien zwischen 2% und 8% (ignoriert man die CSU bei der Bundestagswahl 2009, die eh von der Grundmandatsklausel profitiert, keine unrealistische Annahme)
- es gibt keine Wanderungsbewegung zwischen den Hürdenscheiterern und Hürdenmeisterern von den Umfragen bis zur Wahl, also z.B. zwischen Linken und DKP oder Union und PBC ... (so etwas ist nicht vorrausberechenbar, jede dieser Wanderungen ist so klein, dass sie in den Stichprobengrößen kaum vorkommt)
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 - 23:54 Uhr:   

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