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Negativstimmen

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Michael
Veröffentlicht am Dienstag, 24. September 2002 - 12:09 Uhr:   

Hallo,

wer kann mir bitte folgende Situation erklären:

Sowohl CDU als auch SPD müssen sich über zuviele Stimmen ärgern.
Hätte die CDU beispielsweise 50.000 Zweitstimmen weniger in Sachsen bekommen, gäbe es dort 2 Überhangmandate und insgesamt ein Mandat mehr. Das zusätzliche Mandat erhielte: Dr. Siegbert Meseck aus Brandenburg

Danke im vorraus
Michael
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ich
Veröffentlicht am Freitag, 27. September 2002 - 02:03 Uhr:   

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Hesse (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 04. Juni 2007 - 17:29 Uhr:   

Das hätte mir als Anhänger einer starken CDU und schwachen FDP aber auch nichts geholfen. Wie hätte ich als CDU-Stammwähler bei Kenntnis dessen Ziel einzig und allein die Stärkung der CDU zu Lasten aller anderen Parteien ist, denn abstimmen sollen?
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Ingo Frank (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 12. Juni 2007 - 18:05 Uhr:   

Diese Frage lässt sich ex ante, sprich vor der Wahl, nicht beantworten. Nur ex post, sprich nach der Wahl, lässt sich feststellen, welche Wahlentscheidung aus Ihrer Sicht die beste gewesen wäre - und selbst dies nicht grundsätzlich! Schließlich kann das Ergebnis auch folgendermaßen aussehen: Bei 5000 Zweitstimmen mehr in Ihrem BL hätte die CDU im BT 1 Sitz mehr und bei 5000 Zweitstimmen weniger hätte die CDU ebenfalls(!) 1 Sitz mehr im BT!

Um solche Paradoxien auszuschließen, bedarf es einer Reform des Bundeswahlgesetzes, die den verfassungsrechtlich verankerten Wahlgrundsätzen gerecht wird und umzusetzen nicht das geringste Problem darstellt, zu der Ihre heißgeliebte CDU - ebenso wie die SPD - jedoch aus Gründen der eigenen Vorteilssucht nicht ansatzweise bereit ist. Dies zeigt mit unüberbietbarer Klarheit, wessen Geistes Kind die politischen Entscheidungsträger der beiden "Volks"parteien sind (Demokratiebewusstsein: null!). Siehe hierzu mein Beitrag: Negatives Simmgewicht - Union und SPD 2009 gnadenlos abstrafen!

Sie sollten also ernsthaft darüber nachdenken, Ihrer CDU als Wähler den Rücken zu kehren und stattdessen das Zweitstimmenkreuz bei einer der kleineren Parteien zu machen (dasselbe gilt natürlich für SPD-Wähler!). In diesem Fall können Sie sicher sein, dass Sie der gewählten Partei keinen Schaden zufügen (negatives Stimmgewicht!) und mindestens im Hinblick auf die staatliche Parteienfinanzierung einen Nutzen stiften.
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Hesse (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2007 - 21:28 Uhr:   

@Ingo Frank
Ich werde einen Teufel tun und eine Partei wählen, die eine Politik vertritt, die ich nicht will. Ich will einen starken paternalistischen christlich geprägten Staat und keine Leute, die sinnvolle Überwachungsmaßnahmen ablehnen, das kann doch nur ablehnen, wer etwas zu verbergen hat.
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Philipp Wälchli
Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2007 - 22:54 Uhr:   

Zu verbergen haben alle und hat jeder Einzelne etwas. Besser gesagt: Es gibt eine ganze Menge Angelegenheiten, die niemand ausser den Betroffenen selbst etwas angehen.
Im übrigen ist niemand verpflichtet, sich dauernd rechtfertigen zu müssen, etwa warum er seine Haustüre abschliesst. Wer das angreift, beseitigt jegliche Freiheit.

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