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Wie wird bestimmt wie stark ein Bunde...

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thatsme
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 28. September 2009 - 17:59 Uhr:   

Eine Partei habe bei der Wahl in einem Bundesland 20% erreicht.

a) Spielt das Bundesergebnis der Partei eine Rolle?
b) Wie viele Kandidaten der Landesliste ziehen nun in den Bundestag?
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Senf aus Österreich
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 28. September 2009 - 18:08 Uhr:   

a) siehe b)
b) Hängt von der Stärke der Partei in allen anderen Bundesländern ab (somit vom Gesamtergebniss) - hier auf Wahlrecht.de gibt es schöne Erläuterungen zur sog. "Unterverteilung".
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thatsme
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 28. September 2009 - 18:45 Uhr:   

Das einzige, was ich dazu finde

"Die Gesamtsitzzahl einer jeden Partei wird in einem zweiten Schritt, wiederum nach Sainte-Laguë, auf der Grundlage der von ihren Landeslisten errungenen Zweitstimmenzahl im jeweiligen Bundesland auf die Landeslisten der Parteien verteilt (Unterverteilung)."

Ich verstehe allerdings immer noch nicht, wie man bestimmt, wie viele Personen der Landesliste in den Bundestag einziehen.
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Roland
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 28. September 2009 - 19:56 Uhr:   

Dann lade dir hier http://www.wahlrecht.de/news/2009/bundestagswahl-2009.htm die Excel-Datei mit den Ergebnissen. Die sagt mehr, als alle Worte.
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thatsme
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 04. Oktober 2009 - 19:03 Uhr:   

Danke für die Antwort. Zwar bin ich nicht wirklich weiter, aber man hat zumindest eine konkrete Vorlage.

1) Wie kommt man auf die jeweilige Divisor-Zahl?
2) Was bedeutet Hypothese und warum beträgt der Wert immer 0?
3) Wie komme ich jetzt - am konkreten Beispiel - darauf, dass der CDU in Rheinland-Pfalz 11 Sitze nach der Proporzverteilung zustehen?
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Wilko Zicht
Moderator
Veröffentlicht am Sonntag, 04. Oktober 2009 - 19:55 Uhr:   

1. Sie wird so festgelegt, dass bei kaufmännischer Rundung genau die erforderliche Sitzzahl verteilt wird.

2. Das Feld ist dazu da, die Auswirkungen von bestimmten Abweichungen vom tatsächlichen Ergebnis zu testen. Solange da überall 0 steht, beruhen die Berechnungen auf dem tatsächlichen Ergebnis.

3. Der CDU stehen insgesamt 173,519 Sitze zu (E2). Gerundet wären das 174 (F2). Da bei Rundung der Idealansprüche aber statt 598 Sitze 600 Sitze vcerteilt werden (F8), muss der Divisor raufgesetzt werden, z.B. auf 68184 (G1). Somit ergibt sich nur noch ein Sitzanspruch in Höhe von 173,424 (G2), gerundet 173 (H3). Diese 173 Sitze werden auf die CDU-Landeslisten unterverteilt. Rheinland-Pfalz stehen demnach 11,226 Sitze zu (E25), bzw. nach korrigiertem Divisor 11,209 (G25). Gerundet ergibt das 11 Sitze (H25).

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