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Wahlzwang mit Nichtwähleroption

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Jan
Veröffentlicht am Mittwoch, 18. September 2002 - 13:33 Uhr:   

Was haltet ihr von einer Wahlpflicht mit einer expliziter Möglichkeit seine Wahlverweigerung auf dem Wahlzettel zu markieren?
Somit bleibt dem Nichtwähler die politische Protestaussage, dafür muss er sich nicht mehr gegen den Vorwurf verteidigen, er wär wegen des Wetters oder aus Faulheit zuhause geblieben.

Wahlpflicht gibt es übrigens meines Wissens in Belgien - was dort funktioniert. Bei der Russischen Präsidentschaftswahl kann man sein Kreuz GEGEN ALLE machen - wie 9% es bei der letzten Wahl machten.

Weiß jemand, welche Sanktionen in Belgien wie oft angewendet werden, und ab wann eine russ. Wahl wiederholt werden muss?
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3247
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 16:43 Uhr:   

Bei einer Wahlpflicht gibt es immer die Möglichkeit, seine Stimme nicht abzugeben. Denn wie wollte man verhindern, dass bei geheimer Wahl ein Stimmzettel absichtlich ungültig gemacht wird?
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Eike
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 16:55 Uhr:   

Jan, man kann ja auch zur Wahl gehen und einen ungültigen Stimmzettel abgeben.
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Eric Uyttebroek
Veröffentlicht am Samstag, 09. August 2003 - 23:16 Uhr:   

wahlplicht ist sehr slecht für ne democratie! Ich stamme selber aus Belgien. Es gibt ein zü höhes potential an protestwahler? Eric
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Stefan Müller
Veröffentlicht am Mittwoch, 13. August 2003 - 00:49 Uhr:   

Ich stimme Eric zu: Wahlpflicht kann zu höherem Proteststimmenanteil führen.
Ich denke, das Wahlrecht ist aus gutem Grund ein RECHT. Wer nicht wählen will, der soll es lassen. In vielen Fällen halte ich es auch für besser, wenn gewisse Leute nicht wählen.
Allerdings hoffe ich, daß immer viele Leute sich informieren und wählen gehen und bei Bedarf halt ihren Stimmzettel ungültig machen. Eine Option "gegen alle" wär natürlich auch gerade bei Kommunalwahlen gut, wo man oft kaum Auswahl hat. Aber das sollte unabhängig von einer Wahlpflicht sein.
Aber wie gesagt, Wahlpflicht halte ich für grundsätzlich falsch.

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