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Chancen und Risiken von Wahlen

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Abiturient (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 06. Juni 2006 - 18:35 Uhr:   

Der Betreff ist eigentlich auch gleichzeitig die Frage: Was sind die Chancen und Risiken von Wahlen - in der Vergangenheit, heute und im 21. Jahrhundert?
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der_republikaner
Veröffentlicht am Dienstag, 06. Juni 2006 - 18:46 Uhr:   

Es besteht die Chance eine wahre Volksvertretung zu ernennen, die sich für die interessen der Menschen einsetz.

Durch Wahlen sind die herrscher "austauschbar" und müssen, zumindest theoretisch, immer das wohlwollen des volkes genießen.

Allerdings besteht auch die gefahr, siehe weimarer rep. das durch wahlen die "falschen" gewählt werden.

Häufig sind diejenigen die einen umbruch des systems wollen oder sich einer ständigen mehrheit nicht sicher sein können diejenigen die zwar auf den weg der wahl zu macht kommen, sie dann aber abschaffen möchten.

Zusammengefasst:

Chancen:

Volk kann Vertreter bestimmen und bei Versagen wieder abwählen.

Risiken:

Je nach Wahlsystem können Risiken auftreten die aus Minderheitn mehrheiten machen usw.

wird auf dieser seite nochmals erklärt.
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Philipp Wälchli (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Juni 2006 - 10:41 Uhr:   

Na ja, das "Wohlwollen" des Volkes müssen die Regierenden nicht geniessen, wenn schon, dann höchstens vor den nächsten Wahlen, also je nach Legislaturperiode alle 4, 5, 6 oder gar nur 7 Jahre. Faktisch aber stellt sich auch häufig die Situation ein, dass die Wahl sich auf die Auslese des geringeren Übels beschränkt.

Eine weitere Chance von Wahlen liegt übrigens darin, eine gezielte Auswahl vornehmen zu können. So zeigt sich im weltweiten Vergleich, dass es Kreise gibt, die so gut wie nie in Parlamenten vertreten sind, etwa Analphabeten. Andere Kreise, etwa Juristen, sind hingegen stark übervertreten. Würde man aus der gesamten Bevölkerung alle paar Jahre eine genügend grosse Auswahl einfach auslosen, also bspw. 1000 Personen, die dann das Parlament bilden, so sollte sich eine durchschnittlich ausgewogene Vertretung aller denkbaren Gruppen der Bevölkerung nach allen denkbaren Kriterien ergeben. In einem derartigen System wäre der Gedanke der umfassenden Repräsentation bestmöglich gegeben. Wahlen hingegen führen immer zu einer Auslese, die auch qualitative Gesichtspunkte, bspw. die Wahl der Fähigsten, der des Vertrauens Würdigsten u. dgl., und umgekehrt den Ausschluss missliebiger Personen, denen man misstraut, zulässt.
Damit bietet die Wahl einen Kompromiss zwischen der allgemeinen Repräsentation (quantitativ) und der Auslese der "Besten" (qualitativ), ohne die Nachteile und Starrheit von Systemen wie einem aristokratischen, ständischen oder berufsständisch-korporativen aufzuweisen.
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ich (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juli 2006 - 11:48 Uhr:   

Wie kann ich sicherstellen, daß der nach verobjektivierbaren Kriterien qualitativ beste Kandidat und nicht der beim Wahlvolk beliebteste gewählt wird?
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ja (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juli 2006 - 12:14 Uhr:   

Es gibt keine objektivierbaren Kriterien, zumindest keine hinreichenden, deshalb die Wahl.

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