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Losentscheid

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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Mai 2006 - 15:02 Uhr:   

Wir hatten in unserer Gemeinde (Sachsen) kürzlich die Wahl zum stellv. Bürgermeister, die in beiden Wahlgängen jeweils unentschieden ausging. Demzufolge musste das Los entscheiden. Gibt es Vorschriften, wie das zu erfolgen hat? Bei uns wurde eine Münze geworfen (da nur 2 Bewerber). Mein Chef (Bürgermeister einer anderen Gemeinde) meint, Münzwurf wäre beeinflussbar, wenn man sich damit bissel auskennt. Also es soll niemandem was unterstellt werden, aber mich würde schon interessieren, ob es diesbezügliche Regularien gibt.
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sebu
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Mai 2006 - 15:30 Uhr:   

Hängt vermutlich auch von der verwendeten Münze ab, 2€-Müzen sind z.B. verzerrt - war 'mal bei Jauch in Stern TV.
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AeD (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Mai 2006 - 15:40 Uhr:   

@sebu
Woran lag es? An der unterschiedlichen Prägung von Avers und Revers?

@DipsyDD
Vorschriften über die anzuwendenden Methoden gibt es meines Wissens nach nicht.

Bei solchen Verfahren sollte dann immer das ortsübliche Verfahren verwendet werden und, falls es so etwas nicht gibt, ein Verfahren, mit dem alle Bewerber einverstanden sind. (Das Werfen einer Münze würde ich nicht im wörtlichen Sinn als Los(en) bezeichnen, ist aber gleichwertig, von Verzerrungen abgesehen.)
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Mai 2006 - 16:18 Uhr:   

Man sollte zunächst durch eine sehr hohe Zahl von Münzwürfen Verzerrungen ausschließen, bevor man selbige verwendet. Zudem ist es mittels einer bestimmten Wurftechnik möglich, das Ergebnis zu beeinflussen. Das ist nur eine Frage des Trainings. Sogesehen, ist dieser "Losentscheid" sicherlich anfechtbar. Darüber hinaus gäbe es unverfänglichere Methoden hierzu.
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Philipp Wälchli (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Mai 2006 - 20:23 Uhr:   

Hierzulande erfolgt Losziehung in aller Regel in der Weise, dass Zettel (gestaltet ähnlich wie Wahlzettel) mit den Namen der auszulosenden Kandidaturen in ein Behältnis gegeben werden, das verschlossen und danach durchgeschüttelt wird. Die zuständige Amtsperson greift danach in das wieder geöffnete Behältnis, das von Form und Grösse her keinen Einblick auf die Zettel erlaubt, und greift einen Zettel. Wer darauf genannt ist, ist erlost.
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Christian Schmidt (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 29. Mai 2006 - 10:24 Uhr:   

In Grossbritannien kommt das bei Kommunalwahlen ja oefter vor. Gewoehnlich duerfen dann beide (bzw. alle) Kandidaten eine Spielkarten aus einem Stapel ziehen.

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