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Archiv bis 18. Juli 2006Philipp Wälchli92 18.07.06, 20:13h 
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Unterstützer (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Juli 2006 - 10:42 Uhr:   

Mein Vorschlag ist auch NICHT alle Landtagswahlen gemeinsam mit der Bundestagswahl stattfinden zu lassen. Ich wollte lediglich eine landtagswahlfreie Periode von 2 Jahren nach der Bundestagswahl.
Ich begründe das damit, dass
1. die Politiker mehr Ruhe haben Entscheidungen zu treffen und
2. die Zeithorizonte, die berücksichtigt werden, länger werden.
Eben diese Ruhe wollen Sie nicht. Damit sind die Positionen eigentlich klar.
Daher müssten Sie eigentlich ein Anhänger einer Verkürzung der Legislaturperioden sein.
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Figlio Di Pappa (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Juli 2006 - 13:58 Uhr:   

Politiker sollen eben nicht "in Ruhe", losgelöst von der Rechenschaft gegenüber dem Auftraggeber Volk regieren. Sie sind nicht bestellt, die Erfordernisse des Staates gegenüber dem Volk im Sinne einer Art Geschäftsführung der Staat GmbH durchzusetzen. Es ist dies vielmehr die Aufgabe der Exekutivorgane - wohlgemerkt im Rahmen der Vorgaben ebendieser Legislative. Die Legislative ist aber durch Wahlen rückgekoppelt mit den Interessen einer Mehrheit der Bevölkerung. Somit ist die Legislative die verbindliche Festlegung, wie die Exekutivorgane die Belange der Bevölkerung durchsetzen sollen. Der Staat ist also kein Selbstzweck, ebenso nicht die Regierung des Staates. Es ist absolut nicht wünschenswert, diese Kette dadurch zu stören, dass der Gesetzgeber narrenfreie Zeiten hat, in denen er (wem auch immer verpflichtet) entgegen den Wünschen seines Auftraggebers agieren kann.
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Philipp Wälchli (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Juli 2006 - 17:08 Uhr:   

Wenn die Wähler nicht nur auf die Wahlkampfparolen achten, sondern auf das, was in der letzten Legislatur beschlossen wurde, dann bringt es nichts, die Legislatur zu verkürzen oder zu verlängern oder sonstwie "Durchregieren" zu ermöglichen. Wenn eine Legislatur 10 Jahre dauert und gleich nach dem ersten Zusammentritt etwa meine persönliche Steuer erhöht wird, dann macht mich das sauer, auch nach zehn Jahren noch. Dann werde ich eben nach 10 Jahren gegen die Leute stimmen, die meine Steuern hinaufgeschraubt haben.
Das ganze Geplänkel um die Länge von Legislaturen, Zeitpunkt der Wahlen usw. erscheint mir eigentlich als Ablenkungsmanöver: Wenn man das ernst nimmt, wird unterstellt, dass die Wähler nicht sonderlich klug seien, ein kurzes Gedächtnis hätten und den Parteien alles abkaufen, was sie so im Wahlkampf von sich geben. Wenn sie tatsächlich so sind, dann kann man das betreffende Land nur bedauern, ein solches Volk verdient auch keine bessere Regierung. Wenn die Leute etwas schlauer sind, etwas genauer hinsehen und ein etwas längerdauerndes Erinnerungsvermögen aufweisen, dann macht es keinen grossen Unterschied, wann die Wahlen stattfinden: Sie werden richtigerweise die bisherigen Amtsinhaber an ihren Leistungen und nich an den Aussagen im Wahlkampf messen.
Im übrigen gibt es auch Beispiele von Politikern, die sehr beliebt waren und sehr gute Wahlergebnisse erzielten, obwohl oder gerade weil sie nicht einfach nur das Blaue vom Himmel herab versprachen, sondern den Leuten auch offen unbequeme Botschaften überbrachten und gegebenenfalls sagten, dass das und das sehr schmerzlich werde.
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Unterstützer (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Juli 2006 - 17:28 Uhr:   

@Philipp Wälchli
Ich stimme voll und ganz zu, dass man die bisherigen Amtsinhaber an ihren Leistungen messen soll.
Nur muss man den Amtsinhabern dann auch die Zeit geben, bis Ihre Maßnahmen Wirkung zeigen. Wenn ich vorhabe den Arbeitsmarkt liberalisieren, dann dauert es zwischen 6 Monaten und einem Jahr, bis die Gesetzte ausgearbeitet sind und dann durch das Parlament und eventuell den Bundesrat verabschiedetet wurden. Dann braucht es ein weiteres halbes Jahr bis die Arbeitsverwaltung eingespielt ist und ein weiteres Jahr, bis sich erste Erfolge zeigen.
Dann bin ich als Regierung schon längst abgewählt und wenn die Nachfolgeregierung clever ist wird sie sich den Erfolg auf ihre Fahnen schreiben.
Daher werde ich doch wenn ich clever bin nur kurzfristige Konjunkturprogramme auflegen, die innerhalb eines halben Jahres wirken. An die Strukturreformen wage ich mich dann doch lieber nicht heran, weil sie im Zweifelsfall mir mehr Schaden als nützten. Das sich die Staatsverschuldung erhöht interessiert ja heute sowieso keinen, die müssen ja die zukünftigen Generationen zurückzahlen.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 09:45 Uhr:   

@Philipp:
> Wenn man das ernst nimmt, wird unterstellt,
> dass die Wähler nicht sonderlich klug seien,
> ein kurzes Gedächtnis hätten und den Parteien
> alles abkaufen, was sie so im Wahlkampf von
> sich geben. Wenn sie tatsächlich so sind, dann
> kann man das betreffende Land nur bedauern,
> ein solches Volk verdient auch keine bessere
> Regierung.
Genau das ist wohl zumindestens in Deutschland eindeutig der Fall.
Da spürt man noch stark die Reste des Obrigkeitsstaats: Viele Bürger sehen sich nicht als aktive Beteiligte am Staat, sondern erwarten von der Regierung, daß sie für sie denkt.
Da fehlt weitgehend die Bereitschaft nicht nur zum Engagement (das kann man ja noch nachvollziehen, ist auch in anderen Ländern so), sondern auch zur Information.
Dazu kommen die sehr seicht und unkritisch berichtenden deutschen Medien.

Es wäre nicht einfach, ein ähnlich hohes Niveau zu erreichen wie z. B. in der Schweiz.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 09:56 Uhr:   

Unterstützer:
> Nur muss man den Amtsinhabern dann auch die
> Zeit geben, bis Ihre Maßnahmen Wirkung zeigen.
Aber nur, wenn die Wähler politisch so unverständig sind, daß sie die Qualität der Maßnahme selber nicht beurteilen können.

Das kann aber nicht Sinn einer Demokratie sein.
Weil es ja auch nie wirklich möglich ist, eine Wirkung konkret einer Maßnahme zuzuordnen.

Man sieht das ja recht gut an den durchaus gut verkauften Ausreden der letzten Regierung, an der Wirtschaftsmisere wären angeblich die lahmende Weltkonjunktur oder die bösen Heuschrecken / gierigen Manager schuld.

Ob im Beispiel die Arbeitslosigkeit in einiger Zeit trotz oder wegen einer Liberalisierungsmaßnahme einen höheren oder niedrigeren Stand erreicht, kann ohnehin nur ein Wähler beurteilen, der die Maßnahme verstanden hat.

Ich glaube nicht an die segensreichen Maßnahmen, die zwar zuerst Härten bringen, deren wunderbare Folgen der dumme Wähler aber irgendwann erkennen wird.
Eine gute Maßnahme zeichnet sich auch dadurch aus, daß ihre Qualität vermittelbar ist und der Wähler direkt seine Schlüsse ziehen kann.

Ich kann mich auch an keine "Reform" der letzten Jahre erinnern, bei der sich später eine vorher verborgene Qualität bewiesen hätte. Sondern es zeigte sich eigentlich immer, daß die Anfangskritik berechtigt war.
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Philipp Wälchli (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 10:28 Uhr:   

Es kann durchaus schon einmal vorkommen, dass sich kurz-, mittel- und langfristige Effekte einer Massnahme oder eines Massnahmenbündels unglücklich überlagern. Aber ob das reicht, die Forderung zu begründen, eine Regierung müsse "genug" Zeit haben, damit man ihre Erfolge auch sehen könne, bleibe dahingestellt.
In Deutschland wie in vielen andern Staaten beträgt die Wahlperiode 4 Jahre; auf Ebene der Länder beträgt sie sogar 5 Jahre. Es gibt auch Länder, in denen die Wahlperiode zumindest des Staatspräsidenten 6 oder 7 Jahre beträgt. Andere kommen mit 3 Jahren oder sogar nur mit 2 Jahren aus.
Aber einmal Hand aufs Herz: Sind die politischen Probleme in den USA so völlig andere als in Deutschland, obwohl dort alle 2 Jahre das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats gewählt wird? Hat Frankreich eine wesentlich bessere Entwicklung durchgemacht als Deutschland, weil dort die Präsidenten mit ihrer vergleichsweisen Machtfülle bisher 7 Jahre im Amt waren? Was hat der abtretende mexikanische Präsident in seinen 6 Amtsjahren weltbewegendes durchgebracht? (Der Gegenwind bei der wichtigsten Reform, dem Rechtepaket für die Indios, war ja enorm stark!)
Wieviel Zeit also muss eine Regierung haben, damit sie im gewünschten Sinne ihre Reformen auf den guten Weg bringen kann? 6 Jahre? 7 oder 8 Jahre? Oder etwa gar 10 Jahre? Im Gegensatz zu andern hier glaube ich, dass man auch in 4 Jahren etwas Rechtes anfangen kann, zumal ja schon in den Wahlkämpfen Programme vorzuliegen pflegen, wenngleich diese (verständlicherweise!) in den letzten Jahren eher blässlich aussahen.
Man braucht also bloss nach der Amtsübernahme sein Programm zu nehmen, in Gesetze und Massnahmen umzumünzen - das geht ja eben 6 Monate bis ein Jahr. Geben wir noch 6 Monate für die praktischen Umstellungen hinzu, dann bleiben immer noch 2 1/2 bis 3 Jahre, in denen die Massnahmen sich auswirken können.
Übrigens - eine Reform wie die Einführung des BGB wirkt sich bis heute aus, ein abschliessendes Urteil über jene, die es ausgearbeitet und erlassen haben, wird also vorerst nicht möglich sein.

Im übrigen, seien wir doch ein Mal ehrlich:
Woraus besteht Regierungsarbeit heute zum grössten Teil? Im Verwalten und Fortschreiben des Bestehenden. Es ist ja auch nicht so, dass jede Regierung den Staat neu gründen müsste, viele Vorgänger haben ja daran gebaut, das meiste kann man übernehmen. Ferner gehört dazu das Reagieren auf Unvorhergesehenes wie eine plötzliche Krise, ein Unwetter u. dgl. Dagegen helfen weder Programme noch Reformen. Aber daneben sollte eigentlich noch ein bisschen Kapazität für soviel geistige Anstrengung übrigbleiben, dass man sich auf die paar entscheidenden Reformen, die man wirklich vorhat und durchsetzen will, konzentrieren und diese auch umsetzen kann.
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Florian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 11:30 Uhr:   

@ Philipp und Ralf:
Zustimmung.
Den Gedanken zu Ende gedacht:
Das wahrscheinlich größte Problem in Deutschland ist der Zustand der sozialen Sicherungssysteme Und hier wieder vor allem der Rentenversicherung. Allein die implizite Verschuldung der Rentenversicherung macht (einmal grob geschätzt) 70% der gesamten (incl. impliziten) Staatsverschuldung aus.
Alles andere ist im Vergleich dazu sprichwörtlich Peanuts.

Eine nachhaltige Rentenreform wäre somit wahrscheinlich die größte Leistung, die eine Regierung erbringen könnte.
Eine abschließende Beurteilung der Wirkung dieser Leistung kann aber erst gemacht werden, wenn der letzte heutige Beitragszahler verstorben ist. Also etwa in 90 Jahren. Eine solche Legislaturperiode wird aber keiner ernsthaft fordern.

Eine Regierung kann daher der Wähler in der Tat nur daran messen, als wie sinnvoll er die Maßnahmen selbst beurteilt. D.h. den Wirkungsmechanismus der Maßnahme muss er dafür begriffen haben.

Erleichtert wird ihm diese Aufgabe durch die Medien wirklich nicht.
Beispiel: die aktuelle Gesundheitsreform.
Als intensiver Medienkonsument weiß ich zwar, welche Partei für oder gegen welchen Aspekt war.
Wie aber die Reform nun konkret gedacht ist habe ich aber bisher nur grob skizziert geschildert bekommen. Eine eigenständige Wirkungsanalyse kann ich daher kaum machen - obwohl ich das gerne machen würde.
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Unterstützer (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 12:13 Uhr:   

@ Florian
Dem Kommentar zur Rentenversicherung stimme ich voll und ganz zu.

@Philipp Wälchli
Ich halte eine Legislaturperiode von 4 oder 5 Jahren für einen guten Kompromiss zwischen der Möglichkeit der Politiker tatsächlich Politik zu machen und der notwendigen demokratischen Kontrolle gegen ein zu groß werden der Macht und Verkrustung der Strukturen.
Zwei Jahre sind eindeutig zu kurz. Das zeigt sich insbesondere in den USA deutlich. Bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus sind durch Gerymandering nur eine handvoll Sitze tatsächlich umstritten. In den anderen sind die Mehrheiten so klar, das teilweise nicht einmal mehr Gegenkandidaten aufgestellt werden. Dies ist sowohl von den Republikanern als auch von den Demokraten so gewollt. Man kann es sich einfach nicht leisten einen landesweiten Wahlkampf um alle Sitze zu veranstalten, sondern konzentriert sich auf die wenigen umstrittenen. Die faktische Legislaturperiode ist also deutlich länger als zwei Jahre.
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Florian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 12:41 Uhr:   

"Die faktische Legislaturperiode ist also deutlich länger als zwei Jahre."

Na ja.
Auf jeden Fall ist der Effekt in Deutschland doch genauso. Auch in Deutschland sind über 80% der Sitze der großen Parteien nicht umstritten: Wenn die Union von 40% auf 32% fiele (was ihr immer noch 80% ihrer Sitze beließe), wäre das ja schon ein gewaltiger Erdrutsch. Ebenso eine Steigerung von 40% auf 48%.
Mindestens 80% der Sitze stehen also schon vor der Wahl quasi fest.
Aber das macht nichts. Denn erstens ist es eben gerade der Wählerwille, der das so will (die Wähler könnten die Union auch auf 10% abstürzen lassen. Wollen sie aber nicht. Genauso könnte ein traditionell demokratischer Wahlkreis auch einen Republikaner wählen. Will er aber nicht. Das ändert aber nichts daran, dass diese Möglichkeit grundsätzlich besteht. Die Legislaturperiode ist deshalb "faktisch" nicht länger als 2 Jahre).
Und zweitens kommt es eben gerade auf die letzten 20% an. Sowohl im Bundestag als auch im Repräsentantenhaus sind die Mehrheitsverhältnisse so knapp, dass schon eine Mandatsverschiebung von 10% reichen würde, um die Mehrheitsverhältnisse zu kippen.

Noch ein Hinweis zu den USA:
Ich bin neulich mal über den Blog https://usaerklaert.wordpress.com/ gestolpert. Dort wird von einem Amerikaner für ein deutsches Publikum die Wirkungsweise des amerikanischen politischen Systems erklärt. Auch wenn man eigentlich schon viel darüber weiß lernt man dort doch vieles interessantes dazu. Lesenswert.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 12:47 Uhr:   

@Florian:
> Erleichtert wird ihm diese Aufgabe durch
> die Medien wirklich nicht.
Völlig richtig.
Wobei man da ein Henne-Ei-Problem hat: Sind die Bürger so dumm, weil die Medien schlecht sind, oder sind die Medien so schlecht, weil dumme Bürger nur solche kaufen? Oder sind die Bürger dumm wegen staatlicher Entmündigung, und deswegen kriegen sie auch keine bessere Politik?

> Beispiel: die aktuelle Gesundheitsreform.
> Als intensiver Medienkonsument weiß ich zwar,
> welche Partei für oder gegen welchen Aspekt war.
> Wie aber die Reform nun konkret gedacht ist
> habe ich aber bisher nur grob skizziert
> geschildert bekommen.
Richtig. Es ist nach wie vor unklar, was eigentlich Sache ist. Wobei auch hier die Frage ist, ob das an der Politik oder an den Medien liegt.

Klar ist nur, daß die Politik reingegangen ist mit dem Versprechen "Wir senken die Beiträge/Arbeitskosten durch Einsatz von mehr Steuermitteln" und rausgekommen ist eine Beitragserhöhung.

Und das ist so ein krasses Ergebnis, da muß man nicht vier Jahre warten, um das schlecht zu finden.
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Thomas Frings (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli 2006 - 15:17 Uhr:   

"Und das ist so ein krasses Ergebnis, da muß man nicht vier Jahre warten, um das schlecht zu finden."

Stimmt. Nur konnte der denkende Wähler das schon vor der Wahl ahnen. Noch nie wurde eine Steuererhöhung ohne irgendeine Pseudo-Begründung (meistens Senkung der Lohnnebenkosten, die gleiche Leier gab es auch schon bei der "Ökosteuer")verkauft. Und wer auf die Merkelsteuer-Kampagne reinfiel, dem ist wirklich nicht zu helfen, der läßt sich noch öfter reinlegen.
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Master Killer (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Dezember 2007 - 14:26 Uhr:   

Wer weiß wann die nächsten Bundestagswahlen sind?
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mma
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Dezember 2007 - 16:36 Uhr:   

Gott allein.
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Tim Spier
Veröffentlicht am Montag, 10. Dezember 2007 - 14:55 Uhr:   

Die nächste Bundestagswahlen finden statt, wenn die CDU glaubt, dass sie mit der FDP zusammen eine Mehrheit bekommen könnte.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 10. Dezember 2007 - 21:51 Uhr:   

Vielleicht hat Gott, der Pastorentochter, bereits einen Wink gegeben.
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Frank Schmidt
Veröffentlicht am Dienstag, 11. Dezember 2007 - 11:49 Uhr:   

Standardmäßig fällt der Wahltermin 45 bis 48 Monate nach dem Zusammentritt des Bundestages. Der wiederum liegt etwa einen Monat nach der Wahl. Die Wahlperiode ist also nicht exakt 4 Jahre, sondern kann etwas verkürzt oder verlängert werden.

Nach der vorzeitigen Wahl im März 1983 war mehrmals die Wahlperiode kürzer: März 83, Januar 87, Dezember 90... bis die Wahl wieder Anfang Herbst lag, wo sie bis 1980 auch gelegen hatte.

Den exakten Termin legt der Bundespräsident fest.
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mma
Veröffentlicht am Dienstag, 11. Dezember 2007 - 13:17 Uhr:   

46 bis 48 Monate muss es heißen (Art. 39 GG).

Die jetzige Wahlperiode begann mit der 1. Sitzung am 18. Oktober. 2005. Man dürfte also ab dem ersten auf den 18. August 2009 folgenden Sonntag bis zum Sonntag, 18. Oktober 2009 die Neuwahl durchführen.
Es sind aber bis zum 14. 9. in Bayern Schulferien, ab dem 5. 10. in Niedersachsen und Bremen auch, wobei diese mit dem Feiertag 3.10. und dem Sonntag 4.10. sich noch automatisch verlängern - sodass also nur der 20. und der 27. September in Frage kommen - oder eine vorzeitige Auflösung.
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mma
Veröffentlicht am Dienstag, 11. Dezember 2007 - 18:29 Uhr:   

Nächstes Jahr ist übrigens der 21. 9. der einzige bundesweit ferienfreie Termin im Herbst ...
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Lotti
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 09. Januar 2014 - 16:00 Uhr:   

Hallöchen! Was wären eigentlich Vor- bzw. Nachteile, wenn die große Koalition bestimmen würde, die Bundestagswahlen nur alle fünf Jahre stattfinden zu lassen? Kann mir da jemand helfen? Das wäre echt lieb!
Lotta
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Holger81
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 09. Januar 2014 - 17:11 Uhr:   

Die große Koalition kann das nicht einfach "bestimmen";für eine Verfassungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit des Bundesrats nötig, die die Koalition bei weitem nicht hat.
Einige Argumente stehen schon in den früheren Beiträgen dieses Themas...
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 09. Januar 2014 - 18:51 Uhr:   

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Jan W.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 10. Januar 2014 - 01:00 Uhr:   

@R.L.
Ein einzelner einheitlicher Landtagswahltermin alle 4 oder 5 Jahre wäre sicherlich schwer durchzusetzen. Aber ein jährlicher "Election Day" nach US-Vorbild immer Ende September wäre durchaus sinnvoll und realistisch. Gerät eine Legislaturperiode aus dem Takt, wird die neue Periode nur leicht verkürzt und schon erwischt man wieder einen der jährlichen Einheitswahltage.
Statt z.B. im ersten Halbjahr 2017 drei verschiedene Landtagswahltermine (die 'Rückspiele' von 2012) zu veranstalten, könnte man die alle auf September 2016 vorziehen. Landtagswahlkämpfe würden sich mit den Parlamentsferien überschneiden, ein Großteil des Jahres stünde für die Sacharbeit zur Verfügung.
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Normalo
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 10. Januar 2014 - 21:46 Uhr:   

Ein Großteil des Jahres STEHT der Sacharbeit zur Verfügung. Landtagswahlen sind keine Hilfswahlen für den Bundestag und keine Ausrede für Politfaulheit auf anderen Ebenen.

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