Themen Themen Profil Profil Hilfe/Anleitungen Hilfe Teilnehmerliste Teilnehmerliste [Wahlrecht.de Startseite]
Suche Letzte 1|3|7 Tage Suche Suche Verzeichnis Verzeichnis  

N-Verfahren-Paradoxien?

Wahlrecht.de Forum » Wahlsysteme und Wahlverfahren » Sitzzuteilungsverfahren: Hare/Niemeyer, d’Hondt etc. » N-Verfahren-Paradoxien? « Zurück Weiter »

Autor Beitrag
 Link zu diesem Beitrag

(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Januar 2006 - 17:47 Uhr:   

In einem Verhältniswahlsystem gebe es eine beispielsweise 3-stufige Mandatsverteilung. Für die Oberverteilung werde das Divisorverfahren x, die Mittelverteilung das Divisorverfahren y und die Unterverteilung das Divisorverfahren z verwendet. Können hierbei bestimmte Verteilungsparadoxien auftreten?
 Link zu diesem Beitrag

(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 07. Januar 2006 - 12:34 Uhr:   

Ja.
 Link zu diesem Beitrag

Frank Schmidt (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 07. Januar 2006 - 13:44 Uhr:   

Ich würde sagen, nein. Es mag Fälle geben, in denen es so aussieht, als ob, aber die Kausalität, durch die so ein Fall erst zur Paradoxie werden würde, ist meiner Meinung nach nicht gegeben.
 Link zu diesem Beitrag

(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 07. Januar 2006 - 14:15 Uhr:   

@ Frank Schmidt
Was verstehst du unter "so einem Fall"? Gibt es hier d.E. nun Paradoxien oder nicht?
 Link zu diesem Beitrag

sebu
Veröffentlicht am Samstag, 07. Januar 2006 - 15:25 Uhr:   

Gibt's auch ein Beispiel für eine solche Zuteilung - und warum sollte man in jedem Schritt eine andere Zuteilungsmethode verwenden?
 Link zu diesem Beitrag

(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 07. Januar 2006 - 17:53 Uhr:   

"... und warum sollte man in jedem Schritt eine andere Zuteilungsmethode verwenden?"

Die Frage stellt sich hier nicht. Natürlich gibt es keine Argumente direkt für ein solches Vorgehen. Es geht schlichtweg um denn Fall, dass man es nun mal so macht - warum auch immer.
 Link zu diesem Beitrag

Frank Schmidt (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 07. Januar 2006 - 19:06 Uhr:   

Meiner Ansicht nach gibt es die Paradoxie nicht, weil dafür nötig wäre, dass jemand dadurch, dass er weniger Stimmen bekommt (oder jemand anders mehr Stimmen bekommt) mehr Sitze erhält.

Es kann aber vorkommen, dass eine Gruppe weniger Stimmen, aber mehr Sitze erhält, wie im folgenden Beispiel (in dem für alle Verteilungen d'Hondt verwendet wurde):

Es seien 8 Sitze zu verteilen.
Partei A erhält in X 300 Stimmen und in Y 299.
Partei B erhält in X 74 Stimmen und in Y 226.

Jetzt werden die Stimmen erst auf die Parteien oberverteilt und dann auf die regionalen Listen unterverteilt:

A hat 599 Stimmen und B 300, also erhält A 5 Sitze und B 3.
Bei der Unterverteilung für A gehen 3 Sitze nach X (für 300 Stimmen) und 2 nach Y (für 299 Stimmen).
Bei der Unterverteilung für B geht kein Sitz nach X (für 74 Stimmen) und 3 nach Y (für 226 Stimmen).

In diesem Beispiel erhält in Y Partei B 3 Sitze und A nur 2, obwohl A in Y mehr Stimmen erhalten hat, das ist aber ein Resultat der Entscheidung, die Verteilungsgerechtigkeit bei den Parteien der bei den Regionen vorzuziehen, und kein Paradoxon. Korrigiert mich bitte, wenn es doch als eines zählt.}

Beitrag verfassen
Beitrag:
Fett Kursiv Unterstrichen Erstelle Link Clipart einfügen

Benutzername: Hinweis:
Dies ist ein geschützter Bereich, in dem ausschliesslich registrierte Benutzer Beiträge veröffentlichen können.
Kennwort:
Optionen: HTML-Code anzeigen
URLs innerhalb des Beitrags aktivieren
Auswahl:

Admin Admin Logout Logout   Vorige Seite Vorige Seite Nächste Seite Nächste Seite