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Paarweiser Vergleich

Wahlrecht.de Forum » Wahlsysteme und Wahlverfahren » Sitzzuteilungsverfahren: Hare/Niemeyer, d’Hondt etc. » Paarweiser Vergleich « Zurück Weiter »

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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 27. Dezember 2005 - 01:08 Uhr:   

Bei welchen Verfahren mit Berechnung der Sitzzuteilung durch paarweisen Vergleich kann kein circulus vitiosus auftreten? Oder gibt es gar kein Ungleichheitsmaß, das bei allen möglichen Zweierkombinationen minimiert wird? Dies würde bedeuten, dass die Methode des paarweisen Vergleichs stets ungeeignet ist.
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Martin Fehndrich
Veröffentlicht am Dienstag, 27. Dezember 2005 - 10:18 Uhr:   

Bei allen Divisorverfahren kann man die Sitzzuteilung per paarweisem Vergleich regeln.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 27. Dezember 2005 - 15:37 Uhr:   

Aber hier ist doch ein Beispiel für die Ungeeignetheit dieser Methode beim Dean-Verfahren??? http://www.math.uni-augsburg.de/stochastik/pukelsheim/2000b.html#anmerkung12
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Martin Fehndrich
Veröffentlicht am Dienstag, 27. Dezember 2005 - 16:39 Uhr:   

Das ist nicht Dean. Dean minimiert Vertretungswertunterschiede (und das geht). Ungeeignet ist die Differenz Stimmenverhältnis minus Sitzverhältnis zu minimieren.
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P.K. (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 29. Dezember 2005 - 09:35 Uhr:   

@Martin Fehndrich: "Bei allen Divisorverfahren kann man die Sitzzuteilung per paarweisem Vergleich regeln."

Wie heißt die Regel für den paarweisen Vergleich, der zum selben Ergebnis führt, wie das d'Hondt-Verfahren?
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Sebastian Maier (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 29. Dezember 2005 - 10:49 Uhr:   

Für je zwei Parteien i und j mit Stimmen vi und vj und Sitzen mi und mj (mi/vi größer gleich mj/vj) ist der paarweise Vergleichtstest für D´Hondt: mi*(vj/vi)-mj
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 30. Dezember 2005 - 15:22 Uhr:   

@ Sebastian Maier
Könntest du bitte eins, zwei Erläuterungssätze schreiben. Ich berechne den Term - und dann? Was sagt mir das Ergebnis?
Wie lautet der paarweise Vergleichstest für Imperiali oder ein Divisorverfahren mit der Rundungsgrenze beim Nachkommawert 4?
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P.K. (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 02. Januar 2006 - 09:20 Uhr:   

@Sebastian Maier
Vielen Dank für die Vergleichsregel zum d'Hondt-Verfahren.
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Sebastian Maier (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 02. Januar 2006 - 09:41 Uhr:   

@ ...(Unregistriter Gast):
Man berechnet mit einer Test-Sitzzuteilung die Differenz, z.B. D´Hondt für zwei Parteien mit 12 und 8 Stimmen bei 5 zu vergebenden Sitzen:
Starte mit Testzuteilung 4,1, ergibt oben eingesetzt 1,6666, ein Transfer von Partei 1 zu 2 zur Zuteilung 3,2 ergibt eingesetzt 0, also ist 3,2 eine bessere Zuteilung (und auch die Zuteilung für die Divisormethode mit Abrundung mit Divisor 3.5)
Für Sainte-Lague http://www.wahlrecht.de/verfahren/paarweiser.html
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 02. Januar 2006 - 15:50 Uhr:   

@ Sebastian Maier:
Wie lautet nun der Test für Adams und für ein Divisorverfahren mit der Rundungsregel Rundungsgrenze beim Nachkommawert x - außer Sainte-Lague, wo die Rundungsgrenze beim Nachkommawert 5 liegt?

Wie testet man bei nicht-selbstabbildenden Verfahren, also z.B. Divisorverahren mit Abrundung minus x oder mit Aufrundung plus x oder mit Rundung nach Dean minus x oder plus x oder mit Rundung nach Sainte-Lague minus x oder plus x oder mit Rundungsgrenze beim Nachkommawert x minus x oder plus x?

Letzte Frage: Der Paarweiser-Vergleich-Test ist doch nur bei linearen Sitzzuteilungsverfahren möglich, oder?
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Martin Fehndrich
Veröffentlicht am Dienstag, 03. Januar 2006 - 01:08 Uhr:   

Man kann sich einen paarweisen Vergleich immer über die Höchstzahlen konstruieren. Die höhere Höchstzahl gewinnt.
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Mitdenker (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 06. Mai 2006 - 15:28 Uhr:   

Ich habe einige Fragen und eine Anmerkung zum Paarweisen Vergleich. Muss beim Ergebnis immer ganau 0 herauskommen, oder genügt die nächste Nährung? In welchen Ländern wird der Paarweise Vergleich offiziell angewendet? Kann man mit einer ähnlichen Methode auch die Sitzzahlen für 3 oder mehr Parteien gleichzeitig feststellen?

Der Paarweise Vergleich für d´Hondt funktioniert nicht immer! Liegt es vielleicht am Bereich zwischen 0 und 1?

Bei o. g. Beispiel von 12 und 8 Stimmen kommen, wie erwartet 3 und 2 Sitze heraus. Bei 80 und 12 Stimmen erwartet gibt es im Divisorverfahren ein Ergebnis von 5:0 Sitzen. Beim Paarweisen Vergleich kommt, aber ein Ergebnis von 4:1 Sitzen heraus.
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Martin Fehndrich
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Mai 2006 - 22:10 Uhr:   

Bei der Minimierung ist der kleinere Wert besser. Wenn Null herauskommt geht die Verteilung genau auf.

Fall 1:
mi=5,vi=80,mj=0,vj=12
Test: mi*vj/vi-mj= 0,75

Fall 2:
mi=1,vi=12,mj=4,vj=80
Test: mi*vj/vi-mj= 2,66...
0,75 ist besser, also Verteilung 5:0.

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