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Im Wahlbezirk alle Stimmzettel mit Bl...

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ein wähler
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 18:13 Uhr:   

hallo, gestern bei der wahl frage ich mich wieder ob es normal ist, in den wahlkabinen bleistifte auszulegen, es waren keine kugelschreiber oder andere dokumentenechte stifte vorhanden. so war es auch schon bei der letzten wahl bei uns hier in der gemeinde. auf meine frage ob es normal ist das kreuzchen mit einem bleistift zu machen, bekam ich nur die antwort, das bleistift länger sichtbar wäre, und die anweisung von "oben" käme.......

ist das überhaupt rechtens den wahlzettel ohne dokumentenechten stift auszufüllen ??

gruß von einem verwirrtem wähler
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Klaus
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 18:48 Uhr:   

"ist das überhaupt rechtens den wahlzettel ohne dokumentenechten stift auszufüllen ??"

Ja. Wieso auch nicht? Ist es wahrscheinlich, daß ein Wahlhelfer vor den Augen der anderen Wahlhelfer plötzlich an Stimmzetteln rumradiert?
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Kai
Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 21:43 Uhr:   

Die Argumentation, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wahlhelfer vor den Augen anderer Wahlhelfer kaum auf Stimmzetteln rumradiert, eher gering ist, ist für mich nicht schlüssig. Allein die Tatsache, dass die Möglichkeit hierfür besteht, wäre Grund genug diese Gelegenheit zu eleminieren.

Dennoch ist die Schlussfolgerung als solches korrekt.

§ 50 (2) BWO besagt nur, dass "in der Wahlzelle ein Schreibstift bereitliegen soll". Und § 56 (2) BWO besagt auch nur, dass "der Wähler sich in die Wahlzelle begibt, dort seinen Stimmzettel kennzeichnet und ihn dort in der Weise faltet, dass seine Stimmabgabe nicht erkennbar ist". Nicht einmal in § 49 BWO ist für die Ausstattung des Wahlvorstands "Schreibgerät" vorgesehen.
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Martin
Veröffentlicht am Mittwoch, 28. September 2005 - 22:58 Uhr:   

Es kommt noch hinzu, dass nach § 54 BWO jeder (also auch Leute, die keine Wahlhelfer sind) waehrend der Wahl und waehrend der Auszaehlung der Stimmen Zugang zum Wahlraum hat. "ein wähler" haette also selber darueber wachen koennen, dass keiner auf den Wahlzetteln rumradiert.
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Tete
Veröffentlicht am Samstag, 08. Oktober 2005 - 11:30 Uhr:   

Die Frage ist doch nicht beantwortet ist es nun erlaubt oder nicht mit einem nicht Bleistift den Wahlzettel anzukreuzen ??
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Lars Tietjen
Veröffentlicht am Samstag, 08. Oktober 2005 - 11:45 Uhr:   

@Tete
Ein Bleistift ist sicherlich ein Schreibstift im Sinne der BWO. Ein Kreuz mit einem Bleistift lässt den Wählerwillen klar erkennen. Also ist es erlaubt einen Bleistift zum Ankreuzen zu benutzen
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Samstag, 08. Oktober 2005 - 15:34 Uhr:   

Ich sehe kein Problem dabei. Auch beim Verwenden von Kullis können WAhlhelfer theoretisch manipulieren. WEnn er Gegner von Partei X ist, kann er ja einfach einfach auf einem Stimmzettel für Partei X ein zusätzliches Kreuz machen. Oder selbst Stimmzettel für Partei Y ausfüllen und die gegen Stimmzettel für Partei X austauschen. Letztlich muß man sich auf die Anständigkeit der WAhlhelfer verlassen-und das kann man wohl auch fast immer.
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Frank
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 03. September 2013 - 13:57 Uhr:   

Darf man eine Klausur, abschlussarbeit nicht mit Bleistift schreiben? Nein! Argumentation des Prüfers, dies ist ein Dokument.
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N.B.
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 09:38 Uhr:   

Ärgere mich auch bei jeder Wahl, das da Bleistifte ausgelegt werden!!!
Es kann mich ja aber keiner zwingen den zu benutzen. Deshalb umgehe ich dieses Problem indem ich meinen mitgebrachten Kulli verwende.
Wie wärs denn sich einfach dieser Taktik anzuschließen?!
Bedanke mich bei allen die diesen Vorschlag annehmen!!!
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 11:10 Uhr:   

Es handelt sich bei den im Wahllokal ausgelegten Stiften um Kopierstifte, die eben nicht radiert werden können, ohne das Papier zu beschädigen.

Anders als bei Bleistiften, Füllern, Buntstiften oder Kugelschreibern.

Ich bitte Sie nur, demnächst eine Brille aufzusetzen, um den Unterschied zwischen Bleistift und Kopierstift zu erkennen.

Morgen also bitte sofort den Augenarzt aufsuchen, denn der "Bleistift" war gar keiner.

Ihre Stimme wird vermutlich trotzdem gezählt, da der Wahlvorstand hoffentlich davon ausgeht, daß Sie aus Dummheit gehandelt haben, aber nicht, um zu manipulieren.
Haben sie aber einen grünen oder roten oder anders markanten Stift verwendet, ist das keineswegs sicher.

Deshalb bitte ich darum, weder eigene Stifte noch eigene mitgebrachte Wahlzettel zu verwenden oder Ähnliches.
Im Zweifelsfall kann das dazu führen, das Ihre Stimme für ungültig erklärt wird, denn das verwenden eines besonderen Stiftes kann gegen das Wahlgeheimnis verstoßen ("Meine Stimme war die mit dem roten Kreuz"), und das Verwenden eingeschleuster Stimmzettel ist natürlich eine Wahlfälschung.
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walk
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 12:07 Uhr:   

Der Link ist hilfreich:
http://www.bundeswahlleiter.de/de/FAQ/wahlhandlung/bleistift.html

@Ingo Zachos: Kopierstifte... Klar... Vielleicht im ihrem Wahllokal.
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 13:39 Uhr:   

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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 14:22 Uhr:   

"Deshalb bitte ich darum, weder eigene Stifte noch eigene mitgebrachte Wahlzettel zu verwenden oder Ähnliches.
Im Zweifelsfall kann das dazu führen, das Ihre Stimme für ungültig erklärt wird,"
Das wäre eindeutig rechtswidrig. Trotzdem ist es natürlich besser, ausliegende Stifte oder Kullis zu benutzen, solang er dokumentenecht ist.

"Praktisch kenn ich auch nur dicke farbige Kopierstifte, die sicher am sinnvollsten sind (wenn der Wahlvorstand auch einen Spitzer hat und ihn gelegentlich benutzt). Aber das ist nicht überall so."
Ich hab immer mit einem ganz normalen Kulli gewählt und dessen Schrift ist kaum zu entfernen, schon gar nicht unauffällig während der Auszählung. Da wäre es für einen Wahlfälscher wesentlich einfacher, den Stimmzettel auszutauschen.
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 14:46 Uhr:   

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Sebastian
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2013 - 17:21 Uhr:   

In unserer Gemeinde lagen ganz normale Bleistifte aus. Keine Kopierstifte!
Ich finde das unmöglich. Hab nachgefragt warum und es hieß "Sie können ja beim auswerten zu schauen". Finde ich allerdings ein Unding!
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Cairistiona
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 - 02:50 Uhr:   

Also ich habe meinen eigenen Kuli mitgenommen. :-Ddann muss ich mir keine Gedanken machen das meine Stimme eventuell geändert würde.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2013 - 21:19 Uhr:   

Mir ist Folgendes aufgefallen:
Nachdem auf meinen Wahlzettel in der Wahlkabine mit dem dort ausliegenden Kugelschreiber die zwei Kreuze gemacht hatte, habe ich den Wahlzettel 1x gefaltet. Nun sah man aber ein Kreuz durchschimmern (zumindest habe ich in der Kürze nur eines wahrgenommen). Ich habe den Zettel einfach noch einmal gefaltet. Hätte ich dies nicht getan, hätten andere Personen, wie z.B. die Wahlhelfer, bei genauer Betrachtung meines Wahlzettels, sehen (oder zumindest erahnen können) wo ich mein Kreuz gemacht habe.
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2013 - 22:13 Uhr:   

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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2013 - 22:22 Uhr:   

Das werde ich zukünftig wohl immer so machen. Diesmal ist es mir aber das erste Mal aufgefallen.
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Clemens
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Mai 2014 - 19:06 Uhr:   

In einigen Ländern wird der Wahlzettel durch einen spitzen Gegenstand vom Wähler gelocht. Das schliesst nachträgliche Manipulationen physikalisch aus. Warum das wohl nicht bei uns gemacht wird, wer weiß es?
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André
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 13. März 2016 - 11:13 Uhr:   

Wenn ich mein Kreuz mit einem Bleistift mache, kann ich mir sicher sein, dass das Kreuz beim Auszählen der Stimmen noch da ist. Es gibt Kugelschreiber, deren Tinte nach einer gewissen Zeit von alleine verschwindet. Den in der Wahlkabine liegenden Kugelschreiber (oder dessen Mine) könnte theoretisch jeder Wähler durch einen solchen austauschen. Deshalb ist die Wahl mit Bleistift sicherer.
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lisa pherntorfh
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 14. April 2016 - 08:59 Uhr:   

Dem Wahlbetrug ist sowieso Tür und Tor geöffnet. Ich bin sicher, dass bei der Bundespräsidentenwahl die regierenden Parteien samt den Grünen ALLES unternehmen werden, um das Ergebnis zu verfälschen. Und dazu ist ihnen JEDES Mittel recht. Also besser eigenen Kuli mitnehmen, obwohl die größte Gefahr geht von der Briefwahl aus, ich glaube, hier wird am meisten manipuliert. Ich wähle nur mehr direkt.
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Good Entity
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 14. April 2016 - 13:27 Uhr:   

Bei der Bundespräsidentenwahl gibt es keine Briefwahl.

Ich halte es auch für wenig wahrscheinlich, dass ausgerechnet bei der Bundespräsidentenwahl manipuliert wird. Gerade da ist doch praktisch von jedem der Teilnehmer bekannt, wen er wählen wird, da würde eine Manipulation schon sehr auffallen.

Abgesehen davon: Sollte Gauck wieder antreten, wird er auch mit ziemlich großer Mehrheit von der Bundesversammlung wiedergewählt werden, da ist eine Manipulation albern.
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 14. April 2016 - 13:34 Uhr:   

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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 14. April 2016 - 13:52 Uhr:   

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Good Entity
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 17. April 2016 - 21:07 Uhr:   

Ach so, Österreich. Klar. Man merkt, ohne zigzags bewährte Linkliste im entsprechenden Auslandswahlenthread findet eine Wahl einfach subjektiv gar nicht mehr statt. Sie müsste eigentlich verschoben werden.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 17. April 2016 - 21:59 Uhr:   

Die Syrer und Südkoreaner haben diese Woche einfach trotzdem gewählt. ;-)
Aber zur Wahl in Österreich wird es wie gewohnt wieder eine Linkliste geben, versprochen!

Einen kleinen Vorgeschmack gibt es aber schon mal:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sidentenwahl_in_%C3%96sterreich_2016
http://orf.at/wahl/beingpresident/
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 23. April 2016 - 16:06 Uhr:   

Hier ist die Linkliste:
http://www.wahlrecht.de/cgi-bin/forum/show.cgi?tpc=40&post=77880#POST77880
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Herbert
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 27. März 2017 - 22:10 Uhr:   

Daß scheinbar in allen Bundesländern die Kreuzchen mit einem Buntstift gesetzt werden,kann kein Zufall sein. Bei uns in Bayern sind es jedesmal rote Buntstifte. Bei der letzten Wahl habe ich einen Stift als Beweismittel beschlagnahmt und zu Hause geprüft. Ein Kreuz ließ sich ohne Probleme und Rückstände ausradieren. Das allein ist in meinen Augen nicht zulässig. Ich werde testen, wie man reagiert, wenn ich das nächste Mal auf einem Amt oder Behörde eine Unterschrift leisten soll und dann genau mit diesem Buntstift unterschreibe.
Ein kritischer Zeitgenosse
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Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 28. März 2017 - 14:14 Uhr:   

In Hamburg wird regelhaft mit Kugelschreibern gewählt.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 28. März 2017 - 19:45 Uhr:   

Nicht nur in Hamburg.
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Peter Petersen
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 05. April 2017 - 10:09 Uhr:   

Das die angeblichen "Kopierstifte" besonders sicher seien, ist ein Märchen. Ich habe nach dieser Aussage eines Wahlhelfers so einen Stift mit nach Hause genommen. Ich habe noch keinen Bleistift erlebt, der sich derartig leicht und rückstandsfrei entfernen lassen konnte.
Worum geht es in dieser Diskussion? Es geht darum, den Willen des einzelnen Wählers zu dokumentieren, "dokumentenecht", was nichts anderes heißt als fälschungssicher. Bleistifte und so genannte "Kopierstifte" sind dafür selbstverständlich völlig ungeeignet, jede Diskussion darüber erübrigt sich.
Es würde sich auch jede Diskussion über fälschungssichere Markierungen erübrigen, wenn man, wie in anderen Ländern üblich, anstatt einer Markierung mit Hilfe eines Schreibgerätes ein Markierungsloch hineinstechen würde. Das lässt sich nämlich wirklich nicht mehr verändern. Diese Fälschungssicherheit wäre sehr leicht herzustellen, denn anstatt eines Schreibgerätes würde man nur einen spitzen Gegenstand benötigen. Diese Fälschungssicherheit ist aber anscheinend nicht gewollt. Ein weiteres, fatales Signal an die ohnehin schon demokratiemüden Bürger.
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Good Entity
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 05. April 2017 - 20:08 Uhr:   

Ich stelle mir gerade vor, wie in einem Wahllokal die Helfer beim Stimmenauszählen fleißig radieren, um das Ergebnis in ihrem Sinne zu manipulieren. Wieviel Sekunden benötigt man pro Stimmzettel zum rückstandsfreien Entfernen eines solchen Kreuzes, ohne von den anderen Wahlhelfern dabei bemerkt zu werden?

Also wenn schon manipuliert werden soll, geht das wesentlich einfacher und risikoloser, in dem man bei missfälligen Stimmzetteln einfach noch ein zweites Kreuz dazu setzt. Das geht unauffällig und schnell. Dann sind diese Stimmzettel ungültig. Das bringt genausoviel Effekt in einem Bruchteil der Zeit. Weder Perforationen noch beliebige Stifte sind insoweit "verfälschungssicher".

Die Idee ist nicht neu, wie ich gerade beim Durchschauen sehe. Thomas Frings hatte sie in diesem Thread schon vor 12 Jahren.

Dagegen helfen können allerdings statistische Verfahren. Die helfen aber auch gegen fröhliches Radieren in signifikantem Umfang. Also sollten man sich lieber darüber Gedanken machen als über Bleistifte in der Wahlkabine.
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Holger81
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 19. April 2017 - 12:19 Uhr:   

"Also wenn schon manipuliert werden soll, geht das wesentlich einfacher und risikoloser, in dem man bei missfälligen Stimmzetteln einfach noch ein zweites Kreuz dazu setzt. Das geht unauffällig und schnell. Dann sind diese Stimmzettel ungültig. Das bringt genausoviel Effekt in einem Bruchteil der Zeit."

Das wäre aber ein anderer Effekt. Den meisten Wahlfälschern dürfte es darum gehen, ihre eigene Partei zu pushen, und dafür braucht es gültige Stimmen. Eine zusätzliche Stimme für eine kleine Partei bringt dieser mehr als zehn ungültig gemachte Stimmen von anderen Parteien. Auch sind massenhaft ungültige Stimmen viel auffälliger als wenige geänderte; letztere kann man außer "auf frischer Tat" praktisch nicht nachweisen.
Daher verstehe ich nicht, warum nicht überall Kulis Standard sind, das verringerte das Fälschungsrisiko ohne jegliche Nachteile.

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